Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

von Lena Greiner und Carola Padtberg
4,2 Sterne bei62 Bewertungen
Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!
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Positiv (54):
M

Ich habe mich, wie bereits beim ersten Teil, sehr amüsiert und oft ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.

Kritisch (2):
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Stern Vergabe wegen dem süßen Cover. Aber die „Kurzgeschichten“ der Helikopter Eltern sind ja meist alle total erschreckend

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Inhaltsangabe zu "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!"

Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert. Lesen Sie neue skurrile Anekdoten von Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören. Außerdem: Der Helikopter-Wahnsinn in elterlichen Whatsapp-Gruppen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548377940
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:07.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lisbeth76s avatar
    Lisbeth76vor 4 Tagen
    Man kann drüber lachen oder furchtbar Angst bekommen...

    Ein klitzekleiner Helikopter steckt sicher in allen Eltern, besonders wir Mütter machen uns Gedanken und Sorgen. Dennoch ist, wie bei fast jedem Gift, auch hier die Dosis das Problem, und die Elternteile, von denen in diesem Buch die Rede ist, hatten zum großen Teil mehr als eine Überdosis. 

    Ein handliches Büchlein, verpackt in passendem Cover, ich war schnell neugierig auf die Erzählungen von z.B. Erziehern, Lehrern, Hebammen und anderen Eltern, bzw. aus dem Umfeld der Eltern. Die einzelnen Beiträge sind kurz und knackig, die perfekte Lektüre für zwischendurch mal eben und häppchenweise. Man kann es verschlingen, oder immer mal wieder dazu greifen. Ich habe es als extrem unterhaltsam empfunden, kann mich aber nach wie vor nicht entscheiden, ob es mich sehr belustigt oder beängstigt hat. Wahrscheinlich etwas von beiden. Natürlich lacht man im ersten Moment über die Tatsache, dass es Kinder gibt, deren Eltern das Bettzeug mit zur Schule bringen, damit das Kind, welches die Nacht zuvor schlecht geschlafen hat, noch ein bisschen in der Leseecke weiterdösen kann. Aber andererseits, was wird aus diesen Kindern, was wachsen dort für verwöhnte, unselbstständige Narzissten heran, wenn ihnen von Anfang an der rote Teppich ausgerollt wird!? Puh, wenn man mal so darüber nachdenkt, sollte man dieses Buch genauso gut als Weck- und Warnruf begreifen, wie als unterhaltsame und belustigende Lektüre. 

    Mich hat das Buch mit dem treffenden Namen Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen bestens unterhalten. Ich hab herzlich gelacht, mit den Augen gerollt, war entsetzt und dachte einige Male, dass das nicht der Ernst der beschriebenen Eltern sein kann, was sie verlangen und für ihren Nachwuchs tun, bzw. ihm damit antun. 

    Eine bestimmte Zielgruppe gibt es hier sicher nicht. Ein Leser wird sich wiedererkennen, der anderer wird froh sein, dass er keine eigenen Kinder hat, wieder andere haben das zum Glück schon lange hinter sich, und dann sind da noch die wie ich, die merken, dass sie zum Glück nur minimal über ihre Kinder kreisen oder es getan haben, ohne, dass es ungesunde Ausmaße angenommen hat. 

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    marialeins avatar
    marialeinvor 5 Tagen
    So absurd ist nbur die Realität

    "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen" befasst sich, wie schon sein Vorgänger "Verschieben Sie die Klassenarbeit - mein Sohn hat Geburtstag", mit dem alltäglichen Wahnsinn, die Helikopter-Eltern in ihrem Umfeld verbreiten. Durch die übertriebene Sorge dieser Spezies Eltern um das Wohlergehen der Kleinen, Kontrollzwang und Förderwahn entstehen dann Situationen, die einfach völlig absurd, komisch, teilweise aber auch erschreckend sind. Denn Helikopter-Eltern sind so auf ihr Kind fixiert, dass sie gern auch mal vergessen, dass andere Menschen unter ihrem Verhalten leiden - nicht zuletzt auch die eigenen Kinder, die nie Selbstständigkeit oder den Umgang mit Misserfolgen und anderen negativen Erfahrungen lernen können. Auch diese Kinder kommen hier zu Wort. 

