Not That Kind of Girl

von Lena Dunham 
3,6 Sterne bei79 Bewertungen
Not That Kind of Girl
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (48):
sweetpiglets avatar

Schonungslos ehrlich und damit genau am Nerv der Zeit: Lena Dunham!

Kritisch (13):
AnneEstermanns avatar

Ich mag Lena Dunham. Sie ist erfrischend ehrlich, doch das Buch sprach mich nicht an. Leider nur zwei Sterne von mir.

Alle 79 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Not That Kind of Girl"

Das Kultbuch von Lena Dunham, Erfinderin und Star der Fernsehserie ›GIRLS‹: In ›Not That Kind of Girl. Was ich im Leben so gelernt habe‹ erzählt sie hemmungslos persönlich, angstfrei und komisch aus ihrem Leben: von seltsamen Jungs, Kondomen in Zimmerpalmen und davon, dass es nicht immer traumhaft ist, den eigenen Traum zu leben. Sie schreibt über die Taxifahrer in New York und das Schicksal von Fußgängern in Los Angeles, über plötzliches Verliebtsein, Zwangsstörungen und fehlgeschlagene Diäten und darüber, wie es ist, in einem Raum voller Lampen und alter Männer eine Sexszene zu drehen. Krisengeschüttelt, heiter, absolut im Jetzt: Lena Dunham bringt das Lebensgefühl einer neuen Generation Frauen auf den Punkt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596198047
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.09.2014 bei RANDOM HOUSE erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Konsumfraus avatar
    Konsumfrauvor einem Monat
    Not that kind of Frauenliteratur

    Ganz schön unverfroren, mit 28 Jahren schon eine Autobiografie zu veröffentlichen! Andererseits – warum nicht, wenn man was zu erzählen hat? Lena Dunham gibt mit ihren fragmenthaften Memoiren zu Liebe & Sex, Körpergefühl, Freundschaft, Arbeit und „das große Ganze“ (so strukturiert sie ihr Buch) einen interessanten und humorvollen Einblick in ihre Lebenswelt. Dass sie als Ikone der Millennials gefeiert wird, hat sicherlich auch damit zu tun, dass viele junge Frauen unserer Gegenwart ähnliche Erfahrungen machen. Lena Dunham wird oft vorgeworfen, als privilegierte Weiße aus New Yorks Mittelklasse nicht wirklich repräsentativ für eine ganze Generation stehen zu können. Allerdings wirkt sie in ihrem Aussehen und mit ihrer ungenierten Offenlegung auch peinlichster Eigenschaften auf sämtlichen Kanälen (z.B. Instagram, ihre TV-Serie „Girls“, die auf ihren Erfahrungen basiert und in der sie eine Hauptrolle spielt, ihre Autobiografie) so „normal“, dass sie sich als Identifikationsfigur für ebensolche Frauen bestens eignet.


    Mit ihrer knallhart realistischen Selbstdarstellung übt sie Kritik an der geschönten Medienwelt und mit ihren Anekdoten macht sie auf den nach wie vor (vielleicht mehr denn je) grassierenden männlichen Chauvinismus aufmerksam, dem viele Frauen mit ihren geschlechtstypischen Selbstzweifeln immer noch unterlegen sind. Damit vertritt sie eine Seite des modernen Feminismus, die gerade auf junge Frauen attraktiv wirkt – und beweist, dass man eben kein weißbärtiger alternder Mann sein muss um andere von seinen Lebensweisheiten profitieren lassen zu dürfen.

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schonungslos ehrlich und damit genau am Nerv der Zeit: Lena Dunham!
    Not that kind of Girl

