Lena Knodt Carim

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Inhaltsangabe zu „Carim“ von Lena Knodt

Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.
Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.
Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.

Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt – und seit Jahren tut.

Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen – denn der Drache schlüpft.

In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen …

Ich bin begeistert!

— Maxi2011

Fantasy ohne Stereotypen! Großes Kino!

— AlinaSub

Eine Geschichte voller Feuer und Flammen!

— Amy_Thyndal

Interessanter Protagonist

— Larissa23

Eine bildgewaltige Geschichte über einen im Herzen zerrissenen Mann, in der vor allem die Charakterentwicklung im Vordergrund steht.

— Shaylana

Wenn zwei Bestien aufeinander treffen ... sehr spannend und erfrischend menschlich.

— Julia-Lalena-Stoecken

Spannende und abenteuerliche Handlung mit einem etwas unsympathischen Protagonisten, die dennoch meine Lust aufs Weiterlesen wecken konnte!

— Annabo

fesselndes Geschehen um einen machthungrigen Drachentöter

— SilVia28

Machtgieriger Protagonist und ein faszinierender Drache

— Irrwichtel

Allein schon wegen dem ungewöhnlichen Protagonisten lesenswert!

— jessi_here

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  • Ich bin begeistert!

    Carim

    Maxi2011

    05. December 2017 um 12:50

    Vielen Dank an denEisermann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.   In dieser Geschichte gehtes um Carim, einen jungen Mann mit einer tragischen Vergangenheit. Einen Mannder Spaß am Töten von Drachen hat und sein Geld mit dem töten von Drachenverdient, bis er bei einer Jagd auf ein Drachenweibchen trifft die ihre Eierbeschützen will. Etwas Unvorhergesehenes geschieht und Carim in eine völligneue Welt katapultiert wird.   Die Autorin hat michdirekt mit ihrem schönen und flüssigen Schreibstil begeistert, der einen sofesselt das man nicht mehr aufhören mag zu lesen. Die Seiten flogen nur sodahin und ich bin traurig dass es doch so schnell geendet hat. DieProtagonisten sowie die Umgebungen und Orte sind super beschrieben, dass ichmir alles wirklich bildlich vorstellen konnte. Rika war eine meinerliebsten Buchfiguren, mit ihrer harten und trotzdem auch weichen Seite, diewunderbar mit Carim harmonierte. Er ist wirklich das komplette Gegenteil,Machthungrig, Grob und verletzend und trotzdem lernt er durch Rika eine völligneue Seite in seinem Leben kennen.   Eine traurigeVergangenheit, eine Schicksalshafte Fügung, eine Bindung die immer tiefer wirdund ein Mann der mit sich selbst noch nicht im reinen ist. „Carim –Drachentöter“ hat mich absolut überrascht begeistert und zutiefst Berührt, dasich an manchen Stellen wirklich Tränen in den Augen hatte. Aber auch die prieseRomantik und Humor war vertreten und lockerte die anhaltende Spannung impositiven Sinne auf.   Fazit: Eine klare Kaufempfehlungvon mir für dieses tolle Werk aus der Feder von Lena Knodt. Ich bin wirklichglücklich es gelesen zu haben und werde es bestimmt öfters noch mal lesen.    Vielen lieben Dank nochmal an den Eisermann Verlag.   Lg eure Tanya  

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  • Keine alltägliche Drachengeschichte

    Carim

    Christian_Muenzinger

    02. December 2017 um 11:51

    Der Einstieg in Carim Drachentöter hat mir gut gefallen. Ohne lange Vorrede ist man sofort mitten in der Handlung und lernt den Titelhelden kennen. Gerade anfangs wird dieses Bild geprägt von einem nicht ganz stereotypischen Fantasyhelden, der Lust auf mehr macht und das Interesse an der Geschichte weckt. Der Schreibstil von Lena Knodt gefällt mir gut und lässt sich flüssig lesen. Dabei verzichtet sie auf ausschweifende Beschreibungen. Dies betrifft auch die Welt der Geschichte, wodurch es an manchen Stellen etwas schwierig wird sich ein genaues Bild in den Kopf zu rufen. Hier hätte ich mir mehr Einblicke gewünscht. Der Protagonist gefällt mir sehr gut! Es ist schön, wenn man mal einen etwas anderen Helden hat, den man auch hassen und verachten kann. Es gibt aber auch die Szenen, in denen ich mich total mit ihm identifizieren kann. Diese Zerrissenheit des Protagonisten ist für mich nicht immer logisch und schlüssig und teilweise zu sprunghaft in ihren Extremen. Hier hätte man mehr aus diesem inneren Konflikt machen können. Bei den Entscheidungen in Schlüsselszenen ist mir die Entwicklung von Carim zu gering. Der Plot ist spannend und sehr zielführend geschrieben. Auch hier zeigt sich das Bild der wenigen Ausschweifungen und so bleibt die volle Konzentration auf der Haupthandlung. Dies finde ich persönlich sehr erfrischend und gut umgesetzt. Allerdings bleiben mit fortlaufender Dauer die Überraschungsmomente aus, was auf die geringe Gesamtentwicklung des Protagonisten zurückzuführen ist. Fazit Wenn es um Drachen geht, bin ich sofort Feuer und Flamme! Carim Drachentöter bildet da keine Ausnahme, auch wenn es diesmal, dem Titel nach, den Drachen an den Kragen geht. Überzeugt hat mich besonders der Protagonist, trotz kleinerer Schwächen. Ansonsten ist es ein guter Auftakt in eine interessante Buchreihe, die mich super unterhalten hat.  Dafür gibt es noch 4 Sterne.

