Lena Gorelik Lieber Mischa

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Inhaltsangabe zu „Lieber Mischa“ von Lena Gorelik

Klar sind Juden gerissen, meint Lena Gorelik, sonst hätten sie nicht überlebt. Sie gehört derneuen Generation von Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihreVergangenheit definieren wollen. Dazu passt, dass sie gerade Mutter geworden ist: In ihremneuen Buch zeigt sie ihrem Sohn, wie man entspannt mit den üblichen Klischees umgeht.Sie erklärt ihm, warum er auf seine große Nase stolz sein kann und wie er es auf die Listeder zehn coolsten Juden der Welt schafft.

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  • Leserunde zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Kiritani

    Kiritani

    Lieber Mischa ... der Du fast Schlomo Adolf Grinblum geheißen hättest, es tut mir so leid, dass ich Dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude. Mit diesen Worten empfängt einem das Cover von Lena Goreliks Roman „Lieber Mischa“ aus dem Graf Verlag. Ungewohnt frisch, komisch und frech liest sich das Buch über ein sonst so heikles Thema in Deutschland. Lasst uns gemeinsam mit Lena Gorelik mit den üblichen Klischees aufräumen. Mehr zum Inhalt: Klar sind Juden gerissen, meint Lena Gorelik, sonst hätten sie nicht überlebt. In ihrem neuen Buch zeigt sie, wie man entspannt mit den üblichen Klischees umgeht. Denn für sie ist jüdische Identität längst nicht mehr nur an den Holocaust gekoppelt. Lena Gorelik gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. Dazu passt perfekt, dass sie gerade Mutter geworden ist: In ihrem neuen Buch erklärt Lena Gorelik ihrem Sohn nicht nur präventiv, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann. Sondern auch, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind. Warum sein Großvater lieber Sudokus macht als in der Thora liest. Warum er auf seine Nase und seine Ohren stolz sein kann. Wie er die Weltherrschaft erlangt, auch wenn er kein Rothschild ist. Wie er es auf die Liste der 10 coolsten Juden der Welt schafft und wie er sich Leute charmant vom Leib hält, die mit Leuchten in den Augen sagen: Waas, du bist wirklich Jude?! Neugierig geworden? Wir suchen 25 Testleser, die sich gemeinsam mit der Autorin Lena Gorelik  über das Buch austauschen. Bewerbung als Testleser: Ab sofort und bis einschließlich Dienstag den 09. Oktober 2012 könnt ihr euch hier als Testleser bewerben und eins der 25 Exemplare gewinnen. Gerne darf auch jeder mitlesen, der sich das Buch schon selbst zugelegt hat und noch nicht zum Lesen kam oder es gerne nochmal lesen möchte

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  • Lieber Mischa...

    Lieber Mischa
    Federtier

    Federtier

    07. April 2014 um 06:50

    In ihrem Buch "Lieber Mischa" erzählt Lena Gorelik ihrem Sohn vom Judentum. Er soll stolz auf seine Religion sein, dennoch betrachtet sie dabei viele Aspekte mit einem Augenzwinkern und einem ordentlichens Schuss Humor. Ich habe dabei viele Dinge über das Judentum erfahren, die ich bisher nicht wusste. Besonders gefallen hat mir dabei, dass die Autorin auf eine sehr humorvolle Weise an das Thema herangeht, welches bisher aufgrund der tragischen Geschichte immer eher sehr ernst betrachtet wurde. Somit ist das Buch sehr erfrischend, unterhaltsam und dennoch lehrreich. Etwas befremdlich empfand ich dabei die Randnotizen. Anfangs fand ich sie witzig doch zunehmend waren diese mitunter etwas störend beim Lesefluss da man nicht genau wusste, ob man erst den Abschnitt lesen oder mittendrin die Randbemerkung lesen sollte. Alles in allem ein gelunges, humoriges und informatives Buch, welches sich recht flott wegliest. Wirklich zu empfehlen!

