Lena Klassen Wild

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Inhaltsangabe zu „Wild“ von Lena Klassen

Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.

Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Spannung pur

— evermore1993

Ein tolles Buch - mit interessanter Geschichte. Band 2 wartet auf mich, da ein ganz schöner Cliffhänger - will wissen wie es weitergeht.

— Risen

Auch das wunderschöne Cover tröstet nicht darüber hinweg, dass - für mich jedenfalls - zu viele Fragen offen bleiben, in beiden *Welten*

— GabiR

Sehr gelungen. Bin gespannt, wies es weitergeht.

— Jen_loves_reading_books

Außergewöhnliche Geschichte. Fesselnd geschrieben.

— Buecherheike

Eine wundervolle Dystopie über den perfekten Menschen und die wahre Freiheit. Abenteuerlich, spannend und voller Gefühl.

— Shaylana

Ein absoluter Pageturner - einfallsreich, spannend und gnadenlos ehrlich.

— SelectionBooks

Die Autorin hat mit ihrem Buch etwas ganz besonderes geschafft: Sie hat in mir die »wilden« Gefühle erweckt!

— NalaLayoc

Mit ihrer spannenden Geschichte um unsere wilden Gefühle hat mich Lena Klassen in ihren Bann gezogen!

— Meritamun

Eine tolle Dystopie mit tollen Charakteren! Die Ideen sind toll umgesetzt, das Buch ist ein wahrer Schatz!

— EmelyAurora

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Obwohl ich den Schreibstil persönlich nicht so gut fand, war die Story nicht schlecht. Über die gelegentlichen Klischees kann man wegsehen.

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  • Zunächst war ich skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte

    Wild

    GabiR

    10. April 2017 um 15:39

    Eine wöchentliche Injektion bekommen alle Einwohner in *Neustadt*, dadurch bleiben sie gesund, sind immer glücklich und haben absolut keine negativen Gedanken. Keine Wut, keine Trauer, keine Gewalt. Alle nehmen das hin bis auf Pi. Entweder wirken bei ihr die Injektionen nicht oder sie ist anders als die Anderen.Aber *anders* zu sein ist nicht gut, denn diejenigen, die so sind, werden verbannt. In die Wildnis, die außerhalb des Zaunes liegt, der Neustadt umgibt. Dort gibt es Gewalt, Krankheit und schlechte Versorgung.Eines Tages versagt bei einigen Menschen, darunter Pi, die Droge und sie steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung.Zunächst war ich skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, auch die ersten Seiten ließen mich noch zweifeln, ob ich mit diesem Buch warm werde, aber irgendwann hatte Lena mich gepackt, vor allem als das *Heititei* der Injektionen vorbei war und das wahre Leben begann. Ich tu mich halt etwas schwer, mit so Zukunftsvisionen, die eventuell durchaus vorstellbar sind, die ich allerdings garantiert nicht mehr erleben werde. Weil allerdings die zweite Hälfte, die in der Wildnis für mich authentischer ist, als die erste, in der sauberen, glücklichen *Neustadt*, werde ich auch den zweiten Teil lesen, der demnächst als Wanderbuch bei mir eintreffen wird und bin gespannt, ob ich dann mehr als drei Chaospunkte vergeben kann. Denn auch das wunderschöne Cover tröstet nicht darüber hinweg, dass - für mich jedenfalls - zu viele Fragen  offen bleiben, in beiden *Welten*

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    • 2
  • Rezension zu "Wild" von Lena Klassen

