Fabian. In memoriam

von Lena Hoffmann 
4,5 Sterne bei23 Bewertungen
Fabian. In memoriam
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Janine2610s avatar

Fesselnder Schreibstil, fesselnde Geschichte. Hinterlässt allerdings ein ganz ungutes Gefühl ...

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Mitreißend emotional

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Inhaltsangabe zu "Fabian. In memoriam"

Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt. Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst.
Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen.
Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen.
Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück.
Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst.
Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn davon abzubringen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956670459
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:200 Seiten
Verlag:Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Erscheinungsdatum:12.06.2014

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Schreibstil, fesselnde Geschichte. Hinterlässt allerdings ein ganz ungutes Gefühl ...
    Die Welt vs. Fabian

    Die Buchrückseite:

    Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sein einziger Freund ist ein titelloses Buch, weder mit der Schule noch mit seinen Eltern kommt er klar. So ist es auch kein Wunder, dass er sich ritzt.
    Doch dann kommt Marc auf die Schule. Und obwohl er Fabians Probleme nicht wirklich nachvollziehen kann, setzt er sich für ihn ein. Über ihre gemeinsame Liebe zu Büchern miteinander verbunden, entsteht eine Freundschaft. Marc verteidigt Fabian, allerdings wird er dadurch selbst auch zu einem Außenseiter, eine Rolle, mit der er sich nicht abfinden will. Aber sein Versuch, Fabian mit einem Mädchen zu verkuppeln, geht schief, was zu weiterer Ausgrenzung von Fabian führt.
    In Folge wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt. Die Todessehnsucht Fabians wird stärker. Findet Marc einen Weg, ihn zurückzuhalten?

    Meine Meinung:

    Dieses Buch habe ich von einer lieben Bloggerkollegin vor ein paar Monaten geschenkt bekommen und weil ihr Fabians Geschichte damals nur mittelmäßig zugesagt hat, wollte ich es schnell lesen, um mir selbst ein Bild davon machen zu können.
    Nun ist es gelesen und mein Gesamteindruck fällt etwas verhalten, aber doch recht positiv, aus.
    Es geht darin um den deutschen Jugendlichen Fabian, der sehr unter dem Mobbing seiner Mitschüler leidet. Hinzu kommt, dass seine Eltern ihm gegenüber ein Verhalten an den Tag legen, das ich als äußerst gedankenlos/rücksichtslos und respektlos beschreiben würde, vor allem, weil die kleine Schwester genau gegenteilig behandelt wird, quasi eine Sonderstellung als Wunschkind einnimmt. Selbst die Lehrer hatten permanent etwas an ihm auszusetzen, weil er angeblich so oft den Unterricht gestört hat. - Aber das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, weil Fabian grundsätzlich ruhig, brav und folgsam gewirkt hat. Er war so gut wie immer der Dumme, der eins auf den Deckel bekommen hat. Ich hatte also echt das Gefühl, dass sich die ganze Welt gegen Fabian verschworen hat, um ihn zu demütigen und zu kasteien.

    ~ Jeder wollte Anerkennung. Denn Anerkennung bedeutete, gesehen zu werden. Man war nicht unsichtbar, man gehörte dazu, man war Teil eines größeren Ganzen. ~
    (S. 27)

    Dass ein solches Leben für einen Jugendlichen nicht gerade angenehm oder spaßig ist, dürfte einleuchten. Und deshalb verwundert es auch nicht, dass man sich in so einer Lage persönlich verändert, still wird, sich zurückzieht, Einzelgänger wird. Nicht jeder reagiert so, das stimmt, aber Fabian blieb nicht viel anderes übrig ... Umso erfreuter war ich, als ich gelesen habe, dass der Neue in Fabians Klasse, Marc, ein wenig anders zu sein scheint, ihn also nicht wie Abschaum oder einen Freak behandelt. Auch Marcs Mutter, eine sehr liebevolle, mitfühlende und hilfsbereite Frau, bringt Fabian viel Herzlichkeit entgegen ...