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  • Lieber Mischa

    Lieber Mischa
    Lialotta

    Lialotta

    10. June 2013 um 16:14

    Lena Gorelik erzählt in ihrem Buch „Lieber Mischa“ ihrem Sohn vom Judentum. Dabei kreiert sie eine Art Gebrauchsanweisung für ihn, wie er sich als Jude in dieser Welt zurecht finden kann. In einer Art Briefform geht sie dabei auf ganz unterschiedliche Aspekte des Judentums ein, erzählt Mischa, was sie toll und erhaltenswert findet und was sie eher nervt. Natürlich kommt auch die Auseinandersetzung mit den Mitmenschen und der Geschichte zur Sprache. Ich habe in diesem Buch sehr viel über das Judentum gelernt, viele Dinge waren mir nicht bewusst. Alleine dafür hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen, ich habe mich aber auch gut unterhalten gefühlt. Einziger Kritikpunkt sind die Randbemerkungen, die zwar hilfreich sind, mich aber immer wieder in meinem Lesefluss gestört haben. Meine Augen wussten manchmal nicht genau, wo sie zuerst lesen sollen. Insgesamt ein wunderbar unverkrampftes Buch, das ich mit Genuss gelesen habe!

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    LeseJulia

    LeseJulia

    26. December 2012 um 13:53

    Mit "Lieber Mischa" gibt Lena Gorelik einen sehr humorvollen Einblick ins Judentum und was es heißt Jude zu sein und mit welche Vorurteilen zu kämpfen ist. Das Buch ist adressiert an ihren Sohn, der ebenfalls stolz auf seine Religion aufwachsen soll. Das Thema Judentum hat irgendwie immernoch einen bitteren Nachgeschmack, doch nach diesem Buch ändert sich das ein Stück, denn es ist an der Zeit diese Religion nicht mehr nur mit ihrer tragischen Geschichte zu verknüpfen. Ironisch überspitzt werden in diesem Buch Traditionen und Vorurteile dem Leser (vermutlich größtenteils unwissend, was das "wahren" Judentum angeht) näher gebracht. An vielen Stellen kann man herrlich schmunzeln, wenn man sich vom bitteren Beigeschmack der jüdischen Geschichte lösen kann. Anfangs fand ich das Buch sehr gelungen, doch in der Mitte zog es sich für mich etwas zu stark und ich fand es stellenweise auch nicht mehr komisch, da es mir manchmal zu viel ironie und "Aufs Korn nehmen" war. Weiterhin haben mich die Randbermerkungen extrem gestört. Diese waren zwar oft das i-Tüpfelchen der ironie, doch sie behinderten meinen lesefluss, was mich zunhmend störte, da ich nie wusste, an welcher Stelle ich es lesen sollte...bevor man die Seite anfängt, dnaach, mittendrin, wo man jedoch stets die Zeile verlor und ins Stocken kam. Durchaus lesenswert, aber in meinen Augen mit einigen Schwachpunkten.