    Das Buch stellt verschiedene Anekdoten von Eltern, Hebammen, Erziehern, Lehrern und anderen Opfern der Helikopter-Tyrannei vor, zuerst in chronologischer Reihenfolge, dann thematisch geordnet. Hat man am Anfang noch ein bisschen Verständnis, wenn Eltern es im Umgang mit diesem zarten, empfindlichen Wesen etwas übertreiben und dabei eigene Bedürfnisse sowie die von Freunden und Verwandten in den Hintergrund rücken, wird der Leser mit zunehmenden Kindesalter doch immer fassungsloser. Da werden Schulkinder von ihren Eltern bis zur Schule getragen (!), auf dem Pausenhof vom Gebüsch aus beobachtet, und gegen jede noch so berechtigte Kritik oder Strafe in Schutz genommen. Je älter die Kinder werden, desto absurder wird es. Ein Vater begleitete seinen Sohn sogar zu einem Vorstellungsgespräch – und beschwerte sich beim CEO, als das Gespräch daraufhin abgesagt wurde. 

    Bei manchen Geschichten kann man sich allerdings gar nicht vorstellen, dass sie wahr sein sollen oder nicht zumindest stark übertrieben. Dass die gesamte Familie im Kindergarten antanzt, um das leicht fiebrige Kind direkt in die Notaufnahme zu bringen, kann ich mir – leider – durchaus vorstellen. Aber dass sie alle innerhalb von 10 Minuten da gewesen sein sollen, erscheint mir doch so gut wie unmöglich. Aber überhaupt staunt man bei der Lektüre immer wieder, wie viel Zeit diese Helikopter-Eltern zu haben scheinen. Und von all der Energie, die sie in ihre Kinder stecken. 

    Somit sind die kleinen Geschichten und Dialoge sehr lustig und kurzweilig. Was mir weniger gefallen hat, waren die Elternchats – die endlosen Unterhaltungen über Nichtigkeiten geben zwar ein gutes Bild davon, wie Helikopter-Eltern ticken, verlangsamen aber auch stark den Leserhythmus. Gut fand ich die kleinen Karikaturen an jedem Kapitelanfang und die Überschriften, die meist sehr treffend gewählt waren. 

    Insgesamt ist das Buch eine unterhaltsame, teilweise schockierende, Lektüre für jeden, der unter dem dreisten Auftreten der Helikopter-Eltern leidet, aber auch für eben diese Eltern selbst als mahnendes Beispiel, wie weit man es bitte nicht kommen lassen sollte.

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    PetrovaFires avatar
    PetrovaFirevor 8 Tagen
    Helikoptereltern vom Feinsten

    Ursprünglich gepostet auf Books on Fire
    https://www.booksonfire.de/2018/10/rezi-ich-muss-mit-auf-klassenfahrt.html

    Als Lehramtsstudentin kann ich nicht anders als von dem Phänomen der Helikoptereltern fasziniert und zugleich geschockt zu sein. Manche Geschichten, die man hört, möchte man am liebsten gleich als Märchen abstempeln, doch wie heißt es so schön: "In jeder Geschichte steckt ein Fünkchen Wahrheit." Aus diesem Grund konnte ich nicht anders als mir auch "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!" auf die Leseliste zu setzen.

    Carola Padtberg und Lena Greiner greifen hier bereits zum zweiten Mal ihnen im Rahmen ihrer Spiegel Online Kolumne zugetragene Anekdoten auf und verpacken sie lesergerecht mit kleinen Ein- und Überleitungen zwischen den einzelnen Erzählungen.

    Das Phänomen der Helikoptereltern begrenzt sich nicht nur auf die Kindergarten- und Schuljahre, sondern beginnt bereits in der Schwangerschaft und endet nicht mit dem Erwachsensein der Sprösslings. Dies spiegelt sich auch gut in der Struktur des Buches wieder, welches mit der Schwangerschaft beginnt und mit Erzählungen über Erwachsene mit Helikoptereltern endet.

