Nichts wünsche ich mir mehr

von Lena Hach 
4,4 Sterne bei20 Bewertungen
Nichts wünsche ich mir mehr
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

JuliaAndMyselfs avatar

Wunderschön mit toller Message

101Elena101s avatar

Süß, ehrlich, ungeschminkt, interessant und anders. Ich mochte es sehr und habe es in wenigen Stunden durchgelesen!

Alle 20 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Nichts wünsche ich mir mehr"

Nach der Diagnose 'Alopezie', bricht für Katha eine Welt zusammen. Ein Leben ohne Haare?! Katha traut sich nicht mehr vor die Tür. Niemand soll merken wie anders sie ist. Schon gar nicht Jasper. Aber der bringt Katha mit einem Candle-Light-Dinner im Hotdog-Kostüm zum Lachen. Aber darf Katha ihre Gefühle zulassen? Hält die Liebe ihre Krankheit aus?
Ernst, komisch, unwiderstehlich erzählt Lena Hach davon, wie nah Anderssein und Normalsein beieinander liegen – wenn man sich dem Leben und der Liebe öffnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407821911
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:206 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:30.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne10
  • 4 Sterne9
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    JuliaAndMyselfs avatar
    JuliaAndMyselfvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschön mit toller Message
    Wunderschön mit toller Message

    Es geht um Katha, die mit ihrem Bruder und ihren Eltern in Berlin lebt. Sie leidet unter Alopecia areata (kreisrundem Haarausfall). Sie hat sehr große Probleme damit es selbst zu akzeptieren und versucht es daher sogar vor ihren bessten Freundinnen geheim zuhalten. Zudem hält sie ihren Schwarm aus Angst vor Zurückweisung auf Abstand. Als sie langsam erkennt, dass fehlende Haare kein Weltuntergang sind, zeigt sich, dass das Leben auch ohne Haare wunderschön sein kann.
    Die Autorin hat eine wunderschöne Liebesgeschichte geschrieben und trotzdem ein schwieriges Thema behandelt, die Angst nicht genug zu sein und auf Äußerlichkeiten reduziert zu werden. Man kann sich dank der angenehmen Schreibweise super in die Protagonistin hineinversetzen. Zudem kann die Krankheit auch nur als Metapher für die Unvollkommenheit des Einzelnen gesehen werden und führt uns dadurch vor Augen, dass man nicht perfekt sein muss. Lediglich sich selbst akzeptieren und lieben muss man. Das Buch kann ich definitiv empfehlen, auch wenn es insgesamt relativ schnell gelesen war.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Katykates avatar
    Katykatevor einem Jahr
    Nichts wünsche ich mir mehr - Lena Hach

    Romane über totkranke Jugendliche gibt es viele – so viele, dass die meisten sie kaum noch sehen können. Aus diesem und vielen anderen Gründen war »Nichts wünsche ich mir mehr« eine schöne Abwechslung. Denn hier geht es um Katharina, die zwar nicht totkrank ist, aber dennoch eine Krankheit hat, die ihr Leben stark beeinflusst.Von heute auf Morgen bemerkt sie, dass ihr an einigen Stellen auf ihrem Kopf die Haare ausgehen. Ein Arztbesuch bringt dann die Schockdiagnose: Alopecie. Ein extremer Haarausfall und in Katharinas Fall so schlimm, dass ihre Haare wahrscheinlich nie ganz nachwachsen werden.

    Sie macht ein Geheimnis daraus, zu groß ist die Angst vor den Reaktionen der Mitschüler. Nicht einmal ihren besten Freundinnen erzählt sie davon, sodass sie sich immer einsamer fühlt. Als ihr Schwarm dann plötzlich Interesse zu zeigen scheint, bringt sie dazu, vor allem und jedem zu flüchten und sich in sich zu verschließen.Wir alle haben sogenannte Problemzonen, die wir nicht zeigen wollen, für die wir uns vielleicht sogar schämen. Das ist wohl durchaus menschlich. Umso mehr hat mich Katharinas Schicksal fasziniert. Im jungen Alter, mitten in der Highschool, muss sie lernen damit umzugehen, keine Haare mehr zu haben. Weder auf dem Kopf, noch im Gesicht, noch sonst irgendwo auf ihrem Körper.

