Lena Hoffmann Fabian. In memoriam

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Inhaltsangabe zu „Fabian. In memoriam“ von Lena Hoffmann

Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt. Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst. Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen. Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen. Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück. Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst. Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn davon abzubringen?

Fesselnder Schreibstil, fesselnde Geschichte. Hinterlässt allerdings ein ganz ungutes Gefühl ...

— Janine2610
Janine2610

Mitreißend emotional

— Zantalia
Zantalia

Ein Spiegel meiner Seele...

— Tranquility
Tranquility

Ein sehr nachdenkliches Buch das meiner Meinung nach sowohl Eltern wie Lehrer lesen sollten.

— Lesemama
Lesemama

Tolles Thema, einfühlsam geschrieben. Leider habe ich nicht ins Buch hineingefunden

— mysticcat
mysticcat

Ein Buch über Mobbing, das eine wichtige Message vermitteln kann

— Areti
Areti

Konnte mich leider nicht ganz abholen..

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein ehrliches Buch zu einem wichtigen Thema. Beklemmend und traurig, weil so viel Wahrheit darin steckt

— Nanni87
Nanni87

Wenn die heile Familiewelt nicht mehr gibt, versucht man doch am Ende wieder dort anzugelangen!!!!

— SchwarzeRose
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Die beeindruckende, bedrückende Geschichte eines jungen Menschen, der immer weiter ins Abseits rückt und am Mobbing zu zerbrechen droht

— Sunreading
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  • Die Welt vs. Fabian

    Fabian. In memoriam
    Janine2610

    Janine2610

    19. March 2017 um 13:49

    Die Buchrückseite:Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sein einziger Freund ist ein titelloses Buch, weder mit der Schule noch mit seinen Eltern kommt er klar. So ist es auch kein Wunder, dass er sich ritzt.Doch dann kommt Marc auf die Schule. Und obwohl er Fabians Probleme nicht wirklich nachvollziehen kann, setzt er sich für ihn ein. Über ihre gemeinsame Liebe zu Büchern miteinander verbunden, entsteht eine Freundschaft. Marc verteidigt Fabian, allerdings wird er dadurch selbst auch zu einem Außenseiter, eine Rolle, mit der er sich nicht abfinden will. Aber sein Versuch, Fabian mit einem Mädchen zu verkuppeln, geht schief, was zu weiterer Ausgrenzung von Fabian führt.In Folge wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt. Die Todessehnsucht Fabians wird stärker. Findet Marc einen Weg, ihn zurückzuhalten?Meine Meinung:Dieses Buch habe ich von einer lieben Bloggerkollegin vor ein paar Monaten geschenkt bekommen und weil ihr Fabians Geschichte damals nur mittelmäßig zugesagt hat, wollte ich es schnell lesen, um mir selbst ein Bild davon machen zu können.Nun ist es gelesen und mein Gesamteindruck fällt etwas verhalten, aber doch recht positiv, aus.Es geht darin um den deutschen Jugendlichen Fabian, der sehr unter dem Mobbing seiner Mitschüler leidet. Hinzu kommt, dass seine Eltern ihm gegenüber ein Verhalten an den Tag legen, das ich als äußerst gedankenlos/rücksichtslos und respektlos beschreiben würde, vor allem, weil die kleine Schwester genau gegenteilig behandelt wird, quasi eine Sonderstellung als Wunschkind einnimmt. Selbst die Lehrer hatten permanent etwas an ihm auszusetzen, weil er angeblich so oft den Unterricht gestört hat. - Aber das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, weil Fabian grundsätzlich ruhig, brav und folgsam gewirkt hat. Er war so gut wie immer der Dumme, der eins auf den Deckel bekommen hat. Ich hatte also echt das Gefühl, dass sich die ganze Welt gegen Fabian verschworen hat, um ihn zu demütigen und zu kasteien.~ Jeder wollte Anerkennung. Denn Anerkennung bedeutete, gesehen zu werden. Man war nicht unsichtbar, man gehörte dazu, man war Teil eines größeren Ganzen. ~(S. 27)Dass ein solches Leben für einen Jugendlichen nicht gerade angenehm oder spaßig ist, dürfte einleuchten. Und deshalb verwundert es auch nicht, dass man sich in so einer Lage persönlich verändert, still wird, sich zurückzieht, Einzelgänger wird. Nicht jeder reagiert so, das stimmt, aber Fabian blieb nicht viel anderes übrig ... Umso erfreuter war ich, als ich gelesen habe, dass der Neue in Fabians Klasse, Marc, ein wenig anders zu sein scheint, ihn also nicht wie Abschaum oder einen Freak behandelt. Auch Marcs Mutter, eine sehr liebevolle, mitfühlende und hilfsbereite Frau, bringt Fabian viel Herzlichkeit entgegen ...Nichtsdestotrotz erzählt die Geschichte, die in meinen Augen einen sehr fesselnden Schreibstil aufweist und ziemlich spannend geschrieben ist, davon, wie es ist, ausgegrenzt zu werden, sich gänzlich abzuschotten, sodass niemand mehr (auf Dauer) auf einen herankommt und letztlich auch von Selbstverletzung, bedingt durch großen Selbsthass, der - logischerweise - infolge all dieser zwischenmenschlichen Missstände entstanden ist. Anhand von Fabians Geschichte kann man ganz klar sehen, was man als Elternteil, Mitschüler oder Lehrer alles falsch machen kann, um ein Kind völlig an seine persönlichen Grenzen zu bringen - mit allen ungemütlichen Konsequenzen.~ Es war das eine, etwas zu tun, und etwas anderes, sich der Konsequenzen bewusst zu werden. ~(S. 82)Dieses Buch über Freundschaft, Familie, Mobbing und selbstverletzendes Verhalten hat mich irgendwie recht bedrückt, gleichzeitig aber auch ziemlich gefesselt, muss ich sagen. Es war traurig zu lesen, dass es Menschen gibt, vor allem Jugendliche, die so bewusstlos mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen. Es war traurig zu lesen, wie die "Opfer" darunter leiden und sich infolgedessen selbst weh tun, weil sie denken, keinen Wert zu besitzen.~ Warum sollte man sich für einen bemühen, der es einem nicht einmal dankte? ~(S. 145)Anhand des Buchtitels kann man erkennen, dass die Geschichte keinen schönen Ausgang nimmt, auch wenn ich das viele Seiten sehr gehofft habe. Leider kann man nicht in ein Buch springen, Hilfe anbieten und das schlimmste verhindern, aber glücklicherweise handelt es sich hierbei auch nur um eine fiktive Geschichte. Dennoch um eine, die sich tagtäglich so auch überall auf der Welt abspielen könnte und das vermutlich auch tut, einfach nur, weil es Menschen gibt, denen die Gefühle anderer egal sind. Und ich finde, dass man mit so einem Buch genau dafür ein Bewusstsein schaffen kann.

