Lena Johannson Die Bernsteinheilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Bernsteinheilerin“ von Lena Johannson

Die junge Johanna Thurau soll in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter Femke treten und zur Bernsteinschnitzerin ausgebildet werden. Doch das Erbe ihrer Mutter ist ihr seltsam fremd und für das Schmuckhandwerk fehlt ihr jedes Talent. Was verbindet die beiden Frauen, deren Schicksal der Bernstein ist? Auf der Suche nach ihren Wurzeln findet Johanna nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihre wahre Bestimmung. (Quelle:'Audio CD/30.09.2010')

Wieder hat Lena Johansson mich in den Bann gezogen und dafür gesorgt, dass einige Nächte kürzer geworden sind, als geplant war.

— Biscuitty

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    Die Bernsteinheilerin

    tanjalu

    05. March 2014 um 18:26

    Die Bernsteinheilerin ist, nach der Bernsteinsammlerin, der 2. Teil der Familiengeschichte der Thuraus. Johanna Thurau befindet sich Anfang des 19. Jahrhunderts als junge Frau bei ihrem Onkel in Stolp in der Lehre. Sie soll einen, für eine junge Frau ungewöhnlichen Beruf erlernen, und Bernsteinschnitzerin werden. Dies war der letzte Wunsch ihrer Mutter Femke, die kurz nach Johannas Geburt gestorben ist und eine sehr talentierte Schnitzerin war. Einzig ein Bernsteinanhänger mit einer eingeschlossenen Eidechse, der schon seit vielen Generationen in der Familie Thurau, von Mutter an Tochter weitergegeben wird, ist Johanna von ihrer Mutter geblieben. Über ihren Vater, weiß sie überhaupt nichts, da sich alle aus der Familie über ihn ausschweigen und ihr sämtliche Informationen vorenthalten. Das Talent ihrer Mutter hat Johanna leider nicht geerbt, und somit ist die Lehrzeit eine oft recht unglückliche und schwere Zeit für sie. Vielmehr interessiert sich Johanna für Heilkräuter und alternative Heilkünste, in die sie ihr Freund, der Apotheker Markus Runge einweiht und ihr auch in vielen schweren Stunden beisteht. Der Hörer begleitet Johanna nach einigen Familienereignissen von Stolp zurück in ihr geliebtes Lübeck. Auf der Suche nach ihrem Vater, und ihrer Liebe folgend, reist sie weiter in das Frankreich des 19. Jahrhunderts, mitten in die Hauptstadt Paris. In Lübeck, sowie auch in Paris, muss Johanna sich einigen schweren Situationen stellen, und beweist mehr als einmal, dass sie eine starke gefestigte junge Frau ist. Lena Johannson, die ursprünglich aus Hamburg stammt, lebt schon seit längerem selbst an der Ostsee. Die räumliche Nähe und Liebe zur Ostsee und ihrer Landschaft wird in ihrem Roman sehr deutlich. Sie versteht es durch ihre einfühlsame und anschauliche Erzählweise, Orte und Personen lebendig werden zu lassen. Ich finde, „Die Bernsteinheilerin“ ist keine spannungsüberladene Geschichte, die mit großen Ereignissen aufwartet, sondern ruhig, gleichmäßig und einfühlsam erzählt wird. Interesssant finde ich die Einblicke in das Leben der Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts da dies sehr anschaulich beschrieben wird. Die Protagonistin Johanna Thurau war mir mit ihrer starken-selbstbewussten aber doch ganz bodenständigen Art sofort sympathisch. Melanie Manstein als Leserin verleiht dem Hörbuch eine sehr gefühlvolle Note. Ich konnte ihr während dem Autofahren stundenlang zu hören. Eine leichte Lektüre für zwischendurch

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  • Rezension zu "Die Bernsteinheilerin" von Lena Johannson

    Die Bernsteinheilerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2011 um 19:09

