Lemmy Kilmister Lemmy - White Line Fever

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Inhaltsangabe zu „Lemmy - White Line Fever“ von Lemmy Kilmister

Ein Leben voller Exzesse:Die Memoiren des Sängers der härtesten Rockband der WeltHeilig ist bei Ian Fraser Kilmister, in der Welt bekannt unter dem Namen Lemmy, nur der Geburtstag: der 24.12.1945. Ansonsten hat der Mann mit dem prägnanten Backenbart im Laufe seiner über 40-jährigen Musikerkarriere nichts ausgelassen. Bevor er 1975 die bis heute wegweisende Band Motörhead gründete, arbeitete er für Jimi Hendrix und spielte bei der Space-Rock-Legende Hawkwind. Lemmy starb am 28.12.2015 - mit ihm ist einer der letzten echten Rockstars gegangen.

Mit Lemmys Legendenstatus kann das Buch leider nicht mithalten. Aber sonst ist es eine sehr angenehme Musikerbiografie.

— Der_Thomas
Der_Thomas

Für Fans ein Muss, für alle anderen gilt: Erwartet nicht viel, dann ist es ok.

— ErleseneBuecher
ErleseneBuecher

Eine Legende!

— WildeClique
WildeClique

Eine lebende Ikone unterhält auf jeder einzelnen Seite. Schwarzhumorig, authentisch, schonungslos, Lemmy eben!

— Flagg86
Flagg86

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  • Ian Fraser Kilmister - Ein verdammter Speedfreak, in drei Teufels Namen!

