Lena Sander

 4,3 Sterne bei 255 Bewertungen
Autorin von Memory Effekt, Zersetzt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Lena Sander (©Privat)

Lebenslauf

Die Thriller-Autorin Lena Sander lebt in Freiburg, am Fuße des Schwarzwalds. Das Schreiben war für sie zunächst ein Ausgleich während des trockenen Marketingstudiums, ließ sie danach aber nicht mehr los. 

Die Grundthemen ihrer Psychothriller beruhen immer auf Tatsachen. Das Markenzeichen ihrer Bücher ist, die raffinierte Verknüpfung von Realität und Fiktion zu spannungsgeladenen Storys. Während die plastisch beschriebenen Szenarien ihrer Psychothriller schockieren, wirken die tieferliegenden Botschaften noch lange in der Seele nach.

Alle Bücher von Lena Sander

Cover des Buches Memory Effekt (ISBN: B0104CNUT6)

Memory Effekt

 (56)
Erschienen am 20.06.2015
Cover des Buches Zersetzt (ISBN: 9783939990215)

Zersetzt

 (53)
Erschienen am 15.08.2016
Cover des Buches Stummer Schmerz: Psychothriller (ISBN: B08Q7RP9WG)

Stummer Schmerz: Psychothriller

 (38)
Erschienen am 21.12.2020
Cover des Buches Phobie: Psychothriller (ISBN: 9798543034484)

Phobie: Psychothriller

 (27)
Erschienen am 28.07.2021
Cover des Buches Feedback: Psychothriller (ISBN: 9798416241919)

Feedback: Psychothriller

 (21)
Erschienen am 18.02.2022
Cover des Buches Exitus - Die Vergessenen (ISBN: B00QK82LDK)

Exitus - Die Vergessenen

 (17)
Erschienen am 03.12.2014
Cover des Buches Phase 8.2: Psychothriller (ISBN: B087HCYW5F)

Phase 8.2: Psychothriller

 (13)
Erschienen am 03.05.2020
Cover des Buches Machtsplitter: Psychothriller (ISBN: B0B6PS7CKM)

Machtsplitter: Psychothriller

 (12)
Erschienen am 25.07.2022

Neue Rezensionen zu Lena Sander

Cover des Buches Stummer Schmerz: Psychothriller (ISBN: B08Q7RP9WG)
B

Rezension zu "Stummer Schmerz: Psychothriller" von Lena Sander

Ein verschwundenes Kind und Missbrauch an einer Minderjährigen
Benni91vor 2 Monaten

In Lena Sanders Psychothriller „Stummer Schmerz“ steht die Psychotherapeutin Nele Hess im im Zentrum des Geschehens. Diese ist nach einer vermeintlichen Fehlgeburt schwer traumatisiert, ist sich aber dennoch sicher, dass ihre Tochter Kim noch am Leben und nur verschwunden ist. Als sie diese eines Tages in der Öffentlichkeit zu erkennen glaubt, zieht sie den Blick der Polizei auf sich…. 

Parallel verschwindet die junge Emily Schindler aus einer psychiatrischen Klinik, nur ein Blutfleck von dieser bleibt zurück. Was ist mit dieser passiert? Mit der Zeit wird mehr und mehr sichtbar, dass es eine Verbindung zwischen Nele und Emily gibt…. 

Der Schreibstil von Lena Sander hat mich früh gepackt. Jeweils abwechselnd erfährt man dabei die Geschichte von Nele und Emily. Während erstere Unterstützung von ihrem familiären Umfeld erfährt, so scheint Emily viel auf sich allein gestellt und Schreckliches durchgemacht zu haben. Die kurzen Kapitel lesen sich schnell weg und führen zu einer am Ende gut durchdachten Auflösung, die auch durchaus überraschend ist. Ein zentrales Thema dieses Buches ist der Missbrauch von Minderjährigen. Insgesamt komme ich insbesondere aufgrund des starken Endes zur Höchstbewertung von 5 Sternen. 

Cover des Buches Phase 8.2: Psychothriller (ISBN: 9798640669923)
zickzacks avatar

Rezension zu "Phase 8.2: Psychothriller" von Lena Sander

Alptraum Kinderheim
zickzackvor 3 Monaten

Ella wacht, an Armen und Beinen fixiert, in einer psychiatrischen Einrichtung auf. Sie kann sich an die letzten Ereignisse kaum noch erinnern, hat aber schreckliche Angst um ihre zwei besten Freunde Alex und Isa.

Facharzt Dr. Felix Steinhardt soll ein Gutachten über seine Patientin erstellen, die mehrere Morde begangen haben soll. Er fragt sich, wo ihr Handeln begründet liegt. Ist der Ursprung aus ihrer traumatischen Erfahrung im Kinderheim? Dass sie sich ein Leben lang die Schuld an dem Unfall ihrer Eltern gab? Oder liegt es an den mysteriösen Diätpillen? Und am Ende: Ist Ella überhaupt schuldig?

 

Das Buch fängt damit an, dass eine Person auf psychotische Art eine andere Person Dr. Kleinschmitt (ehemaliger Direktor des Kinderheims) und im ersten Kapitel springen wir dann in die Gegenwart, wo Ella in der Psychiatrie an Händen und Füßen fixiert ist und ihre Unschuld beteuert.