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  • Carim Drachentöter

    Carim

    AlinaSub

    14. November 2017 um 20:39

    Eine spannende, tolle Geschichte. Carim ist so ein einzigartiger protagonist, der einen mit seiner zwiespaltigen Art fasziniert.

  • Drachentöter - oder Drachenreiter?

    Carim

    Amy_Thyndal

    19. October 2017 um 16:50

    Carim, erfolgreicher Drachentöter und Menschenfeind, weiß erst gar nicht, was er mit dem frisch geschlüpften Drachen anfangen soll, der aus einem erbeuteten Ei kam. Töten und verkaufen? Nein - zähmen und die Welt beherrschen! Dass das nicht so leicht ist, stellt Carim nur allzu bald fest, und dennoch entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihm und dem Drachen. Kann Vlynnar Carim helfen, eine hohe Position und Ruhm zu erlangen? Und vor allem - kann er ihm helfen, sein verbittertes Selbst abzulegen?"Carim - Drachentöter" war ein spannender und mitreißender Roman, der mir sehr gefallen hat. Weder Carim noch Vlynnar waren mir anfangs sympathisch, aber das gab der Geschichte für mich umso mehr Biss und machte sie nur interessanter. Nach und nach entpuppt sich Carim als vielschichtiger Charakter, der nicht nur das Töten im Sinn hat - eine tolle Entwicklung! Auf seinen Drachen Vlynnar bin ich natürlich total neidisch. Viel Action und eine schön ausgearbeitete Welt runden den Roman ab. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!

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  • Carim, der Drachentöter

    Carim

    Cadness

    18. October 2017 um 15:49

    In „Carim – Drachentöter“ geht es um Carim, dessen Herz voller Gier, Schmerz und Machtbesessenheit ist und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, jeden Drachen zu vernichten, der es wagt, sich ihm in den Weg zu stellen. Als er jedoch eines Tages einer Drachenmutter ihr Ei klaut, um dieses auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, ahnt er nicht, was er damit für eine Reaktionskette auslöst. Denn bevor es es auf dem Markt verkaufen kann, schlüpft das Drachenbaby und Carim fasst einen waghalsigen Entschluss, der nicht nur sein Leben komplett auf den Kopf stellen wird..  Mir hat die Grundidee auf Anhieb gefallen, da es hier nicht die typische Art von Protagonist gibt, wie sie in anderen Büchern zu finden ist. Carim ist nicht nur ein Einzelgänger, sondern auch egoistisch und kaltblütig. Seinen Job erledigt er mit bravour und jeder, der es wagt, sich ihm in den Weg zu stellen, wird es früher oder später bereuen. Er ist wahrlich kein Sympathisant und macht es einem nicht einfach, ihn zu mögen. Ich habe meine Zeit gebraucht, um mit ihm zurecht zu kommen und habe ihn für manchen seiner Einfälle verflucht. Gleichzeitig haben mich die vielen Anspielungen zu seiner Vergangenheit, die immer mal wieder in der Handlung mit eingebaut wurden, sehr neugierig gemacht und ich wollte unbedingt hinter seine wohl behüteten Geheimnisse kommen.  Obwohl die Autorin einen sehr flüssigen Schreibstil hat und Situationen in wenigen Sätzen umfassend beschreibt, hat mir noch irgendetwas gefehlt, um komplett in das Geschehen abtauchen zu können. Dafür gefielen mir die immer mal auftauchenden Erklärungen zu den verschiedenen Drachenarten und ihren Fähigkeiten umso mehr.  Mit jedem Kapitel verstärkte sich die Bindung zwischen Carim und seinem Drachen Vlynnar, was ich sehr schön fand. Sie wurden zu einem perfekt eingespieltem Team, zu einer Einheit, die sich immer wieder aufeinander verlassen konnten. Jedoch hätte ich mir gerade zu Beginn des Ganzen mehr Szenen gewünscht, die dieses verstärkte Zusammenwachsen aufzeigen.  Zum Ende hin hat die Autorin eine Wendung eingebaut, die nicht nur sehr unerwartet war, sondern die mich auch neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mir die Geschichte von Carim gut gefallen und ich kann sie jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem spannenden, fantasiereichen Abenteuer auf dem Rücken eines Drachen ist.  An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön, dass ich die Geschichte als Wanderbuch lesen durfte

