Lemony Snicket The Unauthorized Autobiography

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Inhaltsangabe zu „The Unauthorized Autobiography“ von Lemony Snicket

Features a collection of evidence - writings, annotated photographs, mysterious diagrams, and disorientating maps, accompanied by captions, an introduction, and an extensive index. This work sheds light on a life that has been unfortunately shrouded in darkness. It tells why the author is so interested in the lives of the Baudelaire orphans.
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  • Rezension zu "The Unauthorized Autobiography" von Lemony Snicket

    The Unauthorized Autobiography

    Rainbow

    01. November 2010 um 17:58

    Als bekennender Fan von Lemony Snicket und den Baudelaires konnte ich mein Glück kaum fassen, als mir schließlich die - wenn auch unauthorisierte - Autobiographie in die Hände fiel. Wer weder Lemony Snicket noch die Baudelaires kennt, kann hier aufhören zu lesen, um sich schnellstmöglichst in die Bibliothek aufzumachen, um "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" zu lesen - vorausgesetzt, ihr seid nicht auf der Suche nach einem Buch mit Happy End, denn dann solltet ihr lieber etwas Erfreulicheres lesen. Das wird euch Lemony Snicket auf jedem einzelnen Buchrücken bestätigen. Wer allerdings wie ich seinen gut gemeinten Rat in den Wind geschlagen hat, alle 13 Bücher kennt und liebt, dem wird vielleicht auch die Autobiographie gefallen. Zugegeben, viele ganz neue Erkenntnisse gibt es nicht, trotzdem ist die Lektüre ganz im Stil von der eigentlichen Reihe geschrieben, man erfährt ein wenig mehr über Charaktere und Zusammenhänge, bekommt ein wenig mehr vom ganz eigenen Humor des Autors und noch viel mehr Fragen, als man eh schon hatte. Unterteilt in 13 Kapitel (wie kann es auch anders sein?) beschäftigt sich das Buch mit einzelnen Fragen, die wiederum neue Fragen aufwerfen (auch bekannt, oder?). Dabei wechseln sich Briefe, Auszüge aus Büchern, Photographien, Illustrationen von Brett Helquist und handschriftliche Anmerkungen ab und vermitteln so den Eindruck eines Portfolios oder einer mühsam zusammengetragenen Akte - was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass sich Lemony Snicket immer noch auf der Flucht befindet. Wenn auch "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" eigentlich Kinderbücher sind, scheint mir "The Unauthorized Autobiography" eher ein Präsent an die erwachsenen Fans von Lemony Snicket zu sein. Nicht nur sind die einzelnen Kapitel recht zusammenhangslos und am besten zu verstehen, wenn die Lektüre der Reihe noch nicht allzu lange her ist, sondern auch die handschriftlichen Anmerkungen sind häufig schwer zu lesen. Am Ende des 13. Kapitels wird man etwas unbefriedigt zurückgelassen, denn auch dann weiß man immer noch nicht so viel über Lemony Snicket, wie man gern wüsste. Trotzdem ist das Büchlein empfehlenswert, denn sind nicht gelöste Geheimnisse manchmal ziemlich langweilig? Stattdessen bekommt man jede Menge Geheimnisse, um darüber nachzudenken, kurzweilige Unterhaltung, wie gewohnt nette Worterklärungen und das dringende Bedürfnis, "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" bzw. "A Series of Unfortunate Events" gleich noch mal zu lesen. Fazit: Ein schöner Gruß des flüchtigen Autors mit der Erinnerung, die Baudelaires nicht zu vergessen. Und ein schöner Gruß von mir: Lest "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" - es lohnt sich!

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