In dem Buch springen wir immer wieder in den Zeiten. Es gibt eine Zeitlinie, als Ella im Kinderheim war, dann die Tage bevor es zum Mord an Kleinschmitt kam und schließlich die Gegenwart. Ella erzählt in der Gegenwart ihre Geschichte Dr. Steinhardt, der versucht hinter die Wahrheit zu steigen.

 

Es wird von den grauenhaften Methoden im Kinderheim berichtet, wo die Autorin am Ende des Buches auch berichtet, dass diese auf wahren Begebenheiten fußen. Diese Geschichte hat also einen wahren Kern inklusive. Schrecklich und kaum vorstellbar, dass es wirklich dort so zugegangen ist und es wundert mich auch nicht, dass die Betroffenen psychische Folgen davongetragen haben. Dennoch hat es für mich mit der Geschichte nicht richtig gepasst. Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass man sich in der Gegenwart im Jahr 2019 befinden und vor 30 Jahren (mit 9 Jahren) war Ella im Kinderheim, also 1989. Die fürchterlichen Umstände in dem Kinderheim lasen sich aber eher wie Berichte aus den 60er/70er. Warum hat man da nicht einfach die Geschichte etwas früher in der Gegenwart spielen lassen oder Ella etwas älter gemacht?

Dann die Sache mit den Diätpillen. Als das anfing und die Tage auf die Katastrophe, also den Mord, heruntergezählt wurden, hat Ella mit den Diätpillen angefangen und zunächst war sie eine stark übergewichtige Frau (über 100 Kilo) und am Ende des Buches war sie plötzlich normalgewichtig. Auch wenn die Pillen dazu beitragen, dass man schnell abnimmt, geht das dennoch nicht in so kurzer Zeit, denn wenn es so wäre, dann wäre Ella schon lange kollabiert.

 

Diese für mich sichtlichen Logiklücken haben mich schon stark gestört. Zudem war es für mich von Anfang an sehr offensichtlich. Ich habe Ella nie zugetraut, dass sie zu so einem Mord fähig ist, denn dafür hat sie auf mich viel zu naiv gewirkt. Sie nimmt Psychopharmaka und dann nochmal irgendwelche Diätpillen und ignoriert einfach Schwindel, Blackouts bis Ohnmacht. Sehr leichtsinnig.

Auch fand ich es etwas doof, als plötzlich Alex’s Sicht kam. Ich meinte, dass es auch Kapitel gab aus der Sicht von Dr. Steinhardt hat gut gepasst, aber das Kapitel von Alex war erstens überflüssig und zweitens hat es einen Teil der Spannung gekillt. Es hat so ein Bisschen das bestätigt, was mich die ganze Zeit an dem Buch so gestört hat.

Auf dem Cover steht groß „Psychothriller“, aber es hat sich nur bedingt so gelesen. Die Elemente eines Psychothrillers waren schon da, aber man hat nicht damit gespielt. In so einem Buch erwarte ich, dass der Autor Zweifel in mir sät, wer nun der Täter ist, dass dieser mich verwirrt, dass dieser mich in die Psyche eintauchen lässt und mich frage, was Wahrheit und was Illusion ist. So wurde es auch im Klappentext angekündigt, aber so war es nicht. Es war mir einfach teils zu oberflächlich, zu belanglos, als dass ich wirklich Zweifel bekommen hätte.

 

Der Schreibstil war in Ordnung. Nichts Besonderes, nicht besonders packend, aber ließ sich gut lesen. Die Dialoge fand ich an der ein oder anderen Stelle etwas hölzern. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass man sich doch so nicht unterhält, wobei mir wiederum der Umgang zwischen Ella und Dr. Steinhardt gut gefallen hat. Aber dort blieb die Spannung aus, weil beide Figuren zu ruhig waren. Das Dr. Steinhardt ruhig und souverän agierte, konnte ich gut nachvollziehen, da er ja Profi ist. Doch Ella hätte auch etwas aufgebrachter, emotionaler agieren können. Sie wirkte auf mich sehr resigniert, nach dem Motto, dann erzähle ich ihm eben meine Geschichte. Mir haben da einfach, wie auch in manch anderen Teilen der Geschichte, die Emotionen gefehlt. Sie sind bei mir nicht angekommen.

 

Das Ende, wie es aufgelöst wurde, fand ich nicht gerade geschickt. Es war etwas an den Haaren vorbeigezogen und von der einen Figur auch dämlich.

 

Fazit: Es war ein ganz nettes Buch, was mich unterhalten hat. Die Thematik mit dem Kinderheim fand ich spannend, aber irgendwie hat mir dann doch einiges gefehlt. Übrigens habe ich das Buch ja als Print vorliegen. Die Schrift finde ich sehr groß gewählt und auch gibt es immer wieder unnötige Zeilenabstände in dem Buch. Das Buch wirkt aufgeplusterter, als es letzten Endes ist. Es zeigt mir knapp 300 Seiten an. Beim Lesen hat es sich aber eher wie 200 Seiten oder weniger gelesen. Von mir gibt es 2,5 Sterne.

Cover des Buches Feedback: Psychothriller (ISBN: 9798416241919)
eletroes avatar

Rezension zu "Feedback: Psychothriller" von Lena Sander

Spannend
eletroevor einem Jahr

Nur eine kurze rezi von mir 

Hier ist die Spannung ab Seite 1 da, der Leser wird auf Spannung Gehalten, nicht enttäuscht es ist bis zum Schluss nicht zu durchschauen. Sehr gutes Buch 

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