    Wer die Medienwelt verfolgt wird früher oder später über den Namen Lena Dunham stolpern. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch die Serie "Girls", für die sie nicht nur die Idee lieferte, sondern auch selbst eine Hauptrolle übernahm. In "Not that Kind of Girl" blicken wir in die Vergangenheit von Lena Dunham und all ihren Erlebnissen.
    Ich finde es immer wahnsinnig schwer eine Autobiografie zu beurteilen, denn letztendlich ist es nicht mein Bestreben über das Erlebte eines anderen zu urteilen. Sei es nun langweilig, verrückt, grausam oder lustig, es ist sein oder ihr Leben und von daher immer etwas einzigartiges und individuelles. Dennoch hat sich Lena Dunham die Mühe gemacht die Dinge aufzuschreiben, die sie bisher im Leben gelernt hat und ich möchte zumindest kurz wiedergeben, was euch im Buch erwartet.
    Für mich war es die meiste Zeit ein kleines Highlight Lenas Lebensgeschichte durchleben zu dürfen. Sie hat eine amüsante Art mit Geschehnissen umzugehen und bringt so viel Humor mit, dass selbst negative Ereignisse doch irgendwie etwas Gutes an sich haben oder sie eben mit einem Lächeln dem Ganzen begegnet. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Passage bei der selbst Lena das Lächeln vergeht, und auch ich als Leser war schockiert, und dabei ist es eine Situation die so mancher Frau bekannt vorkommt, doch erst durch die Augen einer Anderen erkennen wir oftmals was wir bereits sind mitzumachen und zu durchleben und trotzdem weiter gehen.
    An einigen Stelle habe ich Parallelen feststellen können, als es um Freundschaft, Körpergefühl,  Zukunftsangst oder Familienwunsch geht scheint es fast als würden Lena Dunham und ich auf einer Welle schwimmen, bei manch anderen Entscheidungen oder Erlebnissen habe ich einfach gemerkt, dass sie anders aufgewachsen ist als ich. Mit Eltern die Künstler sind und einer Privatschule als Lehranstalt hat man einfach in manchen Situationen ein anderes empfinden. Aber wie schon am Anfang geschrieben, fließen solche Umstände nicht in meine Beurteilung ein. Trotzdem werde ich "Not that Kind of Girl" einen Punkt abziehen müssen, denn neben den spannenden und interessanten Lebensgeschichten fand ich manche Passagen etwas langatmig geschrieben.

    Fazit: Mit "Not that kind of Girl" hat Lena Dunham eine meist unterhaltsame, witzige aber auch schockierende Autobiographie geschrieben, die mich als Leserin oftmals hat zustimmend nicken lassen beim Lesen. Nur an der ein oder anderen Stelle fand ich die Passagen etwas langatmig, aber insgesamt hatte ich einige Stunde Lesevergnügen.

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    Not That Kind Of Girl | Rezension

    Ich habe mich schon häufig gefragt, was einen Mensch dazu führt, zu beschliessen, eine Autobiografie zu schreiben. Ich frage mich, ob Menschen entweder ein wahnsinnig grosses Ego haben, dass sie meinen, die ganze Welt wolle erfahren wer sie sind, was sie machen und was sie können. Das wird wohl in den meisten Fällen der Fall sein. Aus meist unerfindlichen Gründen ist man plötzlich im Rampenlicht, oder im Mainstream angelangt und hat das Gefühl, dass die grosse Mehrheit der Menschen Lust hat, zu erfahren, wer man ist, wie die eigene Kindheit war und wie es zum Erfolg kam. Am besten soll das ganze möglichst intim sein, das Hauptthema natürlich Sex und schon wird das Buch mit grösster Wahrscheinlichkeit ein Bestseller. Andere Gründe eine Biografie zu schreiben sind häufig krasse Schicksalsschläge oder spezielle Geschichten - hier kommt mir als Beispiel Lily Lindern in den Sinn, ein Vergewaltigungsopfer, das ein sehr schweres und schlimmes Leben hinter sich hat. Oder auch Christiane F - Junkie, Mädchen auf dem Strich, Berliner Drogenszene am Bahnhof Zoo. Alle kennen das Phänomen, aber niemand der nicht selbst dabei war, wusste so genau, wie alles war und wie es sich abgespielt hat. Also lesen sie eine Autobiografie darüber.


