Lene März

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Geisterstunde

Geisterstunde

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Erschienen am 18.07.2011
Es fährt ein Boot nach Schangrila

Es fährt ein Boot nach Schangrila

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Erschienen am 13.02.2018
Jenseits von Bollywood

Jenseits von Bollywood

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Erschienen am 20.08.2009
Haltet den Dieb!

Haltet den Dieb!

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Erschienen am 16.07.2009
Das ist Sankt Martin

Das ist Sankt Martin

 (1)
Erschienen am 14.07.2009
Das ist der heilige Nikolaus

Das ist der heilige Nikolaus

 (1)
Erschienen am 14.07.2009
Drei auf die Waffel

Drei auf die Waffel

 (1)
Erschienen am 21.01.2009

Neue Rezensionen zu Lene März

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W

Rezension zu "Es fährt ein Boot nach Schangrila" von Lene März

Ein wunderschönes Bilderbuch, zu dem man dem Verlag nur gratulieren kann
WinfriedStanzickvor 10 Monaten




Kinder mögen Reime. Mit ihnen antizipieren sie ihre Muttersprache, erweitern ihren Wortschatz und befördern ihre unbegrenzte Phantasie.
Kinder mögen Tiere. Nicht zuletzt deshalb finden sich in so vielen, auch klassisch gewordenen Bilderbüchern Tiere als Identifikationsobjekte für Kinder.
Etliche Kinder kennen auch in der heutigen, säkular und areligiös gewordenen Welt noch die Geschichte von der Arche Noah, die alle Tiere fasste und vor der großen Flut rettete.
Und Kinder lieben lustige Bilder, originell, aber nicht zu abstrakt, farbenfroh gemalt und auch zur Identifikation einladend.

Lene März’, von Barbara Scholz wundervoll illustriertes neues Bilderbuch „Es fährt ein Boot nach Schangrila“ vereint alle diese Qualitäten in ganz hervorragender Weise. Dass die Autorin das Buch auch als Zählbuch verstanden wissen will, das den Kindern helfen soll, über die Nummern der Schiffsstege, an denen das Boot auf seinem Weg nach Schangrila Station macht einerseits, und über die Zahl bestimmter Tiere, die an den einzelnen Stationen zusteigen, andererseits die Zahlen von 1-10 aufwärts und von 10-1 abwärts zu lernen, wird beim wiederholten Lesen und Vorlesen so zu Nebensache, dass dieses Zahlenlernen unbewusst vor sich geht. Sehr gut und geschickt gemacht.

Und so wird bei jeder Station das Boot voller, und eine Menge lustiger Gesellen ist zu bestaunen und lädt zum Lachen ein.
Die Favoriten meines zweieinhalbjährigen Sohnes David sind eindeutig der Specht, der sich zunächst als blinder Passagier auf das  Boot schleicht, um dann, zwei Stationen später in den Fluß zu reihern, weil ihm schlecht geworden ist, die Krabben, die den Zebras ins Bein und den Kapitän in die Nase zwicken, und die fünf Koalabären, die sich furchtbar über den Auswurf des Spechtes aufregen und dabei wunderbare Grimassen schneiden.

Mehrmals am Tag will er dieses Buch vorgelesen haben, und es hat sich, seit es vor einer Woche ins Haus gekommen ist, zu einem seiner Lieblingsbücher gemausert.

Ein wunderschönes Bilderbuch, zu dem man dem Verlag nur gratulieren kann. Mehr von solchen Reimbüchern !


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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Geisterstunde" von Lene März

"19 Uhr 30 Säbelrasseln & Kanonenkugelkegeln"
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn kleine Kinder mit dem Benennen der Uhrzeit Schwierigkeiten haben, dann liegt das nicht immer an ihnen, sondern oft auch daran, dass kaum jemand zuerst die Stunden und dann die Minuten nennt, sondern solche für Kinder höchst merkwürdige Formulierungen wie "Viertel vor Fünf" benutzt.

Die Autorinnen dieses niedlichen Kinderbuches sind leider auch auf dem Sprachverkürzungstrip. Bestimmt beginnt der kleine Pirat, nachdem er die Uhr gelernt hat, das Schiff zu lernen oder seine Hängematte. Verlangen Kinderbücher nicht eine besondere sprachliche Achtsamkeit?

Das Buch soll den Kleinen beibringen, eine vorgelesene Zeit an einer Uhr anzuzeigen. Bevor man damit jedoch anfangen kann, muss man entweder die letzte Seite aufschlagen oder ins Internet gehen, um dort die Bastelanleitung für die Piratenuhr zu finden.

Mit dieser Basteluhr ausgerüstet, startet man dann das Vorlesen. Der Text besteht aus kurzen Reimen, die das lustige Geschehen auf den großformatigen, witzig gezeichneten Illustrationen zusammenfasst. Der kleine Leser findet dort eine Reihe von Zetteln, die die täglichen Aufgaben des kleinen Piraten mit der Angabe einer Uhrzeit beschreiben. Außerdem kann man die Kinder Digitaluhren in den Bildern suchen lassen, damit sie dann ebenso wie bei den Zetteln die in Ziffern vorgegebene Uhrzeit auf der Basteluhr einstellen können.

Da die Zeichnungen aus gutem Grund etwas überladen wurden, macht es bestimmt viel Spaß, die Zettel und die Digitaluhren zu suchen.

Alles in allem ein lustiges Buch, das seinen pädagogischen Zweck bestimmt erfüllt, auch wenn so einiges recht sinnfrei wirkt.

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W

Rezension zu "Geisterstunde" von Lene März

Rezension zu "Geisterstunde" von Lene März
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

„Mondlicht streift ein schwarzes Schiff,
still ankert es an einem Riff.
Ein kleiner Spuk macht sich bereit,
gleich wird es 12 und Geisterzeit.
Ein übler Bursche, ein Pirat –
Recht klein noch, doch nach Geisterart.“

Voller Reime dieser Art haben Lene März und Barbara Scholz ein Bilderbuch erschaffen, das mit dem nicht nur bei Jungen beliebten Piratenthema den Kindern nicht nur Freude an gereimter Sprache schenkt, sondern ihnen mit vielen im Buch versteckten Uhren spielerisch hilft, die Uhr zu lernen und wie ein Pirat genau zu wissen, was die Stunde geschlagen hat.

Eine Basteluhr und ein Übungsteil im Anhang des Buches laden die Kinder nach dem hoffentlich häufigen Vorlesen dieser wunderbaren Reimverse zur weiteren Beschäftigung mit der Uhr ein.

Von den beiden Autorinnen liegt bei Thienemann noch ein weiteres Reimbuch vor, mit dem kleine Kindern zählen lernen können und das ich sehr empfehlen kann: „Es fährt ein Boot nach Shangrila“.

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