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  • Ernstes Thema mit toller Botschaft

    Fabian. In memoriam
    Daniz86

    Daniz86

    24. October 2016 um 17:49

    Inhalt: Fabian ist ein Teenager der leider mit seinem Leben komplett unzufrieden ist. Als ein neuer Mitschüler Marc in seine Klasse kommt hat er endlich einen Freund gefunden. Doch als Marc deshalb selbst zum Außenseiter wird leidet die Freundschaft sehr. Meine Meinung: Das Thema des Buches ist sehr ernst und traurig aber es ist auch wirklich wichtig in der heutigen Zeit ein Buch darüber zu schreiben da es bestimmt viele Menschen vor allem Jugendliche gibt die sich ritzen. Der Schreibstil der Autorin ist perfekt, passend zur Geschichte und gut zu lesen. Toll finde ich dass die Kapitel immer abwechselnd aus der Sicht von Fabian und Marc erzählt werden und man so beide Sichtweisen sehr gut kennenlernt. Auch das traurige in Fabians leben kommt sehr real rüber, manchmal hätte ich am liebsten alle Personen in seinem Umfeld wachgerüttelt wenn ich dies gekommt hätte. Fazit: Dieses Buch ist zwar traurig aber trotzdem sehr schön da es die Leser darauf aufmerksam macht mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und sich nicht zu scheuen anderen zu helfen bzw. auf sie zuzugehen.

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  • Berührend, traurig, mitreißend

