Lene Mayer-Skumanz

 4 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Lene Mayer-Skumanz

Prof. Lene Mayer-Skumanz wurde 1939 in Wien geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Altphilologie arbeitete sie zunächst als Lehrerin, bevor sie sich 1965 dazu entschied, als freie Schriftstellerin zu leben. Nebenbei war sie jahrelang Redakteurin der Kinderzeitschrift „Weite Welt“. Für ihre Werke im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur mit Schwerpunkt auf religiösen Themen erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Sie zählt zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendschriftstellerinnen Österreichs.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lene Mayer-Skumanz

Cover des Buches Der kleine Hirte und der große Räuber (ISBN: 9783794173099)

Der kleine Hirte und der große Räuber

 (2)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Ein Löffel Honig (ISBN: 9783702237264)

Ein Löffel Honig

 (1)
Erschienen am 01.01.2019
Cover des Buches Die Schätze des Doktor Batthyány (ISBN: 9783702225469)

Die Schätze des Doktor Batthyány

 (1)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Was sagst du jetzt, lieber Gott? (ISBN: 9783522304238)

Was sagst du jetzt, lieber Gott?

 (1)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Hanniel (ISBN: 9783990220078)

Hanniel

 (1)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Mein Onkel der Zauberer (ISBN: B0027QUT56)

Mein Onkel der Zauberer

 (1)
Erschienen am 01.01.1981
Cover des Buches Mooti und der Mammutzauber (ISBN: 9783707403138)

Mooti und der Mammutzauber

 (1)
Erschienen am 01.03.2006

Neue Rezensionen zu Lene Mayer-Skumanz

Cover des Buches Ein Löffel Honig (ISBN: 9783702237264)Brigitte_Wallingers avatar

Rezension zu "Ein Löffel Honig" von Lene Mayer-Skumanz

Ein göttlicher Kinderroman
Brigitte_Wallingervor 3 Jahren


Leselevel: ♦♦♦♦◊
Wissenssteigerung: ♦♦♦♦♦
Humor: ♦♦♦◊◊
Spannung: ♦♦♦♦♦
Gefühl: ♦♦♦♦♦
Elternvergnügen: ♦♦♦♦♦
Zielgruppe: Jungs und Mädchen von 7 – 9 Jahren
128 Seiten, gebundene Ausgabe um € 14,95

Themen: Freundschaft, Erstkommunion, Gott, Imkerei, Honig, Fels, Schule, Familie, Nachbarschaft

Ein Löffel Honig: Eine Geschichte zur Erstkommunion ist ein wunderschönes Buch über Freundschaft. Vorneweg sei gleich gesagt: Das Buch ist einfach ein toller Kinderroman! Auch wenn sich die sechs Kinder der Erstkommunionsgruppe rund um Tischmutter Ulli gerade auf das Fest der Erstkommunion vorbereiten, kann man das Buch gerne auch „einfach so“ lesen. Es fasziniert mich aber schon sehr, wie es sowohl der Autorin Lene Mayer-Skumanz als auch der Illustratorin Birgitta Heiskel gelungen ist, dem Kinderbuch auch eine spirituelle Dimension zu verleihen.

            Vordergründig aber lesen wir von sechs Erstkommunionskindern einer Vorbereitungsgruppe. Die Autorin Lene Mayer-Skumanz fängt deren Familien einfühlsam ein, spiegelt ihre Gedankenwelt wider und enthüllt ihre Konflikte und Freuden. Die sich entwickelnde Freundschaft zwischen den Kindern Julia und Stefan ist hinreißend. Sie treffen sich meistens auf einem geheimen Felsen im Wald und tauschen sich aus. Ab und an besuchen sie auch Stefans Großvater in seiner Imkerhütte und genießen einen Löffel Honig. Diese naturbezogenen Ausflüge und die tiefe Freundschaft lassen die Kinder aufblühen.

           Die schöne Geschichte eröffnet aber auch eine religiöse Dimension. Bei der Erstkommunionsvorbereitung mit Ulli und den Gesprächen zwischen Julia und dem Pfarrer werden religiöse Themen angesprochen, zum Beispiel das Gewissen, Versöhnung und einige Bibelstellen (darunter den Psalm, in dem Gott als „schützender Fels“ bezeichnet wird). Wer ist Gott, wie wirkt Gott in unserem Leben, wie verbindet man sich mit Gott, wieso lässt Gott Kriege zu? Nicht nur die ProtagonistInnen sind diesen Fragen auf der Spur, sondern wir hören (bzw. lesen) auch Gottes eigene Stimme: Gott kommentiert das Geschehen glaubwürdig, überzeugend, liebevoll. Das ist ein großer Kunstgriff, und ehrlich gesagt wundert es mich selbst, dass er gelungen ist  . Ebenfalls bewundernswert ist, wie Lene Mayer-Skumanz es schafft, komplexe katholische Themen wie die Transsubstantiation in einfachen Worten, für Kinder verständlich anzusprechen und das Ganze dann auch noch in diese schöne Freundschaftsgeschichte zu packen. Wirklich toll!