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  • Nicht schlecht

    Carim

    Larissa23

    17. October 2017 um 19:25

    ,,Ein Buch mit einem interessanten Konzept und einem sehr schön gestalteten Cover“ - Das waren die ersten Gedanken die mir kamen, als meine Schwester es mir netterweise zum Lesen angeboten hat. Neugierig fing ich dann an, mich auf eine, mir völlig unbekannte, Geschichte einzulassen. Es war eine längst überfällig gewordene Abwechslung zu vielen anderen Fantasyromanen. Ziemlich lange war mir die Lust zum Lesen dieser vergangen, da viele nach dem gleichen Konzept vorgehen. Doch mit ,,Carim – Drachentöter“ wurde mir etwas neues beschert: Ein egoistischer Protagonist, der in allem nur seine Vorteile ziehen will. Jemand der die Menschen in seiner Umgebung bewusst verletzt und willentlich und ohne Reue eine Schandtat nach der anderen begeht. Wie oft wird der Leser mit einem derart unsympathischen Hauptcharakter konfrontiert? In dieser Geschichte wird man mit Carim keinen typischen Helden vorfinden. Er ist auch kein Antiheld oder ähnliches. Und gerade damit sticht er aus diesen vielen unzähligen Fantasy Büchern raus. Es war auf eine gewisse Art interessant, die emotionale Entwicklung zwischen Carim und seinem Drachen mitzuerleben. Während des Lesens wusste ich nicht, ob ich mich über die Fortschritte seines eigens kreierten Plans zur Stärkung seiner Macht freuen sollte oder nicht. Die Langeweile packte mich jedoch kein Mal und mit Freude verfolgte ich den Handlungsverlauf. Zwar fand ich die Idee, die Hintergründe seines seines Wesens zu erfahren, gut durchdacht und wichtig, aber leider konnten auch diese nicht meine Bindung zu ihm stärken, was ausnahmsweise mal nicht an seinem schwierigen Charakter lag. Mir persönlich verlief die Handlung zu rasant ab, sodass ich einfach keine besonderen Gefühle für die Charaktere aufbauen konnte. Dennoch konnte mich das Buch mit seinem Humor manchmal zum schmunzeln bringen. Fazit ist, dass ich das Buch, trotz kleinerer Mängeln, nur empfehlen kann. Es bietet eine kleine Abwechslung in dem Genre sowie viele positive Aspekte. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten zu lesen, wie es nun mit dem Drachentöter und seinem schuppigen Freund weitergehen wird.

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  • Eine bildgewaltige Geschichte über einen im Herzen zerrissenen Mann

    Carim

    Shaylana

    08. October 2017 um 11:23

    Lena Knodts Gesichte hat mich neugierig gemacht: Ein Drachentöter, der die Welt von den bösartigen Wesen befreit. Wo ich doch eigentlich eine Drachenliebhaberin bin. Carim ist ein Drachentöter. Als er bei einem seiner Raubzüge jedoch ein Drachenei findet, beginnt ein mörderischer Plan in ihm zu wachsen: Was wäre, wenn er es schafft den Drachen schlüpfen zu lassen und dann zu zähmen?Zurerst einmal ein großes Lob an die Autorin: Einen eher bösen Charakter als Hauptfigur zu nehmen ist eine Leistung für sich. Möchte man sich als Leser doch mit der Figur identifizieren können, weil man einen Teil ihres Lebens mit ihr teilt. Carim ist durch und durch ein Drachentöter wie man ihn sich vorstellt. Der bildgewaltige Schreibstil der Autorin ruft einem jede einzelne Kampfszene vor Augen. Die eindeutigen Stärken des Buches liegen auf der mittelalterlichen Atmosphäre und vor allem der Entwicklung von Carim. Durch kleinere Rückblenden bekommt man einen Einblick, weshalb er zu dem geworden ist, was er nun ist. Auch andere Andeutungen zeigen, dass er doch eine Seele haben muss. Was mir weniger gefallen hat war, dass kein klares Ziel zu erkennen war. Das mir bekannte Ziel war noch vor der Hälfte des Romans erreicht und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, auf was das Buch jetzt noch hinauslaufen wird. Der innere Zwist und Carmis Absichten waren mir nicht deutlich genug. Ich konnte mir zwar denken, auf was es am Ende hinauslaufen wird, aber ich konnte nicht verstehen, wieso. Die vagen Andeutungen haben nicht ausgereicht, um die Spannung aufrecht erhalten zu lassen. Spannende Szenen gab es jedoch auf jeden Fall. Und gerade die geschaffene Atmosphäre und der Frage "Warum passiert das alles?", hielten den Lesefluss aufrecht. Was mir jedoch noch immer nicht in den Kopf will ist: Wie zum Teufel sieht ein Kamin in einer Höhle aus? Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es ist grandios geschrieben, reißt einen mit, ruft einem die Szenen bildlich vor Augen und vor allem die Entwicklung des nicht ganz typischen Protagonisten war überraschend anders. Vor allem das Ende hat mir gut gefallen. Als ich nur noch wenige Seiten zu lesen hatte dachte ich mir nur, dass es doch jetzt nicht schon zu Ende sein kann. 

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  • Sattelt eure Drachen!