    Ich wollte eigentlich nur kurz reinlesen in das Buch und hatte fix das erste Viertel verschlungen. Einmal angefangen, kann man gar nicht wieder aufhören. Manche Anekdoten sind wirklich sehr extrem. Mein Liebling hier war die Oma, die dem Enkel immer die Klobrille vorwärmt. Man möchte es nicht glauben, aber es ist wohl wahr.

    Es gab allerdings auch einige Geschichten, die ich nicht also so schlimm empfand, wie sie ausgemacht wurden. Hätte ich Kinder, wäre ich wohl auch in das ein oder andere dieser Fettnäpfchen getreten. Hauptsächlich waren es fragen, ob man auf dies oder jenes ein Auge haben könnte. Interessanter wären hier die Reaktionen der Eltern bei begründeter Ablehnung gewesen. Die Fragen an sich empfand ich oftmals als irgendwo verständlich.

    Fazit
    "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!" zeichnet ein deutliches Bild des Helikopterelternphänomens und zeigt doch zugleich das breite Spektrum dieser. Was der eine schon als Helikopter sieht, ist für den anderen normal. Doch besonders die Extremfälle stechen heraus, bei denen man sich fragt, wie dieser Helikopter überhaupt noch so tief fliegen kann. Ich war konstant hin und her gerissen zwischen lachen über Absurdität mancher Anekdoten und weinen für die armen Kinder, die so großwerden müssen.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 8 Tagen
    Echt jetzt?

    So manch einer, der meine Worte nun lesen wird, wird sagen: >>Was will die überhaupt? Die hat ja noch nicht mal selber Kinder!<< Stimmt! Aber ich war selber mal Kind und habe auch Kontakt zu Kindern und den dazugehörigen Helikoptern. Ich denke mal, ein bisschen Helikopter steckt in jeder Mutter und Oma. Ups, jetzt hätte ich beinahe die Helikopterpapas übersehen. Ganz ehrlich, die sind stellenweise schlimmer wie die Mamas. Ein Beispiel in dem Buch beschreibt, wie ein Haarfön zum Einsatz kommt, damit das Kind einschlafen kann. Ganz ehrlich, das Gleiche hat eine Arbeitskollegin von mir erlebt. Als die Enkel zu Besuch waren, musste die halbe Nacht der Fön laufen, damit die Kids schlafen konnten. Von mir ein Tipp: Es gibt doch bestimmt auch kleine Hubschrauber,  die man über den Köpfen der Kinder kreisen lassen könnte.  Die Kleinen wären bestimmt begeistert.  Der Andrang von Autos an den Schulen und Kindergärten wundert mich auch nicht. Die Helikopter wollen ja selber nicht mehr zu Fuß gehen. Klar, wenn Kindergarten und Schule sehr weit entfernt sind, kein Bus fährt,  dann ist das Auto notwendig. Ich selber hatte erst kürzlich ein Erlebnis mit einer Mami, die keine 5 Minuten-Fußweg in Kauf nehmen wollte und einen großen Streit begann. Tja, wahrscheinlich wollte sie eh anschließend in’s Fitness!  Kinder selbständig den Schulweg bewältigen lassen ist ok. Kommt jedoch auch ein bisschen auf die Gegend an. Merkt Ihr, wie bei mir der Propeller zu drehen beginnt? Was ich in dem Buch gelesen habe, kann ich fast alles so unterschreiben. Obwohl ich selber nie ein Kind erzogen habe, erlebe ich ringsherum viel mit. Kinder, die nicht mehr zu Fuß laufen wollen. >>Kannst du uns nicht mit dem Auto hinbringen?<< NEIN! Kurze Wege mit dem Auto gibt es bei mir nicht. Da muss kleiner Strolchie schon zur fußkranken Mami heim. Echt, diese Rezi schreiben macht voll Spaß! Dachte ich doch immer meine Ansichten wären total veraltet. In mancher Hinsicht mögen sie das auch sein. Überwiegend sind meine Ansichten jedoch zeitgemäß. Zeitgemäß … aber nicht krank. Wo sind die Zeiten, in denen Kinder den ganzen Tag draußen verbracht haben? Wo sind die Zeiten, in denen Mütter statt mit dem Handy mit den Kindern gespielt haben? Brauchen kleine Kinder wirklich schon ein Handy? Woher kommt der Konsumwahn bei den Kleinen? Warum ist es ein Drama, wenn sich ein Kind mal die Kniescheibe aufschlägt??? Warum müssen Spielplätze mit Watte unterlegt werden? Warum dürfen Kinder nichts mehr eigenständig bewältigen? Erstmal kommen Kinder rein zur Welt. Versaut werden sie später von ihren Eltern. Das klingt hart. Ich weiß.