    Wild

    Xlaine09

    13. February 2017 um 20:51

    Rezension zu "Wild" von Lena Klassen Inhalt:In Neustadt strebt jeder danach, den neuen, perfekten Menschen zu erschaffen. Dafür werden jegliche wilde Gefühle aus dem Leben verbannt. Jeder Einwohner bekommt einmal in der Woche seine sogenannte "Glücksinjektion" gespritzt.Außerhalb Neustadts herschen allerdings Gewalt, Krankheit und Tod. Jeder, der aus der Reihe tanzt und eine Gefahr für den neuen Menschen darstellt, wird verbannt. Als die Glücksinjektion jedoch bei Pi versagt, offenbart sich ihr das Ausmaß des "neuen Menschen" und sie steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens...Cover:Der durchdringende Blick des Mädchens auf dem Cover hat mich sofort fasziniert und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die grünen Blätter im Hintergrund, lassen die helle Haut des Mädchens noch edler und "porzellanmäßiger" Aussehen. Das Cover ist top, denn es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. MeineMeinung:Ich liebe Dystopien! Von daher passt dieses Buch sowieso total in mein Beutechema ;). Auch wenn nicht alles neu ist, sind doch einige neue Ideen mit in das Buch eingeflossen, z. B. die Glücksinjektion. Die Ideen waren gut ausgearbeitet aber noch ausbaufähig. Das Ende ging mir etwas zu schnell, am Schluss kam ich leider nicht mehr richtig mit. Pi hat mir am Anfang überhaupt nicht gefallen. Sie war ignorant, ihr war alles egal und sie war ziemlich naja...dumm. Aber das war von der Autorin wahrscheinlich beabsichtigt ;D, denn nachdem Pi nicht mehr unter der Glücksdroge stand, war sie sehr intelligent und extrem aufmerksam. Ab dem Zeitpunkt hat sie mir sehr gut gefallen. Manchmal hat mich ihr ständiges denken an Lucky allerdings etwas genervt. Der Schreibstil war flüssig und gut lesbar. Zwischendrin kamen immer ein paar poetische Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Ich konnte mich gut in Pi hereinversetzen. Fazit:Eine klassische Dystopie mit neuen Ideen und eine krasse Entwicklung der Hauptfigur. Insgesamt ein tolles Buch, das ich mit 4 von 5 Sternen bewerten möchte.

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  • Sehr gelungen !

    Wild

    Jen_loves_reading_books

    06. November 2016 um 13:41

    Wild vonLena KlassenGezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit? Die Story und ihre Charaktere:Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist locker gehalten und sehr flüssig zu lesen.Obwohl mir diese Art der Geschichten nicht fremd sind, war diese hier mal sehr erfrischend, locker-flockig geschrieben, ein bisschen Liebe, Dramatik und darin eingepackt die Erkenntnis der Protagonistin , dass nicht alles Gold ist ,was glänzt.Die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Die Protagonistin Pi ist sehr sympathisch, nur ab und an nervte sie in der Wildnis mit ihrer Sehnsucht nach Lucky :-) Auch die unsympathischen Charaktere funktionieren hier gut.Denn deren Handlungsweisen sind allesamt nachvollziehbar.Der Spannungsbogen ist wirklich wunderbar aufgebaut, bis zu einem wirklich dramatischen Cliffhanger.Fazit:Das Buch hat mich wirklich überrascht.Es hat nicht lang gedauert, bis es mich in seinen Bann gezogen hat und jetzt möchte ich ganz schnell den zweiten Teil lesen.Empfehlung:Jaaaaa! Auf jeden Fall kaufen und lesen !!!!

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  • Überzeugende Dystopie

    Wild

    PMelittaM

    29. October 2016 um 12:49

    In Neustadt sind alle Menschen glücklich, es gibt keine Krankheiten, keine Gewalt – aber auch keine echten Gefühle, denn alle erhalten wöchentlich ihre Glückdosis. Peas, genannt Pi, hat das Glück allerdings nicht gepachtet, sie ist nicht wirklich glücklich, sondern schwebt eher auf einer grauen Wolke, ihre Eltern hatten nicht genug Geld, um ihr ein Geburtsdesign angedeihen zu lassen, weswegen sie nicht so perfekt ist wie die meisten anderen Jugendlichen, z. B. ihre Freundin Moon, ihr Name beruht auf einem Schreibfehler und sollte eigentlich Peace lauten und ein Freund wurde ihr auch noch nicht zugeteilt.Eines Tages stimmt etwas mit der Glücksdosis nicht und Pi fällt mit vier weiteren Neustädtern aus dem Glücksstrom. Plötzlich sind da Gefühle und der Wunsch, weiterhin man selbst zu sein und nicht in der Glückswatte zu versinken. Keiner darf merken, was passiert ist und die Außenwelt, die Wildnis um Neustadt, die bisher No-Go-Gebiet war, denn dort wimmelt es nur so vor Keimen und Verbrechern, scheint plötzlich der einzige Ort zu sein, an dem die Fünf sicher sind. Doch auch in Neustadt ist nicht alles so, wie gedacht …Die Autorin lässt Pi ihre Geschichte selbst in Ich-Form erzählen und so erfährt man das Geschehen aus erster Hand, ist als Leser zusammen mit Pi verwirrt, erfreut und geschockt. Mir gefällt, wie die Autorin den Leser und Pi nach und nach in die Geheimnisse ihrer Welt einführt, während Pi vollkommen naiv an die Dinge herangeführt wird, ahnt der Leser schon Einiges, aber das ganze Ausmaß erschreckt dann doch. Nicht jeder Charakter wird am Ende überlebt haben, so dass Pi und den Leser manche sehr emotionale Szene erwartet, die die Autorin alle gut gemeistert hat. Wer glückliche Enden liebt, könnte enttäuscht werden. Ich allerdings mag realistische Enden und die sind eben nicht immer happy.Lena Klassen hat eine interessante dystopische Welt geschaffen und auch ihre Charaktere gefallen mir gut. Die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf und ist sehr spannend.Das Ende schreit nach einer Fortsetzung und mit „Wach“ gibt es diese auch. Das Ebook ruht bereits auf meinem Reader und ich bin gespannt, was noch auf Pi und ihre Gefährten zukommt. „Wild“ hat mich gut unterhalten und erhält von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    • 6
  • Wild oder einfach nur menschlich?