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Rainbow

    Rainbow

    22. December 2012 um 01:11

    Wie ist es, als Jude in Deutschland zu leben? Das erklärt Lena Gorelik ihrem kleinen Sohn in “Lieber Mischa” und wir Leser dürfen dabei Mäuschen spielen. Dabei greift die Autorin viele Klischees auf, vergleicht sie mit ihrem Erfahrungsschatz, erzählt auf witzige Art von Begegnungen mit Menschen und kommt zu dem Schluss, dass sie gern hier lebt und Jude in Deutschland sein eigentlich keine große Sache sein sollte. “Lieber Mischa” ist ein Brief und so auch sehr episodenhaft geschrieben. Unter verschiedenen Überschriften behandelt die Autorin mit viel Humor und sehr locker kurz verschiedene Themen. Diese sind sehr vielfältig und reichen von jüdischen Festen über jüdische Mütter bis hin zu einem Besuch in Israel. Doch nicht nur Religiosität und Feste spielen eine Rolle, sondern vor allem Goreliks Verhältnis dazu. Durch die Vielfalt ist für jeden etwas dabei, auch wenn mir manche Themen etwas weit weg vorkamen (z.B. Kindererziehung), während ich mich bei vielen anderen Überlegungen wiederfinden konnte. Viele Vorstellungen, die man selber von Juden und Israel haben mag, werden angesprochen, aber man kann auch viel neues lernen. Besonders gut gefallen haben mir der Absatz über jüdische Mütter und den Besuch in Israel anhand diverser Verkehrsmittel. Kurze Episoden laden ein, immer mal wieder dazwischen ein Kapitel zu lesen. Da es allerdings keine kontinuierliche Handlung gibt, fiel es mir auch recht leicht, das Buch zwischendurch beiseite zu legen und eine Weile nicht zur Hand zu nehmen. Zusätzlich zum Haupttext gibt es Listen und Randbemerkungen, die teilweise sehr persönlich sind, aber immer schmunzeln lassen. An den Randbemerkungen scheiden sich dann auch die Geister – ich persönlich fand sie einerseits interessant und eine schöne Zugabe, andererseits konnte ich nie den richtigen Zeitpunkt finden, wann ich einen Kommentar lesen sollte, sodass mein Lesefluss häufig unterbrochen wurde. Lena Gorelik schreibt locker und leicht – wie man eben einen Brief an einen Freund oder ein Kind schreiben würde - , sodass sich das Buch sehr schnell weglesen lässt. Dabei ist der Humor allgegenwärtig, wenn auch manchmal sehr subtil. Ob „Lieber Mischa“ dann zum laut lachen oder eher zum Schmunzeln bringt, hängt sicher davon ab, wie sehr sich der Humor der Autorin mit dem eigenen deckt. Im zweiten Teil hatte ich mich allerdings schon sehr daran gewöhnt, sodass ich das Gefühl hatte, dass sich dieser etwas zog. Möglicherweise lag das jedoch auch daran, dass mich die behandelten Themen nicht so sehr ansprachen oder ich den Folgerungen nicht zustimmen konnte. Nichtsdestotrotz wird man als Leser zum Nachdenken und zur Reflexion über eigene Haltungen eingeladen. Der letzte Teil dagegen gewann dann wieder an Frische und ich hatte endlich das Gefühl, dass mich Lena Goreliks Zeilen berühren. „Lieber Mischa“ ist ein interessantes und witziges Buch, aus dessen Lektüre ich gewonnen habe. Auch, wenn es mich nicht immer fesseln konnte, wurde ich doch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt, sodass Lena Goreliks Werk dazu einlädt, es auch später wieder zur Hand zu nehmen. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Janna_Stati

    Janna_Stati

    08. December 2012 um 14:16

    Meine Meinung Es ist ein einzigartiges Buch. So, wie Lena Gorelik von den Juden erzählt, habe ich noch niemanden erzählen hören. Mit Humor geht sie an die Sache ran und spricht ganz unbefangen ihre Meinung aus - ob diese nun Lob oder Kritik ist. Ich muss zugeben, dass Lena Gorelik mir die Juden endlich mal richtig gezeigt hat. Endlich habe ich das Gefühl diesen Teil der Menschheit wenigsten ein wenig kennengelernt und ein Tüftelchen verstanden zu haben. Das Beste ist, dass sie nicht versucht dem Leser irgendwelche Informationen zwanghaft zu vermitteln. Ich hatte nicht das Gefühl die Juden verstehen zu müssen oder überhaupt irgendetwas zu müssen. Ganz im Gegenteil: Lena erzählt einfach von sich selbst aus - persönlich und herzlich! Die Form ist originell - ein Brief an den noch kleinen Sohn. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich selber auch angesprochen gefühlt habe, obwohl ich keine Jüdin bin (ich habe keine jüdischen Verwandten). Stellenweise waren die Geschichten rührend und andere brachten mich zum Lachen. Ganz witzig fand ich ebenfalls die Kommentare an den Rändern. Manche nur kurz, andere länger. Schließlich kenne ich das Gefühl nur zu gut, wenn man unbedingt etwas dazu sagen will, es aber nicht direkt passt und man es trotzdem versucht irgendwie einzubauen. Und die Randzitate (und Zitate zu Zitaten) waren eine wirklich perfekte Lösung! Ich muss auch noch anmerken, dass ich den Umfang sehr gut gewählt finde. Das Buch bietet genug Gelegenheit viel und ausführlich die Juden kennen zulernen und gleichzeitig ist es nicht zu langatmig - wie manche anderen Bücher. Passend dazu sind auch die einzelnen Kapitel schön strukturiert und ihre Reihenfolge logisch auf einander aufbauend. Das einzige, was ich noch sagen sollte ist wohl das es ein einzigartiges Buch ist, dem trotzdem irgendwie das gewisse Etwas fehlt. Leider kann ich nicht sagen, was es ist. Was ich sagen kann: Ich glaube, dass es schnell in Vergessenheit gerät. Es ist ein Buch, dass rührt und schmunzeln lässt, aber nur an der Oberfläche. Es berührt nicht das tiefste Innere und ist deshalb wohl nicht so einprägsam. Fazit Ein wirklich schönes Buch, dass mir viele neue Erkenntnisse geliefert hat. Ich empfehle es weiter an eigentlich alle, die es interessiert. Meiner Meinung nach ist es nicht nur für Juden geeignet sonder sogar vielmehr für alle Nicht-Juden! :)