    Fabian. In memoriam
    Zantalia

    Zantalia

    02. April 2016 um 13:58

    Inhaltsangabe: Fabian, ein Teenager hat es nicht leicht in seinem Leben. In der Schule von seinen Mitschülern gemobbt, zuhause von den Eltern ignoriert und ohne Freunde versucht Fabian sein Leben zu meistern. Er ist ein guter Schüler, macht eigentlich keinen Ärger, aber dennoch scheint der Rest der Welt sich gegen ihn verschworen zu haben. Fabian greift in seiner Verzweiflung zum Messer und fügt sich selbst Wunden zu, um den Schmerz in seinem Inneren leichter werden zu lassen. Eines Tages kommt ein neuer Schüler in Fabian seine Klasse, Marc. Hingegen aller verschwunden Hoffnung wurden die beiden Freunde, doch dieses Band droht schnell zu reißen. Fabian spielt immer mehr mit dem Gedanken seinem Leben ein Ende zu bereiten. Kann Marc ihn davon abhalten? Meine Meinung: Lena Hoffmann hat in ihrem Buch eine unglaubliche Geschichte auf den Punkt gebracht, die an vielen Schulen tagtäglich geschieht. Genau dieser Umstand der Wahrheit war es auch beim lesen der Geschichte, der mich am meisten berührte und zum nachdenken anregte. So wie Fabian seine Eltern möchte ich nie sein, dass steht für mich persönlich schon fest. Das Thema Mobbing dringt seit Jahren immer mehr im unsere Gesellschaft ein und keiner bleibt verschont. Wem dieses Thema interessiert und die Gesellschaft besser verstehen will, für den kann ich an dieser Stelle das Buch schon empfehlen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr verständlich. Lena Hoffmann schreibt gekonnt die Gefühle der Protagonisten und Empathie steht an erster Stelle. Die Idee zu der Geschichte finde ich, wie oben bereits erwähnt sehr gut und die Umsetzung ist auch definitiv gelungen. Die Autorin benutzt im Laufe ihrer Geschichte den Perspektivenwechsel zwischen Fabian und Marc, was ihr gut gelungen ist. Die beiden Protagonisten Fabian und Marc sind mir sympatisch erschienen und deren Reaktionen, Handlungen und Gedanken nachvollziehbar. Einziger Kritikpunkt: Das selbstverletzende Verhalten von Fabian finde ich im Gegensatz zu dem Klapptext in der Geschichte selbst ein wenig zu kurz behandelt und geschrieben. Hier hätte man in die Thematik noch besser eingehen können. Zusammen gefasst kann ich das Buch jedem weiter empfehlen. Ich fand es schön zu lesen und leicht zu verstehen. 

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  • (Fast) Wie in der Realität

    Fabian. In memoriam
    kloiYvi

    kloiYvi

    28. February 2016 um 16:11

    Inhalt:  Der Hauptprotagonist ist Fabian, ein Junge von dem das Alter nicht erwähnt wird. Ich nehme aber an, dass er zwischen 15 und 17 Jahre alt ist.  Von seinem Umfeld "verstoßen", missachtet und gemobbt, ritzt er sich. Um dies zu verbergen, zieht Fabian nur noch lange Kleidung an, selbst als die Temperaturen in den oberen Bereich wechseln. Dies führt natürlich zu noch mehr Ausgrenzung und Mobbing.  Auch von den Eltern kommt kein gutes Wort und sie haben ständig etwas auszusetzen an ihm.  Wegen dieser ganzen Umstände hat Fabian Selbstmordgedanken aber Hemmungen diese umzusetzen.  Dann kommt Marc neu auf die Schule und freundet sich mit Fabian an. Er hat ja keine Ahnung um dessen "Ruf".   Doch schnell wird Marc das klar, als ihm droht, als Loser abgestempelt zu werden, weil er mit Fabian befreundet ist.  Hält Marc die Freundschaft aufrecht? Und gibt Fabian seine Suizidgedanken auf oder überwindet er seine Hemmungen und nimmt sich das Leben?  Meinung:  Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings finde ich, dass zuviele Fremdwörter vorkommen. Da auf Haupt- und Förderschulen Fremdwörter kein so großes Thema im Unterricht spielen ist es, denke ich, nervig für die Jugendlichen alles nachzuschlagen um den Kontext zu verstehen.  Dieses Buch würde ich auch nicht für Jugendlich ab zwölf Jahren empfehlen. Dafür würde ich eher ein Alter von (ab) 14 oder 15 Jahren vorschlagen.  Empathische Leser sollten gewarnt sein, denn sie werden auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, die Gefühle wie: Mitleid, Trauer, Zorn, Schock usw. hervorruft. Und auch, wenn ich manches mit dem Kontext nicht in Einklang bringen konnte, ist diese Geschichte realistisch nachvollziehbar. 

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  • Spiegel meiner Seele...

    Fabian. In memoriam
    Tranquility

    Tranquility

    19. January 2016 um 17:20

    Diese Buch ist wahrlich ein Spiegel meiner Seele, zu der Zeit, als ich tief in Depressionen drin steckte. Als ich das Buch begonnen hatte zu lesen, dachte ich mir nichts schlimmes dabei. Doch nach und nach wurden mir immer mehr Dinge gezeigt, die ich selber bereits erlebt hatte. Es war wie, als würde mir jemand ein Spiegel vorhalten. Es kam mir alles so unglaublich bekannt vor, dass es mich schon fast schockierte. Was mir aber richtig schockierte war, dass niemand Fabians Zustand bemerkte bzw. nicht ernst nahm. Denn das ist bei Depressionen und selbstverletzendem Verhalten das Wichtigste. Doch die meisten verschließen sich noch immer davor, aus Angst oder Scham. Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, der irgendwie mit Depressionen oder selbstverletztendem Verhalten zu tun hat. Das Ende hat mich sehr schockiert und zeigt, was geschehen kann. Ich hoffe, dass man mit dieser Geschichte viele Menschen erreichen kann und ihnen endlich mal die Augen öffnet.

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  • Buch über ein Tabu-Thema

    Fabian. In memoriam
    Jette1997

    Jette1997

    20. September 2015 um 20:19

    Zum Inhalt: In dem Buch "Fabian. In Memoriam" von Lena Hoffmann, geht es um Fabian, der schon seit Jahren von seinen Klassenkameraden gehänselt wird. Als dann ein neuer Mitschüler in seine Klasse kommt, beginnt er zu hoffen, dass dieser anders ist. Es scheint auch als würden sich seine Hoffnungen erfüllen. Doch die Klassenkameraden wollen da auch noch ein Wörtchen mitreden.  Zur Autorin:  Lena Hoffmann hat 2004 Abitur gemacht und hat danach erfolgreich ihr Lehramtsstudium abgeschlossen. Außerdem hat sie einen Bachelor of Arts in den Fächern Germanistik und Geschichte. Zum Cover: Das Cover sieht sehr vielversprechend aus. Der Junge könnte den Hauptcharakter Fabian darstellen. Es ist sehr dunkel gehalten, was sehr gut die Gefühlswelt des Jungen darstellt. Das helle Licht, welches durch die Tür scheint, könnte als Hoffnungsschimmer oder als mögliche Verbesserung seiner Lage, aber auch als Ausweg (möglicherweise Tod) verstanden werden. Meine Meinung: Ich fand das Buch wirklich sehr gut, es war sehr gut recherchiert und es war schön zu lesen. Die Autorin beschäftigt sich mit einem etwas heiklem Thema, welches in der Gesellschaft eher in der Kategorie "Tabu-Thema" einzuordnen ist. Aber ich finde, so sollte es definitiv nicht bleiben. Die Autorin hat mit ihrem Buch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es sollten noch viel mehr Menschen lesen. Den einzigen kleinen Kritikpunkt den ich hätte, wäre der, dass Fabian in dem Buch ziemlich vielen mit Fachwörtern um sich wirft. An sich ist das nicht schlimm, aber ich kann nicht so Recht glauben, dass ein Junge in seinem Alter so viele kennt. Ich musste einen großen Teil von ihnen nachgucken, was dann leider den Lesefluss etwas stört.  Ansonsten  wirklich sehr gut und definitiv weiterzuempfehlen. 

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  • Tolles Thema, einfühlsam geschrieben. Leider habe ich nicht ins Buch hineingefunden

    Fabian. In memoriam
    mysticcat

    mysticcat

    20. September 2015 um 14:34

    Das Buch "fabian. in memoriam. eine erzählung über selbstverletzendes verhalten" von Lena Hoffmann ist im Verlag 3.0 erschienen. Ich habe ein Rezensionsexemplar für die private Leserunde dieses Buches im August 2015 erhalten. Vielen Dank für die tolle Signatur im Buch. Dieses Buch ist laut eigener Angabe für Jugendliche ab 12 Jahren gedacht, abhängig von der persönlichen Reife glaube ich, dass etwa reife 13 Jährige bis 16 Jährige in diesem Buch Identifikationsfiguren finden können. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der den Fokus mal auf Fabian und dann wieder auf dessen "Freund" Marc legt. Alle anderen Charaktere werden nur sehr oberflächlich beschrieben und bleiben flach, was aber bei nur 200 Seiten Buch fast nicht anders machbar ist. Obwohl mich das Thema interessiert und auch Fabian von der Persönlichkeit gut beschrieben ist, hatte ich nie das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Nach Lesepausen fiel es mir schwer, das Buch wieder zur Hand zu nehmen, keine Ahnung, woran das lag. Ich habe keine Identifikationsfigur gefunden und auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Großer Pluspunkt ist die einfühlsame Beschreibung in diesem Buch, da habe ich phasenweise mitgefühlt.