    Wild

    Books-have-a-soul

    26. October 2016 um 07:26

    Wild hat ein Cover, das mich sofort angesprochen hat. Der Klappentext in Verbindung mit dem Wissen, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, haben einige tolle Lesestunden versprochen und ich wurde nicht enttäuscht.Den lockeren Schreibstil habe ich als sehr bildhaft empfunden und ich konnte alles deutlich vor meinen Augen sehen. Ehrlich gesagt wusste ich im ersten Drittel nicht so genau, wo das ganze hinführen soll. Ich empfand alles als sehr verwirrend, aber auf jeden Fall im positiven Sinne. Nach und nach wurde die Spannung gesteigert und spätestens ab der Hälfte, ging mir die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf und ich hatte das Gefühl immer weiterlesen zu müssen.Die Hauptprotagonistin Pi wusste meistens nicht so genau, was sie eigentlich will und wo sie hingehört. In vielen Situationen wusste auch ich selbst nicht, was ich von ihr halten soll, dabei darf man ihr eigentlich keinen Vorwurf machen, denn sie wurde in eine Welt aus Lügen hineingeboren. Von den ganzen Charakteren war es für mich Orion, der mir am sympathischsten war. Er weiß genau was er will und ist zudem jemand, auf den man sich absolut verlassen kann. Moon dagegen konnte ich auf Anhieb nicht leiden. Sie wirkte arrogant und so übertrieben gut gelaunt, dass mir das schnell auf die Nerven ging.Die Autorin hat mit diesem Buch eine Welt geschaffen, in der sie ganz geschickt unerwartete Wendungen eingebaut hat, auf die ich persönlich niemals gekommen wäre. Einige Dinge haben mich schockiert und erschüttert zurückgelassen. Man kann bei dieser Geschichte mitfiebern, zittern, hoffen und weinen.Fazit: Wild ist eine gut durchdachte und angsteinflößende Dystopie, die mit Sicherheit für jeden Leser die ein oder andere Überraschung bereithält. Ich bin sehr gespannt, was mich in Band zwei erwartet und empfehle es sehr gerne weiter!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1218

    PMelittaM

    22. October 2016 um 16:11
  • Ist eine Welt ohne Gefühle wirklich besser?

    Wild

    Shaylana

    16. October 2016 um 19:10

    Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?Ich habe den Roman von Lena Klassen innerhalb eines Tages verschlungen. Wild steigt ganz Eindeutig zu meinen Lieblingen der Dystopien auf. Diesmal hat sich die Gesellschaft überlegt, dass man ohne Gefühle und mit künstlich, injiziertem Glück Kriege verhindern, den perfekten Menschen planen und so ein Leben voller Zufriedenheit erschaffen kann. Die Protagonistin Pi, eigentlich Peas, scheint allerdings etwas aus der Reihe zu fallen. Da ihre Eltern sie keiner Schönheits- oder Verbesserungs OPs unterzogen haben, ihr bester Freund Lucky als Partner für ihre beste Freundin auserkoren wird, fühlt sie sich alles andere als glücklich, dabei sollte ihr das doch egal sein. Und plötzlich ist sie mit diesem Gefühl nicht mehr allein. Aus Angst vor dem System und wieder in diese merkwürdige "Glückseligkeit" zurückgeschoben zu werden, muss Pi eine schwere Entscheidung treffen. Hier schafft die Autorin es wunderbar den merkwürdigen gefühllosen Glückszustand von den "wilden Gefühlen" abzugrenzen und in ihre Charaktere einzuweben. So gibt es eine Situation ganz am Anfang, bei deren Reaktion der Charaktere sich bei mir nur Verwunderung einsetzte. Nach und nach wird der Glücksstrom greifbar und der Leser beginnt das System zu hinterfragen und vor allem auch, was es mit der Wildnis auf sich hat.Pi entwickelt sich während des Romans ganz schön weiter. Vom Mädchen, das bisher eher im Hintergrund stand und sich ängstlich hinter anderen verkriecht, lernt sie dazu und wird selbstbewusster. Einige ihrer Handlungen wirkten auf mich sehr naiv, da sie aber bisher keinen Umgang mit Gefühlen gelernt hat, ist das aber durchaus nachvollziehbar.Das Buch baut nach und nach mehr Spannung auf, hat auch einige ruhigere Passagen, in denen man sich der neuen Welt bewusst wird. Die anderen Charaktere, deren Geschichten am Ende definitiv noch nicht abgeschlossen sind, machen mich neugierig auf den zweiten Teil. Vor allem, da noch nicht alle Geheimnisse gelüftet sind. Einen riesigen Cliffhanger gibt es allerdings nicht. Wild ist eine interessante Dystopie, deren Fokus vor allem auf der Frage beruht, wie viel besser eine Gesellschaft voller künstlichem Glück ist. Die Autorin hat hier den Unterschied zwischen den Menschen im Glücksstrom und den wilden Gefühlen sehr anschaulich anhand ihrer Charaktere und deren verschiedenen Reaktionen veranschaulicht. 