    Auch ich habe schon einige Male mit dem Gedanken gespielt, meine bisherige Geschichte niederzuschreiben. Hört sich schräg an das aus dem Mund von einer fünfzehnjährigen zu hören, ich weiss. Aber ich hatte dieses Kopfkino, weil ich das Gefühl habe, dass ich bereits sehr viel erlebt habe, an vielen Orten war, spannende Leute getroffen habe und auch mich die Angst des Vergessens heimsucht. Ich würde gerne für meine Freunde, Familie und auch vor allem mich schriftlich festhalten, was ich alles erlebt habe. Ich glaube, es wäre ein riesen Spass ein Buch zu schreiben. Natürlich ist auch das auf reinen Egoismus zurückzuführen. Lena Dunham ging es vielleicht etwas ähnlich, obwohl im Gegensatz zu mir, ist sie berühmt geworden und hat, nachdem sie zur coolsten Person des Jahres 2012 ernannt wurde, eine Autobiografie geschrieben. So weit so gut - nur: Das wichtigste für mich ist die Message eines Buches. Was nimmt man von einem Buch mit, dass den Titel 'Not that kind of girl - Was ich im Leben so gelernt habe' hat? Ich konnte ehrlich nichts Neues mitnehmen. Muss ich ja auch nicht, aber ich frage mich, ob das nur ich bin. Ob mir Lena Dunhams Leben zu einfach war, ob ich mich einfach zu fest darüber störte, dass Sex ein riesiges Thema ist. 

    Das Buch ist nicht chronologisch geordnet, es ist in fünf Kapitel unterteilt - Sex&Liebe, Körper, Freundschaft, Arbeit und das grosse Ganze. Ich fand das Lesen durch diese Kapitel extrem komisch, man hat sich keine Namen von anderen Personen merken können, jedes Teilkapitel wirkte irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen und alles folgte zeitlich extrem nahe aufeinander. Lena Dunham hat Jahrgang 86, sie ist blutjung. Das Buch ist einfach nicht in einem Fluss geschrieben und wohl oder übel merkt man das halt einfach und ich empfand es als störend. Ich bin sicher, dass andere gerade das als einen wunderbaren Punkt herauskristallisieren, aber mir war der ganze Schreibstil in Kombination mit dem Inhalt einfach zu wenig authentisch. Alles war extrem in die Länge gezogen und mühsam lustig beschrieben. Es wirkte so aufgesetzt, unecht, ein wenig dahin gepflatscht. Nach dem Beenden des Buchs fühlte ich mich wie vor dem Beenden, wie mich. Ich hätte das Buch genau so nicht lesen können und wäre in meinem Leben gleich weit. Ich möchte aus Büchern lernen, etwas daraus mitnehmen und wenn ich das nicht kann, dann ist das für mich leider ein Anzeichen für ein schlechtes Buch. Das ist wohl nicht fair zu sagen - gerade bei einer Biografie, aber das Buch war einfach nicht so meins. Einen richtigen Kritikpunkt habe ich nicht einmal, Lena Dunham schreibt sehr wohl amüsant, lässig und unbeschwert, aber eben für mich reicht das einfach nicht mehr. 

    Im Buch erwähnt sie ihre Zwangsstörung immer nur am Rande, was unglaublich schade ist. Genau das wäre meiner Meinung nach ein spannender Punkt, der wahrscheinlich auch vielen Leuten weiterhelfen könnte, oder der wichtig gewesen wäre näher beschrieben zu werden. Ich habe bereits drei Bücher über Zwangsstörungen gelesen und in jedem habe ich Neues erfahren und vor allem auch gemerkt, wie bedeutungsvoll es ist mehr darüber zu schreiben und zu lesen. Die New Yorkerin beendet ihr Vorwort zum Buch mit folgendem Zitat: Ich bin eine junge Frau mit ausgeprägtem Interesse zu bekommen, was ihr zusteht, und was hier folgt, sind die hoffnungslosen Nachrichten von der Front, an der ich dafür kämpfe. Dieser Satz beschreibt eigentlich auch meine Auffassung von Lena Dunham sehr gut. Sie macht, was sie will und erreicht das auch. Ob sie wirklich und regelrecht dafür kämpft, kann ich nicht sagen. Ich habe auch ihre Serie GIRLS noch nicht gesehen, habe sie aber empfohlen bekommen und nun die ersten beiden Staffeln zuhause auf DVD, mal schauen, wie sie mir gefällt. 