    Nichtsdestotrotz erzählt die Geschichte, die in meinen Augen einen sehr fesselnden Schreibstil aufweist und ziemlich spannend geschrieben ist, davon, wie es ist, ausgegrenzt zu werden, sich gänzlich abzuschotten, sodass niemand mehr (auf Dauer) auf einen herankommt und letztlich auch von Selbstverletzung, bedingt durch großen Selbsthass, der - logischerweise - infolge all dieser zwischenmenschlichen Missstände entstanden ist. Anhand von Fabians Geschichte kann man ganz klar sehen, was man als Elternteil, Mitschüler oder Lehrer alles falsch machen kann, um ein Kind völlig an seine persönlichen Grenzen zu bringen - mit allen ungemütlichen Konsequenzen.

    ~ Es war das eine, etwas zu tun, und etwas anderes, sich der Konsequenzen bewusst zu werden. ~
    (S. 82)

    Dieses Buch über Freundschaft, Familie, Mobbing und selbstverletzendes Verhalten hat mich irgendwie recht bedrückt, gleichzeitig aber auch ziemlich gefesselt, muss ich sagen. Es war traurig zu lesen, dass es Menschen gibt, vor allem Jugendliche, die so bewusstlos mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen. Es war traurig zu lesen, wie die "Opfer" darunter leiden und sich infolgedessen selbst weh tun, weil sie denken, keinen Wert zu besitzen.

    ~ Warum sollte man sich für einen bemühen, der es einem nicht einmal dankte? ~
    (S. 145)

    Anhand des Buchtitels kann man erkennen, dass die Geschichte keinen schönen Ausgang nimmt, auch wenn ich das viele Seiten sehr gehofft habe. Leider kann man nicht in ein Buch springen, Hilfe anbieten und das schlimmste verhindern, aber glücklicherweise handelt es sich hierbei auch nur um eine fiktive Geschichte. Dennoch um eine, die sich tagtäglich so auch überall auf der Welt abspielen könnte und das vermutlich auch tut, einfach nur, weil es Menschen gibt, denen die Gefühle anderer egal sind. Und ich finde, dass man mit so einem Buch genau dafür ein Bewusstsein schaffen kann.

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    Daniz86s avatar
    Daniz86vor 2 Jahren
    Ernstes Thema mit toller Botschaft

    Inhalt: Fabian ist ein Teenager der leider mit seinem Leben komplett unzufrieden ist. Als ein neuer Mitschüler Marc in seine Klasse kommt hat er endlich einen Freund gefunden. Doch als Marc deshalb selbst zum Außenseiter wird leidet die Freundschaft sehr.

    Meine Meinung: Das Thema des Buches ist sehr ernst und traurig aber es ist auch wirklich wichtig in der heutigen Zeit ein Buch darüber zu schreiben da es bestimmt viele Menschen vor allem Jugendliche gibt die sich ritzen. Der Schreibstil der Autorin ist perfekt, passend zur Geschichte und gut zu lesen. Toll finde ich dass die Kapitel immer abwechselnd aus der Sicht von Fabian und Marc erzählt werden und man so beide Sichtweisen sehr gut kennenlernt. Auch das traurige in Fabians leben kommt sehr real rüber, manchmal hätte ich am liebsten alle Personen in seinem Umfeld wachgerüttelt wenn ich dies gekommt hätte.

    Fazit: Dieses Buch ist zwar traurig aber trotzdem sehr schön da es die Leser darauf aufmerksam macht mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und sich nicht zu scheuen anderen zu helfen bzw. auf sie zuzugehen.

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    Zantalias avatar
    Zantaliavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mitreißend emotional
    Berührend, traurig, mitreißend

    Inhaltsangabe: 
    Fabian, ein Teenager hat es nicht leicht in seinem Leben. In der Schule von seinen Mitschülern gemobbt, zuhause von den Eltern ignoriert und ohne Freunde versucht Fabian sein Leben zu meistern. Er ist ein guter Schüler, macht eigentlich keinen Ärger, aber dennoch scheint der Rest der Welt sich gegen ihn verschworen zu haben. Fabian greift in seiner Verzweiflung zum Messer und fügt sich selbst Wunden zu, um den Schmerz in seinem Inneren leichter werden zu lassen. 
    Eines Tages kommt ein neuer Schüler in Fabian seine Klasse, Marc. Hingegen aller verschwunden Hoffnung wurden die beiden Freunde, doch dieses Band droht schnell zu reißen. Fabian spielt immer mehr mit dem Gedanken seinem Leben ein Ende zu bereiten. Kann Marc ihn davon abhalten? 