    »Nichts wünsche ich mir mehr« ist ein Buch über die kleinen und vor allem großen Probleme, die ein Teenagerleben mit sich bringen kann. Es ist niederschmetternd und wieder aufbauend. Es macht Mut. Und vor allem ist es herzzerreißend. Die Handlung erreicht nämlich ihren Gipfel, als Katharina merkt, dass bereits alle Bescheid wissen. Jeder weiß von ihrer Krankheit und jeder bemitleidet sie oder macht sich über sie lustig. Sie merkt es aber erst an einem Abend, der mir im wahrsten Sinne das Herz aus der Brust gerissen hat.Aber das Buch ist auch süß und lustig. Vor allem wegen Jasper, einem Jungen, der auf den ersten Schein so normal wirkt, aber eigentlich etwas ganz besonderes ist. Seine tolle Art strahlt sogar bis durchs Buch. Er sieht „Katha Katharina“ ohne das Kopftuch, ohne die tatowierten Augenbrauen, ohne die Krankheit, von der sie sich so bestimmen lässt. Und er zeigt ihr das auf unterschiedliche Arten, die so unglaublich süß und atemberaubend sind, dass einem beim Lesen das Herz dahinschmilzt. Und ein Schmunzeln hier und da bleibt auch nicht aus.



    Fazit

    »Nichts wünsche ich mir mehr« ist definitiv eine emotionale Achterbahnfahrt – von emotional niederschmetternd, bis enthusiastisch lachend. Es ist ein Buch über Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung, Familie, Freundschaft, Liebe und vielem mehr. In diesem Buch steckt eine ganze Menge, der bloße Worte nicht gerecht werden würden.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Ein Leben ohne Haare

    Katha ist erst sechzehn Jahre, als sie die Diagnose „Alopezie“ erhält. Es ist fürchterlich für sie und natürlich ist sie niedergeschlagen. Außerdem schwärmt sie für Jasper, der an ihrer Schule ist, und bei dem sie sich kaum Hoffnungen macht. Dann zerstört die Diagnose auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung.

    Obwohl die Geschichte tiefgründig ist, liest sich das Buch sehr angenehm und Kathas Geschichte ist sehr einfühlsam erzählt. Dabei geht es nicht nur tieftraurig zu.

    Wen würde eine solche Diagnose nicht niederschmettern. Besonders schlimm aber ist es für ein Mädchen in dem Alter, dass sich ja erst selbst noch finden muss. Wir können miterleben, wie Katha versucht, ihr Problem zu vertuschen und wie sie mit der Zeit immer besser damit fertig wird und die Sache sehr offensiv angeht. Dabei hat sie die Unterstützung von Familie und Freunden und ganz besonders Jasper hilft ihr mit Mitgefühl und ungewöhnlichen Aktionen. Aber natürlich gibt es auch die anderen, die über sie herziehen.

    Alle Charaktere sind sehr gut und authentisch ausgearbeitet. Aber besonders gut hat mir Jasper gefallen, der den richtigen Weg findet, um Katha aufzubauen

    Dieses Buch hat mich wirklich angesprochen. Es ist eine Mutmach-Geschichte verpackt in eine Liebesgeschichte, die sehr gut über die Krankheit „Alopezie“ informiert.

    Ein lesenswertes Buch!

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Twin_Katis avatar
    Twin_Kativor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein interessantes Thema, eine schöne Liebesgeschichte...
    Mal ein Thema was ich so noch nicht gelesen habe...

