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lemonbits

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo, ihr Lieben!

Dies ist meine erste Leserunde und ich bin schon ganz aufgeregt.

Worum geht’s?

Ich habe letztes Jahr meinen ersten Roman fertig geschrieben: „Karma und Sue“.

Als Comic-Fan wollte ich unbedingt eine toughe (klischeebefreite) Superheldin erschaffen. Auf der Suche nach einem interessanten und ebenbürtigen Gegenspieler bin ich auf das Karma gestoßen – denn ich wollte mehr als einen einfachen Gut-gegen-Böse-Konflikt. Doch was muss passieren, das eigentlich neutrale Karma dermaßen zu verärgern, dass es einen zum Feind erklärt? Und mit welchen Methoden würde es kämpfen?

Das waren die Grundfragen, mit denen ich mich ans Schreiben gemacht habe.

Herausgekommen ist dabei ein hoffentlich witziger, fantastischer Superheldenroman, mit einem sympathisch-arroganten Karma.

Da ich abgesehen vom Schreiben auch gerne Comics zeichne und Videos bastele, habe ich zwei Buchtrailer erstellt. Schaut mal hier rein:

Buchtrailer 1: Karma

Buchtrailer 2: Sue

Was ich von euch will?

1. Feedback! Ich habe vor, noch weitere Bücher zu schreiben. Nicht, dass ich jetzt erst mit dem Schreiben angefangen hätte. Da liegen eine Menge unfertiger Geschichten auf meiner Festplatte herum. Aber um sie veröffentlichungsreif zu machen, will ich unbedingt wissen, ob euch mein erster Roman gefällt. Und was euch gefällt. Und auch, was euch nicht so gut gefällt.

Ihr gebt mir damit die Chance, mich und meine Geschichten zu verbessern.

2. Eine Rezension. Am liebsten auf eurem Blog oder auf Amazon.

Was ihr von mir bekommt?

Ich stelle 5 signierte Taschenbücher und 10 eBooks (wahlweise im EPUB- oder MOBI-Format) zur Verfügung. Außerdem habt ihr meine volle Aufmerksamkeit. Denn ich werde natürlich fleißig die Leserunde begleiten und mitdiskutieren. Anschließend verfasse ich einen Blogpost auf lemonbits.de, in dem ich alle lieben Teilnehmenden gebührend erwähne und verlinke.

Wer kann sich bewerben?

Alle, die mir verraten, wann und wie sie glauben, das letzte Mal Bonuspunkte beim Karma gesammelt zu haben.

(Ich bin letzten Freitag zum Beispiel bei C&A zu einer Frau mit Krücken gelaufen, um ihr die Tür aufzuhalten. Sie war zwar schneller als ich, aber der Gedanke zählt.) ;)

Bewerbungsschluss ist mein Geburtstag: 5. Februar

Los geht’s!

Hui, dann freue ich mich mal auf eure Antworten! Zu guter Letzt lasse ich noch den Klappentext hier:

Das Karma trifft auf eine Superheldin 

Der Alltag des Karmas folgt einer simplen Regel: Es belohnt die Guten und bestraft die Bösen. Doch eines Tages trifft das Karma auf eine Superheldin. Sue Perlmann ist anders als die anderen Menschen: Sie ist stärker, scheint immer dort aufzutauchen, wo ein Verbrechen passiert, und das Karma kann nicht in ihre Seele sehen. 

Das hat es noch nie gegeben! 

Sue vereitelt Verbrechen, führt Täter ihrer gerechten Strafe zu und engagiert sich für ihre Mitmenschen, wo sie kann. Eigentlich lobenswert. Wenn sie dem Karma nicht immer wieder in die Quere kommen würde. Und dann ist da noch ihr Motto: „Warte nicht auf das gute Karma – hilf dir selbst!“ Das nimmt das Karma persönlich. 

Ein unfairer Kampf beginnt – doch davon weiß Sue leider nichts. 