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    irishlady

    irishlady

    27. November 2012 um 12:23

    Lieber Mischa - ...der du fast Schlomo Adolf Grinblum geheissen hättest, es tut mir Leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude Schon alleine der Titel lädt zum Schmunzeln ein, aber eben nicht nur der, sondern das ganze Buch. Auf humorvolle Weise schreibt eine Mutter ihrem Sohn und klärt ihn über das moderne Judentum auf. Neben der eigenen Familiengeschichte erfährt der Leser viel über das Judentum, das Lena Gorelik unter sehr spannenden Themenüberschriften packt, zb.: Die zehn coolsten Juden der Welt, Du bist echt Jude? - Von Menschen, die dich nur aus einem Grund lieben, Gelobtes Falafel-Land etc. So habe ich einiges über Israel erfahren, über das moderne Judentum und vieles mehr. Schön ist, dass Lena Gorelik deutlich macht, wieviel das Judentum ausmacht und wie modern es gelebt wird. Die Geschichte ist von der Autorin immer noch an den Seitenrändern kommentiert worden, sodass es unheimlich spaßig und witzig zu lesen ist. Vorurteile werden mit einem Augenzwinkern angerissen und eher humorvoll aufgearbeitet und gerade das führt dazu, dass es auch so Spaß macht, dieses Buch zu lesen. Nicht schwermütig, sondern humorvoll mit einem Lerneffekt. Schön gemacht & empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    conneling

    conneling

    26. November 2012 um 21:46

    Lena Gorelik beschreibt in Lieber Mischa auf ironische und auch nachdenklich stimmende Weise ihre Religion und schreibt von den Vorurteilen mit denen sie umgehen muss, oft auch auf sehr humorvolle Art und Weise. Sie erzählt von der Vergangenheit , von Familienfesten, ihrer Familie und von Geschichte, die ihr so erzählt wurde. Schwere Thematik die von Lena Gorelik auf lockere Art und Weise erzählt wird, ihre Schreibweise macht es sehr einfach das Buch zu lesen, locker und leicht, man hat öfters ein Grinsen im Mundwinkel, welches anhält. Sie richtet ihr Buch in Briefform an ihren Sohn um ihm Fragen zu beantworten und ihm den Weg zu weisen, um Fragen zu beantworten, die aufkommen könnten. Er ist ein Jude, und muss damit umgehen können. Und warum nicht humorvoll mit dem Thema umgehen so wie sie in ihren Briefen an ihren Sohn, sie erklärt herrlich normal und verständlich, es ist wie es ist und sie möchte ihn so gut sie es kann vorbereiten und informieren, irgendwie total süss. Sie geht mit dem Thema normal und sachlich um ohne Vorurteile und versucht es so auch an ihren Sohn wiederzugeben, so dass er sich seine eigene Meinung bilden kann. Etwas hat mir allerdings nicht so gut gefallen, die Randkommentare im Buch, welche mich sehr abgelenkt haben, irgendwann habe ich sie nicht mehr zeitnah zu der Lektüre gelesen, denn manchmal war nicht klar, zu welchem Abschnitt sie gehören. Eine Lektüre die mir gefallen hat, allerdings auch zum nachdenken angeregt hat.

