Lena Gorelik

 4 Sterne bei 213 Bewertungen
Autorin von Die Listensammlerin, Lieber Mischa und weiteren Büchern.
Lena Gorelik

Lebenslauf von Lena Gorelik

Lena Gorelik wurde am 1. Februar 1981 in Leningrad geboren. Sie emigrierte im Aler von 11 Jahren zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als sog. Kontingentflüchtling nach Deutschland. Sie Journalistenausbildung erhielt sie an der Deutschen Journalistenschule in München, anschließend studierte sie Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie veröffentlicht sowohl wissenschaftliche als auch belletristische Werke sowie Reiseliteratur. Gorelik wurde bereits mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet, darunter auch mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Ernst-Hoferichter-Preis. Lena Gorelik lebt in München.

Alle Bücher von Lena Gorelik

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Die Listensammlerin

Die Listensammlerin

 (69)
Erschienen am 27.02.2015
Lieber Mischa

Lieber Mischa

 (45)
Erschienen am 11.05.2012
Mehr Schwarz als Lila

Mehr Schwarz als Lila

 (21)
Erschienen am 19.09.2018
Hochzeit in Jerusalem

Hochzeit in Jerusalem

 (20)
Erschienen am 04.09.2008
Meine weißen Nächte

Meine weißen Nächte

 (18)
Erschienen am 07.08.2006
Null bis unendlich

Null bis unendlich

 (17)
Erschienen am 17.02.2017
Verliebt in Sankt Petersburg

Verliebt in Sankt Petersburg

 (8)
Erschienen am 14.03.2008

Neue Rezensionen zu Lena Gorelik

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Rezension zu "Mehr Schwarz als Lila" von Lena Gorelik

Besondere Erzählweise
Lalevor 2 Monaten

Inhalt:

17 zu sein ist manchmal gar nicht so einfach. Besonders, wenn man nicht so ist, wie alle anderen. Alex trägt lieber Schwarz als Lila und ist bekannt dafür, dass sie keine Mutter mehr hat. 
Ihre Zeit verbringt sie am liebsten mit ihren besten Freunden Ratte und Paul, Langeweile und Eintönigkeit vertreiben sie sich mit Mutspielen, bei denen es keine Grenzen gibt. Doch als der neue Referendar in ihre Klasse kommt und Ratte eine Freundin hat, beginnt sich einiges für die Freunde zu verändern...


Meine Meinung:

Eine Geschichte über Freundschaft mit einer besonderen Erzählweise.

Die 17-jährige Alex ist die ohne Mutter. Die, die nur Schwarz und im Winter keine Handschuhe trägt. Alex ist die, die gerne spielt.
All das erzählt man sich über sie. Darüber hinaus hat sie einen Vogel namens Astrid und hängt meistens mit ihren zwei besten Freunden Ratte und Paul ab. Doch dann kommt eines Tages kommt ein Referendar in die Klasse und nichts wird so sein wie zuvor.
Alex verliebt sich in Johnny - so nenn die drei ihn - und auch Ratte hat seit kurzem eine Freundin. Zwischen ihnen beginnt sich etwas zu verändern, was schließlich so weit geht, dass einer von ihnen verschwindet...

„Mehr Schwarz als Lila“ erzählt auf eine besondere Art die Geschichte einer Freundschaft. Titel und Cover charakterisieren die Protagonistin der Geschichte, Alex. Der Klappentext gibt einen guten Überblick über die Handlung, sodass die äußererliche Aufmachung gut zueinander passt.

Die Geschichte wird durchgängig aus der Perspektive der Protagonistin Alex erzählt, hat aber ihre eigene besondere Erzählweise. Es ist schwer, diesen genau zu beschreiben. Man bekommt als Leser gewisse Grundinformationen über die Figur, und nur in Ansätzen etwas über ihre Gedanken und Gefühle, sodass man viel Freiraum bei der Vorstellung hat. Erst gegen Ende der Geschichte, als Alex vor Augen geführt wird, wie sie sich verhalten hat, wurde auch mir das erst so richtig bewusst. 