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  • Ein Buch , das betroffen macht und aufrütteln soll

    Fabian. In memoriam
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    Fabian in memoriam ist ein Buch das betroffen macht  und  ich würde es als Pflichlektüre an der schule empfehlen ,damit  sich  mehr Leute mit dem immer noch tabutiesierten Thema von Mobbing und Borderline aus einander setzen Fabian ist ein  recht  zurückhaltender Junge ,der es  nicht schafft sich gegen die Verbalattacken seiner  Eltern und der Klassenkameraden zu wehren.Abgelehnt von Eltern,Mitschülern und teilweise auch den Lehrern fristet er sein Leben  seit dem Wegzug seines besten Freundes einsam vor sich hin.Geplagt von Selbstzweifeln und unfähig sich  jemanden anzuvertrauen bleibt ihm nur die Stille seines Zimmers.Seit seine kleine Schwester auf der Welt ist spielt er im Leben seiner Eltern   keine  große Rolle mehr  ,denn er war kein Wunschkind ,was sie ihn tagtäglich spüren lassen. Als eines Tages Marc neu  in die Klasse kommt und Fabian   ganz spontan vor den Lästereien der Klassenkameraden  in Schutz nimmt keimt in Fabian die leise Hoffnung auf einen Freund wieder auf .Ganz  allmählich  läßt er sich auf die Freundschaft mit Marc ein  ,doch er wird enttäuscht .Marc bändelt mit dem Mädchen an für das Fabian schwärmt und  zu allem Elend macht  Marc Fabian vor versammelter Mannschaft lächerlich.Fabians Wut,Einsamkeit und Verletztheit  gipfelt in einem Akt der Selbstverstümmelung ,doch sein leiser Hilfeschrei verhallt ungehört.Obwohl Marc  ahnt das Fabian Probleme hat   beendet er die Freundschaft und überläßt Fabian  sich selbst und den Mobbingattacken der Klassenkameraden. Ein Buch ,das einen  sehr berührt .Erfährt man doch  die Situation eines Mobbingopfers aus dessen Sicht und man beginnt   nachzudenken ,wie man sich selbst in ähnlichen Situationen verhalten würde.Man stellt schnell fest ,das man selbst  nur allzu schnell dazu neigt jemanden  zu ignorieren oder  links liegen zu lassen  nur weil derjenige anders ist als  alle anderen ohne groß darüber nach zu denken warum das so ist und was man demjenigen damit  antut.Ich denke dieses Buch wäre wirklich dazu geeignet als Lesestoff  im Unterricht  an Schulen   zu fungieren ,denn gerade dort  wird heut zutage  Mobbing noch immer viel zu wenig Beachtung geschenkt 

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    • 2
  • Jugendbuchchallenge von LovelyBooks 2015

    Buchraettin

    Buchraettin

    Hinweis für die Challenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuch-Challenge-bei-LovelyBooks-2016-1206563269/1206599763/ Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann nehmt doch an der Jugendbuch-Challenge 2015 teil. Es soll einfach Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden. (Natürlich könnt ihr auch mehr lesen). Die Challenge läuft vom 1.7. bis 31. 12. 2015. Es zählen Rezis, die ab dem 1.7. 2015 geschrieben worden sind. Da es eine Challenge ist, soll das ja auch eine Herausforderung sein und mal dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so vielleicht nicht gelesen und dann auch entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Es zählen Bücher vom Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren (Das Alter der Haupt-Protagonisten im Buch sollte in diesem Alter liegen). Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2015) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2015) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2015) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2015) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werde!   Jeder Teilnehmer sollte einen Sammelbeitrag erstellen und seine Rezensionen dann dort einstellen. Hier soll dann auch der Link zu einem Regal "Jugendbuchchallenge 2015" auf dem eigenen Sammelbeitrag verlinkt werden. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per PN, dann füge ich den neben eurem Namen in der Teilnehmerliste ein. Übrigens, unter allen Teilnehmern, die die Challenge erfolgreich abschliessen, wird ein Buchpaket von LovelyBooks verlost:) ( im Januar 2016) >> Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015! >> Und hier geht's zur Kinder- und Jugendliteraturgruppe! Teilnehmer  Buchrättin Jungenmama  katja78 Anke3006 Ceciliasophie  Lesezirkel Challenge beendet Seelensplitter  Challenge beendet Chianti Classico Lesesumm Sophiiie Lesebiene27- abgemeldet LadySamira091062 MiHa_LoRe Ruhki Solara300 Challenge beendet Floh Challenge beendet Lunamonique Challenge beendet Suppenfee BookfantasyXY Buchgespenst Alchemilla Cheerry99 Bambi-Nini Curin Lena205 Wayland Hexe2408 Kuisawa Foreverbooks02 Challenge beendet mabuerle Challenge beendet Icelegs Challenge beendet

