Leila Zur Ehe gezwungen

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Inhaltsangabe zu „Zur Ehe gezwungen“ von Leila

Aktion »Ergreifende Schicksale«

Man muss echt mitleiden mit der Hauptprotagonisten.. manchmal ist es für die Seele nicht erträglich. Aber sowas gibt es wirklich..

— BooksOwl8

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    sportsfake

    10. April 2012 um 20:10

    Leila, eine Muslimin, Ägyptischer Herrkunft, wächst in Frankreich auf. Schon als Mädchen sind ihre Eltern sehr streng zu ihr - Wo warst du? Mit wem hast du gesprochen? Bist du noch Jungfrau? Leilas Welt bricht zusammen, doch als sie eines Tages auch noch einen wildfremden Mann heiraten muss verzweifelt sie, wird depressiv und magersüchtig. Sie bekommt Anfälle, wird dann kurz nach ihrer Hochzeitsnacht schwanger, das ist für sie das beste Ereignis ihres Lebens. Eine traurige Geschichte, die unter die Haut geht. Unglaublich, dass eine Familie, die auf Tradition großen Wert legt, ihre Tochter an einen fremden Mann "verkauft". Diese Geschichte ist leider kein Einzelfall und solche Ereignisse passieren auch heute noch zu häufig!

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von Leila

    Zur Ehe gezwungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich bin 13, und habe dieses Buch gelesen... Ich muss sagen, ich bin ziemlich beeindruckt. Das was dieses Mädchen durchmachen muss, ist einfach nur furchtbar! Jedes dieser Worte geht unter die Haut, und hat eine ganz bestimmte Art von Spuren zurück gelassen. Es hat mich sehr zum nachdenken angeregt.. Sich vorstellen zu müssen das es diesen schrecklichen Brauch immer noch gibt, ist einfach widerlich..! Einfach nur widerlich. Ich bin absolut fasziniert von diesem Buch, und habe es auch meiner Klasse vorgetragen. Auch dort musste ich berührte und erstaunte Gesichter sehen. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert. 5 Sterne von 5, für dieses harte Schicksal.

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von Leila

    Zur Ehe gezwungen

    mabuerele

    27. September 2010 um 18:21

    Das Buch spielt im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Dort lebt die junge Marokkanerin Leila mit ihrer Familie. Sie spürt die Diskrepanz zwischen dem Leben, dass sie führen muss, und dem, was ihre Freundinnen und Freunde in Frankreich führen. Sie lehnt sich zwar gegen ihre Eltern auf, aber eine Trennung vom Elternhaus zu vollziehen, ist ihr nicht möglich. Deshalb stimmt sie auch unter Tränen einer Ehe zu, die sie nicht will. Sie scheint an den Verhältnissen zu zerbrechen. Mehrere Selbstmordversuche gelingen nicht. Erst ihr kleiner Sohn gibt ihr wieder Lebensmut und rettet sie in letzter Minute vor der Selbstzerstörung. Jetzt nimmt sie auch die Hilfen an, die sich ihr bieten. Über ihre Kindheit und Jugend im Elternhaus zu lesen, ist erschütternd. Aber wir sollten uns vor Vorurteilen hüten. Auch in deutschen Haushalten gibt es Schläge und Lieblosigkeit; auch dort wird meist verschwiegen, was sich im internen Bereich abspielt. Ich denke, dass Buch will nicht nur jungen islamischen Mädchen helfen, ihr eigenes Leben zu suchen. Es ist eine Mahnung, manchmal näher hinzuschauen, wenn etwas ungewöhnlich erscheint. Aggressivität und der Versuch, anders zu sein, kann auch ein Hilferuf an die Umwelt sein.