    Der Titel passt wirklich gut zu der Geschichte, das Cover an sich spiegelt gut wieder was sich Katha am meisten wünscht, nämlich Haare. Ich denk für jedes Mädchen wäre solch eine Diagnose irgendwie ein Schock.

    Katha war mir immer sehr sympathisch, auch mit ihrem Schicksal ist sie ganz gut umgegangen, denn ich glaub so würde sich am Anfang jeder verhalten, dass er versucht das "Problem" zu verstecken.  Elias hat mit echt überrascht, aber genaueres kann ich dazu garnicht sagen, das würde zuviel verraten.
    Auch die anderen Nebencharaktere haben mir im großen und ganzen wirklich gut gefallen.

    Etwas Abwechslungsreichen hätten meiner Meinung nach die Handlungen noch sein können. Aber trotzdem hab ich mich gut unterhalten gefühlt und es war mal Interessant sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

    Für mich war der Schreibstil gut und flüssig zu lesen.

    Kommentieren0
    93
    Teilen
    Natalie77s avatar
    Natalie77vor 2 Jahren
    Alopezie

    Inhalt:
    Kathas Haare fallen ihr aus. Bekannt als Kreisrunder Haarausfall, in der Medizin Alopezie genannt. Sie ist am Boden zerstört. Schließlich gibt es da diesen Jungen, der wird sie so nicht wollen und ihre Schulkameraden werden sich die Mäuler zerreißen. Das Szenario wenn jemand etwas merkt stellt Katha sich grausam vor.

    Meine Meinung:
    Lena Hachs Geschichten waren bisher immer unterhaltsam mit einem tiefsinnigen Kern. So auch hier, geht es doch um ein Mädchen das unter Kreisrundem Haarausfall leidet. In einem Alter in dem man sich und den anderen gefallen möchte wird es ihr unnötig schwer gemacht. Ein Einschnitt in ihrem Leben den sie erst einmal verkraften muss und dabei kann der Leser sie begleiten.

    Der Einstieg beginnt kurz nachdem ihr Bruder die ersten kahlen Stellen entdeckt hat. Es wird nur berichtet das sie vor dem Ausbruch der Krankheit viel lebhafter und spontaner war. Man erfährt viel über die Krankheit, aber gut verpackt in einer Liebesgeschichte, so dass man die ganzen Infos nicht als langweilig empfindet. Die Liebesgeschichte selbst ist mit viel Gefühl erzählt. Beides zusammen fesselte mich sehr und sorgte dafür das ich das Buch fast in einem Rutsch durch las.

    Die Figuren sind mit viel Gefühl und Tiefe ausgestattet. Wirklich fiese Charaktere gibt es nicht. Vielleicht übermütige Jugendliche und Laberbacken, aber das ist die Minderheit.
    Katha war bis zum Ausbruch ihrer Krankheit eine ganz normale Jugendliche. Mit Träumen und Vorstellungen. Dann hat sie das Gefühl die kahlen Stellen immer verstecken zu müssen und wirkt verkrampft. Sie hatte beste Freundinnen und doch erzählt sie ihnen nichts, sie schämt sich vor jedem. Nur ihr Bruder darf ihre Glatze sehen. Und trotzdem empfinde ich sie als stark. Sie verkriecht sich nicht auch wenn sie das oft möchte. Sie kämpft, probiert aus und lebt ihr Leben weiter, auch wenn es, für sie, kein wirklich gutes Leben ist.
    Jasper macht ihre Situation erträglicher und komplizierter. Erträglicher weil er sie aufbaut. Komplizierter weil sie sich nicht vorstellen kann das er mit einem Mädchen mit ihrem Makel zusammen sein möchte. Jasper war für mich eine Figur mit viel Fingerspitzengefühl. Er hat mich für sich eingenommen.
    Genauso die Freundinnen von Katha. Sie gebe ihr den nötigen Halt auch wenn sie nichts von Kathas Schicksal wissen. Man merkt aber gleich das sie ein enges Verhältnis haben, was nichts und niemand kaputt machen kann.
    Es gibt noch mehr Figuren. Die Eltern, die ganz unterschiedlich reagieren. Die Mutter mit Aktionismus, der Vater mit Schweigen. Beides sehr verständlich und nicht übertrieben. Dann noch ihr Bruder Henri, derjenige der sie behandelt wie eh und je. Außerdem den Kindergartenfreund Elias, den ich bis zum Ende nicht wirklich einschätzen konnte.