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    • 275
  • Mobbing und die Folgen

    Fabian. In memoriam
    Areti

    Areti

    Inhalt: Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt. Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst. Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen. Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen. Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück. Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst. Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn davon abzubringen? Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Der Autorin Lena Hoffmann gelingt es zu zeigen, wie schlimm Mobbing für das Opfer sein kann und welche Folgen solch ein Verhalten haben kann. Das Besondere hier ist, dass man die Gedanken und Gefühle des Mobbingopfers Fabian kennenlernt. Das Buch ist in 3. Person aus seiner Sicht und aus der Sicht seines neuen Mitschülers Marc geschrieben. Somit lernt man einmal Fabians Sichtweise kennen, aber auch die von Marc. Dieser will ihm helfen, damit er nicht mehr von den anderen Schülern der Klasse verspottet wird. Doch das scheint schwieriger zu sein als man zunächst annehmen könnte - vor allem, weil Marc sich damit selbst in die Schusslinie bringt. Somit ergibt sich für ihn ein Konflikt: Soll er weiterhin an Fabians Seite bleiben und damit riskieren, selbst zum Außenseiter und Mobbingopfer zu werden? Oder soll er sich gegen Fabian stellen und selber Täter werden, nur um sich selbst zu schützen? Eine schwierige Lage für einen jungen Menschen, der gerade erst erwachsen wird. Teilweise gab es Szenen, die unter die Haut gingen, mich berührt und traurig gemacht haben. "Fabian. In memoriam" wird in dem Buch selbst als "Jugendroman ab 12 Jahre" empfohlen. Meines Erachtens ist das Buch aber erst für etwas ältere Jugendliche geeignet, vor allem auch, weil hier viele Begriffe benutzt werden, die die meisten Jugendlichen in dem Alter oder auch später einige Erwachsene vielleicht gar nicht kennen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man das Buch gemeinsam als Schulklasse liest. Dort ist die Lehrperson, die bei Fragen und Fachtermini immer verfügbar ist und weiter helfen kann. Zudem ist das Thema des Buches eine gute Vorraussetzung, um Mobbing in der Klasse zu verhindern. Denn hiermit kann man den "Tätern" die Augen öffnen und ihnen wird klar, was sie alles mit einem Menschen anrichten können. Für viele ist es nur ein Spaß, wenn man einen anderen Schüler ausgrenzt oder ärgert. Ihnen wird gar nicht bewusst, wie tief man jemanden damit verletzen kann. "Fabian. In memoriam" kann auch zeigen, wie man sich gegenüber "Mobbingopfern" verhalten kann und dass man ihnen helfen sollte. Somit enthält das Buch eine sehr wichtige und bedeutende Message für junge Heranwachsende. Mein Fazit: Dieses Buch kann ich jedem weiter empfehlen, besonders wichtig ist es meines Erachtens für Schulklassen. Es zeigt, wie wichtig es ist zu handeln und etwas zu tun: Mobbing muss verhindert werden!

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    • 3
    Areti

    Areti

    27. August 2015 um 13:30
  • ✎ Lena Hoffmann - "Fabian. In memoriam"

    Fabian. In memoriam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2015 um 18:34