    Verständnis habe ich für Eltern, die das erste Kind haben und wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt mit den Kleinen laufen. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass es kaum noch Omis gibt, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mir ist des öfteren schon aufgefallen, dass Mütter die eine Oma als Ansprechspartnerin haben, viel seltener mit ihren Kids zum Arzt oder zur Notaufnahme laufen. Es ist einfach beruhigend in der Familie jemanden zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Wer daheim einen richtigen Halt hat, verstopft die Notaufnahmen nicht. Leider gibt es aber auch Eltern, die ständig eine Extraeinladung brauchen, wenn das Kind zum Arzt muss. 

    Habe ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster gelehnt? Ich als Nicht-Mami? Nein, das habe ich nicht. Fragt sämtliche Lehrer und Eltern mit Herz und Hirn. Ich kenne auch das Gegenteil von Helikopter-Eltern. Denen gebührt mein ganzer Respekt. Ein Kind erziehen ist bestimmt nicht einfach. Hätte ich selber welche wüsste ich nicht, ob ich meine Erziehungsfehler noch zählen könnte. Aber eins weiß ich: Meine Kinder würden nicht per PC und Handy stupide werden. Meine Kinder würden zu Fuß gehen lernen. Meine Kinder würden auch kleine Geschenke wertschätzen. Ja, so etwas gibt es wirklich noch. Ich weiß es. Ob ich das Buch lustig fand? Nur ein kleines bisschen. Überwiegend fand ich es sehr sehr traurig! Vor allem dass viele Mütter ihre Kinder nur noch per Kaiserschnitt auf die Welt bringen. Zu Fein zum Pressen. Echt jetzt?

    Danke Lena Greiner, Carola Padtberg

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    melsunvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe mich, wie bereits beim ersten Teil, sehr amüsiert und oft ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.
    Die Helikoptereltern kreisen wieder

    Nachdem mir der erste Teil schon so gut gefallen hatte, war ich auf dieses Buch schon sehr gespannt. Und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Schon das Cover gefällt mir wieder ausgesprochen gut, es passt perfekt zu dem ersten Teil. Ich habe mich das Buch hindurch sehr gut amüsiert, meine Emotionen wechselten von Kopfschütteln zu amüsiertem Lachen bis hin zur Fassungslosigkeit. Manche Situationen kamen mir aus meinem Umfeld bekannt vor, den Großteil habe ich (Gott sei Dank) im real Life noch nicht erlebt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die gerne einen Blick in das Leben der sogenannten Helikoptereltern werfen möchten. Ein kleiner Wermutstropfen: Es könnte so lustig sein, wenn mir nicht die Kinder so leid tun würden.

