Lena Gorelik Hochzeit in Jerusalem

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 7 Rezensionen
(2)
(13)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Hochzeit in Jerusalem“ von Lena Gorelik

Anja hat den größten Liebeskummer der Welt und sucht Trost in einer jüdischen Singlebörse. Hier lernt sie Julian kennen, der zwar nicht nach einer Frau, dafür aber nach seinen jüdischen Wurzeln sucht. Anja begleitet ihn auf einer Reise nach Jerusalem – und wird ihrerseits nicht nur mit der Frage nach ihrer eigenen Identität konfrontiert, sondern auch mit ihrer liebenswert-nervigen Familie, die einen guten Vorwand gefunden hat, sich der Reise spontan anzuschließen …

Stöbern in Romane

Acht Berge

2 völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen, Auffassungen von Natur u. a., die später als Erwachsene kaum gegensätzlicher sein könnte

Erdhaftig

Das weiße Feld

Hervorragend!

Erdhaftig

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

Eine musikalische, literarische Achtsamkeitsübung mit viel Herz! :)

mehe

Underground Railroad

Sprachlich sehr gut, aber zu wenig Tempo, zu viel Distanz. Das Schicksal von Cora und der anderen Sklaven hat mich leider nicht berührt.

Arachn0phobiA

Mein Herz in zwei Welten

Ein weiterer ebenso unterhaltsamer wie herzerwärmender Trip an Lous Seite - ich liebe jede Seite, jedes Wort, jede Silbe. Ein Traum!

Svenjas_BookChallenges

Ein abgetrennter Kopf

Absurdes Ringelreihen unter Akademikern. Nervt etwas; Selbstbetrug auf hohem Niveau. Eindeutig eine Farce!

alasca

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    lavra_sophia

    25. June 2011 um 19:55

    Da ich selber aus Israel bin, erlaube ich mir zu sagen, dass mehrere Fakten nicht stimmen; dennoch sehr nett zu lesen

  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    Clari

    11. June 2010 um 10:51

    Niemand will ständig von der Familie behelligt werden, um familiäre Angelegenheiten für andere, insbesondere Verheiratungen, mit zu regeln. Die junge Anja gerät in eine bedauerliche Lage, da ihre Mutter sie drängelt, für den Bruder eine Braut aufzutreiben. Sie ist nicht erbaut und verweigert sich diesem Anliegen! So beginnt zügig und bemerkenswert der ungewöhnliche und zuweilen mit einer gewissen Komik ausgestattete Roman über eine Spurensuche. Als Kontingentjüdin ist Anja mit ihrer Familie Anfang der neunziger Jahre aus Russland nach Deutschland gekommen und lebt inzwischen nach westlichem Muster ihr eigenes Leben. Im Internet stößt Anja zufällig auf Julian. Er sucht Hilfe, um seinen jüdischen Wurzeln auf die Spur zu kommen. Sein Vater hatte ihn recht unvermittelt darüber in Kenntnis gesetzt, dass er durch ihn, seinen Erzeuger, jüdischer Herkunft sei. Viel mehr kann er von diesem schweigsamen und von der Mutter geschiedenen Mann leider nicht erfahren. Anja bietet dem neuen Freund unvoreingenommen und ohne tiefere Absichten ihre Hilfe an. So beginnt eine Reise durch das Dasein als Jude im heutigen Deutschland und in die Vergangenheit gekoppelt an eine nicht ganz einfache Beziehung zwischen Anja und Julian. Da ist von den Gutmenschen die Rede, die sich heute gerne und fast aufdringlich mit jüdischen Freunden umgeben; da gibt es eine Vielzahl von Verwandten hier und in aller Welt verstreut, die auf eine chaotische Weise alle miteinander verbunden sind. Und wie hat man sich überhaupt jüdisches Aussehen vorzustellen? Keine anzügliche Frage bleibt ausgespart. Julian will mehr über den jüdischen Glauben und die religiösen Riten herausfinden. So planen die beiden jungen Leute eine Reise nach Jerusalem. Unvermutet und nicht gerade erwünscht schließt sich die Familie von Anja den Reisenden an, um bei der Hochzeit einer Cousine dabei zu sein. Die Hochzeit in Jerusalem bietet Anlass, sich all derer zu erinnern, die überall und nirgendwo zu Hause sind! Anjas Erinnerungen an Russland und ihr Leben heute zeigen anschaulich, wie sehr das Leben und die Identitätssuche gerade der jüngeren Generation jüdischer Herkunft mit den Jahren und abhängig von Ortswechseln einem Wandel ausgesetzt ist. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Mischung aus Identitätssuche und Entwicklungsroman. Die spritzige Lebendigkeit, mit der Erfahrungen und Begegnungen beschrieben werden, ist von hintergründigem Humor und feiner Selbstironie. In einem unkonventionellen Stil wird die Mischpoche unter die Lupe genommen. Der Leser darf Schmunzeln über die Komik, mit der die Geschichte erzählt wird. Das Buch ist voller Ideen, feinem Zynismus und freimütiger Beobachtung. Die leise Melancholie zum Ende der Erzählung hin bietet eine Ahnung davon, dass das Leben in der Fremde nicht immer leicht zu ertragen ist. Die Autorin hat ein ähnliches Schicksal wie ihre Heldin. Sie ist jung, kommt aus Russland und bezeichnet sich als jüdische Deutsche. Mit ihrem ersten Roman Meine weißen Nächte (2004) war sie sehr erfolgreich. Sie wurde 2005 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Man wünscht sich noch viele gleichwertige Romane aus ihrer Feder!