    Als ich das Buch die Tage von der Autorin bekam, war ich sehr gespannt darauf, denn es thematisiert etwas, was noch immer ein Tabu ist: Mobbing. Eigentlich hatte es mich durch sein Cover auch direkt in seinen Bann gezogen, aber leider konnte die Geschichte nicht das halten, was sie versprach. Der Schreibstil von Lena Hoffmann ist, hm.. Wie soll ich sagen? Ich würde ihn schon als einzigartig beschreiben, denn so etwas habe ich noch nicht gelesen. Man merkt einfach, dass sie (unter anderem) Mathematiklehrerin ist.. ;) ..und manchem hätten die ganzen Ausdrücke vielleicht auch gestört, aber ich finde sowas oft einfach individuell / schön. Ansonsten ist der Schreibstil aber total klar und flüssig. Gut finde ich zum Beispiel, dass nicht zu viele Namen genannt werden, sodass man sich auf die, die vorkommen, konzentrieren kann. Die Autorin wollte den Lesern Interpretationsfreiheit lassen, legte darauf scheinbar sehr viel Wert, aber für mich hat der Inhalt darunter gelitten, denn es ist einfach zuuu viel an der Oberfläche gekratzt wurden. Man kann sich gar kein richtiges Bild von seinen Eltern machen, weil viel zu wenig auf sie eingegangen wird. Auch Fabian kommt diesbezüglich nicht richtig zum Zug, obwohl er ja - glaube ich - die Hauptfigur ist. Einzig Marc wird sehr durchleuchtet. Ich denke, dass es ein super "Interpretationsbuch" für die Schule wäre - Möglichkeiten sind auf alle Fälle vorhanden. ;) Der Klappentext passt für mich nicht so richtig zum Inhalt - vor allem der letzte Satz. Und wenn man den Titel genau liest, erübrigt sich dieser auch.. Somit konnte mich die Geschichte nicht wirklich abholen. Das Thema hat meiner Meinung nach sehr viel Potenzial, was von der Autorin leider nicht richtig ausgeschöpft wurde. Schade..

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  • Wie viel Mut habe ich um für einen Anderen aufzustehen?

    Fabian. In memoriam
    Nanni87

    Nanni87

    "Fabian. In memoriam" Ein schlichter Titel für die Gewalt die an geistigem Input in diesem Buch steckt. Ein Buch - schwer zusammen zu fassen - so voll von Ehrlichkeit und trauriger Wahrheit, dass man manchmal gerne die Augen zu machen möchte um nicht weiter zu lesen was passiert. Aber genau das nicht zu tun, das sollte dieses Buch am Ende lehren. Die Geschichte handelt von einem Jungen, der so oder so ähnlich wahrscheinlich nicht nur in vielen Jahrgangsstufen, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Systemen zu finden ist: Ein Außenseiter, als "Freak" belächelt, in der Klasse und selbst bei den Lehrern nicht beliebt - man hat das Gefühl, er sondert sich auch selbst immer weiter ab. Er wird zum Gespött bis hin zum Mobbing-Opfer. In diesem Buch bekommt man einen Einblick, den man sonst nicht bekommt: Was steckt dahinter? Was empfindet dieser "Freak" und Außenseiter? Wie konnte es soweit kommen? Hier geht es um familiäre Entwicklungen - eine kleine Schwester kommt in die Familie und verändert das Gleichgewicht, um Freundschaften die außeinander gehen - der beste Freund zieht in eine andere Stadt, um Rivalität in der Klasse und um Probleme die in der Pubertät fast jeden betreffen - Wer bin ich? Was wird aus mir? Wo ist mein Platz auf der Welt? All diese Probleme, die für sich allein gestellt vielleicht bewältigbar wären schaukeln sich soweit auf, dass Selbstverletzung und Todesgedanken der einzige Ausweg scheinen. Auch wenn es hier sogar noch jemanden gibt - einen Freund - der immer wieder versucht Einfluss zu nehmen, Partei ergreift, Dinge zum Besseren wenden möchte - dann jedoch aufgeben muss (?) um sich selbst zu schützen und einen Platz für sich in der Gemeinschaft zu finden. Ist es trotz liebevoller Unterstützung seiner Mutter zu viel Verantwortung für einen selbst noch Heranwachsenden? Mehr zu schreiben würde zu viel vom Inhalt preisgeben - den es aber lohnt selbst zu erlesen und für sich zu durchdenken. Es ist ein Buch voller Wahrheit, das jeden damit konfrontiert wie man sich selbst gegenüber vermeindlichen Außenseitern verhält, wie weit kann und will man gehen im Bewusstsein, dass es auch seinen eigenen "sozialen Stand" beeinträchtigt? Wie viel Mut habe ich um aufzustehen für jemanden der von der Gesellschaft an den Rand gestellt wird? Hut ab an die Autorin - ein großartiges Buch, das sich gut als Klassenlektüre in höheren Jahrgangsstufen eignet - aber auch für jeden zu empfehlen ist, der das Schulalter bereits überschritten hat - denn nicht nur in der Schule gibt es Menschen die sich ausgegrenzt und alleine fühlen!

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    • 3
    Nanni87

    Nanni87

    28. April 2015 um 09:39
  • Wo hört es auf, an sich selbst zu glauben

    Fabian. In memoriam
    SchwarzeRose

    SchwarzeRose

    15. January 2015 um 13:44

    Fabian scheint mir in einen Sog aus lauter Problemen geraten zu sein. Überall wird er ausgerenzt, bis eines Tages Fabian Marc kennenlernt. Aber auch Marc kann es nicht vollkommen nachziehen, die Probleme von Fabian. Ob, und wie es Fabian schafft, zu sich selbst und zu seiner Familie finden, möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben.

