Lena Greiner , Carola Padtberg Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

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Inhaltsangabe zu „Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!“ von Lena Greiner

Von Dinkel-Zwang bis Noten-Klage: Helikopter-Eltern kreisen über ihren Kindern und fliegen ihnen sogar bis in die Uni hinterher. Sie sind ängstlich, ehrgeizig — und vor allem nervig. Wie sie ihren Kindern und dem Rest der Welt das Leben zur Hölle machen, davon erzählen Lena Greiner und Carola Padtberg in diesem Buch. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden: ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Eltern, Kinder, Hebammen, Erzieher, Lehrer, Professoren und Studienberater haben ihre besten Episoden an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE gesandt und erzählen, was sie mit übermotivierten Eltern erlebt haben.

Spleenig, grotesk — und leider wahr.

Unterhaltsame Lektüre mit viel Witz

— sternenstaubhh

absolut nicht überzeugend.

— dartmaus

Ich wünschte es wäre ausgedacht, aber e ist wahr, ein lustiges Buch

— Madkoeninger

Helikopter Eltern - es sind mehr als man glaubt

— eleisou

Yepp, alle die mit Kindern und ihren Eltern arbeiten glauben jede einzelne Story, wenn auch ungern oder entsetzt.

— thursdaynext

Unterhaltsame Führung durch den Erziehungsdschungel

— anna-lee21

Ein messerscharfes Plädoyer gegen den Förderwahn, gegen Überbehütung und Verwöhnung.

— RubyKairo

Schon lange habe ich nicht mehr so beim Lesen eines Buches gelacht.

— annaleeliest

Wer ein kurzweiliges, amüsantes Buch über die Spezies 'Helikopter-Eltern' sucht, ist hier genau richtig! Sehr witzig!

— portobello13

Sehr lustiger, aber auch gruseliger Blick in das Leben von überbehüteten Kindern und ihren Eltern!

— misery3103

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  • Unterhaltsame Lektüre mit viel Witz

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    sternenstaubhh

    14. January 2018 um 13:16

    Aus diesem Genre sind mir schon einige Bücher bekannt. Dieses Buch von Lena Greiner und Carola Padtberg hat mich sehr angesprochen. Nicht zuletzt auch wegen den gelungenen Illustrationen in dem Buch. Sie runden das Buch nochmal ab. Ich habe mich während der Lektüre gut unterhalten und musste schon das ein oder andere mal schmunzeln. Dieses Buch verspricht einen kurzweligen Lesespaß, der auch manchmal etwas nachdenklich stimmt. Sehr passend ist daher auch der Titel des Buches. Einige Passagen waren in dem Buch etwas langatmig, alles in allem ließ sich das Buch flüssig lesen. Vor allem für junge und werdende Eltern sehr interessant. Ein prima Geschenk, dass so schnell nicht seine Aktualität verliert.

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  • Hilfe ein Helikopter

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    kris006

    13. January 2018 um 13:25

    Helikopter-Eltern sehen manchmal keine Grenzen und schrecken weder vor Klagen noch vor Drohungen zurück. Wie nervig solche Eltern sind wird in diesem Buch dargestellt. Dabei sind reale Schilderungen von Schüler, anderen Elter, Hebammen, Professoren, Lehrern und Erziehern zusammen gesamt wurden. Das Buch ist mir durch das lustige Cover gleich aufgefallen, da es sich recht lustig anhörte, war ich sehr gespannt auf den Inhalt. Ich finde die Geschichten teilweise witzig, aber auch erschreckend, was es für Eltern gibt und was sie teilweise mit ihrer Art den Kindern antun und auch verbauen. Einige Erzählungen kommen mir aber recht überspitzt rüber und ich weiß nicht recht was ich davon halten soll. Die kleinen Karikaturen zwischendurch fand ich aber sehr erfrischend und hätte mir durchaus mehr davon gewünscht. Insgesamt eine lustige Mischung an Geschichten, die nicht nur für Eltern inetressant sind.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    dartmaus

    09. January 2018 um 11:02

    Das Cover des Buches hat etwas lustiges an sich. Diese dargestellten Helikoptereltern, einfach passend, wenn man das Buch gelesen hat. Inhalt: In diesem Buch werden verschiedene Alltagsszenen dargestellt. Es handelt sich um die Geschichten verschiedener Helikoptereltern zu einzelnen Lebenssituationen ihrer Kinder. Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch so gar nicht fesseln. Viele der geschilderten Situationen wirken mir einfach viel zu überzogen. Klar gibt es Helikoptereltern, die ihr eigenes Leben hintenanstellen, bis zu einem gewissen Punkt ist das ja auch normal, doch was hier teilweise geschildert wird, das schlägt dem Fass den Boden aus. Nach etwa der Hälfte des Buches war ich so genervt, das ich den Reader auf die Seite gelegt habe. Was vielleicht als humorvolle Reality gemeint war, ist für mich genau das nicht. Mein Fazit: Leider absolut nicht meins.

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  • Man wünschte, vieles wäre nicht wahr...

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    Normal-ist-langweilig

    07. January 2018 um 13:38

    Das Buch hat mich hervorragend unterhalten. Das tun diese Bücher immer dann, wenn man mitreden kann, nicken während des Lesens oder auch mal an den Kopf greifen! Jeder von uns kennt diese „Übermütter und -väter“, die nichts an ihr Kind kommen lassen, weil das Kind perfekt ist oder auf jeden Fall noch wird. Da wird schon im Kindergarten nebenbei Chinesisch gelernt, aber paradoxerweise darf das Kind nicht schaukeln, denn es könne sich ja verletzen. Wer selbst ein oder mehrere Kinder hat, kennt auf jeden Fall so einem „Fall“ – aus dem Kindergarten, aus der Schule oder auch aus dem eigenen Umfeld. Die beiden Autorinnen haben hier viele Beispiele solcher Eltern zusammengetragen und daraus eine sehr kurzweilige, lustige, aber leider auch erschreckende Lektüre gemacht. Einige Szenen sind schon so abstrus, dass sie nur deshalb witzig sind. Bei manchen Äußerungen habe ich immer noch eine Weile gedacht: „Das ist doch aber jetzt ein Scherz, oder?“ Einige Berufssparten müssen da schon einiges aushalten! Sicherlich muss man sich das ein oder andere Mal an die eigene Nase greifen. Es gibt Situationen, da ist jede Mutter oder jeder Vater eigen. Auch ich fahre meine Tochter bei Regen teilweise zu ihren Terminen und lasse sie nicht Fahrrad fahren, sie muss ja nicht, wenn es auch anders geht. Natürlich nicht bei Nieselregen oder einzelnen Tropfen, da muss es schon regnen. Auch ich lerne Latein mit, zumindest ein bisschen, damit ich meiner Tochter beim Lernen helfen kann. Ja, ich lege ihr teilweise auch mit 12 Jahren noch morgens Klamotten hin, weil sie es abends vergessen hat! Damit man nicht in Panik ausbricht und darüber nachdenkt, ob man auch zu diesen „Helikoptern“ gehört, gibt es auf den letzten Seiten Fragen an den Psychologen und ich konnte ganz beruhigt das Buch zuschlagen und mir auf die Schulte klopfen. Nein, ich bin zwar fürsorglich, aber nicht permanent kreiselnd über meinem Kind! Meine Lieblingsanekdote in diesem Buch erzählt von einem Vater, der an der Universität anruft, um sich zu erkundigen, wann denn der erste Elternabend stattfinden würde!   An der Universität!!!! Unglaublich, oder? Das Kapitel „Rettungshubschrauber an Arzt – Mein Kind stirbt – es hat geniest“ empfand ich als sehr bedrückend und traurig. So unsensibel und dumm kann doch niemand sein. Man muss doch erkennen, wer „schlimmer“ dran ist und wer aus diesem Grund zuerst behandelt werden muss. Da konnte und kann ich nur den Kopf schütteln und mich fremdschämen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Es liest sich flüssig und in einem Rutsch durch. Der Stil ist passend modern und aufgelockert. (5 / 5) für wirklich gute Unterhaltung. Anmerkung: Das Buch eignet sich auch als Geschenk gut. Ich kenne da schon jemanden! Ihr auch??

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  • Helikopter-Eltern

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    buchleserin

    06. January 2018 um 19:30

    Lena Greiner und Carola Padtberg  erzählen in diesem Buch von Helikopter-Eltern, die wie Hubschrauber über ihren Kindern kreisen und sie überwachen. In diesem  Buch wurden witzige Beiträge von Hebammen, Erziehern, Lehrern und Eltern gesammelt, die zuvor an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE gesandt wurden. In diesem Buch sind einige ganz witzige Erzählungen über Situationen des Alltags mit Kindern, Eltern und Lehrern. Einige geschilderte Erlebnisse sind wohl etwas übertrieben, aber anderes kommt einem doch bekannt vor. Manches ist wirklich erschreckend. Über einige Episoden musste ich wirklich schmunzeln.  Dieses Buch liest sich wie eine Witzesammlung, zwischendurch sind noch ein paar kurze Texte, die ich aber nicht so ganz interessant fand. „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“  ist eine ganz nette unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

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  • Einem geschenkten Gaul schaut man nicht in das Maul oder so

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    Madkoeninger

    04. January 2018 um 20:39

    Doch, kann man.Man kann einem geschenkten Gaul in das Maul schauen, vor allem auf Lovelybooks.Vorweg ich bin Erzieher, das Buch ist leider nicht ausgedacht. Auch wenn man sich das wünscht. Aber naja Helicopter Eltern sind immer die anderenDer Schreibstil ist locker und ließt sich gut etwas gefehlt hat mir manchmal das lebendige am Stil selbst. Da aber die Geschichten selbst lebendig waren, fiel das nicht so auf. Ich glaube man merkt es stammt nicht von einem Autor, weil der Stil immer wieder wechselt und das ist für mich ein Punkt abzug, weil man es eben doch manchmal bemerkte. Ich kann es aber ohne schlechtes Gewissen weiter emphelen und war gut unterhalten.

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  • Helikopter Eltern - es sind mehr als man glaubt

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    eleisou

    04. January 2018 um 19:23

    Ein Buch von dem Autoren Duo Lena Greiner und Carola Padtberg kannte ich bisher nicht und dieses wurde mir als sehr lustig empfohlen. Obwohl ich durchsaus die Übertreibung so mancher Eltern verstehe, so handelt es sich aber um das Wichtigste was sie im Leben haben, nämlich ihre Kinder und es ist verständlich dass sie versuchen das Beste aus sich heraus zu geben. In Kinderlater vor allem ist dies nachvollzuehbar, im späteren Teenageralter dann wieder etwas too much. Mit viel witz und Humor werden die Helikopter Eltern und ihre Versuche beschrieben ihren Schützlingen bei allem zur Stelle zu stehen, manchmal ist es wirklich etwas zu viel den Guten. wie z. B bei der Auswahl des geeigneten Partners. Was mich allerdings überrascht hat ist die Tatasache dass aus der Sichter der Kinder nicht immer alles negativ bewertet wird. Natürlich lernen Kinder so nie selbständig zu sein aber heutzutage ist das phänomen der Helikopter Eltern nun man weit verbreitet. Ich fand das Buch recht amüsant auch wenn ich so manche Eltern in einigen Situationen verstehen kann. Ein gutes Buch auch für Eltern selbst um sich vielleicht teilweise selbst erkennen zu können und aus dem Abstand dann besser einschätzen und eventuell einiges an sich zu verändern.

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  • Selbst für "Außenstehende" lesenswert

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    anna-lee21

    15. December 2017 um 11:13

    Selbst Menschen ohne Kinder kommen an diesem Thema nicht vorbei – Erziehung. Momentan laufen zig Sendungen im TV und den Begriff Helikopter-Eltern hat sicherlich fast jeder schon einmal gehört. Das Thema löst Diskussionen aus, 1000 Meinungen prallen aufeinander. Besonders interessant ist es dabei, einen Blick aus der Sicht derjenigen zu wagen, die beruflich mit Kindern und Eltern zu tun haben – Hebammen, Ärzte, Erzieher, Lehrer, Trainer und Professoren sowie SPIEGEL-ONLINE Leser erzählen ihre lustigsten, skurrilsten und unglaublichsten Erfahrungen. Herausgekommen ist eine wirklich unterhaltsame Sammlung, die kurzweilig zu lesen ist und Spaß macht (und zwar auch, wenn man keine Kinder hat). Was schade ist: Der Lesefluss wird durch die blockhafte Aufteilung einzelner Notizen gestört und ich brauche ein bisschen länger, um mich zurechtzufinden und den Aufbau zu verstehen.

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  • Helikopter- / Curling- oder Schneepflugeltern lauern einfach überall

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    Kuhni77

    14. December 2017 um 10:37

    INHALT: Es gibt Eltern die bewachen ihre Kinder auf Schritt und Tritt. Sie kreisen über ihre Köpfe und oft sieht man sie auch noch an der Uni. Diese Eltern sind ehrgeizig, ängstlich und ziemlich nervig!Lena Greiner und Carola Padtberg erzählen in diesem Buch über die sogenannten Helikopter-Eltern. Schonungslos erfahren wir, wie Kinder vom Säuglingsalter bis ins Erwachsenenalter, von den Eltern behütet und überwacht werden, und sie dem Rest der Welt das Leben zur Hölle machen.Eltern, Erzieher, Lehrer, Hebammen oder auch Professoren und Studienberater haben ihre Erlebnisse an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE geschickt. Daraus ist dieses heitere Buch entstanden.Spleenig, grotesk – und leider wahr!MEINUNG: Helikopter Eltern – wer kennt sie nicht! Jeder ist ihnen doch irgendwo schon einmal begegnet. Eltern die immer über ihre Kinder wachen, sie beschützen und jederzeit zum Helfen parat stehen. Da gibt es keine kleinen Streitigkeiten unter Kindern – die Eltern sind sofort zum Schlichten da. Und während die Eltern noch streiten, welches Kind denn nun angefangen hat, spielen die Kinder schön längst wieder friedlich miteinander. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln, wenn man manche Eltern reden hört oder sie einfach nur beobachtet. Da werden die Kinder bis in die Klasse gebracht, das Pausenbrot und die Hefte hinterhergetragen und bei Entschuldigungen sind viele Eltern sehr einfallsreich. Es fängt ja im Kindergarten, ach was schreibe ich, im Mutterleib schon an. Da werden die Kinder mit einem eigenen Ultraschallgerät beobachtet und wenn sie auf der Welt sind, natürlich keine Sekunde aus den Augen gelassen. Helikopter Eltern kämpfen für ihr Kind, ohne Rücksicht auf Verluste. In diesem Buch habe ich aber auch die Schneepflug- Eltern kennen gelernt. Diese Eltern räumen ihrem Sonnenschein jedes noch so kleine Hindernis direkt aus dem Weg. Oder auch die Curling-Eltern, die den Boden unter den Kindern so glatt schrubben, dass sie gefahrlos durchs Leben gleiten können. Beide Bezeichnungen habe ich noch nicht gekannt, aber ja auch sie passen zu einigen Eltern. Dieses Buch unterhält und zeigt vielleicht, dass manche Eltern an ihrem Denken und Erziehen etwas arbeiten sollten. Ich bin auf jeden Fall froh, keine Helikopter Eltern zu haben und auch meine Kinder müssen lernen, dass manche Wege steinig sind. Es hilft doch nicht, wenn immer alles glatt läuft. Spätestens als erwachsene Menschen hätten sie es doch wirklich schwer im Leben.Bestimmt wurde einiges überspitzt dagestellt, aber mir hat das Buch Spaß gemacht und ich musste oft den Kopf schütteln. Wie wir ja alle wissen: "Helikopter-Eltern" gibt es überall. ;-)FAZIT: Das Buch macht Spaß und ist perfekt für Zwischendurch.

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  • Zu flach, dennoch stellenweise unterhaltend

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    Ceciliasophie

    11. December 2017 um 16:08

    Mir waren bis vor kurzem Helikoptereltern überhaupt kein Begriff. Ob ich hinter dem Mond lebe? Es scheint so, haben doch gefühlt alle davon bereits gehört oder Personen in ihrem Umkreis, auf die diese Bezeichnung passt. Erst ein Tweet machte mich auf das Thema aufmerksam und ich fand dieses Buch. Mir waren die Autorinnen schon seit „Nenne drei Nadelbäume“ bekannt und ich las mir ein paar der wirklich amüsanten Rezensionen zu „Verschieben Sie die Deutscharbeit“ durch und lieh mir das Buch kurzer Hand von einer Freundin aus, die immer noch ein paar Lachtränen vom Lesen in den Augen hatte. Auch wenn mir die Nadelbäume plus der Nachfolger nicht sehr gut gefallen hatten, so konnten die beiden Bücher mir einige unterdrückte Gluckser und ein paar laute Auflacher entlocken.Ich ging also mit hohen Erwartungen an dieses Buch heran und wurde leider ziemlich enttäuscht. Gut gefallen hat mir an dem Buch, dass so viele unterschiedliche Geschichten aus verschiedenen Berufsfeldern vertreten waren. Ob Erzieher, Lehrer oder Kinderärzte, jeder kam zu Wort. Toll! Zugegeben, viele der Geschichten waren wirklich erschreckend, luden zum Fremdschämen ein oder ließen mich ungläubig beim Lesen innehalten, doch einige waren in meinen Augen einfach nicht witzig, sondern gaben nur auf verdrehte Weise die Bemühung vieler Eltern wieder, ihren Kindern ein schönes Leben zu ermöglichen.  Außerdem wirkte das gesamte Buch auf mich ziemlich platt. Mit einem literarischen Meisterwerk rechnet hier natürlich niemand, doch irgendwann waren es nur noch Anekdoten verbunden durch sarkastische Einschübe der Autorinnen, die ich nicht immer ganz korrekt fand. Ich hätte mir von daher entweder mehr Anekdoten ohne permanente Einschübe der Autorinnen gewünscht oder aber – und das noch lieber – ein Buch gefüllt mit Anekdoten, wobei auf das Verhalten der Eltern noch mehr eingegangen wird. Denn genau das wirft doch wirklich spannende Fragen. Warum handeln viele Eltern so? Gibt es psychologische Gründe dafür? Muss man das Thema nicht gesellschaftskritisch betrachten? Und darf man überhaupt so über Eltern urteilen? Die Verweisung auf das Schlusswort lies mich dennoch weiterlesen und hier wurde ich sehr enttäuscht, denn in meinen Augen hätte dieses viel ausführlicher sein müssen und mir mehr Fragen beantworten müssen. So beendete ich wirklich unbefriedigt dieses Buch und werde mich nun darüber hinaus mit dem Thema befassen.Auch wenn mir das Buch wirklich nicht sonderlich gut gefallen hat und teilweise immer noch etwas sauer aufstößt, so hat es mich doch stellenweise unterhalten können. Von daher vergebe ich zwei Sterne. Und auch wenn mir die Bücher der Autorinnen bisher alle nicht gut gefallen haben, so möchte ich nicht ausschließen, wieder einmal etwas von ihnen zu lesen. Ein paar Gluckser mehr im Leben schaden nie. 

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  • Die witzigsten Geschichten über Helikopter-Eltern.

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    RubyKairo

    09. December 2017 um 20:03

              Helikopter sind die anderen. Lena Greiner und Carola Padtberg sammeln Anekdoten zu überbesorgten Eltern. Manche Kinder werden in Watte gepackt. Von der Wiege bis in den Hörsaal der Universität werden die Söhne und Töchter rund um die Uhr versorgt, mit komischen Folgen, die man nun in einem Buch nachlesen kann. Eltern können anstrengend sein. Wer in Kindergarten, Schule oder Sportverein tätig ist, weiß das. Das richtige essen (nur Bio), die passenden Noten (mindestens gut), die beste Förderung (für das eigene Kind), all das fordern besorgte Mütter und Väter ein. Das Beste, Schönste, Größte, drunter gehts nicht für die Sprösslinge, die nur deshalb so anstrengend seien, weil sie so genial sind. Helikopter-Eltern werden diese Erwachsenen auch genannt, die mit großem Getöse um ihre Lieblinge schwirren. Mit dem Wirbel, den sie dabei veranstalten, sind sie ein unerschöpfliches Thema für Anekdoten. Etwa die von dem Siebtklässler, der mit zwei Mädchen ins Kino gehen wollte. Allerdings hatte er nicht mit seinen Eltern gerechnet, die eine Bedingung stellten: Die Mutter würde ihnen inkognito folgen. Was für ein entspannter Ausflug, zumal für einen Teenager! Als die Deckung aufzufliegen drohte, stellte sich die Frau als eine Nachbarin vor. Auch nicht schlecht: Eltern, die einen 50 Jahre alten Apfelbaum im Garten fällen, weil ihrem Kind kein Apfel auf den Kopf fallen soll. Und dass bei schlechten Noten so manche Familien den Lehrern gleich mit dem Anwalt drohen, ist ohnehin nichts Neues mehr, wenn sie sich nicht direkt an die Schulaufsicht oder das Ministerium wenden. Ärgerlich auch die Eltern, die ihre Lieblinge in dicken Autos bis vor die Schultür karren. Rücksichtslos versperren sie Gehwege und bringen andere Kinder, die zu Fuß kommen in große Gefahr. Auch seit Jahren bitten die Lehrer auf Elternabenden in der Schule, dass die Eltern die Referate nicht für die kleinen Kinder schreiben sollen sagen die beiden Autorinnen die die Auswüchse des Helikopterns in dem vergnüglichen Buch "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" zusammengetragen haben. Sie wissen auch von Eltern zu berichten, die sich noch in die Berufsausbildung der Kinder einmischen oder sie bis an die Universität verfolgen und dort wissen wollen, wann der erste Elternabend stattfindet. Auswüchse die nicht gut sein können. Jeder muss mal scheitern, braucht mal ein aufgeschürftes Knie. Aber immer mehr Eltern reagieren auf Misserfolge ihres Kindes mit narzistischer Kränkung. Durch diese Überidentifizierung der Eltern mit ihren Kindern wird letztendlich eine unmündige Generation erzogen. Aber, wie es nun mal ist Eltern wollen für ihr Kind das Beste und das ist auch legitim. Viel wichtiger ist die Frage: "Warum muss eine Mutter wie ein Helikopter um das Kind kreisen?" Sie macht das Schulsystem verantwortlich, das die Mitarbeit der Eltern geradezu einfordere und in dem sich viele Familien alleingelassen fühlen. Auch Padtberg und Greiner räumen im Schlusswort ihres Buches ein, dass die meisten Eltern in Ordnung sind und cool bleiben, auch auf die Gefahr hin, als Rabeneltern zu gelten, etwa wenn ihr Kind fällt und sie nicht Globuli oder passende Hausmittel parat haben. Man kann sich freuen, dass Eltern generell fürsorglicher geworden sind und soll die Beziehung nicht discreditieren, die in vielen Familien sehr gut ist. Auch gibt es überhaupt keine Hinweise, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen lebensunfähiger oder gar psychisch unpraktischer geworden sind. Doch - Hand aufs Herz - wer hat sich nicht schon mal selbst dabei ertappt, wie er mit der Fürsorge übertreibt, oder übertrieben hat? Irgendwie hat jeder schon mal so was erlebt, hält sich aber selbst nicht für betroffen, denn "Helikopter, sind immer nur die anderen." Spleenig, grotesk – und leider wahr. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber und kein pädagogisches Plädoyer gegen Förderwahn, sondern ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Ein messerscharfes Plädoyer gegen den Förderwahn, gegen Überbehütung und Verwöhnung – und gleichzeitig der Appell, an Erziehung nicht planwirtschaftlich heranzugehen, sondern mit Intuition, Leichtigkeit und Humor.        

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  • Humor vom Feinsten

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    annaleeliest

    06. December 2017 um 00:35

    Verschieben sie die Deutscharbeit - Mein Sohn hat Geburtstag von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse ist eine humoristische Bestandsaufnahme der elterlichen Erziehung Deutschlands. Das Augenmerk liegt hier speziell auf den sogenannten "Helicopter" Müttern und Vätern, die überfürsorglich und übereifrig von morgens bis abends um ihre Kinder herumschwirren. Dabei begleiten wir Eltern vom Moment der Schwangerschaft an, über die Grundschuljahre bis hin zum Studium der Kinder. Der Titel des Buches ist Programm. Man wird während des Lesens immer wieder mit Bespielen aus dem echten Leben konfrontiert, so dass ich wirklich fast auf jeder Seite entweder schmunzeln oder den Kopf vor all dem Irrsinn schütteln musste. Dadurch dass der Text so locker geschrieben ist, kommt man außerdem sehr schnell beim Lesen voran und ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so herzhaft beim Lesen eines Buches lachen musste. 

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  • Keine große Schreibkunst, aber lustig

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    portobello13

    22. November 2017 um 15:18

    Dank "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" tut mir sowohl mein Bauch vor lauter Lachen als auch mein Nacken vom ständigem Kopfschütteln weh. Das Sachbuch beinhaltet viele lustige Anekdoten zum Verhalten von sog. Helikopter-Eltern. Was das Ganze so lustig - und auch unglaublich macht - die Geschichten sind keinesfalls erfunden. Zu Wort kommen verschiedene Berufsgruppen, die täglich mit dieser (unbeliebten) Spezies Eltern in Verbindung kommen, z. B. Erzieher und Lehrer, genauso wie Mitschüler, andere Eltern und die betroffenen Kinder selbst. Manche Story scheint dabei wie an den Haaren herbeigezogen, so irrsinnig verhalten sich einige Eltern. Nicht nur einmal wusste ich nicht, ob ich mich über die Heli-Eltern amüsieren oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen soll vor Unverständnis. Unterteilt ist das Buch von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse in verschiedene Abschnitte bzw. Kapitel. Jeder Teil steht dabei für einen Lebensabschnitt des wertvollsten Schatzes der Helikopter-Eltern: Ihrem Kind! So beginnt das Buch bei der Schwangerschaft, beschreibt das Verhalten der Eltern während der Kindergartenzeit bis hin zur Suche nach der passenden Universität für ihren Liebling. Den Kapiteln ist eine kurze Beschreibung der Autorinnen vorangestellt, die Berichte und Erlebnisse unter Helikopter-Eltern leidender Betroffener folgen. Aufgehübscht wird das Ganze durch kleine Comics. Der selbstverfasste Text der Autorinnen bei den Kapitelanfängen ist relativ kurz - wirkliches Schreibtalent konnte hier nicht entfaltet werden. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch und die einzelnen Berichte sehr gut; der Schreibstil ist flüssig, klar und umgangssprachlich. Die beiden Damen schaffen es, dem Leser ein Schmunzel oder auch Lachtränen zu entlocken. Da die einzelnen Berichte und Abschnitte recht kurz sind, kann man das Buch gut zwischendurch lesen. Das Buch ist also perfekt für alle, die sich amüsieren wollen und ein wenig Ablenkung & Kurzweil suchen. Mir hat es gefallen und ich vergebe 4 Sterne!

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  • Unnötig...

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    Liliane_256

    21. November 2017 um 15:52

    Ich habe gerade "Verschieben Sie die Deutscharbeit – Mein Sohn hat Geburtstag!" von Lena Greiner und Carola Padtberg durchgelesen und bin wirklich enttäuscht: Das Cover wirkt zwar ansprechend und auch die Karikaturen, die an jedem Kapitelanfang aufgedruckt worden sind, haben mir gefallen, doch das Buch besteht eigentlich nur aus kurzen Berichten über Helikoptereltern, die zwar zunächst noch lustig sind, doch bereits nach den ersten Kapiteln vorhersehbar und langweilig werden, weil sich die meisten Geschichten sehr ähneln. Auch die Textabschnitte, die zwischen den einzelnen Berichten stehen, konnten mich nicht überzeugen, da sie völlig belanglos waren und keine weiteren Zusatzinformationen zu den verschiedenen Themen lieferten. Generell haben mir die Informationen über Helikoptereltern gefehlt, denn auch wenn auf den letzten Seiten ein Psychologe zu Wort kam, sind die psychologischen Hintergründe dieses Verhaltens viel zu kurz gekommen. Das Buch "Verschieben sie die Deutscharbeit – Mein Sohn hat Geburtstag!" hat mir also nicht gefallen, da es zwar ein sehr interessantes Thema behandelt, aber leider ziemlich schlecht umgesetzt wurde, denn die einzelnen Geschichten werden schon nach kurzer Zeit langweilig und mir haben zusätzliche Informationen zu dem Thema gefehlt.

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  • Von überfürsorglichen Eltern

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

    misery3103

    20. November 2017 um 20:23

    Lena Greiner und Carola Padtberg erzählen in diesem Buch amüsante Anekdoten über Eltern, die jeden Schritt ihrer Kinder überwachen und gleichzeitig vom Säuglingsalter an ehrgeizig das spätere Leben ihrer Kinder planen. Für das Buch haben Hebammen, Erzieher, Lehrer, Professoren usw. ihre Erlebnisse an die Redaktion von Spiegel Online gesandt. Sie geben einen Einblick in den alltäglichen Wahnsinn, den sie mit übermotivierten Eltern erleben.Es kann einem Angst und Bange werden bei dem Gedanken daran, was aus diesen Kindern werden soll, wenn sie erwachsen sind. Ich war amüsiert und gleichzeitig erschrocken, als ich so manche Geschichte gelesen habe. Leider trifft man sie ja schon jetzt, die kleinen Prinzen, denen von klein auf klargemacht wird, dass sich die Welt nur um sie dreht, die keine Grenzen kennen, unhöflich und frech sind … und wenn sich jemand bei den Eltern beklagt, werden sie noch in Schutz genommen. Die einzelnen Kapitel des Buches sind kurz und prägnant, so dass man das Buch gut und schnell lesen kann. Und es ist sehr interessant, wenn Helikopter-Eltern selbst oder ihre Kinder zu Wort kommen und aus ihrem Leben erzählen. Ich habe mich gefreut, dieses Buch lesen zu können, weil mein Patenkind vor einem Jahr Mutter wurde und ich von Anfang an schon ein paar der im Buch behandelten „Lebensmittelängste“ hautnah miterlebte. Zum Glück beschränkt sich das „Helikopter-Mutter-Sein“ bei meiner Nichte auf diese Ängste während der Schwangerschaft, denn jetzt ist sie eine sehr entspannte Mutter, die ihre Tochter einfach mal Kind sein lässt. Zum Glück!Sehr lustiger, aber auch gruseliger Blick in das Leben von überbehüteten Kindern und ihren Eltern!

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