Lena Johannson Himmel über der Hallig

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Inhaltsangabe zu „Himmel über der Hallig“ von Lena Johannson

Eiland des Glücks Die Kunsthistorikerin Lea erfährt, dass es auf einer Hallig ein Objekt gibt, dessen Herkunft unklar ist: eine Christus-Figur, die das Meer im 19. Jahrhundert angespült hat. Da Lea nach einer schweren Operation viel Zeit hat, macht sie sich zu Recherchezwecken auf nach Hooge - und verfällt sofort dem Zauber des winzigen Fleckchens Erde. Als sie dort dem Sylter Orgelbauer Christoph begegnet, verliebt sie sich. Gemeinsam spazieren sie stundenlang auf dem Deich, können über alles reden, genießen die Idylle und beschließen, gemeinsam auf Hooge zu bleiben. Doch als sich ein Insulaner schwer verletzt und ärztliche Hilfe erst Stunden später naht, wird Lea unsicher - und die Schatten ihrer Krankheit kehren zurück.

Jedem, der sich für das Halligleben interessiert, kann ich diesen kurzen Roman nur wärmstens empfehlen.

— Ikopiko
Ikopiko

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  • Himmel über der Hallig

    Himmel über der Hallig
    Ikopiko

    Ikopiko

    02. April 2015 um 12:03

    Lea ist Kunstkritikerin. Nach einer schweren Krebstherapie braucht sie Erholung und nimmt an dem Projekt „Hand gegen Koje“ auf der Hallig Hooge teil. Für ein paar Stunden Arbeit täglich, erhält sie eine kostenlose Unterkunft. Ein weitere Hauptgrund für ihre Reise ist jedoch, dass sie das Rätsel um die Christus-Figur in der Hooger Kirche lösen will. Ihr Aufenthalt auf Hooge fühlt sich für sie wie ein „Nach-Hause-Kommen“ an. Sie fühlt sich gleich geborgen und in die Gemeinschaft aufgenommen. Hier hat man keine Geheimnisse. Jeder weiß alles über den anderen. Was zunächst nervend klingt, hat aber auch Vorteile. Es bleibt niemand allein mit seinen Problemen. Alle halten zusammen. Durch ihre Arbeit in der Kirche lernt Lea Christoph kennen und lieben. Christoph lebt auf Sylt und ist als Orgelbauer auf Hooge tätig. Lea überlegt, ganz auf die Hallig zu ziehen, auch wenn die meisten ihr davon abraten. Man warnt sie vor dem Halligkoller. Wird sie Christoph überzeugen können, ein gemeinsames Leben auf der Hallig zu führen? Ich habe den Roman „Himmel über der Hallig“ von Lena Johannson während eines meiner Aufenthalte auf der Hallig Oland gelesen. Auch ich habe hier für meine Unterkunft gearbeitet. Und auch ich könnte dort leben, weshalb ich den Roman in nur einer Nacht verschlungen habe.

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  • Rezension zu "Himmel über der Hallig" von Lena Johannson

    Himmel über der Hallig
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    23. August 2012 um 11:20

    Dieses Buch habe ich in 2 Nächten durchgelesen. Ich wollte Abends jeweils eigentlich immer nur ein paar Seiten lesen. Naja ich habe in der ersten Nacht gelesen bis mir Endgültig die Augen zu zu fallen drohten. In der zweiten dann bis ich das Ende erreicht hatte. Es ist kein Buch was besonders Spannend oder Aktionreich ist. Es fließt dahin, der Schreibstil ist einerseits “langweilig” weil nicht sooo viel passiert aber trotzdem total fesselnd. Es ist ein Buch zum Entspannen, zum Lesen am Strand. Aber hier sollte man vorsichtig sein, denn dort besteht dann definitiv die Gefahr eines Sonnenbrandes. Die Geschichte ist in erster Linie eine Liebesgeschichte, zwischen zwei Menschen die beide beruflich auf Hooge sind. Die eine macht “Hand gegen Koje”, der andere ist Orgelbauer. Sie will außerdem etwas über ein mysteriöses Kreuz heraus finden welches in der Kirche hängt. Es ist eine Geschichte voller Sehnsucht und wenn mehr Leute dieses Buch entdecken wird Hooge wohl bald von Touristen überfallen. Denn die Hooger werden als sehr nettes, aber dennoch sehr eigenes Volk beschrieben. Es sind wirklich “Typen” mit dabei, so wie man es aus dem Norden kennt. Apropos Norden, hier habe ich doch etwas gefunden was ich nicht sooo gut fand. Lea kommt aus der Nähe von Bremerhaven gebürtig. Genauer gesagt nördlich davon. Das fand ich nicht wirklich schlimm, denn aus der Ecke komme ich Gebürtig auch. Worüber ich gestolpert bin war einfach das sie sich über den Hooger Wind beschwert hat. Klar auf einer Insel ist das Wetter immer noch ein wenig rauer, aber auch in Bremerhaven (oder wo sie genau herkommt) ist der Wind sehr rau. Ich wohne jetzt in Hamburg und wenn die Hamburger anfangen zu sagen es ist Orkan finde ich es erst angenehm weil ich so einen Wind gewohnt bin. Entweder ist Lea sehr abgestumpft durch ihren jetzigen Wohnort oder es war der Autorin nicht wirklich bekannt. Aber ganz ehrlich? Das war das einzige was mir negativ aufgestoßen ist. Und wenn es nur das ist finde ich es in der Summe nicht wirklich schlimm und bin der Meinung das man dieses Buch unbedingt lesen muss.

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