Die anderen Charaktere waren ähnlich offen und grob geschildert wurden, sodass die Geschichte auch zum Großteil von der Vorstellung des Lesers lebt. Das kann man toll finden oder nicht, ich finde es mal etwas anderes als dem Leser in alles glasklar vor die Füße zu legen. 

Die angesprochenen Themen reichen von schwierigen Ereignissen - wie der Tod eines Familienmitgliedes - bis hin zur Bedeutung von Freundschaft und Liebe. Was die Beziehungen zwischen den Figuren angeht, so konnte ich diese während des Lesens oftmals nicht richtig einschätzen. 

Auch finde ich es gut, dass die Freunde zwar intellektuell und auch teilweise philosophierend dargestellt worden, allerdings auch deutlich gezeigt wurde, dass auch sie Unfug machen und ihre Laster mit Rauchen und Alkohol haben. Das spiegelt meiner Meinung nach die Realität gut wieder, da sich viele Jugendliche oftmals auch mit mehr als Oberflächlichkeiten beschäftigen, obwohl die allgemeine Meinung dem widerspricht.


Fazit:
Insgesamt ein Buch, das wichtige Themen behandelt und sich dabei durch den besonderen Erzählstil von anderen abhebt. Die Geschichte kann jedem zu denken geben und selbst dazu anregen, sich über selbst und das eigene Verhalten zu reflektieren und zu beleuchten.
Für Leser ab etwa 14 Jahren und darüber hinaus.

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buchstabentraeumerins avatar

Rezension zu "Die Listensammlerin" von Lena Gorelik

Interessante Charaktere und spannende Einblicke in die Sowjetunion
buchstabentraeumerinvor 3 Monaten

Die Listen gaben mir Kraft und Ruhe wie anderen das Gebet, Alkohol, Drogen, ein Therapeut, die Zigaretten und das Shoppen. Ich wusste, dass sowohl Drogen wie auch Psychotherapeuten gesellschaftlich weit anerkannter sind als Listen. (Seite 57)

Schreibt ihr Listen? Wenn ja, warum? Ich schreibe Listen, um die Gedanken in meinem Kopf zu sortieren und anstehende Aufgaben im Blick zu haben. Eine schlichte Notwendigkeit. Sofia hingegen schreibt Listen mit bedingungsloser Leidenschaft. Listen sind ihr Leben – sie ordnen und katalogisieren weit mehr als ihre Gedanken. Sie beruhigen sie, wenn das Leben zu viel von ihr fordert, wenn sie unruhig wird. Und Unruhe empfindet sie wahrlich genug. Denn da wäre die Sorge um ihre Tochter, die mit halbem Herzen zur Welt kam und der eine lebensgefährliche Operation bevorsteht. Da wäre ihr Mann Flox, der ihre Sorgen nicht auf die gleiche Weise zu teilen scheint. Da wäre ihre Großmutter, die mit Demenz in einem Pflegeheim lebt und um die sie sich kümmern soll. Und da wäre ihre Mutter, die nie viel von ihren Listen gehalten hat und ihr viel zu wenig über die Identität ihres Vaters verrät. Das alles thematisiert Lena Gorelik (Autorin von „Mehr Schwarz als Lila“, 2017) in ihrem 2016 erschienenen Roman „Die Listensammlerin“.

Hin und wieder flossen die Verzweiflung, die Angst, die Wut und die Machtlosigkeit und all die anderen Gefühle, die der Krankenhauspsychologe erwähnt hatte, aus mir heraus, als hätte ich ein Leck. (Seite 35)

Während ihre Großmutter, die in der damaligen Sowjetunion aufwuchs, immer mehr ihre Erinnerungen verliert, beginnt Sofia im Trubel vor der OP ihrer Tochter damit, Nachforschungen über ihre Familie anzustellen. Sie ist es leid, von ihrer Mutter hingehalten zu werden, als psychisch gestört stigmatisiert zu werden, und permanent in Sorge um ihre Tochter zu sein. Auswege aus ihrer Misere bilden ihre Listen und ein überraschender Fund in der Wohnung ihrer Großmutter – denn anscheinend ist sie nicht der einzige Mensch, der Listen führte. Jemand anders hat eben solche Listen wie sie geführt und diese in einem Kästchen aufbewahrt. Was hat es damit auf sich? Und wer war der Autor? Was haben diese Listen mit ihrer Familie zu tun?