    Carim

    Astrol

    05. July 2017 um 12:37

    Also, nachdem ich mit dem Buch fertig war, habe ich gedacht ich schulde der Autorin und ihrem Buch, eine Rezension. Ich fange mit der "Hardware" an: -COVER- Das Cover überzeugt auf ganzer Linie, die Farben sind "hitzig", es wirkt zusammen mit der brennenden Stadt im Hintergrund wie eine verheerende Schlacht, die man fast spüren kann. Das Ei im Zentrum wirkt mysteriös und vielversprechend. Zusammen mit der sehr coolen Schriftart wirk es perfekt abgestimmt und sehr professionell. Man muss es sich einfach mal selbst ansehen, dann wisst ihr was ich meine. -KARTE- Die Karte ist mal was Neues und sehr schön illustriert. Sie gibt einen guten Einblick in die Welt, die die Autorin geschaffen hat. So kann man die Wege der Protagonisten nachvollziehen, die sich quer durch die Länder Alpetorias bewegen. -NAMEN- Die Namen sind originell und meiner Meinung nach absolut passend gewählt. Meine Favoriten sind ganz klar Vlynnar, was einfach nur bestialisch klingt, Lincir und Rados (Carims Schwerter) und Alpetoria. Auch Raki passt wie die Faust aufs Auge, aber das werdet ihr wahrscheinlich auch nachvollziehen können, wenn ihr sie kennen lernt. -HANDLUNG- Vielleicht sagen sich einige, dass es schon Geschichten mit Drachen und Menschen, die eine besondere Beziehung aufbauen, gibt. Lasst euch jedoch auf keinen Fall davon vor einnehmen, denn was die Autorin hier gemacht hat ist neu, ist anders, ist sehr interessant auf mehreren Ebenen, denn alleine der Protagonist ist erfrischend anders, nicht die klassische Heldenfigur und es gibt auch keinen freundlichen Drachen von nebenan. Im Fokus steht Carim, der, wie dem Titel zu entnehmen, sein Geld (und auch eine Art Befriedigung) durch das Töten von Drachen erhält. Dabei lebt er, weit abseits jeder Zivilisation, in den Bergen, was schon mal einige Fragen beim Leser aufkommen lässt. Wie kam es dazu, was geht in so einem Mann vor? Zum Glück gibt die Autorin genügend Antworten im Verlauf der Handlung, Carims Vergangenheit wird, geschickt eingebaut, puzzleteilartig zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Ich werde nicht weiter darauf eingehen, da das jeden selber erfahren muss. Dieser mysteriöse Mann kommt nun also durch ein bestimmtes Ereignis an ein "gesundes" Drachenei, woraus sogar ein Drache schlüpft, in dem Carim das Potenzial erkennt, seine "Träume", seien sie auch noch so egoistisch, in die Tat umzusetzen. Bei seiner Reise, durchleben Carim und sein Begleiter, den er Vlynnar tauft (warum werdet ihr erfahren, war eine sehr coole Idee) einige Abenteuer und streifen dabei quer durchs Land. Die Kernhandlung ist meiner Empfindung nach gar nicht die Story um Vlynnar, sondern eher der Zwiespalt und die Entwicklung, die der Protagonist erfährt, wobei einem auch häufig die Frage aufkommt, wie man selber entscheiden würde, wenn man die Wahl zwischen Macht und Freundschaft hat. Dem Training des Drachen, sowie der wachsenden Bindung zuzusehen macht Spaß zuzusehen, bis dann tatsächlich die erste Härteprüfung in Form einer Schlacht auf die Protagonisten zukommt, welche sehr spannend bis zum Schluss beschrieben ist. Ebenfalls das Errichten der Drachenschule und die Ausbildung der neuen Reiter ist gut geschrieben, meiner Meinung nach aber etwas zu kurz geraten. Die Idee Carim mit seinen eigentlich abgestellten Gefühlen zu konfrontieren war sehr amüsant, vor Allem in Hinblick auf Raki, Feana und Vlynnar. Ebenso eckt Carim mit seinem doch recht ungestümen Charakter häufig an, besonders beim Adel und den Einwohnern Fithars. Ich hoffe es wird einen zweiten Teil geben, der alle Fragen, die sich bei mir aufgetan haben klärt und natürlich mehr von den Abenteuern Carims und Vlynnars erzählt. -CHARAKTERE- Die Charaktere sind originell und bleiben im Kopf, selbst den Drachen wurde von der Autorin eine gewissen "Persönlichkeit" gegeben. Zu den wichtigsten versuche ich einen kleinen Einblick zu geben: Carim: Aufmüpfig und im ständigen Kampf mit seiner Vergangenheit, seinen aufkommenden Gefühlen und natürlich der Gesellschaft, die vermeidet. Gerade sein Habitus ist sonderbar (beinahe nackt, nur mit Schurz und Lederriemen), was ihn barbarisch aussehen lässt. Seine raue Art und sein spöttischer Ton bringt ihn oft in Schwierigkeiten, aus denen er sich häufig mal raus prügeln muss, was aber auch lustig zu lesen ist. Gerade im Bezug zu Vlynnar und Raki ändert sich sein gewohntes Verhalten und er durchläuft eine stetige Charakterentwicklung. Sein Blutdurst und der Kampf nach Überlegenheit stehen oft in Konflikt mit seinen Freunden und seiner traumatisierenden Vergangenheit. Was mich besonders gereizt hat ist sein Familienverhältnis, besonders zu seiner Schwester, da ich selber eine Schwester habe und weiß wie schön es sein kann eine solch wichtige Beziehung zu pflegen. In meinen Augen ist Carim richtig gut gelungen, ich kann seine Aktionen (auch wenn es oft verwerflich war) nachvollziehen und alleine optisch reißt er echt was raus. Ebenso hat er einen coolen Sinn für Humor. Vlynnar: Benannt nach einer alten Legende, ist Vlynnar alles andere als eine Saphira (Eragon) oder ein Ohnezahn (Drachenzähmen leicht gemacht), er wirkt trotz gewisser menschlicher Züge und Verständnisses eher animalisch bzw. bestialisch, weil Drachen (wenn es sie wirklich geben würde, vielleicht ja doch?) genauso wären: räuberische Echsen, und dazu noch wandelnde Flammenwerfer, was Vlynnar gerade in brenzligen Situationen oft unter Beweis stellt. Er ist mir irgendwie am meisten ans Herz gewachsen, weil er mich gerade durch seine Treue an einen Hund erinnert hat, und ich bin ehr der Hundetyp :D Raki: Hauptmann Raki hat es nicht leicht in einer von Männern dominierten Militärwelt, sie schlägt sich durch ihre Kühnheit und ihr Talent, Männer nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, jedoch sehr gut durch. Trotz ihrer eher emanzipierten Ausstrahlung vertritt sie viele weibliche Attribute, vor Allem optisch, was Carim um den Finger wickelt, wie es kein anderer vermag. Der Adel: Natürlich gibt es noch sehr viele andere wichtige Charaktere zu nennen, jedoch ist der Adel für mich der eigentliche zentrale Gegenspieler der Story, denn Carim wird von ihm permanent zum Handel getrieben. Kastriot und Asdral: Während Asdral einen mutigen und würdigen König darstellen würde ist sein jüngerer Bruder alles andere als das, er ist ein Heuchler, der sich nur durch seinen Stand definieren kann. Und genau deshalb reibt sich Carim so an ihm, Kastriot vertritt all das, was Carim am Adel hasst. König: Er ist Caims Auftraggeber und ohne ihn hätte es Carim wahrscheinlich nicht geschafft an seinen Titel, Geld und die Drachenschule zu kommen. Feana: Das dritte Kind des Königs ist noch jung, infantil und etwas zickig. In Carims Gegenwart ist sie offen aber zugleich auch schüchtern, was mir sehr gefiel. Sie vertritt eine gewisse Unschuld. -SCHREIBSTIL- Lena Knodts Schreibstil hat mich schon bei ihrem ersten Buch (Sihon-Sohn des Feuers) überzeugt. Sie benutzt noch Wörter, die man nicht täglich hört, hat einen Sinn dafür Spannungen zu erzeugen und kann vor Allem Gefühle sehr gut darstellen. -FAZIT- Das Buch mit seiner Handlung, seiner Welt und besonders seiner Charaktere haben mich auf ganzer Linie überzeugt. Negativ fand ich teilweise Wortwiederholung (seltener) und manche spannende Passagen kamen recht kurz im Vergleich zu Nebenhandlungen. Weitere negativ Punkte kann ich nicht finden, falls doch werde ich noch was nachreichen. Ich kann nur sagen holt es euch, wobei ich euch aber die gedruckte Version empfehle, da die Illustrationen viel besser zur Geltung kommen und es im Regal echt was her macht. Ich sag nur weiter so, und Wünsche der jungen Autorin noch viel Glück auf ihrem weiteren Weg.