    Lemmy - White Line Fever
    Janko-Unchained

    Janko-Unchained

    29. November 2016 um 07:27

    Ian Fasier Kilmister – Lemmy-White Line Fever(Heyne Hardcore) Kurz bevor sich der Todestag des MOTÖRHEAD Frontmanns und absoluten Rock Idols Ian Fraser "Lemmy" Kilmister zum ersten Mal jährt, ist es endlich an der Zeit, mir seine hierzulande im Jahre 2006 erschienene Autobiographie vorzunehmen. Bereits im September 2002 hatte er diese fertiggestellt und konnte die Massen von dort an noch ganze 13 Jahre, bis zu seinem Tode am 28.12.2015, auf zahlreichen Bühnen rund um den Globus begeistern. Auf den Tag genau 1945 Jahre nach dem Jesuskind erblickte er, im englischen Ort Stoke-on-Trent, das Licht der Welt. Ein zweiter Heiland war geboren. Der Heiland des Rock'n'Roll. Ian Frasier Kilmister, genannt Lemmy! Er blieb ganze 70 Jahre lang. Meistens war er cool, schiss auf so ziemlich alles und nahm das Leben nicht so ernst, konnte aber schon mal recht aufbrausend werden, wenn ihm was nicht passte. Wenn jemand etwas von ihm wollte, was er nicht wollte, zeigte er ihm kurzerhand den Mittelfinger. Zumindest geistig mit einem Fuck You Grinsen, durchaus auch mal verbal oder wenn es die Situation verlangte, mitten ins Gesicht. Meistens traf man ihn mit einem Glas Jack Daniels, in seiner Stammkneipe, dem „Rainbow Bar And Grill“ in Los Angeles, an einem seiner geliebten Spielautomaten. Lemmy hatte sich über all die Jahre seine ganz eigene, ziemlich lockere Sicht der Dinge und den trockenen, britischen Humor bewahrt. Dementsprechend lustig und unterhaltsam hat er auch seine Autobiographie verfasst. Der MOTÖRHEAD Begründer hatte stets recht damit behalten, das zu tun, was ihm beliebte und nicht den zu spielen, den andere gern in ihm gesehen hätten. Er war schon eine coole Socke, hat sich nicht in sein Leben und seine Musik reinreden lassen und eigentlich immer straight sein eigenes Ding durchgezogen. Lemmy hatte wohl so ziemlich die mächtigsten Eier im Rock Business. Schon allein dafür Zolle ich ihm meinen höchsten Respekt. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit, ihn mit MOTÖRHEAD drei Mal live zu erleben. Der Sänger und Bassist Ian Fraser Kilmister sinniert von seiner Geburt über seine Kindheit, seinen leiblichen Vater, den er nur mal kurz traf und bei diesem Treffen wohl ziemlich schockierte, von seinem Heranwachsen, seiner Pubertät, über Mädels, den ersten Sex, ungewollten Schwangerschaften, seiner Leidenschaft für den Rock’n’Roll, der Musikerszene, den ersten Drogen und den Tod, den so manch einer vor ihm ereilte. Er spricht über BUDDY HOLLY, ELVIS, die BIRDS, die BEATLES, die ROLLING STONES, die ROCKIN VICARS, bei denen Lemmy Gitarre spielte und ihren sagenumwobenen, ganz speziellen, teilweise total abgedrehten Auftritten. Seiner Vorliebe für Drogen aller Art, welche eine geraume Zeit lang sein abgefucktes Leben voller Aufputschmittel, LSD, Meskalin und diversen Downers bestimmten. Mit Fotos aus Lemmys privatem Fundus wird die Story zwischenzeitlich auch visuell ein klein wenig untermalt. Lemmy sorgt mit seiner unbekümmerten Art zu erzählen immer wieder für erstauntes Kopfschütteln und verdammt viele Lacher. Er erzählt von seiner langjährigen Band HAWKWIND, seinem ersten Trip nach Amerika, den Tourneen, seiner Festnahme in Kanada und seinem späteren Leben in den USA. Lemmy beleuchtet die Anfangstage von MOTÖRHEAD, spricht über Anfangsschwierigkeiten mit Labels, Auftritten und Schlafplätzen. Ein wirres Leben voller durchgeknallter Begebenheiten und vielen Liebeleien. Natürlich kommen auch Stories und Anekdoten über diverse ehemalige und bis zum Schluss gebliebene Mitglieder wie Fast Eddie Clarke, Philthy Animal Taylor, Phil Campbell und Mikkey Dee zur Sprache. Er beschreibt Begebenheiten aus ihrem Band- und Tourleben oder erörtert Ereignisse mit Motorcycle Irene, Ozzy Osbourne, diversen Mädels, Sex und geht immer mal wieder darauf ein, dass es das Allergrößte für ihn war, sich nach einem Konzert flachlegen zu lassen oder sich einen abkauen zu lassen. Es kommt auch schockierendes, wie der Mord an einem seiner Mitbewohner zu Sprache oder die Bühnenaufbauten, die zum Teil nie funktionierten oder eine permanente Gefahr für Leib und Leben der Musiker darstellten. Mit Zitaten, wie: "Ich wollte auf keinen Fall stricken. Stricken war was für Memmen. Damals gab es noch richtige Memmen. Heute sitzen diese Memmen in den Parlamenten und regieren die Welt.", spricht er wohl letzen Endes nicht nur mir aus der Seele. Lemmy plaudert so richtig schön aus dem Nähkästchen und erzählt so einige lustige Anekdoten aus seinem bewegten Leben. Über Probleme mit Managern, Veranstaltern, sowie den ständigen und jahrelangen Querelen mit den verschiedensten Labels. Lemmy lässt sich des Weiteren über nicht genehmigte Veröffentlichungen ihrer Werke durch ehemalige Manager aus und geht auf ALICE COOPER, JUDAS PRIEST, METAL CHURCH, Ozzy Osbourne, Slash, Lars Ulrich, ALICE IN CHAINS, ICE T, die RAMONES und die nervenaufreibenden Zerwürfnisse mit Sony Music ein. Am Ende der 293 Seiten umfassenden Memoiren des Rock’n’Roll Giganten Ian Fraser Kilmister ist noch eine Diskographie, mit allen Alben an denen er mitgewirkt hat, angefügt. Diese, einen kleinen Einblick in Lemmys Leben und Wirken verschaffende Autobiographie ist nicht nur was für Lemmy, bzw. MOTÖRHEAD Fans, aber definitiv kein Buch für unerbittliche, spaßbefreite und eingefleischte Emanzen, denn denen könnte bei der Lektüre an so mancher Stelle der Kragen platzen. Klingt nach ner Menge Spaß und das ist es sicherlich auch...wenn man sich selbst und das Leben nicht allzu ernst nimmt. Lemmy, du warst schon ne Marke...wir vermissen dich!!! Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister wurde 70 Jahre alt und verstarb am 28.12.2015, nur zwei Tage nach der Diagnose an einer Krebserkrankung. Seine Autobiographie ist im Heyne Hardcore Verlag erschienen und somit definitiv nix für Piensliesen! Meine Wertung: 88/100 Zur Buchseite des Verlags: Klick! Mein Blog: www.lackoflies.jimdo.com