    Ein Punkt, der mir ebenfalls Mühe bereitet hat, ist der, dass auf dem Buchumschlag steht, dass Lena Dunham das Lebensgefühl einer neuen Generation Frau auf den Punkt bringt. Erstmals finde ich den Begriff einer neuen Generation Frau ziemlich daneben und abwertend, zweitens finde ich es falsch eine Frau, die Erfolg hat und in ihrem Buch über ein typisches Standart-Leben schreibt, als eine gesamte Generation zu bezeichnen. Wir merken es doch alle - es gibt so viele verschiedene Menschen, die ganz anders sind und sich in so vielen Punkten unterscheiden! Wenn der Titel also NOT that kind of girl ist, wieso wird Lena Dunham dann als Stimme der GANZEN Generation bezeichnet? Ich kann wohl sagen, dass 'Not that kind of girl' einfach nicht ganz 'my kind of book' ist. Zu quirlig und zu uninteressant - ich hätte mir schlicht und einfach mehr erwartet.

    Nachtrag: Ich habe mir zwischen dem Schreiben der Rezension und dem Veröffentlich der Rezension die ersten beiden Staffeln der Serie GIRLS angeschaut. Die Serie gefällt mir extrem gut. Lena Dunham spielt darin die Hauptperson und ist eine wahnsinnig gute Schauspielerin. In der Serie sind viele autobiographische Elemente enthalten, die mir bereites aus ihrem Buch bekannt waren. Lena Dunham wird mir tatsächlich immer sympathischer mit jeder Folge die ich schaue. Meine Anmerkung zum Buch: Literarisch ist es nicht geeignet, aber für eine Serie ist Dunham Humor absolut treffend und gefällt mir mehr als gut. Von daher bleibt mir ihr Buch doch etwas mehr in den Ohren als gedacht, wobei ich allerdings nicht ganz unterscheiden kann, ob dies jetzt mit der Serie oder mit der Autobiographie zu tun hat. Diskussionsstoff ist die New Yorkerin aber alle Mal. Ich empfehle das Buch ungerne, die Serie lege ich euch aber gerne ans Herz. 


    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/05/not-that-kind-of-girl-buchbesprechung.html

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    Rpunkt99s avatar
    Rpunkt99vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Not that kind of Girl ist witzig, charmant, poetisch & gesellschaftskritisch! Keiner schreibt wie Lena Dunham über Sex und die Liebe.
    >Not that kind of Girl<

    "Wie kommt eine junge Frau von heute einigermaßen würdevoll durchs Leben? Lena Dunham, Erfinderin der Fernsehserie >Girls<, erzählt davon: hellwach, komisch, absolut im Jetzt."

    Ich kenne und bewundere Lena Dunham, seitdem ich die Fernsehserie 'Girls' leidenschaftlich gern bis spät in die Nacht zusammen mit meiner besten Freundin auf der Couch mit Schokolade und gegen Herzschmerz gesehen habe. Die Fersehserie erinnert an eine moderne Version von Sex and the City - nur realistisch. Keines der Mädchen hat einen richtigen Job, Glück in der Liebe, Geld oder ein großes Apartment. Als ich dann mitbekommen habe, dass Lena Dunham nicht nur Regisseurin der Serie, sondern auch Produzentin und Autorin ist, war ich wirklich beeindruckt.

    Genau wie 'Girls' besticht 'Not that kind of Girl' mit Lena's aufrichtigen, wahren und poetischen Worten. Manche Kapitel zeugen von einer leichten Melancholie an vergangene Tage und abgelegene Liebhaber, an das Gefühl anders zu sein und sich trotzdem nicht zu verstellen. Sie ist ein Vorbild der Generation von Frauen in ihren 20ern. Lena hat wirklich zu jedem Thema einen, wenn auch manchmal komischen, Gedanken und hält nur wirklich selten den Mund. Sie redet sehr offen über Sexualität, Liebe und das Rundherum - so detailliert, dass man immer wieder schmunzeln muss. Es ist eine Ansammlung von kurzen Kapiteln zu verschiedenen Themen, die einen über sein eigenes Leben nachdenken lassen. Ich hoffe, dass es in der Zukunft noch viele Projekte von ihr geben wird. Sie ist eine tolle, starke Frau - die sich in all der Zeit weder vom Schönheitsideal unserer Gesellschaft noch von Männern unterkriegen lassen hat. Das Buch ist einfach top!
     Absoluter Lesetipp!

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    lamarie_bookss avatar
    lamarie_booksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mit viel Witz und auch einigen schlauen Sachen - einfach interessant-spannend ;)
    Lebenserfahrung mit Humor

    In “Not That Kind of Girl” von Lena Dunham erzählt Dunham aus ihrem Leben – und was sie in den letzten Jahren gelernt hat.