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    • 2
  • Fesselnd, außergewöhnlich

    Wild

    Buecherheike

    11. October 2016 um 16:28

    163/2016WILD von Lena Klassen 💖💖Drachenmond💖💖Ich liebe die Drachenmondbücher. Sie sind immer etwas ganz besonderes. Die Verlegerin hat echt ein Händchen für außergewöhnliche Geschichten.WILD gehört zu den Büchern, die sich von hinten anschleichen um dich dann zu packen und erst nach dem letzten Wort wieder loszulassen. Wenn du Glück hast...Anfangs wusste ich mit der Geschichte nicht so recht was anzufangen. Die Handlung plätscherte so vor sich hin. Ich wusste nicht so recht, wo das hinführen sollte. Aber dann war es aufeinmal 3 Uhr morgens und die Geschichte aus. Jetzt fiebere ich Teil 2 entgegen und ich werde die Geschichte wohl nicht noch einmal unterschätzen. Ich finde, Lena Klassen zeigt in ihrer Geschichte, wie sehr wir doch die Summe unserer Gefühle und Emotionen sind. Wie sie unser Handeln bestimmen, auch wenn uns das vielleicht gar nicht so bewusst ist.

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  • Ein absoluter Pageturner - einfallsreich, spannend und gnadenlos ehrlich.