    Meine Meinung: 
    Lena Hoffmann hat in ihrem Buch eine unglaubliche Geschichte auf den Punkt gebracht, die an vielen Schulen tagtäglich geschieht. Genau dieser Umstand der Wahrheit war es auch beim lesen der Geschichte, der mich am meisten berührte und zum nachdenken anregte. So wie Fabian seine Eltern möchte ich nie sein, dass steht für mich persönlich schon fest. Das Thema Mobbing dringt seit Jahren immer mehr im unsere Gesellschaft ein und keiner bleibt verschont. Wem dieses Thema interessiert und die Gesellschaft besser verstehen will, für den kann ich an dieser Stelle das Buch schon empfehlen. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr verständlich. Lena Hoffmann schreibt gekonnt die Gefühle der Protagonisten und Empathie steht an erster Stelle. 
    Die Idee zu der Geschichte finde ich, wie oben bereits erwähnt sehr gut und die Umsetzung ist auch definitiv gelungen. Die Autorin benutzt im Laufe ihrer Geschichte den Perspektivenwechsel zwischen Fabian und Marc, was ihr gut gelungen ist. 

    Die beiden Protagonisten Fabian und Marc sind mir sympatisch erschienen und deren Reaktionen, Handlungen und Gedanken nachvollziehbar. 

    Einziger Kritikpunkt: Das selbstverletzende Verhalten von Fabian finde ich im Gegensatz zu dem Klapptext in der Geschichte selbst ein wenig zu kurz behandelt und geschrieben. Hier hätte man in die Thematik noch besser eingehen können. 

    Zusammen gefasst kann ich das Buch jedem weiter empfehlen. Ich fand es schön zu lesen und leicht zu verstehen. 

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    kloiYvis avatar
    kloiYvivor 3 Jahren
    (Fast) Wie in der Realität


    Inhalt: 

    Der Hauptprotagonist ist Fabian, ein Junge von dem das Alter nicht erwähnt wird. Ich nehme aber an, dass er zwischen 15 und 17 Jahre alt ist. 
    Von seinem Umfeld "verstoßen", missachtet und gemobbt, ritzt er sich. Um dies zu verbergen, zieht Fabian nur noch lange Kleidung an, selbst als die Temperaturen in den oberen Bereich wechseln. Dies führt natürlich zu noch mehr Ausgrenzung und Mobbing. 
    Auch von den Eltern kommt kein gutes Wort und sie haben ständig etwas auszusetzen an ihm. 
    Wegen dieser ganzen Umstände hat Fabian Selbstmordgedanken aber Hemmungen diese umzusetzen. 
    Dann kommt Marc neu auf die Schule und freundet sich mit Fabian an. Er hat ja keine Ahnung um dessen "Ruf".  
    Doch schnell wird Marc das klar, als ihm droht, als Loser abgestempelt zu werden, weil er mit Fabian befreundet ist. 
    Hält Marc die Freundschaft aufrecht? Und gibt Fabian seine Suizidgedanken auf oder überwindet er seine Hemmungen und nimmt sich das Leben? 

    Meinung: 

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings finde ich, dass zuviele Fremdwörter vorkommen. Da auf Haupt- und Förderschulen Fremdwörter kein so großes Thema im Unterricht spielen ist es, denke ich, nervig für die Jugendlichen alles nachzuschlagen um den Kontext zu verstehen. 
    Dieses Buch würde ich auch nicht für Jugendlich ab zwölf Jahren empfehlen. Dafür würde ich eher ein Alter von (ab) 14 oder 15 Jahren vorschlagen. 
    Empathische Leser sollten gewarnt sein, denn sie werden auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, die Gefühle wie: Mitleid, Trauer, Zorn, Schock usw. hervorruft.
    Und auch, wenn ich manches mit dem Kontext nicht in Einklang bringen konnte, ist diese Geschichte realistisch nachvollziehbar. 