    Einen der ersten Aufsätze aus dem Buch kannte ich bereits aus dem Rookie Magazine – und wusste damit bereits, was mich erwartete. Auf den ersten Seiten scheint sie wirklich sehr gegen sich selbst zu sein, gleichzeitig ist ihr Buch aber auch gefüllt mit Humor, Ironie und einer großen Portion Ehrlichkeit. Sie gesteht, wie blöd es klingt zu sagen, dass das eigene Leben es wert ist, in ein Buch verwandelt zu werden, und doch sieht sie eben darin die Notwendigkeit. Sie ist bodenständig und die Seiten sind süß und kreativ illustiert. Das “Zu viele Informationen…” sollte man sich hier tatsächlich verkneifen. Die Details sind unglaublich witzig, jedoch nervt es manchmal, wie belehrend sie mitunter klingt, erinnerte mich mit ihrem Humor dennoch an Ellen DeGeneres. Die verschiedenen Ideen für einzelne Kapitel sind sehr unterhaltsam – seien es E-Mails, die sie geschrieben hätte, wenn sie nur mutiger wäre und die jetzt mit Fußnoten versehen sind, oder Dinge, die sie von ihren Eltern gelernt hat. Ein ernstzunehmender Ratgeber ist es aber nicht und ich hatte mehr erwartet: Der Prolog hat meiner Meinung nach etwas zu dick aufgetragen und auch mit dem angekündigten Feminismus hat es nicht viel zu tun. Toll sind dafür sowohl die abgedruckten Zitate als auch die Kapitelanfänge, sind wir aber bei Dunhams Diätplänen angelangt, wird es aber doch langweilig. Manchmal ist es ein nicht so spannendes Tagebuch, manchmal ist es aber geprägt von humorvollen Aufsätzen, die auch mal nachdenklich machen!

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    Vivienne_Pschels avatar
    Vivienne_Pschelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Endlich zeigt mal jemand, wie schwer es eigentlich wirklich ist, jung zu sein!
    Ein tolles, tolles Buch!

    Ich habe schon ihre Serie "Girls" geliebt, doch bei "Not that kind of Girl" schlug mein Herz an vielen Stellen immer höher.
    Sie zeigt mit ihrem Buch, was es wirklich bedeutet, jung zu sein.
    Die älteren Generationen reden von den Zwanzigern als die beste und einfachste Zeit ihres Lebens, doch in der heutigen Zeit ist es gar nicht mehr so einfach, jung zu sein.
    Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die man als nicht mal Zwanzigjährige direkt nach dem Schulabschluss hat, wird von uns umso mehr erwartet.
    Sofort an die Uni, viele Praktika, tolle Jobs, einen perfekten Uniabschluss, Weltenbummler sein, den perfekten Mann finden, Sprachen lernen, Frewilligenarbeit im Ausland und am besten währenddessen noch Kinder in die Welt setzen.
    Das es wirklich nicht leicht ist, allen und vor allem sich selbst gerecht zu werden, davon kann Lena Dunham ein Lied singen.
    Danke für dieses Buch!

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Lena Dunham schenkt den Lesern durch ihre Worte so viel Selbstvertrauen und Lebensfreude. Ein absolutes Lesemuss für junge Frauen.
    Mutmachend und absolut sympathisch

    Inhalt: Lena Dunham - vom ›Time Magazine‹ zur coolest person of the year gewählt Was tun als junge Frau von heute, die der ›Cosmopolitan‹ nicht mehr traut, keine Manolos trägt und erst recht keine Sehnsucht nach dem einen Prinzen hat? In ›Not That Kind of Girl‹ erzählt Lena Dunham, Erfinderin der TV-Serie ›GIRLS‹, hemmungslos persönlich von Kondomen in Zimmerpalmen, bequemen Baumwollunterhosen, rotem Lippenstift bei Sonnenbrand, Heulen im Büro und einem Leben, in dem Perfektion so was von gestern ist. Krisengeschüttelt, komisch, absolut im Jetzt: Dunham steht für eine neue Generation Frauen – und bringt deren Lebensgefühl auf den Punkt. (Quelle: lovelybooks.de)

    Meine Meinung: Nachdem mich die wundervolle Mara auf das Buch aufmerksam gemacht hat, war ich erst ein bisschen abgeneigt. Das lag aber wohl eher daran, dass sie noch ein wenig zu jung für das Buch ist und ich als „große Schwester“ da natürlich aufpassen muss. Ich persönlich war nach einem kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis jedoch überzeugt und habe das Buch auf meine Wunschliste gesetzt und letztendlich zu Weihnachten bekommen.