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2012 um 08:48

    Lena Gorelik erklärt ihrem Sohn in „Lieber Mischa – Du bist ein Jude“ humorvoll, was es heute bedeutet ein Jude (in Deutschland) zu sein. Seien es die Feste, die offenbar recht speziellen jüdischen Mütter, Israel oder aber auch über die Vorurteile, die dem Judentum entgegengebracht werden. Auch wenn heute die religiöse Zugehörigkeit keine Rolle mehr spielt bzw. spielen sollte, so sind doch viele Klischees in den Köpfen der Menschen vorhanden. Diese greift die Autorin auf und so erfährt der Leser viel über die jüdische Kultur. Die Autorin bringt dem Leser das Judentum näher, mal sarkastisch, mal ironisch mit einem Augenzwinkern oder auch ernsthaft, sachlich geschrieben. Das ist es sehr flüssig zu lesen, sieht man von den Randnotizen ab. Doch auch diese sind auf jeden Fall lesenswert! Das Buch kann ich nur empfehlen, wenn man sich näher mit dem Thema auf eine humorvolle Art beschäftigen möchte. Auch als Schullektüre könnte ich es mir gut vorstellen, da es die wichtigsten Informationen über das jüdische Leben auf unterhaltsame Weise präsentiert.

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2012 um 20:07

    Humorvoller Blick auf die jüdische Kultur oder auch Ein Erklärungsversuch für das eigene Kind * "Der Hund kam vor Dir und ungeplant. So wie es ungeplante Kinder gibt, gibt es ungeplante Hunde. Ich wollte schon immer einen Hund. Ich finde, Hunde sind treue, wunderbare, süße Wesen, zum Dahinschmelzen. Ich wollte so sehr einen eigenen Hund, dass ich an jedem fremden Hund stehen blieb und ihm Hallo sagte, was Dein Vater als peinlich empfand, die Hundebesitzer als sonderbar und die Hunde ignorierten." (S. 40) * Lena schreibt ein Buch für ihren Sohn Mischa, ein Buch, dass ihm das "jüdisch sein" erleichtern soll, obwohl es mittlerweile eigentlich nicht mehr wichtig sein sollte, in einer Welt, in der wir alle Menschen sind. Dennoch spielt mit Klischees und erzählt vom Umgang mit ihnen.... * Ein Buch, das erst einmal Aufmerksamkeit mit seinem langen Titel auf sich zieht: Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf grinbmlum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude. Man fragt sich, was sich hinter dieser Geschichte wohl verstecken mag. Aber niemand rechnet wohl mit so einem ehrlichen und persönlichen Erfahrungsbericht bzw vielen kleinen persönlichen Geschichten, Ansichten und Erlebnissen, die Lena Gorelik hier mit uns teilt. * Lena Goreliks Schreibstil ist wunderschön, mal locker leicht, mal ironisch und mit einem Augenzwinkern versehen, mal ernst und mal sehr sachlich - aber immer auch mit dem Blick einer Mutter. Manchmal wirkt das Buch wie ein Erinnerungsbuch für Mischa bzw. ein Erzählband für ihn, denn teilweise liegen die Ereignisse, doch schon so weit zurück, dass es noch keinen Mischa gab. Dieses Gefühl bekommt man durch die Kommentare zum Text, die ich übrigens für eine ganz tolle Idee halte, die ich so noch nie in einem Buch gesehen habe. Man muss für sich zwar den richtigen Weg finden, die in den Lesefluss einzubauen, aber ich finde es wie schon gesagt einfach herrlich. * Lena schneidet viele Thema in ihrem Buch an, wie es war als Jüdin in Russland aufzuwachsen, wie es sich in Deutschland lebt, Geschichten über ihre jüdischen Verwandten, die Bedeutung des Ausspruchs "Mazel tov", die Geschichte von Blacky, dem Rabbinerhund der Familie, dem Umgang mit Vorurteilen und all den verschiedenen Arten des jüdischen Glaubens. Ich konnte viel an neuem Wissen mitnehmen und habe mich allzeit gut unterhalten gefühlt! * Wer Lust auf eine feinfühlige, dennoch humorvolle Lektüre hat, sollte sich unbedingt mal "Lieber Mischa" von Lena Gorelik näher ansehen - ein wirklich ganz besonderes Buch! Humorvoll, interessant, liebenswert und manchmal auch ein wenig skurril - definitiv eine Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    _book-lover98_