 

Autor: Lemonbits
Buch: Karma und Sue
1 Foto

Ninasan86

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Guten Morgen!

Nach das hört sich doch schon spritzig und sehr vielversprechend an! Und mit meinem Karma bin ich such gerade am Arbeiten, warum ihm also nicht über die Schulter schauen? :)
Ich wäre gerne . Dabei und bewerbe mich um ein Taschenbuch :)

Liebe Grüße Nina

Ninasan86

vor 3 Jahren

Cover und Buchtrailer

Das Cover gefällt mit schon sehr gut! Man merkt den Comicbezug und wird nicht mit vielen Bildern oder Emotionen direkt überflutet. Die unterschiedlichen Schriftarten sind klasse gewählt und lassen einen Einblick auf die Protagonisten zu. Und zu guter letzt ist die Farbgebung sehr gut gewählt und stimmig kombiniert :) passt einfach!

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Bücherwurm

vor 3 Jahren

Kapitel 9 - 12
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Hier kippelte meine Begeisterung, weil ich mit dem Wort "Schuld" gar nicht klar komme. Ich hasse es, wenn Leute mir unterstellen, dass ich mich so verhalten würde (was ich nicht tue) oder wenn Menschen sich so verhalten: Also für ihr Unglück Gründe suchen und Schuld zu weisen. Das hat mich von Olafs Frau schwer enttäuscht.
Sue scheint zu jung und unerfahren, um jetzt schon zu erkennen, was sich da anbahnt (ging mir nach meinem Überfall auch so).
Ein Herzinfarkt kann man immer und überall haben und dass Olaf irgendwie Probleme hat, kannte der Leser schon.
Und es war seine eigene Entscheidung, er wurde zu nichts gezwungen. Hier hätte ich das Buch gerne weggelegt. :)

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Kapitel 13 - 16
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Naja, ich sage ja, nicht mein Ding. Ziemlich primitiv anderen Menschen Schlechtes zu wünschen und noch mieser, Ihnen Unglück zu schicken.
Mein Ego lehnt das Buch komplett ab.
Ich kämpfe seit Jahren ums Überleben und überlege ständig, wo ich Fehler mache. Die Möglichkeit, dass jemand seine Macht so nutzt, möchte ich gar nicht in Erwägung ziehen.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Kapitel 17 - 20
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Sue ist zu unreif und zu gutgläubig. Das hätte nie passieren dürfen, dass sie sich auf so faule Tricks einlässt. Man hätte das auch anders machen können, z.B. indem man wirkliche Taten nachstellt für den Zuschauer. aber nicht, in dem man lügt. Wie ist die rechtliche Situation? Kann Sue die PR Berater verklagen?
Egal. Das hätte nicht passieren dürfen, da hat Sue wirklich gezeigt, wie unreif und dumm sie ist.
Von Karma bin ich nachhaltig enttäuscht.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Kapitel 21 - 23
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An der Stelle bemerkte ich, wie oberflächlich das buch wirklich ist, wie blass und substanzlos die Figuren, wenn man sich nach wenigen Seiten die Namen nicht merkt.
Ich fand es allerdings auch an der Stelle nicht wichtig und habe einfach weitergelesen.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Kapitel 24 - Epilog
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So. Der Schluss hat mich persönlich jetzt nicht so begeistert. Ich habe schon viele Schcksalsschläge erlitten und kann sagen auch diese Sprüche "7 gute, 7 schlechte Jahre" kommen nicht hin. Also dieses "ui, ich hab ihr Unrecht getan, also muss sie jetzt eine Wiedergutmachung erhalten" gibt mir das Gefühl eines komplett sinnentstellten Lebens. Wenn ich eh nur der Spielball von übermächtigen Wesen bin, dann brauche ich mich selbst eigentlich um nichts bemühen. Dann kommt eh alles so, wie es vorherbestimmt wird.
Für diese philosophischen Ansätze ist mir das buch zu flach.
Wofür Du nichts kannst: Durch meine Lebenserfahrung und meinen dauerhaften Kampf gegen die krasse Sinnlosigkeit und Ungerechtigkeit, hat mir das Credo des Buches ein schweres Tief beschert.
Es hat etwas gedauert, bis ich wieder rausgeklettert bin. Aus dem Tief. Und ist mir tatsächlich nur gelungen, in dem ich das buch abheftete unter: Superwoman, ohne tieferen Sinn, verpackt in einem trivialen Roman statt Comic.
Demzufolge hätte es mir auch als Comic viel besser gefallen.
Und daher tendiere ich auch eher zu 3 Sternen, auch wenn mir nichtsdestotrotz das Cover, die Idee, die Art, verschiedenen Erzählperspektiven zu integrieren und die Andersartigkeit, sehr gut gefällt.

lemonbits

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin
@Bücherwurm

Na klar, sollst und darfst du dich dazu äußern! :)

Die Ostergeschichte ist ein bisschen im Kill-Bill-Stil, also überhaupt nicht ernsthaft oder sachlich. Ich habe schon damit angefangen und macht einfach super Spaß. Aber Sachen, die Spaß machen zu schreiben, sind nicht unbedingt die, die auch Spaß machen zu lesen.

Meine Indien-Story hat nichts mit Drogentrips oder Meditation zu tun. Ich habe selbst ein halbes Jahr dort gelebt und für einen Verlag gearbeitet. Meine indischen Kollegen waren super lustig und es gab einige kulturelle Missverständnisse. Dazu kommt, dass ich auch mal einen indischen Freund hatte (allerdings bevor ich in Indien gelebt habe). In der Story werden also keine Klischees aufgefahren, sondern hautnah recherchierte Fakten. ;)

Ich bin kein Synästhet, kenne aber welche. Und ich finde das Thema super faszinierend. Das ist ja witzig, dass du davon betroffen bist! :) Wenn ich eine Story darüber schreiben würde, dann wäre das nicht aus der Sicht einer Betroffenen (ich habe ja keine Ahnung, wie das ist). Eine synästhetische Freundin, die mir diese Idee vorgeschlagen hat, meinte, ich solle die Synästhesie so ähnlich wie Karma personifizieren und es aus ihrer Perspektive schreiben. Das gibt natürlich sehr viel mehr Spielraum für die künstlerische Freiheit.

Was hältst du davon, Bücherwurm?

Gerade weil es nicht so viele Bücher gibt, die das Thema aufgreifen, mag ich die Idee, eins zu schreiben. (Ich hoffe natürlich auch, ein gutes Buch zu schreiben, aber das kann ich nicht beurteilen. ;) ) Damit andere Menschen davon erfahren und auch mehr Verständnis entwickeln.

lemonbits

vor 3 Jahren

Kapitel 24 - Epilog
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@Bücherwurm

Danke für deine Einschätzung!

Ich denke, dass wir auf völlig unterschiedlichen Wellenlängen sind. Denn es geht mir in dem Buch weder darum, "Menschen etwas Schlechtes zu wünschen", noch etwas wiedergutzumachen, nachdem man "Unrecht getan" hat oder dass man "Spielball von übermächtigen Wesen" ist. Eben genau das NICHT!

Aber natürlich handeln manche Figuren in dem Buch nicht optimal, sondern sind einfach auch mal zu eingefahren, egoistisch, naiv ... Wäre ja auch langweilig, wenn alle Figuren perfekt sind.

Tut mir leid, dass ich das in dem Buch nicht richtig rüberbringen konnte. Ich danke dir für deine ehrlichen Kommentare. Ich wünsche dir, dass dir das Tief, das dir mein Buch beschert hat, nicht lange nachhängt.

Mein Rat für dich – und jetzt bin ganz ehrlich: Wenn du merkst, dass dir ein Buch nicht gut tut, dann leg es doch einfach weg. Ich wäre als Autorin nicht böse gewesen. :)

Alles Gute, Bücherwurm!

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