Lene Kaaberbøl

 4.3 Sterne bei 346 Bewertungen

Lebenslauf von Lene Kaaberbøl

Lene Kaaberbøl wurde 1960 in Kopenhagen geboren und zählt zu den bekanntesten dänischen Kinderbuchautorinnen. Bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Englischlehrerin und Übersetzerin. Mit 15 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman und hat seitdem über 30 Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Für ihre Romane zur Disney-Serie W.I.T.C.H. wurde sie 2002 mit dem Preis „Walt Disney Writer of the Year“ ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr 2012 der wichtigste Kinderbuchpreis Dänemarks, der Orla-Preis des staatlichen Fernsehens, verliehen.

Alle Bücher von Lene Kaaberbøl

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Cover des Buches Wildhexe - Die Feuerprobe (ISBN:9783423626231)

Wildhexe - Die Feuerprobe

 (93)
Erschienen am 22.04.2016
Cover des Buches Wildhexe - Die Botschaft des Falken (ISBN:9783423626248)

Wildhexe - Die Botschaft des Falken

 (51)
Erschienen am 22.07.2016
Cover des Buches Wildhexe - Chimäras Rache (ISBN:9783446246300)

Wildhexe - Chimäras Rache

 (42)
Erschienen am 28.07.2014
Cover des Buches Wildhexe - Blutsschwester (ISBN:9783423626354)

Wildhexe - Blutsschwester

 (30)
Erschienen am 10.02.2017
Cover des Buches Wildhexe - Das Labyrinth der Vergangenheit (ISBN:9783423626477)

Wildhexe - Das Labyrinth der Vergangenheit

 (22)
Erschienen am 07.04.2017
Cover des Buches Wildhexe - Das Versprechen (ISBN:9783446249288)

Wildhexe - Das Versprechen

 (17)
Erschienen am 27.07.2015
Cover des Buches Die Lieferung (ISBN:9783442472697)

Die Lieferung

 (13)
Erschienen am 01.12.2010
Cover des Buches Wildhexe - Die Feuerprobe (ISBN:9783423086592)

Wildhexe - Die Feuerprobe

 (9)
Erschienen am 21.09.2018

Neue Rezensionen zu Lene Kaaberbøl

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Rezension zu "Wildhexe - Die Feuerprobe" von Lene Kaaberbøl

Tolles Buch
officalliliivor 4 Monaten

Das Buch ist sehr schön zu lesen und ich empfehle es eher für Mädchen von 11 bis 15 Jahren. Die Geschichte das ein Mädchen plötzlich zu einer Wildhexe wird ist sehr spannend mit zu verfolgen

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Rezension zu "Wildhexe - Chimäras Rache" von Lene Kaaberbøl

Der finale Kampf mit Chimära
danielamariaursulavor einem Jahr

Der zweite Band endete mit einem dramatischen Kampf zwischen der jungen (12), ungeschulten Wildhexe Clara und der verstoßenen mächtigen Chimära. Als sie unterliegt, stößt Chimära nicht nur Verwünschungen aus, sondern schwört Rache. Kaum danach gehen unerklärliche und beängstigende Dinge mit Clara von sich. Nachts hat sie einen fürchterlichen Albtraum und sie wird am helllichten Tag aus dem Hier und Jetzt in die wilde Welt gerissen, während ihr Körper wie parallelisiert in ihrem Alltag zurück bleibt. Sie hat Visionen von einem toten Fleck Erde, das begierig alles Leben in sich aufsaugt, und alle Tiere um diesen Fleck herum sind in Gefahr. Von dieser Stelle geht ein wahnsinniger Hunger aus und Clara schlüpft sowohl in den Geist der Gejagten, als auch des hungrigen Jägers. Diese „Wildreisen“ kann sie nicht kontrollieren und als es ihr unvermittelt in der Schule passiert ist dies nur weiterer Anlaß für Spott und Hohn. Doch dann eskaliert die Situation, und ihr gemeinster Mitschüler kommt durch eine dieser Wildreisen zu ernstem Schaden. Clara beschließt, daß sie sich der Situation stellen muss, und sucht Hilfe und Erklärungen bei ihrer Wildhexentante Isa. Sie muss herausfinden, welche Kräfte von ihr Besitz nehmen möchten, wer dahinter steckt. Doch Kater kann ihr diesmal nicht helfen, also begleitet sie die Wildhexenschülerin Kahla, auf diese gefährliche Mission.

