Lene Hoffmann

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen

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Lene HoffmannStadtgespräche aus Leipzig
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Stadtgespräche aus Leipzig
Stadtgespräche aus Leipzig
 (9)
Erschienen am 08.10.2014

Neue Rezensionen zu Lene Hoffmann

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Rezension zu "Stadtgespräche aus Leipzig" von Lene Hoffmann

Leipziger Porträts
black_horsevor 4 Jahren

Titel und Beschreibung auf dem Buchumschlag haben mich neugierig gemacht. Was haben wohl Leipziger über ihre Stadt zu erzählen? Welche Geheimtipps werden sie geben? Welche besonderen Orte und Episoden vorstellen?

Das Buch besteht aus 35 Kapiteln, zwischen einer und fünf Seiten lang, in denen jeweils eine Leipziger Persönlichkeit vorgestellt wird. Das sind zum großen Teil Leipziger, die künstlerisch oder beruflich in Leipzig verankert sind. Es sind auch fünf historische Persönlichkeiten dabei, die aber zu 3/5 auf jeweils eine Seite gequetscht wurden.
Die Bandbreite der Personen ist groß und vereint bekannte und weniger bekannte Künstler, Verleger, Sportler, Unternehmer, in Vereinen Engagierte und auch "ganz normale" Leipziger. Die Mischung der ausgewählten Personen hat mir sehr zugesagt, ein bunter Mix, der die Vielfalt Leipzig gut repräsentiert. Wirklich super!

Ich hatte von dem Buch, auf dem groß das Wort "Leipzig" prangt, erwartet, dass die Stadtgespräche etwas über Leipzig erzählen, die Verbindung zwischen den Personen und Leipzig herstellen. Das hat aber über weite Strecken gefehlt. Teilweise wurden seitenweise Biografien abgedruckt oder Projekte, die nicht direkt mit der Stadt Leipzig zu tun haben, ausführlich beschrieben. Das fand ich für den Titel unpassend.

Ich hätte mir gewünscht, dass z.B. bei Künstlern, wie Schwarwel oder Aris Kalaizis auch Werke, die einen Bezug zu Leipzig haben, mit abgebildet werden. Dass jede Person ihren Lieblingsplatz in Leipzig beschreiben kann. Das kam mir oft viel zu kurz.
Jede der vorgestellten Personen hätte die gleiche Seitenzahl verdient und es wäre in meinen Augen günstiger gewesen, etwas weniger "drumherum" zu erzählen und aufzuzählen, sondern wirklich "Stadt"-gespräche zu führen, also Gespräche über die Stadt und was den Vorgestellten in Beziehung zu Leipzig wichtig ist.
Am besten gelungen fand ich die Kapitel, die in Interviewform gestaltet waren und wo die vorgestellte Person gebeten wurde, etwas zur eigenen Verbundenheit zu erzählen, wie z.B. das 16. Kapitel "Sonnenuntergang mit einer Flasche Wein".

Am Ende der Kapitel ist immer eine Adresse, die mit der vorgestellten Person oder ihrer Lokalität verbunden ist, abgedruckt. Da werden teilweise verschiedene Dinge vermischt und es ist nicht immer gut erkennbar, auf was es sich bezieht. Die Internetlinks führen leider auch manchmal zu Seiten, die schon seit 2 Jahren nicht mehr gepflegt werden. Da frage ich mich als Leser, wie das in einem Buch, auf dem 2015 drauf steht, passt.

Fazit:
Das Buch war auch für mich als fast "Ur"-Leipzigerin sehr interessant. Ich habe viele tolle Personen kennengelernt, die mir bisher nicht oder nur im Augenwinkel begegnet sind. Aber es ist nicht wirklich ein Buch über Leipzig und sicher auch kein "Reiseführer". Mir hat hier die Ausgewogenheit gefehlt und damit meinen (wahrscheinlich falschen) Erwartungen an das Buch nicht wirklich entsprochen. Deswegen 3 Sterne für die "Stadtgespräche aus Leipzig".

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Estrelass avatar

Rezension zu "Stadtgespräche aus Leipzig" von Lene Hoffmann

Mein Leipzig lob ich mir
Estrelasvor 4 Jahren

Diese Stadtgespräche aus Leipzig vermitteln über Porträts von 35 Personen, welche Dinge diese Stadt bewegen, wie Leipzig tickt. Gearbeitet wird mit verschiedenen Textformen - Interview, Kurzporträt und Feature, was einerseits Abwechslung bietet, andererseits durch die Kürze manchen Personen nicht gerecht wird. Fotos zeigen sowohl die porträtierten Leipziger als auch deren besondere Ecken der Stadt. Ortsangaben und Webadressen ermöglichen das persönliche Nachempfinden. Einige unerwartete Begegnungen macht der Leser in diesem Buch schon, z.B. mit einem Schweizer Sächsisch-Forscher oder dem Inhaber einer Krimibuchhandlung. Aber das Buch bewegt sich größtenteils im Bereich Kultur und lässt dabei offensichtliche Themen links liegen. Zum Hauptbahnhof oder Zoo hätte man doch bestimmt eine Geschichte finden können. Die Insider-Kommentare dürften aber auch dem Leipziger Leser noch einige Erkenntnisse über seine Stadt bringen.

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jackdecks avatar

Rezension zu "Stadtgespräche aus Leipzig" von Lene Hoffmann

Stadtgespräche aus Leipzig
jackdeckvor 4 Jahren

35 kleine liebevolle Geschichten stecken in diesem Buch von Lene Hoffmann und Volly Tanner. Sie zeigen mir ein völlig neues Bild der Stadt der Helden. Leipzig… als Randleipziger lerne ich mir bis dato unbekannte Orte und Menschen kennen. Ein jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Sei es nun die Tagesmütter, die der Gotik Szene angehört, eine junge Arztfamilie die durch die Liebe in Leipzig geblieben ist. Oder ein Buchliebhaber der eine Krimibuchhandlung gegründet hat. Auch die Geschichte ist gekonnt und interessant eingebaut. Denn ohne Lene Voigt, die Thomaner oder Schreber fehlt ein Stück der Stadtgeschichte.
Es ist eine abwechslungsreiche Mischung entstanden, die nicht nur für Leipziger interessant sind, sondern für alle die Geschichten über interessante Menschen Lesen, die etwas zu sagen haben und im Leben etwas bewirken.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, bei einigen Storys hätte ich mir noch mehr Information gewünscht z. B. über die Gründung der ersten Frauenhochschule.
Gute Fotos und Adressen runden dieses Buch Stadtgespräche aus Leipzig ab.

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Gespräche aus der Community

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Axynias avatar
Bewerben Sie sich für eines von 10 Leseexemplaren des Sachbuchs "Stadtgespräche aus Leipzig" und lesen Sie ein liebevolles, einzigartiges Porträt der sächsischen Metropole!

Der Name “Lene Hoffmann” dient der Krimiautorin Sophie Sumburane als Pseudonym für eine Sachbuchveröffentlichung.

Zusammen mit dem Leipziger Schriftsteller Volly Tanner publiziert Lene Hoffmann “Stadtgespräche aus Leipzig” im Gmeiner Verlag.

“Sind Sie neugierig, was der »Prinz« Sebastian Krumbiegel im Schatten des Bachdenkmals über seinen Geburtsort verrät? Wollen Sie erfahren, wie ein Schweizer an der Universität Leipzig zum Experten für das Sächsische wurde? Möchten Sie wissen, welchen Blick Heike Fischer-Jung über den Dächern der Stadt auf ihre Zeit als Wasserspringerin und Olympionikin wirft? Dieses Buch begleitet Leipziger zu ihren persönlichen Orten und erzählt ihre Geschichten. Ein außergewöhnliches Stadtporträt, das einlädt, die heimliche Hauptstadt Sachsens neu zu entdecken!”


"Leipzig – eine Stadt des Wandels. Einst trist und grau, ist Leipzig heute bunt, atemlos und voller Überraschungen. Lene Hoffmann und Volly Tanner begleiten in den Stadtgesprächen aus Leipzig 35 Persönlichkeiten, die das vielfältige Leben der sächsischen Metropole mitgestalten. Lauschen Sie Alex Huth, dem Vertreter des Medienstandorts Leipzigs, lassen Sie sich vom jüdischen Witz des Autors Küf Kaufmann mitreißen, tauchen Sie mit dem Republikflüchtling Axel Starke in die Vergangenheit ein und lernen Sie mit dem einstigen LVZ-Chefredakteur Hartwig Hochstein Leipzig neu kennen. Sie werden merken, dass die heimliche Hauptstadt Sachsens nie still steht!




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