Lena Einhorn Das Rätsel von Damaskus

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Inhaltsangabe zu „Das Rätsel von Damaskus“ von Lena Einhorn

Muss die Geschichte von Jesus neu erzählt werden?<br>Durch geschickte Fragestellungen und mit dem Ziel, die Wirklichkeit hinter den Texten zu entdecken, macht sich Lena Einhorn auf die Suche nach dem wahren Jesus: Hat die Person Jesus - historisch gesehen - überhaupt existiert? Ist er am Kreuz gestorben? Wenn ja, warum ist dieser Ort zu keiner Kultstätte geworden, wie es bei so einem prominenten Mann seiner Zeit zu erwarten gewesen wäre? Wenn nein, wie glaubwürdig ist es, dass jemand mit einer Mission, wie Jesus sie hatte, in der Anonymität weitergelebt hat? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Damaskuserlebnis auf sich? Die Antworten lassen nur einen Schluss zu ... Indem die Autorin Jesus und Paulus als ein und dieselbe Person identifiziert, setzt sie dem jahrhundertelangen Streit, wer der eigentliche Begründer des Christentums ist, ein überraschendes Ende. Ein Muss für alle Leser von Dan Brown und all diejenigen, die auf der Suche nach der Wahrheit sind!

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  • Rezension zu "Das Rätsel von Damaskus" von Lena Einhorn

    Das Rätsel von Damaskus
    StephanSchwarz

    StephanSchwarz

    06. May 2012 um 11:34

    Lena Einhorn stellt in ihrem Werk die Hypothese auf, das Jesus und Paulus ein und die selbe Person ist. Jesus ist also nicht am Kreuz gestorben, sondern später als Paulus missionarisch bei den Heiden, also den Nichtjuden unterwegs gewesen. Zuerst allerdings stellt sich die Autorin der Frage, ob es Jesus wirklich gegeben hat und zählt die wenigen schriftlichen Beweise - außerhalb der Bibel - auf, von denen man mit etwas interpretatorischer Freiheit darauf schließen kann, das hier von Jesus gesprochen wird. Sie kommt zu der Schlussfolgerung, das die Zeitgenossen Jesu nichts oder fast gar nichts über Jesus berichten. Wobei es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, das gerade der jüdische Talmud, also die gesammelte Aufzeichnung der jüdischen mündlichen Überlieferungen, einige Hinweise auf Personen enthält, die man mit Jesus gleich setzen kann. Der Talmud wurde allerdings erst in seiner Gesamtheit ungefähr 500 Jahre nach Christi Geburt schriftlich festgehalten. Danach verfolgt die Autorin den Weg Jesu gemäß der Bibel und hinterfragt viele Zitat und versucht ihnen historische Deutungen zu geben, so fragt sie sich, ob Jesus nicht römischer Bürger war. Diese durften aber per Gesetz nicht gekreuzigt werden. Diese schmachvolle Hinrichtung war nur Sklaven und Nichtrömern vorbehalten. Pilatus will vielleicht aus diesem Grund nicht Jesus kreuzigen, so fragt sich Lena Einhorn. Ebenfalls erwähnt sie alle bisherigen Theorien, die beweisen sollen, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Nachdem sie den biblischen Lebensweg von Jesus nachgearbeitet und hinterfragt hat, vergleicht sie Paulus und Jesus. Dann stellt sie ihre oben genannte Hypothese auf und zählt sechs Beweise gegen und fünfzehn Beweise für diese Hypothese auf. Jeder Beweis wird dann noch von ihr genauer erklärt. Ihre Beweise gegen ihre eigene Hypothese Jesus und Paulus sind Personen unterschiedlichen Charakters Jesus ist bedeutend toleranter als Paulus Jesus sprach Aramäisch, Paulus Griechisch Jesus wandte sich an Juden, Paulus an Nichtjuden Paulus schreibt sehr wenig über das Leben Jesu Paulus begegnet auf seinen Reisen den ehemaligen Jüngern ohne das diese ihn wiedererkennen. Dann folgen diese Beweise für ihre Hypothese: Paulus Begeisterung für einen Menschen, dem er nie begegnet ist und dessen Jünger er nie war. Paulus Bekehrung kurz nach der "Kreuzigung" Jesu Paulus stammt aus der gleichen Gegend wie Jesus Paulus ist römischer Bürger (wie Jesus auch?) Beide haben ein auffallend ambivalentes Verhältnis zu den Juden Paulus reist wie Jesus in jungen Jahren nach Jerusalem Bei beiden klafft eine große historische Lücke im Lebenslauf Beide sind unverheiratet Paulus hatte ein Gebrechen Für beide ist die Auferstehung das zentrale Element Paulus ist Jerusalem gegenüber seltsam abgeneigt, obwohl hier seine Heimatgemeinde ist. Beide haben Jünger Im Unterschied zu den Jüngern ist Paulus handelndes Subjekt im Neuen Testament Die Gefangennahme und der Prozess gegen Paulus sind nahezu eine Kopie der Geschehnisse um Jesus Gefangennahme Paulus verwendet auffällig oft dieselbe Terminologie und Metaphorik wie Jesus. Ein Buch, das spannend und unterhaltsam geschrieben ist. Wer sich für die Ursprünge der christlichen Lehre interessiert, wird hier ein paar neue Ideen finden, die weder bewiesen noch widerlegt werden können. Wer Freude an mysteriösen Theorien hat, wird seine helle Freude an diesem Buch haben.

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