    Lena Dunham ist für mich persönlich eine Frau, die ich sehr bewundere. Sie ist stark und unabhängig. Sie macht ihr Ding, geht erfolgreich ihren Weg und orientiert sich wenig an Modeikonen und perfekten Maßen. Kurz gesagt: Sie ist die Sorte Frau, die wir alle uns wünschen zu sein. Oft fehlt es mir an Selbstvertrauen, oft vergleiche ich mich mit anderen und schneide gedanklich schlechter ab. Ich kann nicht gut Komplimente annehmen und gebe zu viel auf die Meinung anderer. Lena ist alles, was ich nicht bin, was ich aber persönlich sein will. Wer denkt, sie sei die perfekte Frau nach meiner kleinen Schwärmerei gerade, der irrt sich. Sie ist nicht perfekt aber macht Unperfektheit Menschen nicht gerade erst wundervoll?

    Lena Dunham schreibt offen und ehrlich über Themen, die junge Frauen interessieren. Sie schreibt über Liebe, Sex, Freundschaft und den Beruf. Sie schreibt über ihre persönlichen Macken und lässt uns lachen, macht uns nachdenklich. Lenas Buch zu lesen ist wie einer guten Freundin zuzuhören. Sie hat mir Mut gemacht, mich über mich selbst nachdenken lassen. Außerdem hat Not That Kind Of Girl Unterhaltungswert. Und sind wir mal ehrlich, Biografien haben ihn auch nötig.

    Aber wollt ihr wissen, was mich richtig gestört hat? Die Themen sind supersüß eingeteilt. Man liest Absätze über Freundschaft, man liest Absätze über die Arbeit. Was dabei aber völlig verloren geht ist die Chronologie. Sie wirft teilweise mit Namen um sich, die genauso schnell verschwinden, wie sie 10 Kapitel später in einem komplett anderen Zusammenhang wieder auftauchen. Ich finde das unchronologische in ihrem Buch ein Stück weit gut. Denn man erfährt immer am Stück über Dinge, die eine Frau ihr ganzes Leben lang begleiten. Aber ich glaube ein bisschen weniger Namen oder kleine Erinnerungen daran, wer noch einmal wer war, hätten dem Buch unglaublich gut getan.

    Bewertung: Lena Dunham macht jungen Frauen Mut und vermittelt viel Nähe und ein unglaubliches Lebensgefühl. In ihrer Biografie kommt es nicht auf Daten, Abschlüsse und Diäten an. Sondern auf genau das: Das Leben mit all seinen Facetten. Lena schafft den perfekten Guide für alle die, die mehr im Leben wollen. Und auch die kleinen Kritikpunkte können diesem tollen und unglaublichen Buch nichts anhaben, sodass ich gerne 5 von 5 Füchschen vergebe.

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    Dunkelblaus avatar
    Dunkelblauvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Den Hype kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich musste mich sehr zwingen das Buch zu beenden.
    Nicht ein Fall

    Über das Buch habe ich schon an mehreren Stellen etwas (gutes) gelesen und habe daher in unsere Stadtbibliothek zugegriffen. Im Nachhinnein bin ich sehr froh darüber, denn so muss ich mich nicht über rausgeschmissenes Geld für ein total überbewertetes Buch ärgern.
    Auch wenn Lena Dunham mit ihren 28 Jahren schon einiges erreicht hat und wohl 2013 unter die 100 einflussreichsten Menschen gewählt wurde, muss deshalb ihre Lebensgeschichte nicht unbedigt unterhaltsam sein. Sie plappert munter über die Bereiche "Liebe & Sex", "Körper", "Freundschaft", "Arbeit" und "Das große Ganze". Untermalt werden ihr Anekdoten durch diverse Illustrationen und "10 Dinge..."- Listen. Dunham hüpft dabei munter durch Zeit und Raum, wirft mit Namen umsich und wirkt auf mich einfach nur verkrampft cool. Ich nehme ihr das alles nicht richtig ab und habe mich bei der Lektüre gelangweil. Sowas habe ich von anderen schon besser gelesen. Sorry, für mich ein Flop.