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  • Sehr Gut!

    Carim

    toni-xy

    05. June 2017 um 23:54

    Carim ist ein Drachentöter - doch plötzlich findet er ein Drachenei und behält es. Als der Drache dann schlüpft, formt er einen Plan um mithilfe des Drachens Macht und Reichtum zu gewinnen.Der Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt.Carim ist kein einfacher Charakter, er ist durchfressen von negativen Emotionen wie Gier und Blutdurst. Tatsächlich hat der unkonventionelle Protagonist diese Geschichte für mich erst richtig gelungen gemacht. Im Laufe des Buches lernt man noch seine Beweggründe kennen und sieht auch seine menschliche Seite mit guten Gefühlen. Er gewinnt zum Beispiel in dem Drachen Vlynnar einen Freund.Generell hat mir die Beschreibung der Drachen gut gefallen, da sie keine anhänglichen Tiere, aber auch keine absoluten Bestien waren. Intelligent und wild - eine tolle und authentische Charakterisierung der Fantasiewesen.Carims Reise führt in zuerst an die Front eines Krieges und später als ein Hauptmann zur sogenannten Drachenschule, wo er weitere Drachenreiter ausbilden soll. Dieser Aspekt der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da ich die verschiedenen Drachenarten interessant finde und wie die Menschen mit ihnen klar kommen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Liebesbeziehung zwischen Raki und Carim. Sie ging mir ein wenig zu schnell, ich denke, dass die beiden zwar gut zusammen passen, aber alles ein wenig überstürzt wirkte. Eher so als wäre Raki nur ein Zweck, um erst in Carim positive Eigenschaften hervorzubringen und dann durch ihren Tod (?) ihn wieder zum "Monster" werden zu lassen.Die Story enthält viel Action und Spannung und hört mit einem fiesen Cliffhanger auf, weshalb ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue. :)

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  • Interessante Handlung mit gewöhnungsbedürftigem Protagonisten!