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  • Lemmy Kilmister, Janiss Garza: White Line Fever

    Lemmy - White Line Fever
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2015 um 12:33

    Nachdem ich also den Sex für mich entdeckt hatte, war es Zeit für Rock’n’Roll. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Metal oder harter Rockmusik, aber es gibt Ausnahmen. Zu ihnen gehört die Band Motörhead. Als ich sie zum ersten Mal hörte, drückte ich noch die Schulbank. Das war vor über 30 Jahren. Ich erinnere mich noch dunkel an einen wilden Fernsehauftritt der Band im Rahmen der Internationalen Funkausstellung in Berlin, Anfang der 80er Jahre, als Lemmy Kilmister, Gründer und Kopf von Motörhead, am Ende seine Gitarre zertrümmerte und auch Schlagzeuger Phil »Philthy Animal« Taylor sein Instrument mit Händen und Füßen zerlegte. Seither haben es Motörhead immer wieder geschafft, sich in meinen Blickwinkel zu schieben. Zuletzt faszinierte mich die Aufnahme eines Konzerts 2006 in Santiago de Chile. Lemmy stand wie eine Eiche vor seinem Mikrofon: »Das Lied, das wir jetzt spielen, habe ich geschrieben, da ward Ihr alle noch nicht geboren«, brummte er dem jungen Publikum entgegen. Tatsächlich ist Lemmy schon eine Ewigkeit im Musikbusiness unterwegs. Die Entstehung des Rock’n’Roll hat er von Anfang an und zum Teil sehr direkt miterlebt. Schon mit 16 Jahren hatte er das Elternhaus verlassen, um in verschiedenen Bands sein Glück zu suchen. Er arbeitete als Roadie für Jimi Hendrix und war mehrere Jahre lang Bassist der Spacerock-Band Hawkwind. 1975 wurde Lemmy an der kanadischen Grenze wegen illegalen Drogenbesitzes festgenommen. Es bedeutete das Ende bei Hawkwind. Die Band warf ihn raus. Den Titel des letzten Songs, den er für Hawkwind schrieb, nahm er mit: Motörhead. So nannte er nun seine eigene Band. Es gibt sie bis heute, in unterschiedlicher Besetzung zwar, doch der Mann hinter dem zu hoch eingestellten Mikrofon war immer derselbe. Die ganze Geschichte vor und mit Motörhead lässt sich ausführlich nachlesen in Lemmys 2006 veröffentlichter Autobiographie »White Line Fever«. Das Buch bietet, wie nicht anders zu erwarten, jede Menge Sex, Drugs & Rock’n’Roll, aber eben auch 40 Jahre Musikgeschichte. Lemmy hat einiges zu erzählen, und es sind viele hochkarätige Namen, die durch seine Anekdoten huschen: John Lennon, Ozzy Osbourne, Alice Cooper, Eric Clapton, Bill Laswell, Nina Hagen usw. usf., aber auch Namen, mit denen man in einer Autobiographie von Herrn Kilmister nicht unbedingt rechnet, wie z. B. Michael Palin von den Monty Pythons, Stevie Wonder oder Samantha Fox. Es hätte dem Buch sicher gut getan, wären der Autor und seine Co-Autorin Janiss Garza auf die eine oder andere Begegnung etwas ausführlicher eingegangen. Aber Lemmy ist nun mal ein Speedfreak, ein Motorhead, und hakt in seinem ereignisreichen Leben alles zügig ab. Konzerte, Bettgeschichten, Todesfälle und die ständigen Streitereien mit den Plattenfirmen. Selbstverständlich in dem rauen Ton, den man von ihm gewohnt ist. Er ist ein harter Hund, hat rustikale Ansichten und frönt mit dem Sammeln von Weltkriegsdevotionalien einem Hobby, mit dem sich jeder andere ins Aus schießen würde. Aber bei Lemmy ist das okay, weil man sowohl bei Interviews mit ihm als auch beim Lesen seiner Autobiographie immer das Gefühl hat, dass er sein Herz an der richtigen Stelle trägt. Bela B. von den Ärzten hat es in seinem kurzen Vorwort zu »White Line Fever« folgendermaßen formuliert: Lemmy darf mit Drogen und Frauengeschichten kokettieren, und trotzdem gilt er als jemand, dessen Weisheiten uns etwas bedeuten. Das hat er gemein mit Johnny Cash, Elvis, auch Frank Sinatra und noch einer Handvoll der ganz, ganz Großen.