    Die Bernsteinheilerin Von Lena Johannson # Hörbuch gelesen von Melanie Manstein Inhalt: Wir sind in Lübeck, Beginn des 19. Jahrhunderts. Johanna Thurau soll wie ihre Mutter Bernsteinschnitzerin werden, doch Johanna hat nicht das Geschick ihrer Mutter. Es war ihr Wunsch dass Johanna diese handwerkliche Ausbildung macht, was sehr ungewöhnlich für ein Mädchen ist. Johanna ist bei den Großeltern aufgewachsen. Über ihre eigenen Eltern weiß sie so gut wie nichts, nur das ihre Mutter kurz nach ihrer Geburt verstorben ist, das sie ihr einen ungewöhnlichen Bernsteinanhänger hinterlassen hat und über den Vater sagen die Großeltern nur, dass es keinen gibt. Während ihres Aufenthalts bei den Verwanden in Stolp lernt Johanna den Apotheker Marcus kennen, der sie in die Geheimnisse der Heilkräuter und besonders des Bernsteins einweiht. Etwas, dass Johanna viel besser gefällt als die Arbeit mit dem Bernstein. Es kommt die Zeit, wo Johanna zurück zu den Großeltern nach Lübeck reist. Doch sie kommt zu spät, die Großmutter ist verstorben und so bleibt Johanna mit dem Großvater alleine. Sie hilft ihm im Weinkontor und zaghaft verbreitet sich die Kunde über ihre Heilkunst, nachdem sie dem Großvater geheilt hat. Immer wieder wird ihr Rat gesucht. Die Zeit vergeht. Johanna hat einen schweren Weg vor sich, aber auch die Liebe findet den Weg in ihr Leben…. Meine Meinung: Eine schöne Geschichte die von Melanie Manstein mit einer angenehmen Stimme vorgelesen wird. Betonung und Ausdruck an der richtigen Stelle, nicht zu langsam, mit dem Gefühl für das Buch. Dem ausgeglichenem und schönen Schreibstil der Autorin wird sie in meinen Augen auf jeden Fall gerecht. Sie vermittelt mir das Gefühl, würde ich das Buch selber lesen, ich würde es so „runter“ lesen – und das ist ein gutes Gefühl. Die Geschichte der Johanna Thurau ist einfühlsam und ruhig. Die Autorin versetzt uns mit ihrer Erzählung in das Lübeck des 19. Jahrhundert, dass sie sehr anschaulich beschreibt. Es ist sehr leicht sich in die Protagonistin Johanna zu versetzten, denn sie ist der Typ junge Frau, die manch eine von uns gerne wäre. Auf ihre Weise erfolgreich und von den meisten Menschen gern gesehen, zufrieden in ihrem Tun und von einem jungen Mann geliebt. Stark auf eine besondere Weise die beeindruckt, wird ihr Wissen angenommen und es stört sie nicht, dass es einigen Leuten so gar nicht gefällt das sie ihren eigenen Weg geht, und ihre Meinung äußert. So setzt sie sich über gewisse Regeln des Anstandes hinweg, was sie zwar kurzweilig verunsichert, aber dennoch nicht aufhält. Ihre Erfahrungen mit dem Aufstand in Frankreich, die Suche nach Antworten, sind so wunderbar miteinander verstrickt, das es eine Freude ist, dieser leichten Lektüre zu lauschen. Die Männer in diesem Roman haben jeder eine besondere Rolle im Leben der Johanna. Der Großvater, der die Rolle der Eltern übernimmt, hat es nicht leicht mit seiner selbstbewussten Enkelin. Ein Onkel, der sich eingestehen muss, das Johanna nicht das Talent ihrer Mutter zur Bernsteinschleiferin geerbt hat und der Apotheker Marcus, von dem Johanna viel lernt und der ihr ein guter Freund ist. Ohne hier zu viel zu verraten kann ich sagen, dass es weitere Herren in der Geschichte gibt, die Johanna Thurau begleiten. Ein Hörbuch, das uns zwar keine Gänsehaut und Spannungskribbeln entlockt, aber das Gefühl in die heile Welt einzutauchen, ein Rosamunde Pilcher Film sozusagen auf den Ohren… nur, dass die Bilder von der Landschaft und den Personen von ganz alleine in unserem Kopf entstehen. Fazit: Angenehme leichte Lektüre, geeignet zur Entspannung oder einfach zum Träumen.

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