    _book-lover98_

    20. November 2012 um 21:57

    Inhalt: "Lieber Mischa-Du bist ein Jude!" Das versucht Lena Gorelik ihrem kleinen Sohn Mischa in dem Buch zu erklären.Sie schreibt ihm alles,was ihm bevorsteht,als Jude.Sie erklärt ihm alle Feste,wie Schabbat und weitere. Sie erzählt auch aus ihrem Leben und dem ihrer Vorfahren.Sie erklärt ihm den Antisemitismus,Konvertismus,Phlosemitismus,wie ihre eigene Synagoge aussieht,von ihrem Rabbiner-Hund und ebenfalls von Israel. Meine Meinung: Lena Gorelik hat dieses Buch mit ganzem Herzen geschrieben,wie ich finde.Sie schafft es einerseits sarkastisch und ironisch,andererseits aber auch ernsthaft zu schreiben.Sie schreibt auch sehr flüssig und bringt das Thema witzig,kritisch und ironisch hervor. Man erfährt durch das Buch auch ziemlich viel Wissenswertes und kann dazulernen. Auch hat die Autorin mich einige Male zum Schmunzeln gebracht. Am Anfang bin ich nicht reingekommen,da ich den Schreibstil komisch fand,doch man liest sich schnell ein. Fazit: Ich kann das Buch wirklich jedem Empfehlen. Es wäre auch als Schullektüre sehr geeignet. 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    mecedora

    mecedora

    18. November 2012 um 17:48

    "Ich wollte dir etwas sagen, und weißt Du, was es war? Geh hinaus und sei ein stolzer Jude, mein Mischa. Oder vielmehr: Geh hinaus, und sei ein guter Mensch." (184) Lena Gorelik schreibt ihrem kleinen Sohn Mischa über all das, was ihn erwarten wird in seinem Leben. Seinem Leben als Jude. Und das ist nicht wenig. Sie beschreibt leidende Feste, jüdisches Essen, das Verhalten jüdischer Mütter (wie sie selbst eine solche nie, aber wirklich nie, aber doch, vielleicht doch, werden wird), sie schreibt von der Klugheit der Juden (und deren Unsportlichkeit), von ihrem Humor, von Konvertiten, Vorurteilen, Antisemitismus ebenso wie Philosemitismus (und der Tatsache, dass es manchmal ganz schwer zu unterscheiden ist, was davon schlimmer ist), von der persönlichen Synagoge, dem eigenen Rabbiner(-Hund) und von Israel. Mir viel Liebe und ganz viel Humor beschreibt Lena Gorelik auf sehr ungewöhnliche Art - zwischen Brief, Satire und Essay oszillierend - das moderne jüdische Leben in Deutschland und erklärt dem vielleicht weniger wissenden Leser diese Welt genauer, ohne dass man sich belehrt fühlt. Ich habe bei der Lektüre an so einigen Stellen lauthals gelacht, einiges hat mich nachdenklich gestimmt, vieles habe ich aus meinem Freundeskreis wiedererkannt und Vorurteile - ja, ich spreche trotzdem von Vorurteilen - haben sich durch Lena Goreliks "Lieber Mischa...." gleichermaßen bestätigt wie dekonstruiert und ad absurdum geführt gesehen. Viel Freude hatte ich mit diesem Buch, direkt, lebensfroh und lustig, wie es ist. Viele nachdenkliche Minuten hatte ich auch bei der Lektüre dieses klugen Buchs mit seiner wohl ein wenig unorthodoxen Art. Einziger kleiner Minuspunkt: so witzig die meisten der Randnotizen auch waren, meinen Lesefluss haben sie immer wieder enorm gestört. Von mir gibt es für dieses kleine kluge und amüsante Buch vier Sterne und eine Weiterempfehlung für alle, die Zeitgeschichte, Zeitgeschehen und das Judentum einmal auf eine ganz andere Art präsentiert bekommen möchten.