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  • Bomber, Manager & Acid

    Lemmy - White Line Fever
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    30. September 2014 um 22:47

    Na klar ist Lemmy eine Legende! Das ist so und daran lässt sich nicht ruckeln. Aber leider ist das irgendwie immer dasselbe mit Biographien berühmter Leute. Sie sind einfach meist schlecht und unspannend geschrieben. So ist das leider auch bei diesem Buch. Klar ist das super, wenn der jeweilige Star sich auch an dem Prozess des Buches beteiligt und sogar mitschreibt, aber es sind halt meist keine Autoren. Es ist wieder einmal eine typische Musikerbiographie. Drei Viertel des Buches besteht nur daraus, dass aufgelistet wird, wer mit wem zusammengespielt hat, wer in welcher Band war, wo man auf Tour war und welche Alben man wann aufgenommen hat. Klar ist das als Fan interessant, aber das kann ich auch googeln. Dazu kommt bei Lemmy noch das Problem, dass er sich einfach an wirklich viele Dinge nicht mehr erinnert. Es wurden schließlich eine Menge (!) Drogen genommen. Aber immerhin ist ein Viertel des Buches interessant und unterhaltsam. Es ist ein kurzweiliges Buch, welches man schnell weglesen kann. Und ein ganz paar kleine, nette Anekdoten gibt es dann doch noch. Und viele Dinge, wie bspw. seine Vorliebe für Abzeichen, den 2. Weltkrieg etc. kann ich nun besser einordnen und verstehen. Was Lemmy wohl amüsieren würde, ist, dass ich das Buch nie mit dem Cover nach oben Zuhause hinlegen durfte, da mein kleiner Sohn meinte, er möchte den Piraten nicht sehen. Für Fans ein Muss, für alle anderen gilt: Erwartet nicht viel, dann ist es ok. Und warum müssen eigentlich alle Phil heißen? Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Lemmy - White Line Fever" von Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    Lemmy Kilmister - der Sänger und Bassist meiner Lieblingsband MOTÖRHEAD - hat eine sehr unterhaltsame Biographie vorgelegt. Sie erzählt sein Leben bis heute in einem sehr lustigen und kurzweiligen Plauderschreibstil, von Konflikten mit Freunden, Sauf- und Drogenexzessen, gibt oft seine zwar harte, aber immer gut begründete und gerechtfertigte Meinung ab. Auch Leute, die MOTÖRHEAD musikalisch nichts abgewinnen können, werden definitiv Spaß an diesem Buch haben! Garantiert!

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    • 2
    DeevaSatanica

    DeevaSatanica

    25. March 2013 um 17:04
  • Rezension zu "Lemmy - White Line Fever" von Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever
    DeevaSatanica

    DeevaSatanica

    16. March 2013 um 14:34

    Zu diesem Buch könnte man soviel sagen, doch das würde jedem kommenden Leser den Spass an Kilmisters Leben wegnehmen.
    Ich hatte oft ein lachendes Auge während ich mit dem Kopf geschüttelt habe und mich wirklich wundere, dass dieser begnadete Künstler noch immer am Leben ist.

  • Rezension zu "Lemmy - White Line Fever" von Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever
    Molks

    Molks

    15. August 2011 um 12:53

    Ein irres Buch von Lemmy über sich, sein Leben und Motörhead. Kurzweilig, interessant, unterhaltsam, rasant, lesenswert.

  • Rezension zu "Lemmy - White Line Fever" von Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever
    Holden

    Holden

    We are Motörhead and we play Rock`n`Roll!

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    Molks

    Molks

    10. August 2011 um 15:46

    :-)

  • Rezension zu "Lemmy - White Line Fever" von Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever
    Beule

    Beule

    04. March 2008 um 19:46

    Eines der besten bücher die ich je gelesen habe