Lene Rikke Bresson Das Mädchen am Kreuz

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen am Kreuz“ von Lene Rikke Bresson

Bizarre Todeskunstwerke erschüttern Dänemark. Die Ermordeten sind nackt, am ganzen Körper bemalt, in ihren Händen liegt ein Schweinekopf. Die klassischen Ermittlungsarbeiten der Polizei führen ins Leere. Erst als Kommissar Berg einer jungen Frau mit einer Begabung für Muster Aufnahmen von den Tatorten zeigt, gelingt es Mona Lisa Kirk, Hinweise in den Bildern zu entdecken – können diese zum Mörder führen?

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  • Rezension zu "Das Mädchen am Kreuz" von Lene Rikke Bresson

    Das Mädchen am Kreuz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2012 um 16:04

    Klappentext: Helen ist tot. Nackt, mit Farbe besprüht, liegt sie auf einem Kreuz in einer brennenden Heidelandschaft. In ihren Händen hält sie einen Schweinekopf. Die Ermittlungen der dänischen Polizei führen ind Leere. Mona hat überlebt. Nach einem schweren Unfall kann die junge Studentin nicht mehr lesen und schreiben. Stattdessen entwickelt sie die Fähigkeit, komplexe Muster zu erkennen. Als Kommissar Berg davon erfährt, zeigt er ihr die Tatortbilder. Kann Mona das Werk des Todeskünstlers entschlüsseln? Meine Meinung: Schon lange hat mich ein Kriminalroman nicht mehr so nachdenklich und verwirrt zurückgelassen. Die Handlung beginnt mit einem Prolog: In der dänischen Heidelandschaft wird ein junges Mädchen tot aufgefunden, sie liegt auf einem Kreuz, hält einen Schweinekopf und verbrennt in den Flammen. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Danach wechselt die Handlung zu Mona. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit, scheint eine ziemlich religiöse und leichtgläubige Familie zu besitzen und erlebt einen schweren Autounfall. Nach diesem Unfall scheint sie in der Lage sein, Muster zu erkennen und lernt Kommissar Berg kennen. Soweit zur eigentlichen Handlung. Der Inhalt, der im Klappentext beschrieben ist, beginnt leider erst sehr spät ab ca. Seite 180. Bis dahin dreht sich es sich fast ausschließlich um Mona, die extrem launisch und selbstzerstörerisch ist, ihrer Familie, die äußerst religiös ist und dauernd etwas über einen Fluch erzählt. Monas Schwester scheint irgendeine Persönlichkeitsstörung zu haben und vermittelt ein wenig Spannung. Das war es dann aber auch schon. Bis dahin dreht sich einfach alles um Mona, Mona, Mona. Man merkt schon, die Protagonistin war mir äußerst unsympathisch. Sie wirkte egoistisch, dickköpfig und wehleidig auf mich. Eigentlich finde ich es gut, wenn die Protagonistin in Kriminalromanen etwas intensiver dargestellt werden, dennoch sollten sie eher am Rand erscheinen, und die kriminalistische Handlung, sowie seine Ermittlungen im Vordergrund stehen. In diesem Roman hier war es leider genau andersherum. Gleichzeitig fesselte mich aber die intensive Personen- und Umgebungsbeschreibung, die in mir ein wahres Kopfkino auslösen konnte. Die Charakterbeschreibungen waren sehr ausführlich und gut dargestellt. Hätte sich doch nur die Handlung nicht so ewig hingezogen. Erschwerend kam für mich auch noch der Schreibstil hinzu der auf mich sehr sprunghaft wirkte. Es tauchen sehr viele Namen auf und ich hatte echt Problem mich am Anfang hineinzufinden und auf die Handlung einzulassen. Als ich dann den Einstieg gefunden hatte, ließ mich das Buch aber auch nicht mehr los. Die Geschichte war für meinen Geschmack auch recht unblutig vor allem aber undurchsichtig. Aufgebaut ist die Handlung in 3 Teilen sowie einem Prolog. Bei jedem Kapitel sind ein Datum und eine Tageszeit angegeben. Erzählt wird dieser Roman in drei verschiedenen Perspektiven. Hauptsächlich erzählt die Protagonistin Mona, aber auch Helens Vater und Monas Schwester, Teresa berichten. Fazit: Ich bin hin und hergerissen. Hätte dieses Buch nicht ein solches Kopfkino bei mir ausgelöst und irgendwie das „gewisse etwas“ besessen, ich hätte es abgebrochen. Am Ende ließ es mich verwirrt und nachdenklich mit einem großen Fragezeichen zurück. Entweder habe ich die Handlung von vorne bis hinten nicht verstanden oder ich konnte sie nicht für mich annehmen. Es gab durch aus gutes Potenzial für einen spannenden Krimi, doch wurde es für mich nicht gut umgesetzt. Lene Rikke Bresson, geboren 1963, ist Wirtschaftswissenschaftlerin und lebt mit ihrem Mann und fünf Kindern in der Nähe von Horsens. In den letzten zehn Jahren hat sie zehn Bücher veröffentlicht, unter anderem die von der Kritik gelobte Trilogie Genveje / Abkürzungen (1999), Månegrus / Mondgestein (2004) und Magtværk / Machtwerk (2008), ein dreibändiger Wirtschaftskrimi, der in Dänemark wegen seiner Hauptfigur Dyveke Ibsen als Dy-Trilogie bekannt wurde. (Quelle: Knaur Verlag) Gesamtwertung: 3/5 Sternen © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Das Mädchen am Kreuz" von Lene Rikke Bresson

    Das Mädchen am Kreuz

    PrinzessinAnne

    12. January 2012 um 15:44

    Worum geht es: Monas Leben könnte eigentlich perfekt sein. Sie hat einen Verlobten, Pläne für die Zukunft und weiß was sie will. Doch dann geschieht in ihren Flitterwochen das, was die ganze Familie schon so lange geahnt hat. Mona hat einen schweren Unfall und ist danach nicht mehr die die sie vorher war. Körperlich eingeschränkt und der Fähigkeit des Lesens und Schreibens beraubt ändert sich ihr ganzes Leben- damit wäre dann der Familienfluch in Erfüllung gegangen. Aber nicht nur das macht ihr Probleme, auch ihre geisteskranke Schwester die beschlossen hat Mona zu töten, die hysterische Mutter und David problematisieren die Angelegenheit. Mitten in diesem Wahnsinn wird sie von ihrem neuen Nachbar Berg, Kommissar, gebeten ihm bei einem Fall zu helfen, der ganz Dänemark und die gesamte Kunstszene in Atem hält. Ein Verrückter ermordet Menschen, und inszeniert diese in grotesker Form: Bemalt, in Szene gesetzt und mit einem Schweinekopf in der Hand. Und Mona erkennt recht schnell ein Muster. Meine Meinung: Gäbe es eine perfekte Mischung aus Lebensdrama und Krimi, so wäre das Buch ein grandioses Exemplar. Die Autorin versteht es wirklich nicht nur den Mordfall zu inszenieren, sondern auch noch die Hintergründe von Mona insoweit zu erzählen, dass man hin und her schwankt zwischen Krimi und ihrem Schicksal. Allerdings liegt für mich darin auch der Knackpunkt, weshalb ich dem Buch keine 5 Sterne geben möchte, obwohl ich es sehr gut fand. Es war einfach nicht das, was es vorgibt zu sein. Ich habe einen Krimi erwartet, in dem Mona eine wichtige Nebenrolle sein wird. Viel mehr ist es aber ihr Leben, in dem sie zufällig einen Mord mitaufklärt während sie sich aber um ganz andere Dinge kümmert. Außerdem wusste ich leider schon sehr früh wer der Mörder ist. Wer es nicht sein konnte war einfach zu offensichtlich, weil alles darauf hindeutet "Er bzw. sie ist böse/benimmt sich auffällig, deshalb war er/sie es auch". Trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. 4 von 5 Sternen.

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