    Carim

    Annabo

    04. June 2017 um 19:47

    Inhalt: Carims Berufung ist das Töten von Drachen, er lebt seit Jahren einsam in einer Höhle. Nach seinem letzten Drachenopfer besitzt er dessen Ei, noch bevor er das Ei verkaufen kann, schlüpft das Junge. In dem Wunsch den Drachen für seine Pläne zu gebrauchen, versucht er den Drachen zu zähmen und gibt ihm den Namen Vlynnar. Der schwarze Drache ist unberechenbar, dennoch hält Carim an seinen Plänen fest…Meinung: „Carim-Drachentöter“ ist der Auftakt zu einer Trilogie rund um den machthungrigen Drachentöter Carim von Lena Knodt.Das Cover gefällt mir sehr gut, es bringt dem Leser direkt die Drachenthematik näher und auch die Farbwahl passt sehr gut. Es strahlt gleichzeitig etwas Düsteres, als auch etwas Geheimnisvolles aus. Der Schreibstil ermöglicht flüssiges und leichtes Lesen. Er ist gut verständlich und damit auch leicht zu Lesen. Ich hab ganz schön lange gebraucht, um gut in die Geschichte abzutauchen, was aber weniger an der Handlung lag als viel mehr daran, dass ich mit dem Protagonisten Carim nicht gut klar kam. Er war mir sehr unsympathisch und charakterlich sehr anstrengend und gewöhnungsbedürftig. Dafür fand ich die Handlung aber sehr spannend und faszinierend und wurde auch etwas an die Ergaon-Zeit und die Zeit der Drachenreiter zurückerinnert, auch wenn es sich hier um etwas andere Drachenreiter handelt. Ich fand es sehr interessant, wie sich die Beziehung zwischen Carim und Vlynnar entwickelt und auch welche Pläne Carim für sie beide hat. Die Handlung vereint ganz viel Spannung und Abenteuer, hält aber auch viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereit. Das Ende kommt an einer geeigneten Stelle, denn Carim steht an einem wichtigen Wendepunkt, an dem er eine Entscheidung treffen muss. Aber so bekommt man als Leser noch mehr Lust weiterzulesen um zu erfahren wie es weitergeht und für was er sich entscheidet. Die Neugier ist definitiv geweckt und ich bin gespannt auf Band 2!Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus Carims Sicht, außerdem finden sich neben der Gegenwart auch einige Szenen aus Carims Vergangenheit, die sein Wesen erklären sollen, was meiner Meinung nach aber nicht ganz geglückt ist. Neben Carim nimmt auch der Drache viel von der Handlung ein. Und auch einige der Nebencharaktere habe ich lieb gewonnen, zumindest lieber als Carim.Carim ist jahrelang schon Drachentöter und sieht durch Vlynnar endlich die Chance gekommen seine Pläne zu verwirklichen, allerdings ist mir noch immer nicht ganz klar, was für Pläne das sind, das Einzige, das klar ersichtlich ist, ist die Macht, nach der Carim strebt und wofür er immer wieder alles und jeden riskiert und verletzt. Er war mir auf Anhieb unsympathisch und obwohl er ab und zu auch eine andere Seite gezeigt hat, bin ich bis zum Ende nicht begeistert von ihm, allerdings hat er ja noch zwei Bände Zeit mich vom Gegenteil zu überzeugen.Vlynnar ist ein echter Herzensbrecher, man muss ihn als Leser einfach spannend finden, dennoch merkt man Carims Einfluss auf ihn sehr. Es war etwas sehr Besonderes die Beziehung zwischen den beiden zu beobachten und Vlynnar ist echt ein treuer Kerl.Fazit: Eine Geschichte über Machthunger, Drachen, Ehrgeiz und Schlachten! Insgesamt ein gelungenes High-Fantasy-Abenteuer über einen Mann und seinen Drachen. Auch wenn der Protagonist mir überwiegend unsympathisch war, gefiel mir die Handlung an sich sehr gut, sie war sehr spannend und abenteuerlich! Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen!

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  • Machthungriger Drachentöter

    Carim

    SilVia28

    03. June 2017 um 14:31

    Carim, ein Mann der nur für sich lebt, er tötet Drachen, um davon sein nicht besonderes Leben zu bestreiten. Als er eines Tages ein Drachenei in seine Höhle bringt und daraus unerwartet ein Junges schlüpft, versucht er dieses zu zähmen. Es gelingt ihm nicht wirklich, erst als das Drachenjunge seine Chance zur Flucht sieht und dabei in Gefahr gerät, wird es von Carim wiederwillig beschützt, da er seinen Plan gefährdet sieht. Carim ist sehr Machthungrig und hofft mit Hilfe des Drachen beim König Eindruck zu schinden und für seine Hilfe reich belohnt zu werden. Carim kommt von Anfang an nicht wirklich sympathisch an, er ist eigensinnig, egoistisch und völlig gefühllos, wobei sich sein Verhalten im laufe des Buches noch ändert und er zumindest für seinen Drachen doch so was wie Gefühle entwickelt.  Den Handlungen des Buches kann man sehr gut folgen, es fällt leicht sich in die Protagonisten hineinzuversetzten und man erlebt sie sehr authentisch. Ein sehr zu empfehlendes Buch.