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von Leila

    Zur Ehe gezwungen

    Bücherwahnsinn

    12. February 2010 um 14:32

    Zum Buch Ich weiss gar nicht ob ich eine normal Rezi über dieses Buch schreiben kann. Irgendwie fehlen mir immer noch die Worte. Man ahnt ja in etwa was es für ne Frau heisst in einem traditionellen muslimischen Elternhaus aufzuwachsen. Ja, auch heute noch, aber wehe wenn ein Mädchen aufbegehrt... Dann nimmt es gewalttätige Formen an. Ehrenmord, dies ist ein Schlagwort das doch das ein oder andere Mal in der Zeitung und Nachrichten uns in Schrecken und Unglauben versetzt. Gibts dass heute noch? Hier in Europa...? Leila war ein Mädchen das sich nicht in die traditionelle Muster zwängen wollte und konnte und dafür ging sie durch die Hölle. Sie wurde nicht zuletzt vom Vater geschlagen, gedemütigt und schwer verletzt, nein auch die Mutter tat ihr Teil dazu sowie die Brüder. Das diese Tochter wohl keine gute Frau war, entschied sich der Vater sie zu verheiratet. Er suchte sich einen Mann aus der 15 Jahre älter war als Leila, sie war damals 21. In der Hoffnung das Beste für sie zu tun. Doch leider hörte man auch da nicht auf sie, denn sie wollte um kein Geld dieser Welt diesen Mann heiraten der sie nur haben wollte um die franz. Bürgerschaft zu bekommen. Die Ehe wurde also in Marokko arrangiert und in Frankreich legal geschlossen, was bis heute eine gängige Praxis ist. Für Leila hiess das, von einem ins andere Gefängnis zu kommen. Zu allem bekam sie nicht nur einen schlechten Ehemann der sie nur ausnahm noch eine böse Schwiegermutter. Die sich dann bei Gelegenheit, als ihr erstes Kind geboren wurde, als Königin des Hauses aufspielte und sie demütigte wo es nur ging. All dies trieb Leila in den sicheren Selbstmord. Sie wurde psychisch schwer krank, sie wehrte sich mit Händen und Füssen weil sie nie was anderes gelernt hat. Sie hat nicht gelernt zu reden, nicht gelernt einfach nein zu sagen, sich Hilfe zu holen. Für sie bestand und besteht auch heute noch das Leben aus Angst, Scham und der Bemühung die Ehere zu wahren. Ein wirklich erschüttender Bericht über ein leben in einer freien Welt! Erster Satz im Buch: Paar Stufen führen hinauf in die Halle und vor ein Türschild mit der Aufschrift Bürgermeisteramt. Meine Meinung Eine sehr ergreifendes Leben. Offen und ehrlich erzählt. Ich kam so oft ins Grübeln warum sie nicht einfach zur Polizei ging oder sich einem Lehrer oder einer anonymen Stelle gemeldet hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie gross diese Scham sein muss, die Angst die sie da getrieben hat. Lieber hätte sie sich zu tode prügeln lassen als dass sie sich Hilfe geholt hätte. Und das passiert hinter so vielen verschlossen Türen, keins der Mädchen, keins der Frauen traut sich laut nach Hilfe zu rufen. Ich bin immer noch sprachlos, weiss gar nicht was ich da schreiben soll. Es ist schlichtweg schockierend, traurig und unfassbar was noch heute, auch in Europa noch in dieser Hinsicht passiert. Und noch schlimmer find ich das mans vielleicht nicht mal mitbekommt wenn es dann mal jemanden aus dem näheren Umfeld passiert. Das Buch ist sehr gut in moderner Sprache geschrieben, flüssig, es wird nichts beschönigt und ist schwere Kost. Ich denke das muss sich noch ne ganze Weile setzen. Es ist einfach unvorstellbar was Frauen im Name des Glaubens über sich ergehen lassen.

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    turkishrock

    26. November 2009 um 20:21

    Leila schilderte in "zur Ehe gezwungen" ihr unglückliches und tragisches Leben. Sie wurde zwangsverheiratet. Sie erzählt in dem Buch wie es eigentlich dazu kam und wie ihr Leben danach weiterging. Das Buch war gut.

  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    renatchen

    21. November 2009 um 21:33

    Leila, eine Marokkanerin, die in einer Pariser Vorstadt aufgewachsen ist, wird von ihren Eltern an einen Mann verheiratet, den sie weder kennt noch liebt. Er kommt aus einem Dorf in Marokko und sein einziges Ziel ist es, durch diese Heirat die französische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Alle Widerstände von Leila schlagen fehl, so auch ihr Selbstmordversuch, den sie überlebt. In ihrer gesamten Kindheit und vor allen Dingen während ihrer Jugendzeit kämpft sie ohne Erfolg gegen Tradition und Religion. Sie ist gefangen im Schoß der Familie ohne Rechte und ohne Freiheit. In der Ehe käpft sie dann nicht nur gegen einen ungeliebten Ehemann, sondern auch gegen eine verhaßte Schwiegermutter. Erst durch ihr erstes Kind sieht sie ihre Verantwortung für sich selbst auch mal "Nein" zu sagen und endlich erkennen auch ihre Eltern, dass diese Zwangsehe ein Fehler war. Leila schrieb unter diesem Pseudonym dieses Buch, um anderen Frauen in der gleichen Situation den Mut zu geben, aus diesem "System der alten Traditionen" auszubrechen. Ein sehr beeindruckendes Buch, mit dem man mitfühlt und auch mitleidet.

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von Leila

    Zur Ehe gezwungen

    jenni2306

    17. June 2009 um 08:37

    Es war erschreckend was die Frau sich alles von ihrem Ehemann gefallen lassen hat. Und sie dennoch die Kraft aufbringt sich und ihr Kind aus dieser Hölle zubefreien.

  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    yviiichen

    30. May 2009 um 07:43

    "Durch meine Zwangsheirat war meine ganze Lebenslust verschwunden. Ich fühlte mich wie ein Zombie. Mein Körper lebte, aber innerlich war ich tot." Das Buch hat mich sehr bewegt und erschüttert, da man die Leidensgeschichte einer französischen Marokkanerin und ihre letztendlich erkämpfte Freiheit miterleben kann. Es bringt einen auch zum Nachdenken und ich hoffe das viele betroffene Frauen den Mut aufbringen sich gegen die "alten" Traditionen aufzulehnen.

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  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    ChinatsuAsanuma

    02. March 2009 um 21:22

    Ich habe dieses Buch nur durch Zufall gekauft und ich habe es keine Minute bereut. Es ist sehr gut geschrieben und man kommt bei manchen Sachen schon zum nachdenken. Kann es nur empfehlen.

  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    susi555

    20. July 2008 um 00:18

    Ein gutes Buch, das einem ein bisschen eien Einblick in die Welt der Moslems in Marokko gibt.

  • Rezension zu "Zur Ehe gezwungen" von null null

    Zur Ehe gezwungen

    Narania

    08. June 2008 um 22:35

    Ist ein sehr schönes Buch. Man erfährt dadurch wie sich vielleicht einige dieser Frauen auch heute noch in Deutschland fühlen.

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