    Mehr
  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    Malajube

    15. February 2010 um 09:21

    Anja, eine in Deutschland lebende Jüdin, im besten Alter, trifft auf Julian. Julian hat gerade von seinem Vater erfahren, dass er Halbjude ist. So treffen zwei Menschen aufeinander, die eigentlich doch ziemlich unterschiedlich sind. Was wie ein üblicher Frauenroman beginnt, wird dann doch recht informativ und interessant. Man erfährt einiges über das heutige Judentum, Bräuche aber auch das normale Leben und die jüdischen Mentalität. Das ganze ist sehr interessant, aber leider tat ich mir zum Ende hin mit der Geschichte zunehmend schwerer. Die Kapitel springe aus meinen Augen ziemlich planlos durch einige Zeitebenen und ich konnte manchmal nur schwer folgen. Deswegen auch keine volle Punktzahl von mir, empfehlenswert ist das Buch trotzdem, wenn einen diese Kultur interessiert.

    Mehr
  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    Ira

    16. December 2009 um 20:48

    Eine begabte Autorin, deren leichte Erzählweise mich sofort fasziniert hat. Der Roman lässt sich mit einem Hauch lesen.

  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    scatterbrain

    13. May 2008 um 15:48

    gut geschrieben und schön zu lesen, aber 'meine weißen nächte' ist eindeutig besser (:

  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    metalmel

    02. May 2008 um 09:55

    Mir hat das Buch ausgeprochen gut gefallen. Man kann es auch unabhängig vom ersten Buch lesen, obwohl es die gleiche Protagonistin hat. Es ist witzig, schnell und modern geschrieben. Anja, russisch-jüdisch Deutsche ist Anfang 20 und hat Liebeskummer. Großen. Den größten, den man sich nur vorstellen kann. So kommt es, dass sie auf Initiative ihrer sehr emotionalen russisch-jüdischen Mutter Julian kennen lernt. In einer jüdischen Singlebörse. Julian ist ungarisch-jüdisch Deutscher. Irgendwie. Er hat erst kürzlich erfahren, dass er jüdische Wurzeln hat. Die möchte er nun erforschen. So kommt es, dass Anja ihm dabei hilft. Sie geht mit ihm zu Rabbis, in Synagogen, zu Gottesdiensten. Selbst überhaupt nicht religiös, geht ihr Julian schnell mit seinem jüdischen Getue auf die Nerven. Außerdem gefällt er ihr überhaupt nicht mit seinen langen blonden Haaren und den gestrickten Wollsocken. Trotzdem begleitet sie ihn nach Israel. Und nicht nur sie. Ihre ganze Familie ist begeistert von der Idee, Israel wiederzusehen und all die Verwandten. Noch dazu heiratet dort ehe eine Cousine, also fahren alle hin (Mutter, Vater, Großmutter, Bruder…). In Israel entfaltet sich die ganze Breite und Vielfalt jüdischen Lebens vor den Augen des Lesers. Man meint Jerusalem, Tel Aviv und Haifa förmlich riechen und schmecken zu können. Es wird gegessen, gefeiert, gelacht, geweint, getrunken, gelebt. Julian verliebt sich ein bisschen in Sarah, die orthodoxe Jüdin, die immer nur lange Röcke trägt und einen Juden heiraten soll. Anja verliebt sich ein bisschen in Julian und ist eifersüchtig auf Sarah. Anjas Bruder verliebt sich überhaupt nicht, obwohl er schon 30 ist. Anja streitet mit Julian, was dazu führt, dass sie fürchtet, er käme nun auch nicht zur Hochzeit ihrer Cousine. Er kommt, aber er will nicht mit ihr tanzen. Doch Anjas Vater hat ganz recht, wenn er am Ende sagt: „ Und wenn er nicht will, dann ist das Leben auch nicht vorbei.“

    Mehr
  • Rezension zu "Hochzeit in Jerusalem" von Lena Gorelik

    Hochzeit in Jerusalem

    lokoschade

    19. December 2007 um 18:08

    Wer das Gefühl hat bei so manch rosa eingebundenem Buch unter Niveau zu lachen, sollte sich dieses hier mal vornehmen - schön zu lesen

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks