Lene Albrecht

 3,8 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Lene Albrecht

Lene Albrecht, geboren 1986 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder), Literarisches Schreiben in Leipzig sowie als Gast im Studiengang Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie war Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen 2014 und 2015, des 20. Klagenfurter Literaturkurses und der Jürgen Ponto-Schreibwerkstatt 2017, wo sie Auszüge aus ihrem Debütroman vorstellte. Längere Aufenthalte in Neuseeland, Frankreich und Togo. Sie lebt in Berlin und arbeitet u.a. für Deutschlandfunk Kultur / Hörspiel. Neben Veröffentlichungen auch Ausstellung multimedialer Arbeiten und Kollaborationen wie für die Soundinstallation CALL HOME und die Video-Serie GIRLS GIRLS GIRLS.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lene Albrecht

Cover des Buches Wir, im Fenster (ISBN: 9783351050658)

Wir, im Fenster

 (6)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches heute gestern morgen (ISBN: 9783941949027)

heute gestern morgen

 (0)
Erschienen am 25.08.2012
Cover des Buches Tippgemeinschaft 2014 (ISBN: 9783937799704)

Tippgemeinschaft 2014

 (0)
Erschienen am 10.03.2014

Neue Rezensionen zu Lene Albrecht

Cover des Buches Wir, im Fenster (ISBN: 9783351050658)FerrAbbss avatar

Rezension zu "Wir, im Fenster" von Lene Albrecht

uff...
FerrAbbsvor 6 Monaten

Eine Freundschaft, die die rauen Veränderungen in einem früheren Berlin nicht aushielt... Die Protagonistin überrascht leider negativ: die Realität und ihre Erinnerungen wiegt sie im Buch ab und lässt erst nach und nach die Wahrheit bzw. Wahrheiten ans Licht. An manchen Stellen seltsam queer und dann ein Verrat, der das Vertrauen des Lesers kippt (zumindest meinen). Ich Frage mich jetzt nur : Ist es eine Geschichte über das Erwachsen-werden oder über das Sich-selbst-belügen?

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Cover des Buches Wir, im Fenster: Roman (ISBN: 9783841218582)Estrelass avatar

Rezension zu "Wir, im Fenster: Roman" von Lene Albrecht

Handlungslos
Estrelasvor 3 Jahren

„Wir, im Fenster“ ist die Geschichte einer Mädchenfreundschaft im Berlin der Nachwendezeit.

Das reizte mich als Thema; noch dazu freute ich mich auf einen anspruchsvollen Roman. Leider blieb der erwartete Genuss bei mir aus, bemerkte ich doch, wie, in Anbetracht der zusammenhanglosen Fragmente, meine Gedanken abschweiften und ich mit diesem Roman nicht so recht warmwurde. Auch die feinen Beobachtungen („Im Hof wucherte und blühte alles, die Schattierungen des Grüns waren satt und dunkel, das Draußen schloss auf, rückte uns auf den Leib.“) konnten nicht herausreißen, dass es neben vulgären Fetzen nur wenig Handlung gab. Daher habe ich das Buch beim Beenden erleichtert aus der Hand gelegt.

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Cover des Buches Wir, im Fenster (ISBN: 9783351050658)Lilith79s avatar

Rezension zu "Wir, im Fenster" von Lene Albrecht

Interessantes Buch, bei dem ich etwas mit der Hauptfigur fremdelte
Lilith79vor 3 Jahren

"Wir im Fenster" von Lene Albrecht spielt in Berlin. Linn lebt dort mit ihrem Freund und erwartet aktuell ihr erstes Kind, doch ihre Gedanken kreisen im Moment fast ständig um die Vergangenheit, und zwar um eine Zeit in ihrer Kindheit und Jugend, in der sie viel Zeit mit ihrer Jugendfreundin Laila verbrachte. Die beiden Mädchen lernten sich zufällig kennen und waren erst mal ein Herz und eine Seele. Als Leser erfährt man erstmal gar nicht so viel über die Lebensumstände der beiden Mädchen, man kann erahnen, dass beide nicht grade in einem sozial begünstigen Teil von Berlin aufwachsen und dass Lailas familiäre Umstände irgendwie nicht ganz einfach sind. Sie verbringt die meiste Zeit bei ihrer Großmutter oder bei Linn. Linns Familie hingegen wirkt recht normal, auch wenn die Eltern sich natürlich mal streiten. Linn und Laila verbringen viel Zeit miteinander und wirken erstmal fast wie verschmolzen, grade Laila scheint auf Linn eine ungehöre Faszination auszuüben, doch als die Mädchen älter werden und Laila aufgrund schwieriger Lebensumstände bei Linn zuhause einzieht, weil ihre Großmutter zurück in die Türkei geht, verschiebt sich das Macht- und damit auch das Freundschaftsverhältnis der beiden. Linn hängt immer mehr mit der Teenie-Clique aus der Nachbarschaft ab, während Laila sich zurückzieht, nachmittags oft verschwindet oder den ganzen Tag lesend im gemeinsamen Zimmer verbringt. Die Verbindung der beiden Mädchen wird schwächer und auch immer ambivalenter.

Linn reflektiert ihre Geschichte mit Laila in Rückblenden, Gedankenfetzen und Erinnerung, die oft schwammig und unstrukturiert sind, so bleibt zum Beispiel lange unklar warum Laila überhaupt bei Linns Familie wohnt und auch Linn selber weiß das als Kind gar nicht so richtig. Der Leser weiß nur, dass der Kontakt zu Laila komplett abbrach und dass Linn die Geschichte nie wirklich verarbeitet und verwunden hat, aber die Hintergründe bleiben lange im Dunkeln.

Mir hat das Buch einerseits gut gefallen, denn Linns Denkweise als Kind und auch wie sie viele Situationen als Kind einfach nur wahrgenommen hat ohne sie wirklich zu verstehen oder zu bewerten, kommt sehr gut rüber, deshalb wirkten die Szenen aus der Kindheit auf mich sehr authentisch und auch das Setting in einem eher strukturschwachen Teil von Berlin kam atmosphärisch sehr gut rüber. Trotzdem riss mich das Buch nicht ganz vom Hocker, denn der betont melancholische Tonfall und die erwachsene Linn wirkten auf mich irgendwie etwas anstrengend und zu ich-bezogen. So fand ich das Buch sehr interessant, aber kein reines Lesevergnügen, da mir die Hauptfigur nicht 100% sympathisch war.

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