Schon gleich zu Beginn wird klar, dieser Band wird düsterer als die Bände zuvor und auch noch spannender. Denn die unerklärlichen Kräfte ziehen an Clara und drohen sie innerlich zu zerfressen, wenn sie nicht herausfinden, wer so gierig von ihr Besitz ergreifen will und warum. Clara traut sich selbst nicht mehr und bekommt vor sich selbst und ihrer innerlichen Gier echte Angst. Das ist schon düster und gruselig, doch wer Harry Potter verkraftet, kommt mit dieser sehr ähnlichen Düsternis gut klar.

Die Gefahren kommen näher und auch in ihre behagliche Welt zu Hause. Nicht nur das Oskar wieder mal sehen muß, was er mit seiner Prahlerei über Claras Künste angerichtet hat, und sich das Mobbing verstärkt, es kommt zu echten Handgreiflichkeiten, die allerdings nicht für Clara mit Lebensgefahr enden, sondern für den Angreifer. Das ist sehr bedrohlich, aber sehr schön für Kinder, daß sich Clara dennoch um ihren Peiniger sorgt und sich verantwortlich fühlt. Während sie versucht etwas über seinen Zustand herauszufinden versucht, erfährt sie viel mehr über seine Lebensumstände, als wohl irgendein anderes Kind aus der Schule über ihn weiß. Dadurch wird er für sie menschlicher und realer und sie hat mehr Verständnis. Ein Thema, daß zwar nicht neu ist, aber einfach nicht oft genug erwähnt werden kann. Oft hilft es einfach mehr über sein Gegenüber zu wissen, um es zu verstehen und um Spannungen abzubauen. So greifen die normale Welt und die wilde Welt ineinander. Auch dort geht es darum, daß Clara mehr über die Hintergründe ihres Angreifers, dieser unheimlichen unsichtbaren Macht erfährt, um sie zu verstehen und sich gegen diese zu wehren und womöglich Erlösung zu finden. Denn anders als Chimära ist Clara nicht von Hass oder Rachegefühlen geprägt, selbst ihren Feinden bringt sie noch Verständnis entgegen und es hilft. Sehr tröstliche Gedanken, in einer sehr spannenden und geheimnisvollen Geschichte, in welcher man immer tiefer in die Zusammenhänge der wilden Welt eindringt. Hierdurch wird der Düsternis die Spitze genommen, da das Vertrauen darin immer stärker wächst, daß Clara schon das richtige tun wird, das Gute.

Sehr packend und mitreißend erzählt, haben wir gerne mit Clara um Kater gebangt und sind ihr auf dem Suche nach den Hintergründen gefolgt. Dabei sind die Beschreibungen wunderbar plastisch, so daß wir uns auch die Fantasy-Elemente, die uns noch nicht aus anderen Geschichten bekannt sind, sehr gut vorstellen können. Zudem hat das Buch eine angenehme Länge mit knapp 200 Seiten, ist das Taschenbuch leicht genug für jeden Rucksack und entmutigt auch nicht Kinder die sich mit dem Lesen nicht so leicht tun. Dabei hilft auch die angenehme Schriftgröße und der größere Zeilenabstand, die auch Kindern ab 10 das Lesen erleichtert. Eine Reihe, bei der man unbedingt dran bleiben will, um zu erfahren, welche Aufgabe Clara denn nun als nächstes zu bewältigen hat und wie sie sich weiter entwickelt. Wir können auch diesen Band bedingungslos empfehlen, weisen jedoch daraufhin, daß wie bei Harry Potter jeder Band düsterer und unheimlicher wird. Für besonders sensible Kinder ist es wohl besser, mit ihren Eltern zu lesen und die Altersempfehlung zu beachten.

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Rezension zu "Wildhexe - Die Botschaft des Falken" von Lene Kaaberbøl

Wieder sehr spannend!
danielamariaursulavor einem Jahr

Clara ist zu Besuch bei ihrem Vater. Der hat sein altes Haus in der Pampa verkauft und lebt nun in einer schicken neuen Wohnung in ihrer Stadt. So richtig kann sie sich nicht darüber freuen und grübelt in ihrem neuen Zimmer vor sich hin, als sie ein Falke ihr eine Nachricht überbringt. Sie soll die junge Wildhexe Shanaia eine Stunde vor Sonnenuntergang im Park treffen. Trotz ihrer Schüchternheit beschließt Clara dieser Aufforderung zu folgen und bricht gemeinsam mit ihrem besten Freund Oscar und dem schwarzen Kater Kat auf. Doch Shanaia scheint gar nicht zu dem Treffen zu erscheinen, ob es eine Falle war? Da werden sie von einer Horde wild gewordener Vögel angegriffen, doch sie verletzen nur Oscar und Kater, aber nicht Clara. Da entdecken sie auch stark verletzt und versteckt Shanaia und ihren Wildfreund das Frettchen. Sie fleht Clara an, ihr bei der Rückeroberung von ihrem Heim Vestmark, aus dem ihre Familie vertrieben wurde, bei zu stehen. Doch Clara zögert, sie traut sich das nicht zu, sie ist noch viel zu unerfahren. Doch dann verschwindet Oscar und Clara folgt ohne zu Zögern seiner Spur.