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  • Rezension zu "Carim - Drachentöter" von Lena Knodt

    Carim

    Obsidiark

    29. May 2017 um 21:00

    Dies ist der erste Band einer Trilogie, mein Exemplar habe Ich netterweise vom Verlag zugesendet bekommen. Das Buch ist sehr leicht verständlich geschrieben und lässt sich dadurch auch schnell lesen. Die Geschichte ist aber auch sehr kurzlebig,  ob man das mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber für meinen Geschmack ging dann doch alles ein bisschen zu schnell und den eizelnen Ereignissen konnte nicht immer genug Aufmerksamkeit gewidmet werden, wodurch sie immer sehr schnell wieder vergessen waren. Unser Protagonist in dieser Geschichte ist jedenfalls mal sehr einzigartig, denn er ist nicht perfekt! Er ist machtgierig und gibt für die Karriere auch mal seine große Liebe auf. Für seinen Drachen Vlynnar empfindet er schon Liebe, aber dennoch handelt er häufig sehr unmoralisch. Im Laufe der Geschichte hat er aber dennoch eine bemerkenswerte Veränderung vollzogen, was jedenfalls sehr gelungen war. Und trotz seiner Ecken und Kanten habe Ich ihn im Laufe der Zeit lieb gewonnen. Die Liebesgeschichte war ein wenig gezwungen hier im Buch und hätte auch nicht unbedingt sein müsse. Ich finde, die Geschichte hätte das gar nicht unbedingt gebraucht. Allerdings verdeutlicht sie nochmal seine Veränderung. Insgesamt jedenfalls ein gutes Buch mit einem außergewöhnlichem Protagonisten und durchaus interessante Fantasyelementen.

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  • Ein Herz aus Stahl und ein Freund mit schwarzen Schwingen

    Carim

    Irrwichtel

    29. May 2017 um 17:22

    Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen - ein Drachentöter : Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen, denn der Drache schlüpft.In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen. Ein Drachenbuch der anderen Art. Kein rechtschaffender Held, kein magischer Drache. Nein - der junge Mann Carim ist einer der unsympathischsten Protagonisten, die ich kenne, und sein Drache Vlynnar ist gefährlich blutrünstig. Carim ist getrieben, arrogant, grausam und blutdürstig. Sicher nicht der Charakter, dem die Leserherzen schnell zu fliegen. Er ist kein Jäger, der für seinen Lebensunterhalt jagt, sondern es macht ihm Spaß die Drachendame zu töten. Vlynnar ist echt cool, er hat mein Herz sofort gewonnen. Es gibt spannende Kämpfe, Jagd, Training, Krieg, doch der Hauptfokus liegt für mich in der Psychologie des Drachentöters. Man fragt sich, was treibt Carim nur an? Warum wurde er so kaltherzig? Im Verlauf der Handlung erfahren wir mehr über seine Geschichte und ich hatte die Hoffnung, dass sein verkrustetes Herz sich mehr und mehr öffnet. Die Freundschaft, die sich zwischen ihm und seinem Drachen entwickelt, steht hierbei im Mittelpunkt.  Aber auch andere Nebencharaktere tragen dazu bei. Ich habe mich öfter über Carim und seine Ansichten geärgert, und mich dann umso mehr gefreut, wenn er dann doch Gefühle zeigen konnte. Zum Schluss haut Carim aber wieder voll rein und ich habe ihn verflucht :-). Und so bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band und hoffe, dass hier aus dem Drachentöter doch noch ein guter Mensch wird.