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    Linny

    Linny

    15. November 2012 um 10:24

    Lieber Mischa
    Lena Gorelik erzählt teils mit einer guten Prise Humor ihrem Sohn was es heißt ein Jude zu sein. Die ganz alltäglichen Kleinigkeiten die man gerne übersieht. Oder man sich einfach nicht bewusst sind. Werden hier auf verständliche Weise erklärt.
    Wenn man erst mal anfangt zu lesen, hört man nicht so schnell wieder auf.

  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    annesylvia

    annesylvia

    13. November 2012 um 13:17

    Inhalt: In "Lieber Mischa" schreibt die aus der ehemaligen Sowjetunion stammende Jüdin Lena Gorelik an ihren kleinen Sohn Mischa. Sie erklärt ihm auf eine sehr schöne Art und Weise die Eigenarten und Klischees des Judentums. Sie beschreibt das Land Israel mit seinen Bewohnern und ihr eigenes Leben im heutigen Deutschland. Meine Meinung: Der Sprachstil der Autorin ist flüssig zu lesen, klar und verständlich. Das Buch ist sehr schön geschrieben, kurzweilig, lustig, selbstironisch. Es gibt Ironie und Sarkasmus, aber auch ernsthafte Töne. Die Autorin schafft es, das Thema Judentum teilweise kritisch, witzig und ironisch darzustellen, es aber nicht ins Lächerliche zu ziehen. Man erfährt viel Wissenswertes und Interessantes über die Sitten und Gebräuche der Juden sowie über das Leben als Jude. Die Kapitel über die Antisemiten, Philosemiten und Konvertiten fand ich interessant und haben mich auch zum Schmunzeln gebracht. Sehr interessant, aber auch wieder amüsant das Kapitel über Israel. Sehr berührt hat mich zum Schluss hin die Frage: "Wie ist es, als Jude in Deutschland zu leben?" Es ist gut, dass wieder Juden in Deutschland leben, es sollte normal sein, und es sollten viel mehr Juden in Deutschland leben, so dass es vielleicht irgendwann nichts Besonderes mehr ist! Fazit: Ein empfehlenswertes Buch, mit einem angenehmen, selbstironischen Schreibstil, das mich oft zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken brachte. Ich finde es auch als Schullektüre sehr gut geeignet!

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  • Rezension zu "Lieber Mischa" von Lena Gorelik

    Lieber Mischa
    schokoloko29

    schokoloko29

    Inhalt des Buches: In diesem Buch schreibt die Protagonistin ihrem Sohn in Form von Briefen wie es ist im modernen Deutschland als Jude zu sein. Sie räumt mit den allgemeinen Clichées auf und versucht durch ihre Briefe die jüdischen Gebräuche und Feste zu schildern. Auch der Umstand, dass man als deutscher Jude kaum Kontakt zu der Religion hat und man sich eher deutsch als jüdisch fühlt, finde ich ist sehr gut herausgekommen. Eigene Meinung: Wenn man sich für jüdische Identität und jüdische Bräuche in Deutschland interessiert dann ist man mit diesem Buch genau richtig. Darüber hinaus ist das Buch sehr humorvoll. Es versucht die ganzen Vorurteile, die Deutsche gegenüber Juden haben zu thematisieren und dieses Schubladendenken aufzuheben. Fazit: Ein sehr leicht zu lesendes, humorvolles Buch, welches gut das Lebensgefühl der heutigen Generation von Juden, die in Deutschland leben, widerspiegelt. Klare Leseempfehlung!!!

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