Ich schrie sie [meine Mutter] an, weil ich genervt war von Anna, die ich nicht anschreien durfte, von meinem Leben, von ständigen Arztbesuchen, vom Schreiben, vom Nicht-Schreiben, von Flox, von mir selbst. (Seite 104)
An diesem Punkt teilt sich die Erzählung in zwei Zeitebenen – die der Gegenwart und die der Vergangenheit, beginnend mit der Kindheit der Großmutter in der früheren Sowjetunion. Zu dieser Zeit bestimmte die Kommunistische Partei über alles, was im Land passierte. Die meisten Menschen fügten sich diesen strengen Vorgaben, doch Grischa, der Sohn von Sofias Großmutter, war ein Freigeist. Ihn lernt der Leser in den Rückblicken kennen, seine Wünsche und Träume, seine Ziele, seine Liebe. Man taucht ein in einen Lebensalltag, der unserem heutigen nicht fremder sein könnte. Ein faszinierender Einblick, der mich sehr fesselte. Auch das Schicksal von Sofia und Grischa berührte mich tief – vor allem Sofias Überforderung und Grischas sensible und gleichzeitig bockige Art.

Ich ging davon aus, dass mir „Die Listensammlerin“ bis zum Ende weiterhin so ausnehmend gut gefallen würde, allerdings war dem leider nicht so. Das hatte subjektive Gründe: Ich verlor zusehends den Überblick über die Zeitebenen. Ich driftete daher für meinen Geschmack zu orientierungslos durch die Geschichte, ohne zu wissen, wo (und wann) ich mich gerade befinde. Hinzu kam ein nüchterner Schreibstil, der anfangs sehr charmant war, am Ende aber dazu beitrug, dass ich keinen emotionalen Bezug zum Geschehen mehr herstellen konnte. Hinzu kam, dass hinsichtlich der Frage nach der Identität von Sofias Vater eine gewisse Spannung aufgebaut wurde. Andeutungen häuften sich und alles schien möglich, doch anstatt mit einer Auflösung zufriedengestellt zu werden, bleibt Gorelik vage. Hier wurde meine Erwartungshaltung leider enttäuscht.

Fazit

„Die Listensammlerin“ von Lena Gorelik konnte mich persönlich leider nicht vollständig überzeugen, obwohl der Anfang äußerst vielversprechend war. Ich tauchte ein in das herausfordernde Leben von Sofia, das von Sorgen und Ärgernissen geprägt ist. Ich mochte ihren Charakter und ihre Eigenart, ihr Leben durch das Anfertigen von Listen eine gewisse Ordnung und sichere Struktur zu verleihen. Auch mochte ich die Verknüpfung mit der Vergangenheit ihrer Familie in der ehemaligen Sowjetunion. Allerdings verlor die Autorin mich auf dem Weg. Der Schreibstil wurde anstrengend, die Zeitsprünge zu unüberschaubar. Für andere Leser aber sicherlich trotzdem eine anregende Lektüre!

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jenvo82s avatar

Rezension zu "Mehr Schwarz als Lila" von Lena Gorelik

Das Schweigen ist kein Gutes
jenvo82vor 7 Monaten

„Ein schönes Bild, das von Jugend erzählt, von Freiheit und dem Jetzt. Die Jugend, und wenn sie bei Jugend immer von Freiheit sprechen, dann deshalb, weil sie vergessen haben, dass Gefühle endlos scheinen.“


Inhalt


Alex ist Teil einer gut funktionierenden Dreierfreundschaft, bei der sie in ihren schwarzen Klamotten die sein kann, die sie ist, weil auch ihre Freundin Ratte mit den Rastalocken, nicht in ein Schema passt und Paul, der dritte im Bunde für das intellektuelle Niveau sorgt. Gemeinsam sind sie stark und passen aufeinander auf. Dieses Gleichgewicht wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, nachdem der junge Referendar Herr Spitzing den Unterricht übernimmt. Denn plötzlich wird der neue Lehrer für Alex zu einer Größe, die ihre Freundschaft belastet, denn Offenheit bezüglich ihrer Gefühle kann sie sich nicht leisten, weder gegenüber dem Lehrer noch gegenüber ihren Freunden. Und als Ratte auch noch eine andere Frau in ihr Herz lässt, zerbricht das, wofür Alex bisher gelebt hat. Ein wir gibt es nicht mehr und für ein Du fehlt ebenfalls jegliche Grundlage …