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    myAvalonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit schockierend ehrlichem Inhalt, das ich deswegen schätze und bestimmt nicht so bald vergessen werde.
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    C
    CherryLestrangevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super witzig und unglaublich ehrlich. Sehr mutig
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr!

    Wenn es in den Supermarktregalen nach Zimt, Mandel und Sternanis duftet, wenn es in der Stadt abends nicht mehr so dunkel ist, weil funkelnde Lichter die Straßen beleuchten, da weiß man, es dauert nicht mehr lange bis Weihnachten! Aber das Schönste am Weihnachten ist die Zeit, die wir mit den Menschen verbringen, die wir lieben!

    LovelyBooks möchte auch dazu beitragen, dass Weihnachten noch ein bisschen schöner wird! Wir verlosen während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder!

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    Sag uns bis zum 14.12.2014, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss.

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    Zusammen mit dem S. Fischer Verlag verlosen wir 5 Exemplare von "Not that kind of Girl" von Lena Dunham.

    Zur Ausgabe:

    Was tun als junge Frau von heute, die lieber Stoffschuhe als Manolos trägt und nicht nach dem einen Prinzen sucht?
    In "Not That Kind of Girl" erzählt Lena Dunham, Erfinderin der TV-Serie "GIRLS", hemmungslos persönlich, angstfrei und komisch aus ihrem Leben: von Kondomen in Zimmerpalmen, seltsamen Jungs und von ihrer Angst, keinen Platz in dieser Welt zu finden. Sie schreibt über die Taxifahrer in New York und vom plötzlichen Verliebtsein, über Frauen, die "wie diese Papierdinger behandelt werden, die in Hotelbadezimmern auf den Zahnputzbechern liegen – irgendwie notwendig, aber unendlich verfügbar" – und über Männer, die ungefragt von ihrem Sexleben berichten. Krisengeschüttelt, heiter, absolut im Jetzt: Lena Dunham bringt das Lebensgefühl einer neuen Generation Frauen auf den Punkt.


    Leseprobe


    Zur Autorin:

    Lena Dunham, 28, kommt aus einer New Yorker Künstlerfamilie. Mit 8 fing sie an zu schreiben. Anfang 20 drehte sie ihren ersten eigenen Spielfilm "Tiny Furniture", und spätestens seit sie die Fernsehserie "Girls" entwickelt hat, ist sie international bekannt. Dunham hat die Serie selbst geschrieben, produziert, Regie geführt und spielt darin die Hauptrolle. 2012 wurde sie für vier Emmys nominiert, 2013 erhielt sie zwei Golden Globes. 2012 wählte das "Time Magazine" Dunham zur "Coolest Person of the Year", 2013 unter die 100 einflussreichsten Menschen der Welt. "Not That Kind of Girl" ist ihr erstes Buch. Sie lebt in Brooklyn.
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    Pressestimmen

    Wieso ist Lena Dunham eigentlich eine Ikone? Ganz einfach: Weil sich (…) in ihrem Buch eine ganze Generation junger Frauen wiederfindet.

    Phantastisch, dass eine Frau wie Dunham von sich redet, auf so eine leichte, unterhaltsame Weise. (…) Und dabei auch noch cool und lustig ist.

    Hätte ich ein Kind in meinem Alter und bis zu zehn Jahre jünger, ich würde ihm dieses Buch schenken.

    mit Krisen und Zusammenbrüchen kennt sie sich aus – und sie kann, das ist selten, saukomisch darüber schreiben.

    Dunham erzählt mit derselben rohen Direktheit, die man schon an ihrer Serie schätzt. […] laut ehrlich und direkt.

    Komisch, unerbittlich, vorbildlich, hochironisch, herzerwärmend.

    die überraschendsten, klügsten und unterhaltsamsten Neuerscheinungen der Saison

    Fröhlich, ehrlich und intim.

    Dunham spricht von Dingen, die man […] in seinen Zwanzigern gerne gewusst hätte.

    Ein Buch voller Weisheit und Witz. Wäre das Wort nicht verpönt, müsste man kurz und klar sagen: Lena Dunham ist genial.

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