Die Illustratorin dieser Ausgabe von _Ein Löffel Honig_, Birgitta Heiskel, vermag es, in ihren Bildern die Gefühle der Protagonisten wunderbar einzufangen: Julia sitzt voller Freiheitsdrang mit wild wehendem Haar auf ihrem Fels, Stefans Großvater steht gütig und entspannt im Imkeranzug da wie ein cooler Raumfahrergreis, die nervige Mirella spreizt sich verzweifelt von einem Föhrenast ab und Stefan greift mit freudig glühendem Gesicht nach Julia, um ihr ins gemeinsame Versteck zu helfen. Heiskels Illustrationen sind einfach unsagbar schön und berührend, wobei honiggelb in allen Bildern eine zentrale Rolle spielt. Zum einen natürlich weil die Zeit der Erstkommunionsvorbereitung für Julia so erfreulich ist wie ein Löffel Honig, genascht in der Imkerhütte von Stefans Großvater. Zum anderen ist dieses Honiggelb ein Symbol für Gott und Julias Beziehung zu Gott. Heiskels Bilder zeigen nicht nur Menschen, sondern immer auch wunderschön gezeichnete Tiere und Pflanzen, was die Schönheit und Bedeutung der Natur als Gottes Schöpfung unterstreicht.

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Cover des Buches Das Lügennetz (ISBN: 9783851912739)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Das Lügennetz" von Lene Mayer-Skumanz

Wer ist Roman? Wer ist Zlatko?
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Roman und Zlatko sind zwei wirklich gute Freunde und so ist es für Zlatko selbstverständlich Roman aus der Patsche zu helfen. Roman ist nämlich in Sissy verliebt und möchte sie „zufällig“ vor ihrem Flötenunterricht treffen. Doch leider soll er seine Tante Steffi, die im Pensionistenheim wohnt, zu einem Konditoreibesuch abholen. Nun ist guter Rat teuer, doch Zlatko gibt sich als Roman aus. Tante Steffi benimmt sich anders als erwartet und geht mit Zlatko zum Heurigen statt in die Konditorei.
Die beiden Jungs spielen das Verwechselspiel einige Wochen durch, bis sich in Zlatkos Familie Unheil anbahnt. Die Familie ist ohnehin ziemlich belastet, da einige bosnische (muslime)Familienmitglieder bei ihr wohnen und die Lebensart der vor langer Zeit Eingewanderten kritisieren. Genau in diesem Stress wird Dika, Zlatkos Schwester, in der Schule gemobbt.
Doch Tante Steffi, die das Vertauschspiel der beiden Jungs längst entdeckt hat, greift ein.


Meine Meinung:

Ein wirklich schönes Buch von Freundschaft und erster Liebe, das auch nachdenklich machende Passagen enthält. Hat nicht jeder eine Tante Steffi, die nicht so lästig ist, wie man glaubt? 


Das Buch erhielt 1994 den "Österr. Kinder- und Jugendbuchpreis"

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Cover des Buches Was sagst du jetzt, lieber Gott? (ISBN: 9783522304238)W

Rezension zu "Was sagst du jetzt, lieber Gott?" von Lene Mayer-Skumanz

Ermutigen zum einfachen Gespräch mit Gott
WinfriedStanzickvor 5 Jahren



Dieser sehr preisgünstige Sammelband enthält die schon erschienenen Einzelbände von Lene Mayer-Skumanz  „… wenn du meinst, lieber Gott“  und „Gott, ich hab einen Tipp für dich“, die beide gleichzeitig im Januar 2012 bei Gabriel erschienen sind. Beide Bände enthalten Mut-Spaß- und Trostgeschichten.

Im ersten Band geht es um einen kleinen Jungen namens Xaverl. Er ist um keine Frage oder Überlegung verlegen, auch und gerade nicht dem lieben Gott gegenüber, mit dem er so vieles bereden möchte. Denn es geht ihm gehörig auf die Nerven, was  er an Ungerechtigkeiten in der Schule und auf dem Schulhof erlebt. Doch seine Mitteilsamkeit ist ebenso überschäumend, wenn er sich sehr über etwas gefreut hat. All dies und noch viel mehr will er mit Gott teilen, und so kann er für viele Erwachsenen zum Vorbild werden.

Im zweiten Band geht es um ein nicht weniger aufgewecktes Mädchen im etwa gleichen Alter wie Xaverl. Sie heißt Laura und hat eine Menge Ideen, weil sie die Welt und die Menschen um sich herum genau beobachtet und wahrnimmt. Und so kommt es, dass sie viele Tipps hat für den lieben Gott, insbesondere darüber, wie er Freunden von ihr helfen und sie unterstützen könnte.

Bücher für Kinder im Grundschulalter, die sensibilisieren für deren Umwelt und ihre Mitmenschen und (auch Erwachsene!) ermutigen zum einfachen Gespräch mit Gott.




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