Leland Bardwell Mutter eines Fremden

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Inhaltsangabe zu „Mutter eines Fremden“ von Leland Bardwell

Nan und Jim McDonald, beide mittleren Alters, führen eine glückliche, lebendige Ehe. Nan ist erfolgreiche Konzertpianistin und Jim arbeitet als Archäologe. Ihr Leben im Nordwesten Irlands verläuft harmonisch und unbeschwert, bis Nan eines Tages aus heiterem Himmel einen Brief erhält, der ihr den Besuch von Charles, ihrem Sohn, ankündigt. Nan ist fassungslos, nie hat sie damit gerechnet, dass das Kind, das sie mit 16 Jahren heimlich in London entbunden hat, noch einmal in ihrem Leben auftauchen könnte.§Subtil und mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Leland Bardwell, wie eine Ehe unter einen fast unerträglichen Druck gerät, wie Nan, Jim und Charles versuchen, eine Beziehung zu entwickeln und die Verhältnisse neu zu ordnen. Dramatisch und äußerst spannend, dicht und atmosphärisch erzählt die irische Autorin von einer exemplarischen Belastungsprobe, von der man bis zuletzt nicht weiß, ob die Akteure ihr standhalten werden.§So ist ein faszinierender psychologischer Ehe- und Liebesroman entstanden, ein Roman über Menschen, die bis an ihre Grenzen gehen müssen.

Eine Dreiecksgeschichte der besonderen Art.

— Barbara62
Barbara62

Traurig realistisch

— Marie1971
Marie1971

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  • Drei sind einer zuviel

    Mutter eines Fremden
    Barbara62

    Barbara62

    22. July 2015 um 08:19

    Nan, erfolgreiche Konzertpianistin, und Jim McDonald, Archäologe und Hobbylandwirt, beide Mitte 40, führen eine scheinbar glückliche Ehe im Nordwesten Irlands.  Ihre Welt gerät schlagartig aus dem Gleichgewicht, als der vor 30 Jahren heimlich zur Adoption freigegebene Sohn Nans, den sie mit 16 Jahren heimlich in London entbunden hat, plötzlich auftaucht. Schweigen und Unverständnis prägen nun die Situation und als jener Charles sogar nach Irland kommt, sind drei einer zuviel. Wie psychologisch einfühlsam und unparteiisch Bardwell die Überforderung der drei, ihre Sprachlosigkeit und ihr Gefangensein in Selbstvorwürfen, Schuldzuweisungen und Selbstmitleid schildert, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Eine Dreiecksgeschichte der besonderen Art.

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  • Rezension zu "Mutter eines Fremden" von Leland Bardwell

    Mutter eines Fremden
    variety

    variety

    04. February 2008 um 12:41

    Voller Spannung habe ich das Buch der gebürtigen Inderin zur Hand genommen. Die Ausgangslage war ja auch spannend (Frau gesteht Mann nach Jahren, dass sie - obwohl sie mit ihrem jetzigen Mann, mit dem sie seit 30 Jahren zusammen ist, keine Kinder hat - bereits mit 16 Mutter geworden ist)! Wie Leland Bardwell die Beziehung der beiden bis zur Hälfte des Buches beschreibt, ist faszinierend. Auch die Beschreibung der Begegnung zwischen dem Sohn und der Mutter ist noch gut gelungen. Leider sind die letzten Seiten des Romans eine grosse Enttäuschung. Zu sehr schleppt sich die Handlung (?) dahin und der Schluss ist dann nur noch schwach und interessiert leider nicht mehr wirklich. Sehr schade für diesen tollen Stoff und die Fähigkeiten der Autorin! Nur knappe 4 Sterne.

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