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    Tranquilitys avatar
    Tranquilityvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Spiegel meiner Seele...
    Spiegel meiner Seele...

    Diese Buch ist wahrlich ein Spiegel meiner Seele, zu der Zeit, als ich tief in Depressionen drin steckte.

    Als ich das Buch begonnen hatte zu lesen, dachte ich mir nichts schlimmes dabei. Doch nach und nach wurden mir immer mehr Dinge gezeigt, die ich selber bereits erlebt hatte. Es war wie, als würde mir jemand ein Spiegel vorhalten. Es kam mir alles so unglaublich bekannt vor, dass es mich schon fast schockierte. Was mir aber richtig schockierte war, dass niemand Fabians Zustand bemerkte bzw. nicht ernst nahm. Denn das ist bei Depressionen und selbstverletzendem Verhalten das Wichtigste. Doch die meisten verschließen sich noch immer davor, aus Angst oder Scham.

    Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, der irgendwie mit Depressionen oder selbstverletztendem Verhalten zu tun hat.
    Das Ende hat mich sehr schockiert und zeigt, was geschehen kann.
    Ich hoffe, dass man mit dieser Geschichte viele Menschen erreichen kann und ihnen endlich mal die Augen öffnet.

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    Jette1997s avatar
    Jette1997vor 3 Jahren
    Buch über ein Tabu-Thema

    Zum Inhalt:
    In dem Buch "Fabian. In Memoriam" von Lena Hoffmann, geht es um Fabian, der schon seit Jahren von seinen Klassenkameraden gehänselt wird. Als dann ein neuer Mitschüler in seine Klasse kommt, beginnt er zu hoffen, dass dieser anders ist. Es scheint auch als würden sich seine Hoffnungen erfüllen. Doch die Klassenkameraden wollen da auch noch ein Wörtchen mitreden. 

    Zur Autorin: 
    Lena Hoffmann hat 2004 Abitur gemacht und hat danach erfolgreich ihr Lehramtsstudium abgeschlossen. Außerdem hat sie einen Bachelor of Arts in den Fächern Germanistik und Geschichte.

    Zum Cover:
    Das Cover sieht sehr vielversprechend aus. Der Junge könnte den Hauptcharakter Fabian darstellen. Es ist sehr dunkel gehalten, was sehr gut die Gefühlswelt des Jungen darstellt. Das helle Licht, welches durch die Tür scheint, könnte als Hoffnungsschimmer oder als mögliche Verbesserung seiner Lage, aber auch als Ausweg (möglicherweise Tod) verstanden werden.

    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch wirklich sehr gut, es war sehr gut recherchiert und es war schön zu lesen. Die Autorin beschäftigt sich mit einem etwas heiklem Thema, welches in der Gesellschaft eher in der Kategorie "Tabu-Thema" einzuordnen ist. Aber ich finde, so sollte es definitiv nicht bleiben. Die Autorin hat mit ihrem Buch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es sollten noch viel mehr Menschen lesen.
    Den einzigen kleinen Kritikpunkt den ich hätte, wäre der, dass Fabian in dem Buch ziemlich vielen mit Fachwörtern um sich wirft. An sich ist das nicht schlimm, aber ich kann nicht so Recht glauben, dass ein Junge in seinem Alter so viele kennt. Ich musste einen großen Teil von ihnen nachgucken, was dann leider den Lesefluss etwas stört.  Ansonsten  wirklich sehr gut und definitiv weiterzuempfehlen. 