    Am Ende steht ein Buch das Betroffenen gewiss Mut machen kann, das Unwissenden einiges erklärt und das gut verpackt in einer schönen Geschichte unterhaltsam und lehrreich ist. Nicht nur was die Krankheit angeht, sondern auch was den Umgang Miteinander angeht.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ruffians avatar
    Ruffianvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte eines jungen Mädchens, dass an Alopezie erkrankt und einen Weg finden muss, damit klarzukommen. Empfehlenswerter Jugendroman
    Diagnose Alopezie - eine einfühlsam und unterhaltsam erzählte Geschichte

    Zitate
    "Die Krankheit tut noch mehr. Sie rüttelt an den Festen des Selbstbilds. An dem man jahrelang gesessen hat, mit feinem Pinselstrich. Ein Bild, das man mag oder auch nicht. Es ist nicht wichtig, denn die Hauptsache ist: Man kennt das Bild. Und nun soll alles anders sein?"
    ".... Mein Aussehen lenkt ab von der, die ich wirklich bin, denke ich. Aber wer bin ich eigentlich, jetzt, in diesem Moment? Und wer bin ich morgen? Oder: Wer will ich sein? (Wer kann ich noch sein?)"


    Infos zur Krankheit
    Alopecia Areata ist eine ungefährliche Haarausfall-Erkrankung die ohne Vorwarnung und in unterschiedlicher Ausprägung auftreten kann. Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 1-1,5 Mio. Menschen davon betroffen sind, wobei nur bei etwa 10% der Betroffenen der Totalverlust der Kopf- und Körperbehaarung eintritt.
    Quelle: https://www.aad-ev.de/%C3%BCber-alopecia/

    Meine Eindrücke
    Von der ersten Seite an hat mir die Geschichte gefallen. In lockerer und jugendlicher Sprache erfährt man, wie Katharinas Leben sich durch die Diagnose und den immer weiter fortschreitenden Verlust der Haare verändert. Es ist ein Schock und sie kann sich zuerst gar nicht vorstellen, wie ihr Leben künftig aussehen soll. Ihre größte Angst besteht darin, dass jemand etwas davon bemerkt. Wie werden ihre Freundinnen und ihre Mitschüler reagieren? Und wird sich jemals ein Junge in ein Mädchen mit Glatze verlieben? Am liebsten würde sie das Haus gar nicht mehr verlassen.
    Zum Glück hat Katha eine ganz wunderbare Familie und gute Freundinnen, die ihr zur Seite stehen.

    Glaubwürdig wird erzählt, was in Katha vorgeht, welche Gedanken und Ängste ihr durch den Kopf gehen. Auf den ersten Schock folgt die Suche nach einer Therapie oder einem Heilmittel, egal was man dafür in Kauf nehmen muss. Wie weit ist man bereit zu gehen, damit eine geringe Möglichkeit besteht, dass wieder Haare wachsen?

    In unserer Zeit wird man oft nach seinem Aussehen beurteilt und ohne Haare fällt eine Frau einfach auf. Die Mitschüler tuscheln und dauernd wird man angestarrt. Damit muss man lernen klarzukommen und das ist nicht einfach. Katha lernt, dass es verschiedene Wege gibt mit der Erkrankung umzugehen und sie muss für sich selbst entscheiden, welcher der richtige für sie ist. Soll sie eine Perücke tragen, die so aussieht wie ihre alte Frisur, oder will sie sich jeden Tag mit einem neuen Look und einer anderen Perücke präsentieren, oder gar oben ohne gehen und sich wie Sinead O'Connor stylen? Wer will sie künftig sein und wie will sie wahrgenommen werden?