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    allgaeusternvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: lustig und unterhaltsam aber auch nachdenklich machend
    Die Helicopter kreisen wieder

              Mir hat das Buch genau wie sein Vorbängerband wieder sehr gut gefallen. Das beginnt bereits beim gut gemachtem und passendem Cover. 
    Das Buch ist voll von teils lustigen, aber auch nachdenklich machenden Anektoden von Eltern die überbehüten und unablässlich über und um ihre Kinder kreisen. Das beginnt schon vor der Geburt und endet auch nicht wenn die Kinder bereits das Erwachsenenalter erreicht haben. 
    Jeder Leser wird sich in dem Buch wiederfinden, entweder als Helicopter oder als Flugbeobachter.
    Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und jederzeit aus der Hand legen um es später wieder aufnehmen. Es ist sicherlich eine schöne Lektüre für werdende Eltern und Großeltern. Es verführt zum Lachen, macht aber auch nachdenklich. 
    Wir  sollten damit beginnen unseren Kindern wieder mehr zuzutrauen und sie zu stärken in dem sie selber Verantwortung übernehmen dürfen und vor allem müssen wir all jene Eltern stärken die Probleme damit haben und unablässlich kreisen.
            

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    Bambi-Ninis avatar
    Bambi-Ninivor 11 Tagen
    lustig? nein! Und noch dazu anstrengend zu lesen

    Ich wusste vorher, dass ich mit Büchern, die lustig sein sollen, meist wenig anfangen kann. Aus beruflichen Gründen war ich dennoch neugierig auf das Buch. Hätte ich es doch mal besser gelassen.

     

    Nach wie vor Frage ich mich, warum das Buch dem Genre „Humor“ zugeordnet wird. Es gab zwei, drei Stellen, die so absurd waren, dass ich tatsächlich darüber lachen musste. Ansonsten habe ich mich kopfschüttelnd durch das Buch gequält und mich dabei gefragt, was die Autorinnen mir nun damit sagen wollen.

    Die ganze Darstellung ist unglaublich einseitig. Ich will nicht abstreiten, dass es solche Eltern gibt und ihr Verhalten teilweise wirklich unangemessen und unangenehm für das Kind ist. Dennoch wäre vielleicht auch ein Blick auf die Gegenseite nett gewesen...

    Letztlich geht es nur darum, sich über die sogenannten Helikoptereltern lustig zu machen. Diese werden bloßgestellt – natürlich alles anonym. Genutzt werden dazu kleine Zitate von Lehrkräften, anderen Eltern, Erzieherinnen usw. die ihre skurrilen Erlebnisse mit Helikoptereltern schildern und sich dabei über diese auslassen...

    Durchbrochen werden diese Erfahrungsberichte durch kurze Passagen der Autorinnen. Die Zitate werden quasi moderiert. Die Überleitungen fand ich teilweise arg holprig. Es gibt etliche inhaltliche Wiederholungen – sowohl in den Passagen der Autorinnen als auch in den Erfahrungsberichten.

     

    Ich fand das Buch einfach nur anstrengend zu lesen. Lesefluss kommt nicht auf, vor allem da der Text durch die ganzen unzusammenhängenden Zitate komplett zerstückelt ist.

    Spaßig fand ich es auch nicht wirklich. Und am Ende hatte ich ähnliche Erlebnissen mehrfach gelesen, ohne dass sie dadurch lustiger oder lehrreicher wurden.

     

    Was ich daraus mitnehme? Nichts.

     

    Das Thema als Ratgeber mit entsprechenden Erfahrungsberichten hätte für mich vielleicht funktioniert. Aber diese unzusammenhängende Aneinanderreihung von fiesen Sticheleien war nix für mich.

     

     

     

     

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    S
    striesenervor 11 Tagen
    Neue Erlebnisse mit Helikopter-Eltern

    Auch in ihrem neuen Buch sammeln die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg wieder die Erlebnisse von Erziehern, Lehrern, Ärzten etc. mit den sogenannten Helikopter-Eltern. Die Geschichten sorgen einmal mehr für ungläubiges Kopfschütteln und Schmunzeln. In manchen Geschichten vermag man vielleicht sogar die ein oder andere Person aus der Verwandtschaft oder dem Bekanntenkreis wiederzuerkennen.