    Wild

    SelectionBooks

    29. September 2016 um 12:11

    „Wild“ von Lena Klassen wurde mir von einer Freundin empfohlen. Da ich Dystopien liebe, konnte ich an diesem Drachenmond Buch natürlich nicht vorbei. Da ich die Autorin nicht kannte, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen. Doch schon nach ein paar Seiten konnte mich das Buch vollkommen in seinen Bann ziehen. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Der Weltenentwurf gefällt mir wahnsinnig gut und durch viele überraschende Wendungen kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Klare Leseempfehlung! Pi ist siebzehn Jahre alt und eigentlich ein unauffälliges, eher zurückhaltendes junges Mädchen. Bis eines Tages ihre Glückswelle versagt und sie ihr Leben zum ersten Mal richtig wahrnimmt, ohne den leichten Schleier, der sonst ihre Gedanken umhüllt. Pi lebt in Neustadt, in einem perfekten System mit perfekten Menschen. Jeder Mensch erhält regelmäßig eine Glückswelle. Dadurch gibt es keinen Kummer und kein Leid mehr. Alle sind fröhlich und das Leben verläuft harmonisch und problemlos. Selbst die Partner werden zugeteilt, nachdem ausgewertet wurde, wer am besten zusammenpasst. Doch ohne die Glücksdroge wird Pi zum ersten Mal klar, welche Nachteile dieses Leben bietet. Die Menschen um sie herum sind kalt und gefühllos. Selbst der Tod eines Menschen wird mit einem Achselzucken abgetan. Verbrecher werden kurzerhand in die Wildnis verbannt, wo der Tod schon auf sie wartet. Schnell wird Pi klar, dass sie sich ein Leben ohne echte Gefühle nicht mehr vorstellen kann und ihr Weg führt sie schließlich in die Wildnis. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des wunderbar flüssigen und detailhaften Schreibstils sehr leicht gefallen. Das Kopfkino schaltet sich direkt ein und ich bin wahnsinnig schnell in der von Lena Klassen erschaffenen Welt versunken. Der Weltenentwurf ist unglaublich faszinierend. Auf den ersten Blick wirkt alles so friedlich. Wer träumt nicht von einer besseren Welt ohne Kummer, Leid und Angst? Das Leben in Neustadt ist auf den ersten Blick einfach perfekt. Doch als mit der Glückswelle von Pi etwas schiefgeht, erkennt man zum ersten Mal, welchen Preis die Menschen für ihr perfektes Leben zahlen mussten. Ohne es zu wissen, haben sie alle mit dem bezahlt, was die Menschlichkeit eines Lebewesens ausmacht. Ihr Glück und ihre Freude sind nur oberflächlich, denn durch die Droge empfinden sie keine wahren Gefühle mehr. Und das Schlimmste daran: Alle sind vollkommen zufrieden. Als bei Pi die Glücksdroge versagt, ist sie ihren Gefühlen mit einem Mal hilflos ausgeliefert. Schon immer hatte sie ein Auge auf Lucky geworfen, der ihrer Freundin Moon als Partner zugeteilt wurde. Pi erkennt nun, wie falsch das Verhalten der Menschen ohne Gefühle ist. Denn es gibt auch keinen Neid und keine Eifersucht. Egal mit wie vielen Frauen Lucky anbändelt, Moon lässt sein Verhalten völlig kalt. Denn in einer Welt ohne Liebe ist Treue bedeutungslos. Der gesamte Weltenentwurf wurde gut durchdacht und wirkt erschreckend realistisch. Die Autorin konnte mich mit ihrem erschreckenden Zukunftsszenario auf ganzer Linie begeistern. Auch die Protagonisten wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Niemand ist perfekt, sie alle haben ihre Ecken und Kanten. Dadurch wirken die Charaktere sehr authentisch und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Pi. Unter der Glücksdroge war sie ein ruhiges, tollpatschiges Mädchen. Mit dem Entdecken ihrer Gefühle entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten und mutigen jungen Frau, die für ihre Ideale kämpft. Trotzdem ist sie nicht die perfekte, aufopferungsvolle und todesmutige Heldin, die man oft in Dystopien findet. Gerade deshalb konnte ich super mit Pi mitfiebern. Durch viele überraschende Wendungen bleibt das Buch vom Anfang bis zum Ende spannend. Die Autorin hat sich wirklich einiges einfallen lassen, um den Leser immer wieder in eine andere Richtung zu lenken. Es passiert wirklich wahninnig viel, ohne dass auch nur eine Szene überhastet wirkt. Am überraschendsten war für mich das Ende. Es ist gnadenlos ehrlich, authentisch und hart. Da die Lena Klassen generell sehr realitätsnah und authentisch schreibt, passt das Ende gut zur Geschichte. Trotzdem bin ich wahnsinnig froh, dass "Wild" letztendlich kein Einzelband geblieben ist. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, den finalen Band "Wach" zu lesen. „Wild“ von Lena Klassen ist eine wundervolle Dystopie, die man einfach gelesen haben muss. Ein erschreckendes Zukunftsszenario, authentische Charaktere und jede Menge überraschende Wendungen machen „Wild“ zu einem richtigen Pageturner, der in keinem Regal fehlen sollte.

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  • Eine Welt voller Glück?

    Wild

    Zank

    21. September 2016 um 19:20

    Pi lebt in Neustadt, einer Stadt voller Glück. Es gibt keine sogenannten wilden Gefühle mehr, nur noch eine wöchentliche Injektion einer Glücksdroge. Doch als diese bei Pi nicht wirkt, merkt sie schnell, wie oberflächlich der schöne Schein ihrer Welt ist. Zusammen mit ihrem Freund Lucky und drei anderen Jugendlichen steht sie auf einmal vor der Entscheidung, in ihr altes Leben zurückzukehren oder in die gefährliche und keimverseuchte Wildnis zu fliehen.Der Schreibstil von Lena Klassen ist so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte und in den Lesepausen viel über die Geschichte nachgedacht habe. Gleich zu Beginn erlebt der Leser die schockierenden Reaktionen der Menschen auf den Sturz eines Jungen vom Schuldach mit und man kann sie gut in Pis Lage und Gefühle hineinversetzen.Pi ist ein sympathischer Hauptcharakter. Ihre Tollpatschigkeit im Glücksdrogenrausch macht sie genauso liebenswert wie ihre plötzliche Klarheit nach der defekten Dosis. Man merkt, dass sie von dem herrschenden System permanent indoktriniert wurde, so dass es ihr schwer fällt, ihr Schulwissen zu hinterfragen. Orion, den genetisch optimierten Sportler, mochte ich persönlich lieber als den Frauenheld Lucky. Besonders gut hat mir aber auch die Darstellung von Star, der jüngeren Schwester des gestürzten Jungen, gefallen - an ihr sieht man sehr deutlich, welche (auch negativen) Auswirkungen plötzliche Gefühle auf einen Menschen haben können.Gespannt habe ich Pis Weg verfolgt und obwohl ich schon viele ähnliche Jugendbücher gelesen habe, gehört "Wild" für mich auf jeden Fall zu den außergewöhnlicheren und besseren Dystopien! Neben Glücksdrogen sind hier auch ähnlich wie bei der „Pretty“-Trilogie von Scott Westerfeld Schönheitsoperationen für Jugendliche an der Tagesordnung. Die unterdrückten Gefühle erinnern hingegen an die "Amor"-Trilogie von Lauren Oliver. Ich freue mich schon auf  Band 2 "Wach" und hoffe, dass mich dieser ebenso begeistern kann wie "Wild" es getan hat! Ganz klare Leseempfehlung für alle Liebhaber von spannenden Dystopien und der beiden oben genannten Trilogien.