    Obwohl es kein leichtes Thema ist, war das Buch nicht schwermütig. Oft wird die Handlung durch humorvolle Dialoge oder Erlebnisse aufgelockert. Die Balance zwischen Kathas ganz persönlichem Drama und unterhaltsamen Passagen ist perfekt gelungen.

    Fazit: Die Geschichte eines jungen Mädchens, das an Alopezie erkrankt und einen Weg finden muss, damit klarzukommen - einfühlsam und kurzweilig in jugendlicher Ausdrucksweise erzählt.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Vanessa_Noemis avatar
    Vanessa_Noemivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit einem ernsteren Thema, die mich sehr begeistern konnte.
    Nichts wünsche ich mir mehr

    Inhalt:
    Nach der Diagnose Alopezie stürzt Kathas Welt in sich zusammen. Ein Leben ohne Haare?! Katha traut sich nicht mehr vor die Tür. Niemand soll merken wie anders sie ist. Schon gar nicht Jasper. Doch der lässt nicht locker und fordert Katha immer wieder heraus. Soll Katha ihre Gefühle zulassen? Hält die Liebe ihre Krankheit aus?

    Meine Meinung:
    Das Thema des Buches fand ich schon von Anfang an unglaublich spannend. Ich hatte so meine Probleme in die Geschichte hinein zu kommen, da es viele Sprünge gibt von Heute zu vorher und dann plötzlich wieder zurück. Das hat den Lesefluss am Anfang ein wenig gestört. Je länger ich jedoch gelesen habe, desto besser wurde es und die Geschichte lies sich immer flüssiger lesen.
    Die Hauptprotagonistin Katha muss sehr stark sein und ist dies meiner Meinung nach auch. Ich konnte in vielen bis allen Situationen verstehen, wieso sie so gehandelt hat und das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Die Geschichte ist sehr Lebensnah geschrieben und ich hatte nie das Gefühl, dass irgendetwas unlogisch oder unwahrscheinlich war. Auch die Beziehung, die ich zwischen Katha und Jasper aufgebaut hat, hat mir unglaublich gut gefallen, hat aber das ursprüngliche Thema nicht in den Schatten gestellt, was mir auch noch sehr wichtig war. Die Liebesgeschichte ist nicht zu kitschig und auch nicht zu plump, sondern einfach perfekt in das ganze Buch eingearbeitet.
    Mir hat sehr gefallen, dass wir Leser einen Einblick in Kathas Psyche hatten und lesen konnten, was in ihr vorgeht und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte.
    Da ich noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen habe, bin ich völlig ahnungslos in die Geschichte und das Thema gestolpert und sie hat mir wirklich gut gefallen.   

    Fazit:
    Wer sich von den anfänglichen Schwierigkeiten nicht unterkriegen lässt, hat ein tolles Buch vor sich mit viel Tiefgang, aber auch viel Witz und Charme.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    RDooDoos avatar
    RDooDoovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes Jugendbuch über die erste Liebe, eine außergewöhnliche Krankheit und Selbstakzeptanz.
    Schön!

    Als Katha die Diagnose Alopezie stürzt für sie die Welt zusammen. Wie soll sie nur ohne Haare weiterhin von ihren Mitschülern respektiert werden – geschweige denn einen Freund finden?

    Eine toughe Protagonistin? Check.

    Eine Geschichte, die dich sowohl entsetzt sowie zum Lachen bringt? Check.

    Eine gut recherchierte Krankheit, die nicht verherrlicht wird? Check.

    Ein angenehmer Schreibstil? Check.

