Lene März , Barbara Scholz Es fährt ein Boot nach Schangrila, Ein Zähl- und Reimbuch

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Inhaltsangabe zu „Es fährt ein Boot nach Schangrila, Ein Zähl- und Reimbuch“ von Lene März

Vorwärts und rückwärts. Nie hat Zählen lernen mehr Spaß gemacht! In hinreißenden Reimen geht es von 1 bis 10 vorwärts und 10 bis 1 rückwärts. Und die witzig-frechen Wimmelbilder laden nicht nur zum Nachzählen ein, sondern entführen in eine Welt voller Dschungelkomik mit viel Liebe zum Detail. Ab 4 Jahren

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  • Rezension zu "Es fährt ein Boot nach Schangrila" von Lene März

    Es fährt ein Boot nach Schangrila, Ein Zähl- und Reimbuch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. December 2011 um 11:03

    Kinder mögen Reime. Mit ihnen antizipieren sie ihre Muttersprache, erweitern ihren Wortschatz und befördern ihre unbegrenzte Phantasie. Kinder mögen Tiere. Nicht zuletzt deshalb finden sich in so vielen, auch klassisch gewordenen Bilderbüchern Tiere als Identifikationsobjekte für Kinder. Etliche Kinder kennen auch in der heutigen, säkular und areligiös gewordenen Welt noch die Geschichte von der Arche Noah, die alle Tiere fasste und vor der großen Flut rettete. Und Kinder lieben lustige Bilder, originell, aber nicht zu abstrakt, farbenfroh gemalt und auch zur Identifikation einladend. Lene März’, von Barbara Scholz wundervoll illustriertes neues Bilderbuch „Es fährt ein Boot nach Schangrila“ vereint alle diese Qualitäten in ganz hervorragender Weise. Dass die Autorin das Buch auch als Zählbuch verstanden wissen will, das den Kindern helfen soll, über die Nummern der Schiffsstege, an denen das Boot auf seinem Weg nach Schangrila Station macht einerseits, und über die Zahl bestimmter Tiere, die an den einzelnen Stationen zusteigen, andererseits die Zahlen von 1-10 aufwärts und von 10-1 abwärts zu lernen, wird beim wiederholten Lesen und Vorlesen so zu Nebensache, dass dieses Zahlenlernen unbewusst vor sich geht. Sehr gut und geschickt gemacht. Und so wird bei jeder Station das Boot voller, und eine Menge lustiger Gesellen ist zu bestaunen und lädt zum Lachen ein. Die Favoriten meines zweieinhalbjährigen Sohnes David sind eindeutig der Specht, der sich zunächst als blinder Passagier auf das Boot schleicht, um dann, zwei Stationen später in den Fluß zu reihern, weil ihm schlecht geworden ist, die Krabben, die den Zebras ins Bein und den Kapitän in die Nase zwicken, und die fünf Koalabären, die sich furchtbar über den Auswurf des Spechtes aufregen und dabei wunderbare Grimassen schneiden. Mehrmals am Tag will er dieses Buch vorgelesen haben, und es hat sich, seit es vor einer Woche ins Haus gekommen ist, zu einem seiner Lieblingsbücher gemausert. Ein wunderschönes Bilderbuch, zu dem man dem Verlag nur gratulieren kann. Mehr von solchen Reimbüchern !

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