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  • Eine absolut grandiose Dystopie, die Lust auf mehr macht

    Wild

    Bookilicious

    09. July 2016 um 22:21

    *Inhalt*Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)*Infos zum Buch*Seitenzahl: 384  Seiten
Verlag: Drachenmond VerlagPreis: 14,90 € (Taschenbuch) / 4,99€ (Ebook)Erscheinungsdatum: 11.03.2015 ISBN: 978-3931989798*Infos zur Autorin*Lena Klassen wollte schon immer ihre Leidenschaft für Bücher zum Beruf machen. Sie studierte Literaturwissenschaft und arbeitet seit 2001 als freie Autorin für große und kleine Verlage, auch als Selfpublisherin ist sie inzwischen erfolgreich. Sie schreibt vor allem klassische Fantasy und Urban Fantasy und liebt romantische, leicht düstere und vor allem spannende Geschichten.Mit ihrer Familie und zwei frechen Katzen lebt die Autorin in Westfalen. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)*Erster Satz des Buches*"Niemand konnte so malerisch sterben wie Moon."*Fazit*"Wild" ist ein Roman der Autorin Lena Klassen. Eigentlich bin ich nur auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich das Verlagsprogramm des Drachenmond-Verlages ganz spannend fand und es genauestens durchstöbert habe. Da meine letzte Dystopie nun doch schon etwas länger zurückliegt, konnte ich es kaum erwarten das Buch zu lesen und so begann ich eines schönen Abends mit diesem Buch - und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Schon die ersten Seiten fesselten mich und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.  Lena Klassen entführt uns in eine ganz andere Welt, weit in der Zukunft, in der man wöchentlich Glücksinjektionen erhält, damit man auch ja glücklich und zufrieden ist - denn glückliche Menschen zetteln keine Rebellion an und begehen keine Kriege. Solche "wilden Gefühle" beinhalten wohl alles, was tiefer geht und in irgendeiner Form zur Handlungen "zwingt": Liebe, Eifersucht, Zorn, etc. Die Menschen in Neustadt, Glückstadt und wie die Städte alle heißen, sind stets glücklich und zufrieden - und wollen an diesem Zustand auch nichts ändern. Eines Tage jedoch versagt die Glücksdroge und einige Schüler, darunter Pi, müssen am eigenen Leib spüren wie es ist, auch andere Gefühle empfinden zu können...Die Geschichte ist grandios, die Handlung durchdacht und das Buch so so so spannend, dass man es am liebsten in einem Rutsch lesen möchte. Auch wenn ich so meine Schwierigkeiten hatte, mich in die Charaktere einzufinden (was auf Grund der fehlenden Emotion allerdings auch verständlich ist), konnte ich die Handlungen der einzelnen Protagonisten doch ziemlich gut nachvollziehen und hoffte, bangte, schauderte, liebte, freute und fürchtete mich mit jedem einzelnen Charakter, der dazu fähig war. Lena Klassen schafft es, eine völlig neue, andersartige Welt zu kreieren, die man sich in der Zukunft tatsächlich vorstellen könnte, denn was könnte den Herrschern dieser Erde wohl besser gefallen, als eine völlig untergebene Menschheit, ohne jegliche Empfindungen fernab von Glück und Zufriedenheit? Doch auch dies ist nicht so perfekt, wie es auf den ersten Blick scheint, denn auch, wenn die Menschheit zufrieden scheint, so gibt sie sich doch selbst ein Stück weit auf... Insgesamt kann ich euch dieses Werk nur absolut empfehlen, denn es strotzt nur so vor Spannung, Emotionen (auch wenn dieses eigentlich nicht vorhanden sein sollten) und unerwarteten Wendungen, dass man dieses Werk einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für Fans von Dystonien ein absolutes muss!Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Wenn Glück nur Illusion ist, würdest du für die Freiheit kämpfen?