     Wie schon der erste Band der Autorinnen mit dem Titel "Verschieben Sie die Deutscharbeit-mein Sohn hat Geburtstag" hat mich auch dieses Buch sehr gut unterhalten, auch wenn natürlich das Überraschungspotential der Geschichten etwas sinkt, sofern man den ersten Band schon kennt. Trotzdem ist auch die Fortsetzung sehr kurzweilig und damit eine echte Leseempfehlung (nicht nur für Eltern.)  
           

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    Silbendrechslers avatar
    Silbendrechslervor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Aus dem Leben gegriffen und urkomisch!
    Urkomisch für Nicht-Helikopter

    "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!" - der Titel sagt schon alles und gibt einen Vorgeschmack auf die unvorstellbar komischen Situationen, in die man mit Helikopter-Eltern geraten kann. Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse haben viele Zuschriften bekommen und konnten hier eine zweite Sammlung an Geschichten zusammenstellen. Wir begleiten Helikopter-Eltern und ihren Nachwuchs von der Wiege bis zur Bahre - naja, zumindest fast. Schon pränatal wollen diese Eltern nichts dem Zufall überlassen und ihren (noch nicht geborenen) Nachwuchs ultimativ fördern. Danach begleiten sie ihn die ganze Schullaufbahn hindurch (und wir mit), indem sie alle Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumen. Da wundert es uns nicht, dass sie ihn später auch noch in Uni und Beruf begleiten müssen - denn was Helikopter-Nachwuchs sicher nicht lernt ist: Selbstständigkeit.
    Alle Geschichten sind mehr oder weniger saukomisch (weniger nur, wenn man Ähnliches schon hautnah erlebt hat). Besonders gut hat mir das Kapitel am Ende gefallen, ein später Brief einer Tochter an die eigene Helikopter-Mutter, ein Weckruf für alle Helikopter-Eltern, die nur das Beste für ihre Kinder wollen und ihnen dabei womöglich schlimmes antun.   

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    N
    Nanu_Manuvor 13 Tagen
    Unfassbar

    „Ich muss mit auf Klassenfahrt, meine Tochter kann sonst nicht schlafen“ ist bereits das zweite Buch von Lena Greiner und Carola Padtberg zum Thema Helikopter-Eltern. Zum Cover: Das Cover zeigt einen Schulbus über dem ein Helikopter kreist und ist somit natürlich sehr passend. Zum Inhalt: In diesem Buch findet sich alles von Eltern, die schon ihr noch ungeborenes Kind per Vaginalsonde mit klassischer Musik oder der ersten Fremdsprache „fördern“, über solche die mit ihrem Säugling in die Notaufnahme fahren, weil es komisch geschaut hat, bis hin zu Eltern die ihre bereits erwachsenen Kinder auf Vorstellungsgespräche und Vorlesung etc. begleiten, weil sie Angst haben, dass das „Kind“ alleine scheitern oder ungerecht behandelt werden könnte. Meine Meinung:Bei der Lektüre dieses Buches musste ich einige Male loslachen, aber nicht, weil es besonders lustig war, was ich gelesen habe, sondern, weil ich viele Sachen einfach nicht begreifen konnte! Aus aktuellem Anlass ( ich bin Mutter einer acht Monate alten Tochter), war das Buch natürlich gleich noch interessanter. Mit reinem Gewissen kann ich behaupten(Gott sei Dank!!!) nicht zu dieser Spezies Eltern zugehören. Ich finde es unglaublich, dass es solche Menschen gibt, und mir tut jeder (allen voran die Kinder!) leid, der mit solchen Eltern konfrontiert ist! Bekommen diese Leute gar nicht mit, oder ist es ihnen schlichtweg egal, dass sie ihre Kinder zur Unselbständigkeit erziehen? Ich hoffe/wünsche mir, dass viele Helikopter-Eltern dieses Buch lesen und dann aufwachen. Dass sie anfangen zu begreifen, dass sie ihre Kinder oftmals schwer traumatisieren und dass sie ihre Erziehungsmethode noch einmal überdenken!

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Monaten
    Mal sehen/lesen, ob es so lustig und unterhaltend ist wie der erste Teil. Wenn der nicht so war gewesen wäre, hätte man sich schlapp lachen können.
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