Meinung


Nachdem mich sowohl die Thematik, als auch die positiven Rezensionen sehr angesprochen haben, wollte ich diesen Roman über eine 17-Jährige mit ihren Ängsten und Nöten nur zu gern lesen, nicht zuletzt, weil mich die Ausgangssituation sehr an meine persönliche Geschichte erinnert hat. Und tatsächlich gelingt es der, mit mir fast gleichaltrigen, Autorin ein sehr bewegendes, authentisches Buch über das Erwachsenwerden zu schreiben, über die Wucht der ungebremsten Gefühle, über Zweifel, Probleme und Ängste, die zwar nicht immer eine dramatische Grundlage haben aber für die Jugendlichen doch das Zentrum ihres Lebens sind. So fängt sie ihre Protagonisten sehr ehrlich und offen, sehr emotional und impulsiv ein, zeigt aber auch, dass ihr Handeln zwar auf zahlreichen, mannigfaltigen Gedankengängen beruht, die Wirkung aber teilweise eine ganz andere ist, als gewünscht.


Das Besondere an diesem Buch ist sicherlich auch seine Sprache, die in kurzen Sätzen, manchmal nur Fragmenten eine bunte Palette an ernsthaften, wichtigen Überlegungen aufgreift und sie einfach so in den Raum hineinstellt, als könnte man sich genau das nehmen, was man möchte und das andere einfach stehen lassen. Sehr interessant auch der Schachzug mit dem Adressaten des Buches. Denn „Mehr Schwarz als Lila“ richtet sich eigentlich an Herrn Spitzing, jenen Lehrer, der für Alex so viel mehr sein sollte, als eine Aufsichtsperson. Trotzdem wirkt das „Du“ im Text nicht fremd, man kann es gut verallgemeinern und fühlt sich als Leser sicherlich noch mehr angesprochen als derjenige, der hier verstehen sollte, was er zerstört hat und warum er Alex dennoch weitergebracht hat auf ihrem persönlichen Weg in die Freiheit.


Was mir neben der hervorragend dargestellten Geschichte über das Erwachsenwerden gefehlt hat, ist eine gewisse Bedeutsamkeit, die über das Profane hinausgeht. Es fiel mir zwar nicht schwer, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen, doch manchmal wirkte das Geschehen viel zu einfach, zu belanglos, zu uninteressant. Gerade der Part mit der Lehrer-Schüler-Liebe wurde eher oberflächlich behandelt. Immer da, wo ich hoffte, auch im Erwachsenen einen wichtigen Part zu finden, verlief das Gesagte etwas im Sand. So legt die Geschichte den Fokus auf eine Freundschaft, die durch einen anderen Menschen zerstört wird, wer das eigentlich ist und warum, scheint ziemlich bedeutungslos.


Fazit


Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen einprägsamen, zeitlosen Roman über junge Menschen, die gezwungen sind, ihren Weg zu finden, nicht nur innerhalb einer Freundschaft, sondern auch ganz allein für sich selbst. Die begreifen müssen, welche Verantwortlichkeiten entstehen, wenn man andere verletzt, aber auch welche Innigkeit sich entwickelt, wenn man ehrlich gegenüber den eigenen Gefühlen ist. Empfehlenswert ist dieses Buch vor allem für junge Erwachsene und solche, die sich noch gut an das Auf und Ab der Gefühle in der Pubertät erinnern. Einer Lebensphase, der man nicht entkommen kann und die gleichermaßen Last und Freude sein kann – für alle Beteiligten. Von der Autorin selbst möchte ich sehr gern noch weitere Bücher kennenlernen, ihr Text hier bleibt mir in Erinnerung und lässt mich auch nach der Lektüre noch über die Inhalte nachdenken, das mag ich sehr.