    Wild

    NalaLayoc

    08. July 2016 um 17:27

    » www.nalalayoc.blogspot.de «Das Cover ist ein Traum. Total schön mit dem Mädchen vorne drauf und den Blättern, die ihr Gesicht umrahmen. Auch die Schriftart gefällt mir. Ein kurzer, einprägsamer Titel. Alles in allem ein stimmiges Bild!Die Grundidee hat mich faszniert. Es ist eine Dystopie und wie es eben oft so ist, gibt es eine böse Regierung und ein paar Freiheitskämpfer. Das war hier nicht anders. Trotzdem fand ich diese Geschichte besonders, die Grundidee einfach spannend. Sie wurde hier gut umgesetzt.Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Charaktere. Sie waren niemals nur schwarz und weiß, sie waren vielschichtig und bunt. Ich konnte unsere Protagonistin Pi meistens gut verstehen und nachvollziehen. Sie war nicht immer ein sympathischer Hauptcharakter, aber ich habe sie sehr gemocht und mit ihr gelitten. Nur manchmal war sie mir etwas zu Sprunghaft, hat ihre Meinung zu schnell geändert, was zwar die Story voran gebracht hat, aber nicht zu der Pi gepasst hat, die wir bisher kennen gelernt haben. Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut. Von Orion über Jeska; ich habe viele sehr ins Herz geschlossen!Zu der Geschichte muss ich sagen, dass mir die erste Hälfte des Buches ganz gut gefallen hat, es aber auch stellenweise ziemlich langatmig war. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass es endlich vorangeht. Dafür hat die zweite Hälfte mich umso mehr begeistert. Ab da konnte ich mein eReader auch nicht aus der Hand legen. Mein Fazit Die Autorin hat mit ihrem Buch etwas ganz besonderes geschafft: Sie hat in mir die »wilden« Gefühle erweckt. Freude, Hass, Schmerz - die ganze Palette. Das Buch hat mich auf Reisen geschickt und mich nicht mehr losgelassen!

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  • Wild...

    Wild

    NataschaSuennen

    03. July 2016 um 16:39

    Peas wohnt in Neustadt, einer Stadt, in der jeder glücklich und gesund ist. Jeder Bewohner bekommt wöchentlich eine Glücksinjektion, die negative Gefühle unterdrückt, doch bei Peas wirkt die Glücksdroge nicht richtig. Sie schwebt nicht wie ihre Freunde auf einer unsichtbaren Wolke und ist nicht so glücklich wie sie sein sollte. Als ein Junge stirbt und es außer ihr allen egal zu sein scheint, weiß Pi, dass sie so nicht weiterleben kann. Doch was soll sie tun? Es ist gefährlich in Neustadt nicht glücklich zu sein, man kann in die Wildnis verbannt werden, da wo alle Kranken und Verbrecher hausen. Doch ist Pi vielleicht nicht die Einzige, die so fühlt? Sie muss sich entscheiden: täuscht sie weiter vor glücklich zu sein und kann dafür bei ihrer großen Liebe Lucky und ihrer besten Freundin Moon bleiben oder geht sie weg, in eine Welt, die sie nicht kennt, aber wo sie ihre eigenen Gefühle haben darf? Man taucht direkt in die Geschichte ein, denn der Schreibstil ist sehr locker. Am Anfang ist es zwar noch etwas schwierig das System von Neustadt zu verstehen, aber das legt sich schnell. Peas ist eine tolle Protagonistin, deren Gefühlschaos man sehr gut nachvollziehen kann. Wild ist eine unterhaltsame Dystopie mit einer gelungen Mischung aus Action und Liebe und das Cover passt perfekt zur Geschichte. Ich mochte das Buch sehr und kann es kaum erwarten, zu wissen wie es weitergeht.