Meine Große war anfangs sehr empört: Das Cover sieht anders aus, als das Mädchen auf dem Filmbuch und wo kommt denn nun Claras Vater her? Dass der nun auftaucht fand sie völlig unpassend im Hinblick auf Band 1. Die Kleine und mich störte es nicht. Uns gefiel das Clara mutiger wird, aber in der Schule immer noch ihre beste Waffe in ihrer Unscheinbarkeit zu finden glaubt. Dummerweise ist Oscar so stolz auf ihre Wildhexeneigenschaft, daß er sich verplappert und damit gerät Clara in den Fokus, was ihr sehr unangenehm mit. Doch mit ihren Wildhexenfähigkeiten wächst Clara auch charakterlich und diesmal ist sie richtig stark gefordert. Sehr interessant fanden wir, was Clara so mit der Zeit alles über ihre besonderen Wildhexen-Fähigkeiten erfährt. Chimära scheint sie zu fürchten, aber Clara, die kaum eine Ausbildung genossen hat, weiß überhaupt nicht warum. Langsam beginnt Clara eine Ahnung zu bekommen, auch davon, warum Shanaia ausgerechnet ihre Hilfe angefordert hat. Doch Clara ist erst ganz am Anfang der Entdeckung all ihrer Talente. Es ist aufregend mit ihr gemeinsam den erwachenden Wildsinn zu erleben und der Herausforderung durch die erfahrene und hinterhältige Wildhexe Chimära zu folgen. Diese fühlt sich an keine Regel und keine Gesetze gebunden, nur ihrem eigenen vermeintlichen Wohl verpflichtet. Doch etwas an Clara bereitet ihr Kopfzerbrechen, auch wenn sie darauf genauso wenig Rücksicht nimmt, wie auf das Wohl der Tiere, die zu verstehen sie das Glück hat.
Auch dieser Band ist trotz seiner Kürze von knapp 200 Seiten packend geschrieben. Er vereint bekannte Gefühle und Erfahrungen von 12 Jährigen, sowohl mit Eltern, Freunden und Schule, mit dem unbekannten der wilden Welt. Einer Welt voller Magie, unbekannter Gefahren und doch auch verlässlichen Freunden. Dieser Kontrast ist sehr reizvoll und drängt dazu der Geschichte weiter zu folgen, denn wir sind gewiss, daß Chimära sich neue Herausforderungen für Clara ausdenken wird, wie man auch den kommenden Titeln ablesen kann.
Für eine Fantasy-Reihe sind die Einzelbände ziemlich kurz, ähnlich wie bei Narnia und der Erdseereihe. Das empfinden meine Töchter und ich als großen Pluspunkt. Das Abenteuer verzettelt sich nicht in epischen Beschreibungen, sondern kommt auf den Punkt: Spannung und Magie! Für Kinder die nur mäßig gerne Lesen erfordert der Beginn eines Buches mit überschaubarem Umfang keine große Überwindung. Dabei ist der Zeilenabstand sehr augenfreundlich und auch die Schriftgröße ist größer als bei Harry Potter (die finden meine Töchter unangenehm klein). Das Setting in Dänemark ist auch mal erfrischend anders, auch wenn gar nicht so viele landestypischen Eigenheiten erwähnt werden, klar, wer kennt schon die wilden Wege? Sprachlich ist es gefällig und unaufdringlich. Die Sprache folgt vor allem der Funktion des Spannungsaufbaus, ohne besondere lyrische Brillianz. Das finden wir aber völlig in Ordnung, da der Stil durch aus ansprechend ist und ein gutes Vorbild für den eigenen schriftlichen Ausdruck liefern kann, aber nicht vom Inhalt ablenkt.

Eine spannende Reihe um Freundschaft, Verbundenheit und die Kraft der Natur, die auch zu leseunwilligere Kindern zu einem Blick ins Buch verlocken kann. Wir sind schon ganz gespannt, wie es weitergeht!

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