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Gespräche aus der Community

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Kiritanis avatar
Lieber Mischa ... der Du fast Schlomo Adolf Grinblum geheißen hättest, es tut mir so leid, dass ich Dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude.

Mit diesen Worten empfängt einem das Cover von Lena Goreliks Roman „Lieber Mischa“ aus dem Graf Verlag. Ungewohnt frisch, komisch und frech liest sich das Buch über ein sonst so heikles Thema in Deutschland. Lasst uns gemeinsam mit Lena Gorelik mit den üblichen Klischees aufräumen.

Mehr zum Inhalt:
Klar sind Juden gerissen, meint Lena Gorelik, sonst hätten sie nicht überlebt. In ihrem neuen Buch zeigt sie, wie man entspannt mit den üblichen Klischees umgeht. Denn für sie ist jüdische Identität längst nicht mehr nur an den Holocaust gekoppelt.

Lena Gorelik gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. Dazu passt perfekt, dass sie gerade Mutter geworden ist: In ihrem neuen Buch erklärt Lena Gorelik ihrem Sohn nicht nur präventiv, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann. Sondern auch, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind. Warum sein Großvater lieber Sudokus macht als in der Thora liest. Warum er auf seine Nase und seine Ohren stolz sein kann. Wie er die Weltherrschaft erlangt, auch wenn er kein Rothschild ist. Wie er es auf die Liste der 10 coolsten Juden der Welt schafft und wie er sich Leute charmant vom Leib hält, die mit Leuchten in den Augen sagen: Waas, du bist wirklich Jude?!

Neugierig geworden? Wir suchen 25 Testleser, die sich gemeinsam mit der Autorin Lena Gorelik  über das Buch austauschen.

Bewerbung als Testleser:
Ab sofort und bis einschließlich Dienstag den 09. Oktober 2012 könnt ihr euch hier als Testleser bewerben und eins der 25 Exemplare gewinnen.
Gerne darf auch jeder mitlesen, der sich das Buch schon selbst zugelegt hat und noch nicht zum Lesen kam oder es gerne nochmal lesen möchte
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ROZUBIs avatar

Der neue mitreißende Familienroman von Lena Gorelik!

In Sofias Leben haben nur ihre Listen, die sie leidenschaftlich gerne schreibt, Struktur und Ordnung. Um sich von ihren Problemen abzulenken, vergrößert sie ihre Listensammlung ständig um Themen wie "Momente, die sich bedeutungsvoller anfühlen sollten, als sie es tun", "Typische Großmutter-Sätze" oder "Filmreife Szenen aus meinem Leben".

Sofia hat es tatsächlich nicht leicht: sie selbst ist oft in der Rolle als Mutter überfordert, ihre kleine Tochter muss erneut am Herzen operiert werden, ihre Großmutter leidet an Demenz und ihre Mutter verschweigt ihr bis heute den Grund für die Flucht aus der Sowjetunion nach Deutschland in Sofias früher Kindheit.

In der Wohnung ihrer Großmutter findet Sofia eines Tages eine andere Listensammlung, in kyrillisch geschrieben und verfasst von einem Onkel Grischa. Von diesem hat Sofia noch nie gehört, in der Familie wird nicht über ihn gesprochen. Sofia beginnt, Grischas Geschichte nachzuspüren und merkt bald, wie die Vergangenheit die Gegenwart verändern kann.


Wer hat ebenfalls Lust, das Geheimnis von Grischa und Sofias Familie zu erfahren und bei dieser Leserunde mitzumachen?


Wir verlosen 10 Exemplare unter allen Bewerbern. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 11. September, in dem ihr folgende Frage beantwortet: schreibt ihr auch manchmal Listen, wie Sofia es tut? Wenn ja, zu welchen Themen?


Ich wünsche euch viel Erfolg und Spaß bei dieser Runde. Auch diejenigen, die nicht unter den glücklichen Gewinnern sind, sind natürlich herzlich zum Mitlesen eingeladen!


Liebe Grüße

Leonie

AddictedToBookss avatar
Letzter Beitrag von  AddictedToBooksvor 5 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Lena Gorelik wurde am 31. Januar 1981 in Leningrad (Russland) geboren.

Lena Gorelik im Netz:

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