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Thema, einfühlsam geschrieben. Leider habe ich nicht ins Buch hineingefunden
    Tolles Thema, einfühlsam geschrieben. Leider habe ich nicht ins Buch hineingefunden

    Das Buch "fabian. in memoriam. eine erzählung über selbstverletzendes verhalten" von Lena Hoffmann ist im Verlag 3.0 erschienen. Ich habe ein Rezensionsexemplar für die private Leserunde dieses Buches im August 2015 erhalten. Vielen Dank für die tolle Signatur im Buch.

    Dieses Buch ist laut eigener Angabe für Jugendliche ab 12 Jahren gedacht, abhängig von der persönlichen Reife glaube ich, dass etwa reife 13 Jährige bis 16 Jährige in diesem Buch Identifikationsfiguren finden können.

    Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der den Fokus mal auf Fabian und dann wieder auf dessen "Freund" Marc legt. Alle anderen Charaktere werden nur sehr oberflächlich beschrieben und bleiben flach, was aber bei nur 200 Seiten Buch fast nicht anders machbar ist.

    Obwohl mich das Thema interessiert und auch Fabian von der Persönlichkeit gut beschrieben ist, hatte ich nie das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Nach Lesepausen fiel es mir schwer, das Buch wieder zur Hand zu nehmen, keine Ahnung, woran das lag. Ich habe keine Identifikationsfigur gefunden und auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen.

    Großer Pluspunkt ist die einfühlsame Beschreibung in diesem Buch, da habe ich phasenweise mitgefühlt.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 3 Jahren
    Ein Buch , das betroffen macht und aufrütteln soll

    Fabian in memoriam ist ein Buch das betroffen macht  und  ich würde es als Pflichlektüre an der schule empfehlen ,damit  sich  mehr Leute mit dem immer noch tabutiesierten Thema von Mobbing und Borderline aus einander setzen


    Fabian ist ein  recht  zurückhaltender Junge ,der es  nicht schafft sich gegen die Verbalattacken seiner  Eltern und der Klassenkameraden zu wehren.Abgelehnt von Eltern,Mitschülern und teilweise auch den Lehrern fristet er sein Leben  seit dem Wegzug seines besten Freundes einsam vor sich hin.Geplagt von Selbstzweifeln und unfähig sich  jemanden anzuvertrauen bleibt ihm nur die Stille seines Zimmers.Seit seine kleine Schwester auf der Welt ist spielt er im Leben seiner Eltern   keine  große Rolle mehr  ,denn er war kein Wunschkind ,was sie ihn tagtäglich spüren lassen.
    Als eines Tages Marc neu  in die Klasse kommt und Fabian   ganz spontan vor den Lästereien der Klassenkameraden  in Schutz nimmt keimt in Fabian die leise Hoffnung auf einen Freund wieder auf .Ganz  allmählich  läßt er sich auf die Freundschaft mit Marc ein  ,doch er wird enttäuscht .Marc bändelt mit dem Mädchen an für das Fabian schwärmt und  zu allem Elend macht  Marc Fabian vor versammelter Mannschaft lächerlich.Fabians Wut,Einsamkeit und Verletztheit  gipfelt in einem Akt der Selbstverstümmelung ,doch sein leiser Hilfeschrei verhallt ungehört.Obwohl Marc  ahnt das Fabian Probleme hat   beendet er die Freundschaft und überläßt Fabian  sich selbst und den Mobbingattacken der Klassenkameraden.

    Ein Buch ,das einen  sehr berührt .Erfährt man doch  die Situation eines Mobbingopfers aus dessen Sicht und man beginnt   nachzudenken ,wie man sich selbst in ähnlichen Situationen verhalten würde.Man stellt schnell fest ,das man selbst  nur allzu schnell dazu neigt jemanden  zu ignorieren oder  links liegen zu lassen  nur weil derjenige anders ist als  alle anderen ohne groß darüber nach zu denken warum das so ist und was man demjenigen damit  antut.Ich denke dieses Buch wäre wirklich dazu geeignet als Lesestoff  im Unterricht  an Schulen   zu fungieren ,denn gerade dort  wird heut zutage  Mobbing noch immer viel zu wenig Beachtung geschenkt 

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    Aretis avatar
    Aretivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch über Mobbing, das eine wichtige Message vermitteln kann
    Mobbing und die Folgen

    Inhalt:
    Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt. Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst. Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen. Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen. Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück. Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst. Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn davon abzubringen?

    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.
    Der Autorin Lena Hoffmann gelingt es zu zeigen, wie schlimm Mobbing für das Opfer sein kann und welche Folgen solch ein Verhalten haben kann.
    Das Besondere hier ist, dass man die Gedanken und Gefühle des Mobbingopfers Fabian kennenlernt.
    Das Buch ist in 3. Person aus seiner Sicht und aus der Sicht seines neuen Mitschülers Marc geschrieben. Somit lernt man einmal Fabians Sichtweise kennen, aber auch die von Marc. Dieser will ihm helfen, damit er nicht mehr von den anderen Schülern der Klasse verspottet wird. Doch das scheint schwieriger zu sein als man zunächst annehmen könnte - vor allem, weil Marc sich damit selbst in die Schusslinie bringt. Somit ergibt sich für ihn ein Konflikt: Soll er weiterhin an Fabians Seite bleiben und damit riskieren, selbst zum Außenseiter und Mobbingopfer zu werden? Oder soll er sich gegen Fabian stellen und selber Täter werden, nur um sich selbst zu schützen? Eine schwierige Lage für einen jungen Menschen, der gerade erst erwachsen wird.
    Teilweise gab es Szenen, die unter die Haut gingen, mich berührt und traurig gemacht haben.
    "Fabian. In memoriam" wird in dem Buch selbst als "Jugendroman ab 12 Jahre" empfohlen. Meines Erachtens ist das Buch aber erst für etwas ältere Jugendliche geeignet, vor allem auch, weil hier viele Begriffe benutzt werden, die die meisten Jugendlichen in dem Alter oder auch später einige Erwachsene vielleicht gar nicht kennen.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man das Buch gemeinsam als Schulklasse liest. Dort ist die Lehrperson, die bei Fragen und Fachtermini immer verfügbar ist und weiter helfen kann. Zudem ist das Thema des Buches eine gute Vorraussetzung, um Mobbing in der Klasse zu verhindern. Denn hiermit kann man den "Tätern" die Augen öffnen und ihnen wird klar, was sie alles mit einem Menschen anrichten können. Für viele ist es nur ein Spaß, wenn man einen anderen Schüler ausgrenzt oder ärgert. Ihnen wird gar nicht bewusst, wie tief man jemanden damit verletzen kann. "Fabian. In memoriam" kann auch zeigen, wie man sich gegenüber "Mobbingopfern" verhalten kann und dass man ihnen helfen sollte. Somit enthält das Buch eine sehr wichtige und bedeutende Message für junge Heranwachsende.

    Mein Fazit:
    Dieses Buch kann ich jedem weiter empfehlen, besonders wichtig ist es meines Erachtens für Schulklassen.
    Es zeigt, wie wichtig es ist zu handeln und etwas zu tun: Mobbing muss verhindert werden!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht ganz abholen..
    ✎ Lena Hoffmann - "Fabian. In memoriam"

    Als ich das Buch die Tage von der Autorin bekam, war ich sehr gespannt darauf, denn es thematisiert etwas, was noch immer ein Tabu ist: Mobbing.
    Eigentlich hatte es mich durch sein Cover auch direkt in seinen Bann gezogen, aber leider konnte die Geschichte nicht das halten, was sie versprach.
    Der Schreibstil von Lena Hoffmann ist, hm.. Wie soll ich sagen? Ich würde ihn schon als einzigartig beschreiben, denn so etwas habe ich noch nicht gelesen. Man merkt einfach, dass sie (unter anderem) Mathematiklehrerin ist.. ;) ..und manchem hätten die ganzen Ausdrücke vielleicht auch gestört, aber ich finde sowas oft einfach individuell / schön. Ansonsten ist der Schreibstil aber total klar und flüssig.
    Gut finde ich zum Beispiel, dass nicht zu viele Namen genannt werden, sodass man sich auf die, die vorkommen, konzentrieren kann.
    Die Autorin wollte den Lesern Interpretationsfreiheit lassen, legte darauf scheinbar sehr viel Wert, aber für mich hat der Inhalt darunter gelitten, denn es ist einfach zuuu viel an der Oberfläche gekratzt wurden. Man kann sich gar kein richtiges Bild von seinen Eltern machen, weil viel zu wenig auf sie eingegangen wird. Auch Fabian kommt diesbezüglich nicht richtig zum Zug, obwohl er ja - glaube ich - die Hauptfigur ist. Einzig Marc wird sehr durchleuchtet.
    Ich denke, dass es ein super "Interpretationsbuch" für die Schule wäre - Möglichkeiten sind auf alle Fälle vorhanden. ;)
    Der Klappentext passt für mich nicht so richtig zum Inhalt - vor allem der letzte Satz. Und wenn man den Titel genau liest, erübrigt sich dieser auch..
    Somit konnte mich die Geschichte nicht wirklich abholen.
    Das Thema hat meiner Meinung nach sehr viel Potenzial, was von der Autorin leider nicht richtig ausgeschöpft wurde. Schade..

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Bereits zum dritten Mal wollen wir in diesem Jahr gemeinsam deutschsprachige Debütautoren und ihre Bücher entdecken. Fast 200 Leser haben sich 2013 beteiligt und die Bücher von über 170 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2014 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestsellerautoren von morgen.

    Aktuelle oder demnächst startende Aktionen:

    • Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann (14.10.2014)
    • Leserunde zu "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch (20.11.2014)

    --

    Ablauf der Debütautoren Aktion:

    Es geht darum im Jahr 2014 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig ab 24. Dezember 2013 bis Ende 2014 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

    Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

    Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2015 zu lesen und zu rezensieren.
    Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

    'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2014 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2014 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

    Wie kann man mitmachen?


    Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

    Weitere Informationen
    • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
    • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
    • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
    • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es auch zählen müsste, so schreibt mir eine Nachricht und ich überprüfe das dann. Bitte listet erst auf meine Zusage hin ein solches Buch auf.
    Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!

    Für Autoren:

    Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Bitte schickt mir dazu eure Nachricht mit Vorschlägen und ich versuche dann, etwas mit dem jeweiligen Autor zu organisieren.


    PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-)

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    schafswolke
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    SchwarzeRose
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    Seelensplitter
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    Simona1277
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    Tiana_Loreen (15/15)
    tineeey
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    (15/15)
    vielleser18 (9/15)
    villawiebke (0/15)
    Waldschrat
    (0/15)
    Wildpony
    (1/15)
    ZauberFeder
    (1/15)
    Zsadista
    (16/15)
    Zweifachmama (0/15)
    Zwerghuhn (15/15)

    Es zählen ausschließlich die Bücher, die später an diesem Beitrag angehängt sein werden
    :
    Zum Thema
    Verlag30s avatar
    Vom Leben und Leiden eines gemobbten Jugendlichen

    Fabian ist mit seinem Leben unzufrieden. Sowohl in der Schule als auch mit seinen
    Eltern treten immer wieder Konflikte auf. Aus Ermangelung einer Bezugsperson kann
    er sich nur einem titellosen Buch anvertrauen, das er selbst mit seinen Gedanken füllt.
    Zusätzlich verletzt er sich regelmäßig selbst.
    Im neuen Mitschüler Marc findet das Mobbingopfer einen neuen Freund, der sich in
    der Schule und in seiner Familie für Fabian einsetzt. Die Freunde verbindet die Liebe
    zu Büchern. Endlich gelingt es Fabian, sich einem Menschen gegenüber zu öffnen.
    Marc empfindet Fabians Probleme als unbedeutend. Trotzdem verteidigt er ihn gegen
    seine Mitschüler und ergreift auch gegenüber Lehrern Partei für ihn. Dadurch jedoch
    wird Marc selbst zum Außenseiter der Klasse und er beschließt dagegen vorzugehen.
    Marc will Fabian mit einem Mädchen verkuppeln, um das Ansehen der beiden in der
    Klasse zu verbessern. Seine Bemühungen scheitern und Fabian wird erneut zum Gespött aller. Daraufhin zieht er sich zurück.
    Die Freundschaft der beiden wird nun auf eine harte Probe gestellt. Und Fabians Todeswunsch wächst.
    Wird Fabian seinen Plan durchführen? Oder findet Marc doch noch einen Weg, ihn
    davon abzubringen?

    Mobbing gibt es überall: In der Schule, im Beruf, in der Familie. Jeder kennt es. Jeder hat es schon einmal gesehen oder gehört. Jeder war schon einmal irgendwie dabei, wenn es passiert ist. Jeder kann erahnen, wie es einem gemobbten Menschen geht: Vielleicht ist er traurig oder wütend, vielleicht kann er darüber hinwegsehen. Aber können wir denn wissen, wie es wirklich in einem gemobbten Menschen aussieht? 

    In "fabian. in memoriam" erhalten wir einen Einblick in das Leben, in die Gedanken und Gefühle eines Jugendlichen, der mit Einsamkeit, Ausgrenzung und Selbstzweifeln kämpft. 

    Hier gehts zur Leseprobe..

    Zum Autor:
    Lena Hoffmann wurde im Jahr 1984 geboren. Nach ihrem Abitur begann sie 2004 ein
    Lehramtsstudium mit den Fächern Germanistik und Mathematik. Ab 2008 ergänzte
    sie dieses mit dem Studium des Bachelor of Arts in den Fächern Germanistik und Geschichte.
    Heute arbeitet sie als Lehrerin an einer hessischen Schule.


    Wer mitlesen möchte, hat hier die Möglichkeit, 3 gedruckte und 7 elektronische Leseexemplare zu gewinnen. Beantwortet dafür bitte die folgende Frage:

    Was macht für Euch eine gute Freundschaft aus?

    Wir würden uns freuen, wenn sich die Gewinner der Leseexemplare die Zeit nehmen würden, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben und diese auf Amazon zu veröffentlichen.

    Die Autorin wird aktiv an der Leserunde teilnehmen.


    S
    Letzter Beitrag von  Starbucksvor 4 Jahren
    Zur Leserunde
    Flauschfauchers avatar

    "Fabian. In memoriam - Eine Erzählung über selbstverletzendes Verhalten"


    Bereits im Klappentext erfährt man als Leser, dass das Hauptthema meines Buches das selbstverletzende Verhalten eines Jugendlichen ist. Genauer: es geht ums Ritzen. Aber auch andere Themen, wie z.B.
    • Freundschaft
    • Familie
    • Mobbing
    • Suizid
    • ...

    werden in meinem Buch angesprochen.

    Der eine oder andere von euch wird sich vielleicht fragen: Warum schreibst du denn ausgerechnet darüber?

    Ja, warum? Immerhin ist selbstverletzendes Verhalten ein Grenzthema, das meines Erachtens noch immer viel zu häufig in der Öffentlichkeit tabuisiert wird. Und damit habe ich schon eine erste Antwort auf die eben gestellte Frage gegeben ;) Selbstverletzendes Verhalten ist etwas, was unserer Aufmerksamkeit bedarf. Und um aufmerksam sein zu können, muss ein offener Diskurs über dieses Thema existieren. Es ist schlimm, mitzubekommen, wenn Jugendliche - oder vielleicht sogar Kinder - versuchen, sich mit Reißzwecken, Messern, Rasierklingen und vielleicht sogar Feuer selbst zu verletzen! Aber noch schlimmer ist es, wegzuschauen! 

    Ich möchte mit meinem Buch einen Beitrag zu dieser notwendigen offenen Diskussion beitragen! Aus diesem Grund ist dieses Buch auch nicht nur ein Jugendbuch. Es ist eine Erzählung, die für all jene geschrieben wurde, die sich für das Thema interessieren oder die auf irgendeine Art und Weise mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. 

    Wie steht ihr zu diesem Thema? :) Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

    Zum Thema

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