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  • Carim - Drachentöter

    Carim

    jessi_here

    25. May 2017 um 18:38

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/Inhalt:Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt – und seit Jahren tut.Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen – denn der Drache schlüpft.In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen …Quelle: eisermann-verlag.deMeinung:   "Die Sonne tanzte auf den Schuppen der nachtschwarzen Drachendame und warf mannigfaltige Schattenmuster auf den Boden."Können wir uns einen Moment Zeit nehmen um dieses tolle Cover zu bewundern? Bereits vor einem Monat bin ich auf dieses Buch gestoßen, eher durch Zufall, aber das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Darauf zu sehen ist ein Drachenei und im Hintergrund eine Burg und eine Stadt. Da es in diesem Buch um Drachen (und somit auch um deren Eier) geht, finde ich das Cover wirklich sehr gelungen! Es strahlt auch etwas sehr düsteres aus, das gefällt mir.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Obwohl es in einer eher mittelalterlichen Zeit spielt, redet keiner in dem Buch zu geschwollen oder altmodisch. Auch ansonsten sind die gewählten Wörter nicht zu hochgestochen und der Satzbau ist gut, sodass es keine ellenlange Sätze gibt. Das Buch ist aus der dritten Perspektive geschrieben, fokussiert sich aber auf Carim. Da nur aus seiner Sicht erzählt wird, hätte man auch die Ich-Form verwenden können, aber dies ist wirklich nicht schlimm.Zu Beginn lernt man als Leser hier Carim kennen. Er ist ein Drachentöter und hat eben erst wieder einen Drachen erlegt. Dieser war gerade dabei, seine Eier auszubrüten und Carim nimmt ein Ei nach seinem Sieg mit nach Hause. Dabei denkt er sich, dass der Drache darin sicherlich schon tot ist, doch als der Drache zu schlüpfen beginnt ein ganz neues Abenteuer für ihn.Da ich alle Drachengeschichten seit Eragon liebe, musste ich auch dieses haben. Der Inhalt klang spannend und ich kann sagen, dass hier nicht zu viel versprochen wird. Zuerst lernt man Carim kennen, dieser war mir eigentlich nur unsympathisch, der er egoistisch ist und nur seine eigenen Pläne und das Streben nach Macht verfolgt. Somit dachte ich, dass dieses Buch mit einem unsympathischen Hauptcharakter arbeitet, doch je weiter die Geschichte voran schreitet, desto lieber mochte ich Carim und desto mehr konnte ich ihn verstehen.Das Drachenei, das er gerettet hat, versprach gleich zu Beginn Spannung in die Geschichte zu bringen. Als der Drache schlüpft schmiedet Carim einen Plan und will den Drachen sozusagen nur benutzen. Hier sieht man wieder, dass ihm das Tier an sich vollkommen egal ist und er es nur für seine Zwecke braucht. Dafür muss er sich dem Drachen aber annähern und die Zeit, als die beiden zusammen geübt haben und sich näher gekommen sind, hat mir persönlich richtig gut gefallen. Man konnte richtig miterleben wie sich der Drache weiterentwickelt und auch wie Carim sich von ihm irgendwie beeinflussen lässt. Den Drachen an sich habe ich mir majestätisch vorgestellt, wie man Drachen eben aus Filmen kennt. Ich mochte den Drachen sofort, auch wenn er zuerst noch eher einem wilden Tier glich.Im Laufe der Geschichte passiert ziemlich viel, von dem ich nicht alles verraten will. Ich kann aber sagen, dass der Drache und Carim an den Hof des Königs gehen und ab da geht es dann richtig los. Hier gab es einige Kampfszenen, die sehr schön ausgeschmückt wurden, d.h. es wurde Blut vergossen und alles beschrieben. Alle Kampfszenen wirken realistisch (so realistisch wie es mit einem Drachen eben sein kann) und nicht übertrieben erzwungen. Zwischen den Kämpfen und auch ansonsten in dem Buch gab es öfter Zeitsprünge in der Art von: Ich bekomme einen Stein an den Kopf gehauen, werde ohnmächtig und mein Feind kommt auf mich zu. - Nächste Szene: Ich bin auf dem Weg zum Frühstück. Diese Sprünge haben mich öfter gestört, da es nicht wirklich zum restlichen Charakter des Buches gepasst hat, einige Zeitsprünge konnte ich nachvollziehen aber manchmal wurde nicht erklärt, was dazwischen passiert ist und ich hasse es, wenn einfach so eine Zeitspanne ausgelassen wird.Was mich zu meinem zweiten negativen Punkt führt. Das Buch hat wirklich alles, Action, Spannung, Drachen und einen etwas anderen Protagonisten. Wieso muss man dann eine erzwungene Liebesgeschichte einbauen. Es kam mir vor als würde die Autorin noch schnell etwas Liebe einbauen wollen, damit jeder zufrieden ist, denn mir kam diese Beziehung irgendwie an den Haaren herbeigezogen vor. Es gab vorher keine wirklichen Anspielungen, aber plötzlich sieht Carim die Frau in einem anderen Licht und ist verliebt. Ein Fantasy-Roman braucht keine Liebesgeschichte, genügend Autoren haben dies bereits bewiesen. Ich fand dies einfach zu unrealistisch und zu wenig ausgebaut, ich hoffe, dass sowas nicht nochmal in Band 2 vorkommt bzw. besser gemacht wird.Abgesehen von den Zeitsprüngen und der Liebesgeschichte fand ich das Buch aber grandios! Der Drache wurde nicht als lieb und nett dargestellt, sondern als ein richtiger, böser, feuerspeiender Drache, der alles vernichten kann. Carim war auch mal eine erfrischende Abwechslung, denn selten bekommt man in einem Buch einen egoistischen Protagonisten. Meist sind diese heldenhaft und denken immer zuerst an die anderen, nicht so Carim. Die anderen Charaktere haben sich ebenso perfekt um Carim und den Drachen aufgebaut und jeder hatte eine Rolle, keine davon war unwichtig. Ich kann nur sagen, dass mich das Buch wirklich begeistert hat.Fazit:Ein tolles Buch, das wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Ich bin richtig begeistert und wäre nicht diese komische Liebesgeschichte, würde ich 5 Sterne vergeben, so werden es 4 supertolle Sterne!

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  • Leserunde zu "Carim" von Lena Knodt

    Carim

    EisermannVerlag

    Ein Mann mit vor Schmerz       zerfressenem Herzen. Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.Und eine Vergangenheit, die auf immerverborgen bleiben soll. Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt – und seit Jahren tut.Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen – denn der Drache schlüpft. Gemeinsam mit euch möchten wir „Carim - Drachentöter“ lesen.  Zu diesem Zweck verlosen wir 7 E-Books im Wunschformat. Um euch zu bewerben, beantwortet folgende Frage:  Warum möchtest du das Buch gerne in der Leserunde lesen? Schreibt unbedingt euer Wunschformat dazu, damit der Versand der E-Books schnell nach Auslosung erfolgen kann. Kennzeichnet eure Beiträge ggf. als Spoiler, um anderen den Lesespaß nicht zu mindern. Zum Ende der Leserunde erwarten wir von jedem Gewinner eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eure ehrlichen Meinungen.

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