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  • "Wild" von Lena Klassen

    Wild

    Lyjana

    28. May 2016 um 17:51

    Die Handlung spielt in Neustadt, einer von vielen Städten in der die, von Glücksinjektionen, immer fröhlichen Menschen leben. Doch die siebzehnjährige Peas scheint nie ganz genau so glücklich und zufrieden zu sein, wie die Anderen in ihrer Umgebung. Die Glücksinjektionen von Peas, kurz Pi, Orion, einem Mitschüler, Star, der Schwester eines schwerverunglückten Jungens und Lucky, Peas große Liebe, versagt. Nach einigen Turbulenzen entscheiden sich die Jugendlichen dazu die Stadt zu verlassen und ihr Glück in der von Krankheit und Kriminellen verseuchten Wildnis zu versuchen. Die Regierung Neustadts versucht die Jugendlichen rechtzeitig einzufangen, dennoch gelingt einigen von ihnen die Flucht. Zentral im Buch ist hierbei Peas innerer Kampf, sie muss sich zwischen Lucky und Sicherheit oder ihrer eigenen Freiheit entscheiden. Die verschiedenen wiederkehrenden Gefühle beeinflussen Peas Entscheidung, will sie lieber frei sein oder die Liebe ihres Lebens wiedersehen? Schließlich entscheidet Peas sich nach Neustadt zurückzukehren um Lucky wiederzutreffen. Dort angekommen heckt Peas einen Plan aus, wie sie es gemeinsam mit Lucky zurück in die Wildnis schaffen könnte. Während Peas so tut als hätte die erneute Glückinjektion ihre anderen Gefühle wieder abgetötet, infiziert sie sich selbst und Lucky mit einer tödlichen Krankheit. Ihr Plan geht auf, gemeinsam mit Lucky darf sie wieder zurück in die Wildnis, Doch während ihr Immunsystem stark genug ist um einige Tage zu überleben, stirbt Lucky wenige Tage nach der Infektion. Der innere Konflikt im Buch ist deutlich dargestellt, obwohl Peas dank der Glücksinjektion eigentlich nur Fröhlichkeit und Zufriedenheit empfinden sollte. Ebenfalls klar ist von Anfang an, dass Peas nicht annährend so glücklich ist wie, beispielsweise, ihre beste Freundin Moon. Im Laufe des Buches wird immer deutlicher wie gerne Peas mit Lucky zusammen wäre, der aber bereits mit Moon ein Pärchen bildet. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Charaktere und Orte werden gut erklärt, ohne dabei überladen zu wirken. Rechtschreibfehler gibt es so weit ich das beurteilen konnte keine und persönlich fand ich auch die Kapitelanfänge des Buches durch die gedruckten Blätter sehr schön dargestellt. Leider gefiel mir das Ende überhaupt nicht, das könnte aber daran liegen, dass ich total auf Happy Ends und Friede Freude Eierkuchen stehe. Ob ich mir den zweiten Teil auch noch kaufe bleibt noch abzuwarten, da ich als Schülerin ja nicht über sonderlich viel Geld verfüge und ich somit auch immer genau schauen muss welche Bücher ich mir kaufe.

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  • Fesselnd, spannend, überraschend - wild!

    Wild

    EmelyAurora

    08. May 2016 um 01:52

    Das Buch habe ich in der tollen Drachenpost bekommen, von der ich schonmal berichtet habe! Ich habe dem Buch zunächst keine Beachtung geschenkt - zu unrecht! Es hat mich gefesselt und einfach nur begeistert! Die Charaktere in der Geschichte haben mich allesamt beeindruckt, denn sie hatten alle Charakter (wobei ja viele von der Glücksdroge zugedröhnt waren). Besonders Moon war ein unerwartet vielschichtiger Charakter. Peas mochte ich auch gut leiden! Anfangs hat sie mich etwas irritiert, weil sie ja total benebelt und tollpatschig war, was irgendwie nicht ganz in das Bild der tollen und gesunden Menschen gepasst hat. Aber das wurde ja noch aufgeklärt, wie generell alles, was mir am Anfang seltsam vorkam. Das sollte definitiv so sein. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Lucky und Orion. Sie waren mir beide auf Anhieb sympathisch! SO unterschiedlich sie auch sind - Orion stark, sportlich und wagemutig, Lucky ehrlich, gefühlvoll, verliebt und freiheitssuchend - ich fand sie beide so toll! Es war unglaublich interessant, die Details der Gesellschaft und der Wildnis zu erfahren, denn diese waren so gut durchdacht und wirkten auch total echt auf mich, was mich durchaus zum Grübeln gebracht hat und mir gleichzeitig auch einen Schauer über den Rücken hat laufen lassen. Ich konnte die ganze Geschichte total mitfiebern und freue michs chon auf die Fortsetzung, die ja demnächst erscheint! Ich finde, dass das Buch ein Muss für jeden Dystopie-Fan ist! Wirklich! Schreibstil: Es wird aus Peas' Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Es ist wundervoll erfrischend, wie man alles durch Peas Augen erlebt! Ihre Gefühle haben mich getroffen und mitgenommen und ihre Sicht auf die Dinge war sehr interessant. Man konnte ihre Ängste und Befürchtungen gut nachvollziehen. Cover: Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Cover gut zum Inhalt passt, aber auf mich wirkt es eher wie ein Cover für ein Fantasybuch, nicht wie eine Dystopie. Es sieht Wild und natürlich aus, einfach nicht nach Dystopie. Dennoch finde ich es sehr hübsch!   Bewertung: 5 von 5 für eine unglaublich tolle Dystopie, die mich sogar zum Weinen gebracht hat!

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