Lena Johannson

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Interview mit Lena Johannson

Interview mit LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Meinen ersten Roman, "Das Marzipanmädchen", habe ich 2007 veröffentlicht. Davor habe ich journalistisch gearbeitet - etwa seit 1995. Ich habe schon als Kind gern und viel geschrieben, Tagebuch, in der Schule, Briefe. Nach dem Start ins berufliche Schreiben war mir schnell klar, dass ich lange Texte machen will. So kam der Roman zwangsläufig.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Jeder, der mit Worten Bilder malen und immer wieder neue Formulierungen finden kann. Jemand, der Figuren entwirft, die mir zu Freunden zu werden scheinen.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ideen lauern mir überall auf. Ganz viel finde ich während meiner Recherchen zu anderen Büchern. Dann drängelt sich manchmal regelrecht eine neue Idee vor.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich verschicke etwa viermal jährlich einen Newsletter, in dem ich über meine aktuelle Arbeit erzähle, Termine nenne. Und natürlich findet man auf meiner Homepage (www.lena-johannson.de) viele Informationen und auch meine Mail-Adresse. Es gibt einige, die das nutzen und mir schreiben. Darüber freue ich mich immer. Es haben sich regelrechte Brieffreundschaften entwickelt, wobei das natürlich die Ausnahme ist. Sonst käme ich nicht mehr zum Schreiben neuer Romane ;-) Auch nach meinen Lesungen bin ich meist noch eine ganze Weile mit meinen Zuhörern im Gespräch. Das mag ich sehr.

5) Wann und was liest Du selbst?

Ich lese meistens im Bett. Was? Neben Recherchematerial verschlinge ich eigentlich alles: historische Romane, Thriller, Komödien - je nach Laune.

6) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Am Anfang war ich schon ziemlich aufgeregt. Es ist einfach toll, das Resultat aus Schweiß und manchmal auch Tränen und so vielen Stunden des Durchhaltens, wenn es gerade nicht läuft, in den Händen zu haben. Das ist übrigens auch heute noch so, nach sechs veröffentlichten Romanen.

7) Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass Figuren ein Eigenleben entwickeln. Und: Dass ich es offenbar so kann, dass viele Leser Freude daran haben. (Das waren zwei Dinge ...Entschuldigung ;-) )