  • Leserunde zu "Fabian. In memoriam" von Lena Hoffmann

    Fabian. In memoriam
    Verlag30

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    Vom Leben und Leiden eines gemobbten Jugendlichen Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt. Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst. Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen. Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen. Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück. Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst. Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn davon abzubringen? Mobbing gibt es überall: In der Schule, im Beruf, in der Familie. Jeder kennt es. Jeder hat es schon einmal gesehen oder gehört. Jeder war schon einmal irgendwie dabei, wenn es passiert ist. Jeder kann erahnen, wie es einem gemobbten Menschen geht: Vielleicht ist er traurig oder wütend, vielleicht kann er darüber hinwegsehen. Aber können wir denn wissen, wie es wirklich in einem gemobbten Menschen aussieht?  In "fabian. in memoriam" erhalten wir einen Einblick in das Leben, in die Gedanken und Gefühle eines Jugendlichen, der mit Einsamkeit, Ausgrenzung und Selbstzweifeln kämpft.  Hier gehts zur Leseprobe.. Zum Autor: Lena Hoffmann wurde im Jahr 1984 geboren. Nach ihrem Abitur begann sie 2004 ein Lehramtsstudium mit den Fächern Germanistik und Mathematik. Ab 2008 ergänzte sie dieses mit dem Studium des Bachelor of Arts in den Fächern Germanistik und Geschichte. Heute arbeitet sie als Lehrerin an einer hessischen Schule. Wer mitlesen möchte, hat hier die Möglichkeit, 3 gedruckte und 7 elektronische Leseexemplare zu gewinnen. Beantwortet dafür bitte die folgende Frage: Was macht für Euch eine gute Freundschaft aus? Wir würden uns freuen, wenn sich die Gewinner der Leseexemplare die Zeit nehmen würden, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben und diese auf Amazon zu veröffentlichen. Die Autorin wird aktiv an der Leserunde teilnehmen.

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  • Außenseiter

    Fabian. In memoriam
    Starbucks

    Starbucks

    30. November 2014 um 22:35

    Für mich steckt das Ende des Buches „fabian.in memoriam“ von Lena Hoffmann schon ein wenig im Titel, aber das tut der Qualität der Geschichte um den Schüler Fabian keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Lena Hoffmann hat hier ein Thema angesprochen, das viel öfter beschrieben und diskutiert werden sollte. Zum Inhalt: Fabian ist ein Außenseiter, der nicht so ganz in sein Leben zu passen scheint. Es läuft weder privat noch in der Schule gut, so dass Fabian sich sogar ritzt. Dann kommt Marc an die Schule, eine Freundschaft entsteht, aber Fabian wird seine Außenseiterrolle und seine Probleme nie richtig los. Für seine Mitschüler findet sich auch immer ein Anlass für weiteres Mobbing. Fabian zerbricht daran… „fabian.in memoriam“ ist ein Buch, das vor allem für jüngere Leser geschrieben wurde, aber es rüttelt auch Ältere wach. Es ist das, was an unseren Schulen (und auch im Arbeitsleben) tagtäglich passiert. Und damit steht Fabian für viele, die keine schöne Zeit in ihrer Jugend, an ihrer Schule verbringen dürfen. Fabian kann sich in die Welt der Bücher flüchten. Aber ohne wahre Freunde ist eben auch dies nur eine Traumwelt, in der alles möglich ist. Sein Freund Marc liebt Bücher auch so sehr wie Fabian, aber er scheint eben auch für ihn einzustehen, ein Freund zu sein. Nun könnte sich alles wenden, Fabian könnte nun doch noch die Kurve in eine recht normale Schulzeit kriegen… „fabian.in memoriam“ könnte man vielleicht sogar in Schulen lesen. Hier gibt es viele Diskussionsmöglichkeiten und Denkanstöße. In Form einer Person wie Fabian hier im Roman, den man so schnell nicht vergisst, könnte das Mobbing eine sehr anschauliche Personifizierung bekommen, die man so schnell nicht vergisst. Ich möchte dieses Buch gern weiterempfehlen, auch, wenn man längst die Schule hinter sich hat. Das Buch berührt und hat viele schockierende, auch tiefgründige Passagen. Es wirkt manchmal etwas konstruiert, aber darüber kann man hinwegsehen. Für ein tolles Buch damit 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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