    Klar, anfangs hatte ich ein paar Startschwierigkeit. Besonders am Beginn des Buches fiel es mir etwas schwerer mich auf Katha einzulassen, da es häufige Zweitwechsel gab. Das legte sich mit der Zeit und so konnte ich ganz entspannt Kathas Geschichte folgen, die gleichzeitig schön wie schlimm ist.

    Sehr feinfühlig geht Lena Hach auf die Ängste Kathas ein und schafft es uns diese sehr authentisch zu vermitteln. Nach den ersten Kapiteln ist Katha ein durch und durch greifbarer Charakter, den man gerne an die Hand nehmen und trösten würde.

    Jedoch ist das Buch sehr auf Katha fixiert und die Nebenfiguren bleiben deshalb teilweise doch sehr blass.

    Besonders Jasper, der Love Interest, bleibt am Anfang doch sehr uneindeutig. Bis zum Ende ist sein Motiv, warum er sich anfangs an Katha anheftet, doch sehr uneindeutig. Aber ich kann euch versprechen: Jasper ist genial :) Er hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.

    Auch andere Charaktere wie etwa Henri und Tiffy waren einfach super und haben das Gesamtbild eines schönen Jugendbuches vervollständigt.

    Die Handlung geht recht flott voran, zieht sich nicht, hält sich auch nicht mit unwichtigen Details auf. Normalerweise bin ich kein Fan von solchen kurzen „Abschnitten“, da ich das Gefühl habe, dass einfach die Charakterentwicklung o.Ä. zu kurz kommt, aber dies war hier keineswegs der Fall.

    Der Schreibstil ist sehr ansprechend. Auch die Jugendsprache hat recht gut gepasst und war nicht so erzwungen, wie bei manch anderen Büchern ;)

    Insgesamt ist >Nichts wünsche ich mir mehr< ein schönes Jugendbuch über die erste Liebe, eine außergewöhnliche Krankheit und Selbstakzeptanz.

      

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Tensiars avatar
    Tensiarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sensibles Thema, das hervorragend umgesetzt wurde!
    Rezension zu "Nichts wünsche ich mir mehr" von Lena Hach

    Alopezie ist ein Begriff, von dem man nur selten hört. Mir persönlich war die Krankheit zwar bekannt, viele Informationen über sie hatte ich allerdings nicht. Dies änderte sich allerdings mit diesem Roman. Die sechzehnjährige Katha leidet nämlich unter dieser Erkrankung, bei der man nach und nach seine Haare verliert. Abgesehen davon ist sie kerngesund, dennoch beeinflusst die Diagnose ihr gesamtes Leben. Im Vordergrund steht die Sorge „Was ist, wenn jemand etwas merkt?“

    Aus Kathas Sicht erfährt man, welche Konflikte und Probleme es mit sich bringt als junge Frau in einer Welt zurechtzukommen, wenn man sich äußerlich von den anderen unterscheidet. Aus der Ich-Perspektive werden ihre Gedanken und Gefühle, Ängste, Sorgen und Zweifel perfekt beschrieben. Der Anfang war für mich etwas holprig, aber das verging schnell.

    Katha ist eine sympathische Protagonistin, ihre Gefühlswelt wird hervorragend geschildert, was es mir erleichtert hat mich in ihre Situation hineinzuversetzen, die man ansonsten als Außenstehender wohl kaum nachvollziehen kann.

    Neben ihrer Krankheit spielen aber noch alltägliche Themen wie Familie, Freunde und die erste Liebe eine Rolle. Selbstverständlich belagert ihre Alopezie alle diese Punkte. Man selbst wird sensibel an das Thema herangeführt. Der Verlauf und die Geschehnisse sind allesamt authentisch und können nachvollzogen werden.

    Mein Fazit: Dieses Buch ist in jedem Fall lesenswert! Alopezie ist eine Krankheit über das immer noch viel zu wenig gesprochen wird. Mit Nichts wünsche ich mir mehr erhält man nicht nur einen Einblick in dieses Thema , sondern wird meiner Meinung nach generell dazu angeregt Toleranz zu zeigen und gesellschaftliche Konventionen hinsichtlich Äußerlichkeiten zu überdenken.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Julie209s avatar
    Julie209vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr sensibles Thema ergreifend, realistisch und eindringlich umgesetzt!
    Nichts wünsche ich mir mehr --> sehr ergreifend umgesetzt!

    „Nichts wünsche ich mir mehr“ von Lena Hach (12,95€, erschienen am 30.01.17 bei Beltz & Gelberg)

     

    Katharina, genannt Katha, wird auf einmal persönlich mit der Krankheit Alopezie konfrontiert. Ein Leben ohne Haare kann sie sich gar nicht vorstellen. Es beginnt ein Versteckspiel. Sogar vor ihren besten Freundinnen hält sie den Haarausfall geheim. Von nun an beschäftigen sie Fragen wie, sitzen die vielen Klammern im Haar richtig, so dass die kahlen Stellen verdeckt sind. Perücke ja oder nein? Sieht man den Unterschied? Und dann ist da auch noch Jasper, der doch sicher keine Freundin ohne Haare möchte, oder?

     

    Das Thema hat mich (auch aus persönlichen Gründen) direkt angesprochen und das Cover ein echter Hingucker! Die Autorin hat es geschafft, so ein sensibles Thema ergreifend, realistisch und eindringlich umzusetzen. Es ist medizinisch wie auch emotional gut recherchiert, was es für mich noch viel ergreifender gemacht hat. Als Leser lernt man Katha schnell kennen und lieben. Man versteht ihre Gefühle, man weint oder lacht mit ihr. Ihr solltet also Taschentücher bereit halten.

    Den Schreibstil möchte ich hier auch einmal besonders hervorheben. Die Worte sind mit Bedacht gewählt, es gibt viele tolle Wortspiele und auch beim erneuten Lesen so viel zu entdecken.

    Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, denn es ist einfach für jeden etwas: Ein ergreifendes Thema, eine Liebesgeschichte, die Suche nach dem Weg im Leben, Freundschaft und Familie. Die Nebencharaktere erhalten nicht ganz so viel Gestalt wie Katha, aber sie wachsen einem im Laufe der Geschichte teilweise ziemlich ans Herz. Am Ende des Buches war ich wirklich traurig, dass es schon vorbei ist, dennoch war der Zeitpunkt gut gelegt. Rückblickend finde ich es schön, dass es nicht nur viele traurige-ergreifende Szenen im Buch gab, sondern auch welche, in denen man laut lachen muss.

     

    Zusammenfassend gesagt:

    Ein sehr sensibles Thema ergreifend, realistisch und eindringlich umgesetzt!

    Kommentieren0
    54
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    LenaHs avatar
    Hallo da draußen!

    Mensch, ich freu mich! Am 6. Februar erscheint mein neues Jugendbuch "Nichts wünsche ich mir mehr", das mir richtig am Herzen liegt. Genau bis zu diesem Datum läuft übrigens auch die Bewerbungsphase für die Leserunde. Mein lieber Verlag stellt für die Verlosung zehn Bücher zur Verfügung, die ich gern signiere und für euch eintüte. Wer mitmachen mag, verrate einfach mal, was er sich just in diesem Moment gerade wünscht. (In meinem Fall: Sonne!)

    Vorher verrate ich noch, worum es in dem Buch geht. Nämlich um Katha, die mit der Diagnose "Alopezie" konfrontiert ist. Ein Leben ohne Haare? Das kann und will Katha sich einfach nicht vorstellen. Niemand soll etwas merken, vor allem nicht der schöne Jasper. Doch der lässt sich nicht so leicht abwimmeln und lässt sich so einiges einfallen, um Katha zum Lachen zu bringen ...
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks