Lenore Gregor Schwarz vor Augen: Psychothriller

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Inhaltsangabe zu „Schwarz vor Augen: Psychothriller“ von Lenore Gregor

Du bestimmst selbst die Spielregeln. Niemand sonst." Cornelia ist furchtbar dünn, weil sie erst etwas isst, wenn es gar nicht mehr anders geht. Aber das ist nur konsequent, weil sie sich zunehmend unsichtbar fühlt. Zuhause wird sie schlicht übersehen, in der Schule gibt sie die Streberin, hält jeden auf Abstand. Eric, der Neue an ihrer Schule, ist genau der Typ, vor dem einen gute Freunde erfolglos warnen. Cornelia lässt Eric näher an sich heran, als gut für sie beide ist. Zu verlockend die Nähe, zu warm die Berührung, zu bedürftig das Herz, um widerstehen zu können. Doch sie taumeln bedenklich nahe am Abgrund entlang. Lenore Gregor hat schon mit Stockholm Syndrom einen literarischen Faden gesponnen, der ihre Leser durch ein Labyrinth menschlicher Gefühle lotst. Mit Schwarz vor Augen führt sie uns in einen Widerstreit von Liebe, Frustration und Zerstörungssucht mit erschütternder Konsequenz. "Ein Psychothriller der Extraklasse - bewegend, fesselnd, zutiefst anrührend!"

Man sollte das Buch nicht lesen, wenn man einen Psychothriller erwartet.

— SaintGermain

Außergewöhnlich, interessant, jenseits von Genres

— Amychoco

Ein fesselndes Erlebnis mit Gänsehauteffekt

— nancyhett

Spannende und erschreckend realistische Geschichte, die selbst nach dem Abschluss nach lang nachwirkt.

— seschat

Intensives Lesevergnügen mit Nachdenkeffekt

— Anneja

Großartig - tiefgründig, fesselnd und zutiefst anrührend!

— Cupido_Books
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  • Themen
  • kein Psychothriller

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    SaintGermain

    11. September 2016 um 18:59

    Das Cover ist auffällig und gut gemacht, es macht einen neugierig.Wann werden manche Autoren bzw. Verlage endlich lernen Bücher dem richtigen Genre zuzuordnen.Denn wer dieses Buch als Psychothriller sieht, der würde auch "Shades of Grey" oder "Harry Potter" als Psychothriller vermarkten.Der Schreibstil der Autorin ist nicht hervorragend, aber durchaus gut zu lesen.Leider bleibt die Spannung stellenweise weit auf der Strecke.Die Charaktere wurden gut herausgearbeitet und beschrieben.Fazit: Als Psychothriller 1 Stern, als Drama oder Roman außerhalb aller Genres 4 Sterne.

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  • Für mich nicht wirklich Psychothriller, aber interessant und außergewöhnlich

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    Amychoco

    02. August 2016 um 19:18

    "Schwarz vor Augen" ist ein Roman, der meiner Ansicht nach nicht so wirklich in ein Genre passt. Es gibt sicherlich Thriller-Elemente, außerdem Erotik, aber vor allem geht es um Menschen, um die Protagonisten und die Abgründe der menschlichen Seele.Positiv an dem Buch fand ich die Stimmung, die von Anfang an aufgebaut wird, besonders die Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten. Das ist super beschrieben und kann einen gar nicht kalt lassen. Auch die psychischen Probleme der Hauptperson sind glaubwürdig beschrieben. Weiterhin gefällt mir an dem Buch, dass die Geschichte etwas außergewöhnlich ist, es ist etwas Neues, das man nicht tagtäglich liest. Das macht den Roman zu etwas Besonderem.Allerdings gab es zwischendurch auch ein paar Längen, in denen mir ein wenig die Spannung abhanden kam. Die Handlung schien sich zu wiederholen und ich musste mich zum Weiterlesen ein bisschen aufraffen. Auch das Ende finde ich nicht so passend, es scheint mir im Widerspruch zu den Charakteren der Hauptfiguren zu stehen, wie ich sie kennengelernt habe.Alles in allem hatte ich jedoch Spaß beim Lesen. Das Buch war interessant, außergewöhnlich und ich habe es gerne gelesen, daher 4 Sterne.

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  • 4,5* - Düsteres, eindringliches Drama

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    Lovely_Lila

    30. July 2016 um 20:35

    * Die Rezension enthält Spoiler, vor denen aber noch einmal gewarnt wird. *~ Ein düsteres, eindringliches Drama über Schuld und die zerstörerische Beziehung zweier Jugendlicher, die sich gegenseitig gleichzeitig zu schaden und zu retten scheinen, erzählt in einem flüssigen, anschaulichen Schreibstil. Die Personen sind liebevoll ausgearbeitet, die ernsten Themen haben Tiefgang, es gibt zahlreiche unerwartete Wendungen und Enthüllungen, und das Ende wird für immer in meinem Kopf nachhallen. ~ InhaltCornelia scheint alles im Griff zu haben. Die Vorzeigeschülerin bereitet ihren Eltern keine schlaflosen Nächte, brilliert in der Schule und trainiert leidenschaftlich Eiskunstlauf. Doch in ihrem Inneren sieht es anders aus: Cornelia isst viel zu wenig, wird von ihren Eltern ignoriert und versucht alle auf Abstand zu halten. Dann kommt ein neuer Schüler namens Erik an Cornelias Schule. Seine Gesellschaft scheint ihr gleichzeitig gutzutun und zu schaden, doch sie kann sich seiner Anziehungskraft nicht erwehren. Psychologische Machtspielchen beginnen, und Cornelia scheint immer mehr vom rechten Weg abzukommen…InformationErzählstil: Ich-Erzähler; Präteritum;Perspektive: aus weiblicher Sicht (Cornelia)Meine MeinungIch fand den Klappentext recht interessant und war neugierig, dennoch habe ich nicht wirklich viel erwartet: eine Neuinterpretation des Themas „gutes Mädchen trifft Bad Boy“ würde es sein, Klischees inklusive, war ich mir fast schon sicher. Ich wurde positiv überrascht.SchreibstilDer Schreibstil wurde mit jeder gelesenen Seite besser. Am Beginn fand ich hin und wieder Formulierungen, die mir nicht so wirklich gefielen oder die ich etwas übertrieben fand, doch diese waren zum Glück selten und wurden immer stärker von Formulierungen abgelöst, die wirklich wunderschön und treffend waren. Generell ist der Schreibstil einfach und flüssig zu lesen, dennoch ist er auch sehr anschaulich, so dass man sich die beschriebene Welt gut vorstellen kann. Gefühle wurden sehr gut transportiert, sonst hätte diese Geschichte wahrscheinlich auch gar nicht funktioniert.„„Wenn du fährst kann du ja heute gar nichts trinken. Hätte nicht gedacht, dass du dir so eine Chance entgehen lässt“, sagte ich lapidar.„Die wahre Freude ist doch die, den anderen dabei zuzusehen, wie sie sich betrinken und ihre verwundbaren Stellen offenbaren.““ 25%PersonenDie Personen haben mir sehr gut gefallen. Sie waren alle dreidimensional und mit viel Liebe ausgearbeitet. Jede Figur hat ihre starken und schwachen Momente, ihre Schokoladen- und ihre Schattenseiten, so dass sie insgesamt alle sehr authentisch und glaubhaft wirken. Meine Lieblingsnebenperson war mit Abstand Edna, Cornelias (Lias) kleine, energiegeladene Schwester. Dennoch sollte man die Formulierung „mit Liebe ausgearbeitet“ nicht mit „sind mir sympathisch“ verwechseln, die Figuren in dieser Geschichte präsentieren sich nämlich oft als alles andere als das. Oft sind sie grausam, egoistisch, zynisch und schlicht unsympathisch. Sogar mit der Protagonistin konnte ich mich deshalb nur stellenweise identifizieren, und meine Zuneigung zu ihr erlitt während des Lesens einige Hochs und Tiefs.Die Hauptpersonen sind der Autorin unglaublich gut gelungen. Ihre Probleme und Sehnsüchte werden sehr glaubwürdig und eindrucksvoll dargestellt. Erik ist ein sehr selbstbewusster junger Mann, der, wenn er will, sehr charmant sein kann. Jedoch nutzt er genau diese Wirkung für sich aus, um ein Mädchen nach dem anderen abzuschleppen. Dabei spielt er sein Interesse so überzeugend, dass ihm kaum jemand widerstehen kann. Ich fand ihn als Figur sehr faszinierend.Cornelia ist auf den ersten Blick die typische unauffällige Streberin, die es wohl in vielen Klassenzimmern gibt:  Bloß nicht zu spät kommen, auf keinen Fall die Hausübung vergessen und niemals, niemals auch nur daran denken, zu schwänzen. Dennoch ist die brave Vorzeigeschülerin nur Fassade und dahinter regiert das Chaos. Zu Beginn hatte ich meine Probleme mit ihr, weil ihr Verhalten widersprüchlich schien, doch im Laufe des Buches lernte ich immer mehr, sie zu verstehen. Sie ist eine einzigartige, schwierige Protagonistin, die man während des Lesens am liebsten mehrmals (vor sich selbst) retten möchte. Durch Erik entdeckt sie immer stärker ihre „dunkle“ Seite und verändert sich zunehmend. Diese Veränderung gelingt der Autorin wunderbar, nur selten zuvor habe ich etwas so Authentisches gelesen.LiebesgeschichteWenn Erik und Lia aufeinandertreffen, ergibt das eine explosive Mischung. Oft umtanzen sie sich wie zwei Katzen, die nicht wirklich wissen, wie sie den anderen einzuschätzen haben, dann wieder gibt jeder sein Bestes dabei, dem anderen zu zeigen, dass er ihm gleichgültig ist. Die Beziehung zwischen den beiden ist von Ungewissheit geprägt, von Gefahr, von der Angst, dass alles nur eine Falle ist. Wenn sie eines aber sicher nicht ist, dann langweilig oder gesund. Beide haben nämlich ihre Probleme, doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, scheinen sich ihre düsteren Persönlichkeiten gegenseitig zu verstärken und zu einer großen, schwarzen Finsternis zu vereinigen. Die Liebesszenen sind spannend, aufregend, überzeugend geschrieben. Immer wieder scheint ein unheilvoller Unterton dabei zu sein, manchmal wirken die Situationen gefährlich, unheimlich und auf eine gewisse Art sogar gewalttätig, auch wenn sie das eigentlich nicht wirklich sind. Die Autorin arbeitet hier also auch viel mit der Stimmung, die zwischen den Zeilen transportiert wird.AtmosphäreMan glaubt als Leser zu wissen, dass es irgendwann zu einer Katastrophe kommen wird. Zu nah taumeln die beiden Hauptpersonen am Abgrund, zu ungesund scheint ihre seltsame Beziehung. Durch das ganze Buch zieht sich eine unglaublich düstere Atmosphäre, die diese Geschichte, vor allem, da sie sich um eine Schülerin und auch um die Schule dreht, eindeutig von anderen hervorhebt. Immer wieder ist man zum hilflosen Zusehen verdammt, während man den Personen eigentlich Warnungen zurufen will oder sie tröstend in den Arm nehmen möchte.Idee & ThemenZu Beginn glaubt man vielleicht, dass man die Geschichte so schon kennt, aber die Autorin überzeugt hier durch eine ganz neue, düstere Interpretation des Grundgerüsts „braves Mädchen trifft auf Bad Boy“. Immer wieder nimmt sie ungewöhnliche Abzweigungen in der Geschichte, verwöhnt den Leser durch unerwartete Wendungen und schockiert durch so manche tragische Enthüllung. Die angesprochenen Themen sind ernst und werden nicht nur oberflächlich behandelt. Es geht um Magersucht, Rache, Schmerz, Schuld, Psychospielchen, Verletzungen, Trauer und Vernachlässigung. Das Lesen dieses Romans ist nicht immer einfach, manchmal sogar richtig schmerzhaft.HumorTrotz allem fehlt auch der Humor hier nicht. Egal ob Situationskomik beim ersten Besuch von Erik bei Lias Eltern oder schlagfertige Sprüche – ich hatte einige Mal ein Grinsen im Gesicht oder habe laut aufgelacht.„Lenny seufzte theatralisch. „So war unsere Nelly schon immer. Nie weiß sie, ob ihr Herz klopft, weil sie verknallt ist, oder wütend. Weißt du noch Swanny? In der fünften Klasse hat sie Hendrik eine gescheuert, weil er ihr einen Liebesbrief gegeben hat.““ 4 %SpannungEin Thriller ist es für mich nicht wirklich, eher ein Drama. Die Spannung entsteht hauptsächlich dadurch, dass man wie Lia Erik nicht einzuschätzen vermag, seine Spielchen nicht wirklich durchschauen kann und jedes Wort, jede Handlung von allen Seiten beleuchtet, um wie ein Detektiv herauszufinden, ob man ihm vertrauen kann. Es handelt sich weniger um atemlose Spannung als um eine durchgehende unheil-verheißende Grundstimmung. Nur manchmal hätte ich mir im Mittelteil etwas mehr Spannung gewünscht, deshalb der halbe Stern Abzug. Ende *Achtung Spoiler!*Was für ein Ende, auch wenn ich es nicht hunderprozentig nachvollziehen konnte. Gerade weil man sich auf der letzten Seite in Sicherheit wiegt und beginnt Erleichterung zu fühlen, schockiert einen die Autorin so nachhaltig und unerwartet, dass man fast ein bisschen beleidigt ist. Im ersten Moment hätte ich auch Lust gehabt, aus Enttäuschung einen Stern abzuziehen. Wie kann die Autorin uns das antun?, dachte ich wütend, ungläubig und schockiert zugleich. Dieses Ende hat es wirklich in sich, denn es trifft dort, wo es wehtut. Und, wenn wir ehrlich sind (und mit einigen Tagen Abstand), ist das doch großartig und genau das, was wir uns wünschen. Wenn wir noch tagelang über das Ende nachgrübeln, die ersten Minuten nach dem Lesen sprachlos an die Wand starren – insgeheim lieben wir Leser es doch, wenn ein Buch es schafft, uns derart mitfühlen und mitleiden zu lassen. *Spoiler Ende! *Mein FazitEin düsteres, eindringliches Drama über Schuld und die zerstörerische Beziehung zweier Jugendlicher, die sich gegenseitig gleichzeitig zu schaden und zu retten scheinen, erzählt in einem flüssigen, anschaulichen Schreibstil. Die Personen sind liebevoll ausgearbeitet, die ernsten Themen haben Tiefgang, es gibt zahlreiche unerwartete Wendungen und Enthüllungen, und das Ende wird für immer in meinem Kopf nachhallen.Mein Empfehlung: Für alle Fans von düsteren Geschichten, von authentischen Personen mit Problemen und Schattenseiten und für alle, die keine typisches Happy End brauchen, um mit einem Buch glücklich zu werden.Bewertung:Idee: 4 Sterne Ausführung: 5 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen / Protagonistin: 5 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch:Spannung: 3,5 Sterne Atmosphäre: 5 Sterne ♥Liebesgeschichte; 5 Sterne Insgesamt:❀❀❀❀,4Diese Buch bekommt von mir positiv überraschte 4,5 Sterne, die ich in diesem Fall gerne aufrunde.

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  • Glorreiche Jugend?!

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    Queenelyza

    23. July 2016 um 21:20

    Das Buch "Schwarz vor Augen" nimmt den Leser mit in jugendliche Abgründe, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Hauptfigur ist die Schülerin Cornelia, verdammt gut in der Schule, aber auch verdammt einsam. Sie isst kaum und lebt nur für das Eislauftraining, bei dem sie sich in eine andere Welt versetzen kann. Als ein neuer Schüler, Erik, in ihre Klasse kommt, ist eine gefährliche Anziehung da. Auch wenn Erik sie selbst warnt, dass man sich mit ihm besser nicht einlassen sollte, tut sie es. Erik, der eigentlich dafür bekannt ist, die Mädchen, die mit ihm zusammenkommen, fallenzulassen wie eine heiße Kartoffel. Sie zu brechen, sie zu zerstören. Diese beiden kaputten Seelen prallen umgebremst aufeinander wie zwei Autos bei einem Unfall. Mag der Leser zunächst noch hoffen, dass sie es schaffen, ihre Abwärtsspirale zu erkennen, taumeln die beiden immer näher an den Abgrund. Hoffnung? Fehlanzeige. Zukunft? Was ist das? Wozu soll das gut sein? Liebe, Gefühle? Pah, Bullshit...Das Lesen tut manchmal fast körperlich weh, da die Eskapaden der beiden unglaublich authentisch gezeichnet sind. Man möchte den beiden am liebsten per Einschreiben eine Einweisung in die psychische Klinik zuschicken, in der Hoffnung, dass die beiden die Kurve kriegen. Man möchte sie rütteln, schütteln und diese verlorenen Kinder am liebsten ganz fest in die Armen nehmen und sie vor allem Bösen dieser Welt beschützen. Nur, ob es einen Sinn hätte? Fest steht, dass das Ende nicht völlig überraschend, aber so drastisch daherkommt, dass ich minutenlang Gänsehaut hatte und es nicht glauben konnte. Aber es hätte kein passenderes Ende geben können, auch wenn es den Leser ein weiteres Mal im Ring zu Boden schickt. Diesen etwas anderen Jugendroman sollten alle die lesen, die Filme wie "Black Swan" oder "Elephant" gut fanden, denn das Buch hat mich sehr oft an diese Filme erinnert. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so tief geht und so lange nachwirkt. Fantastisch und abstoßend zugleich, und doch zutiefst menschlich. Ein Buch wie eine Achterbahn ins Nichts. Grandios!

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  • „Schwarz vor Augen“ von Lenore Gregor

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    nancyhett

    23. July 2016 um 17:45

    Ein spannender und packender Psychothriller der besonderen Art von Lenore Gregor, der zum Nachdenken anregt. Cornelia ist 18 Jahre und steht kurz vor ihrem Abitur, sie ist eine Musterschülerin und möchte gern in allem perfekt sein. Von ihren Eltern und den meisten Mitschülern ignoriert, versucht sie trotzdem ihr Leben zu meistern. Als ein neuer Mitschüler, Erik, an ihre Schule kommt, fangen die Ereignisse an, sich zu überschlagen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es entwickelt sich zu einer krankhaften Art von psychischen Machtspielen, denen sich beide nicht entziehen können. Als Allererstes muss ich anführen, dass ich das Buch in einem Stück durchgelesen habe, sobald ich es in der Hand hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und fesselnd und tauchte mich in eine realistische und gleichzeitig erschreckende Welt voller Wut,Enttäuschung, Selbstzerstörung, aber auch in eine gewisse Hilflosigkeit ein. Dieser Roman ist wirklich keine leichte Kost und hat auch viel von einem Drama. Es war eine perfekte Mischung von beidem.Die Hauptcharaktere, Cornelia und auch Erik sind sehr überzeugend dargestellt, und ich muss gestehen, dass ich beiden, trotz allem eine gewisse Sympathie entgegenbringe.Ich hoffe auf weitere Bücher von Lenore Gregor, die mich genauso in ihren Bann ziehen werden,wie „Schwarz vor Augen“. Dieses Buch kann ich wirklich nur empfehlen, ein Nervenkitzel der besonderen Art!

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  • Leserunde zu "Schwarz vor Augen: Psychothriller" von Lenore Gregor

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    Cupido_Books

    Ein Psychothriller der Extraklasse – bewegend, fesselnd, zutiefst anrührend! „Du bestimmst selbst die Spielregeln. Niemand sonst.“Cornelia ist furchtbar dünn, weil sie erst etwas isst, wenn es gar nicht mehr anders geht. Aber das ist nur konsequent, weil sie sich zunehmend unsichtbar fühlt. Zuhause wird sie schlicht übersehen, in der Schule gibt sie die Streberin, hält jeden auf Abstand.Eric, der Neue an ihrer Schule, ist genau der Typ, vor dem einen gute Freunde erfolglos warnen. Cornelia lässt Eric näher an sich heran, als gut für sie beide ist. Zu verlockend die Nähe, zu warm die Berührung, zu bedürftig das Herz, um widerstehen zu können. Doch sie taumeln bedenklich nahe am Abgrund entlang.Lenore Gregor hat schon mit Stockholm Syndrom einen literarischen Faden gesponnen, der ihre Leser durch ein Labyrinth menschlicher Gefühle lotst. Mit Schwarz vor Augen führt sie uns in einen Widerstreit von Liebe, Frustration und Zerstörungssucht mit erschütternder Konsequenz.Lenore Gregor zu ihrem Roman:"Ich wollte ausdrücken, dass im Inneren von jedem von uns Finsternis wohnt, und wir in einem ständigen Konflikt stehen; wenn wir wirklich versuchen, frei zu sein, wird uns diese Dunkelheit verschlingen. Andererseits ist diese Freiheit so verlockend wie ein Abgrund: Wenn man davor steht, kann man an nichts anderes denken als ans Fallen. Wir müssen dieses Verlangen befriedigen, indem wir es durch fiktive Charaktere ausleben, weil wir uns sonst selbst zerstören würden."Wir verlosen 8 eBooks und freuen uns auf eure Bewerbung! Wenn ihr gleich in der Bewerbung schreibt, welches Format ihr euch wünscht – epub oder mobi – habt ihr das Buch um so schneller :-)

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  • Ein richtig guter Psychothriller

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    seschat

    21. July 2016 um 12:50

    Lenore Gregors Psychothriller „Schwarz vor Augen“ ist keine leichte bzw. fröhliche Lektüre, sondern beschäftigt sich in erschreckend realistischer Weise mit ernsthaften Themen, wie Magersucht, Masochismus, Frustration und Psychopathie. Die Geschichte der 18-jährigen Musterschülerin Cornelia und ihres tiefen Falls stimmt nachdenklich und macht betroffen. Was ist passiert? Im letzten Schuljahr trifft die anorektische Überfliegerin auf den neuen geheimnisvollen Mitschüler Erik. Erik stammt aus reichem Hause, pfeift aufs Paukertum und wechselt Mädchen wie Unterhosen. Seine Spezialität ist es, Mädchen von ihm abhängig zu machen und schlussendlich zu brechen. Cornelia hingegen ist eine brave, ehrgeizige Schülerin, die von ihren Mitschülern und Eltern leider so gut wie gar keine Beobachtung erfährt. Auch Erik scheint kein liebevolles Elternhaus zu haben. Wenngleich er Cornelia vor ihm warnt, fühlt sie sich mehr und mehr zu ihm, einem Art „Seelenverwandten“, hingezogen – eine fatale Entwicklung, die in unkontrollierbaren psychischen Machtspielchen endet. Gregors Buch liest sich bis zum Schluss spannend und ist von einer düsteren Grundstimmung umwölkt. Ihre pointierten Sätze treffen ins Mark. Stück für Stück lässt Gregor den Leser am Verfall von Protagonistin Cornelia teilhaben, der tragisch und sehr stringent verläuft. Konträre Gefühle (Wut, Anziehung, Hilflosigkeit, Kontrolle etc.) prallen gekonnt aufeinander. Vor allem die krankhafte Beziehung zwischen Erik und Cornelia wurde beeindruckend authentisch und damit emotional mitreißend geschildert. FAZIT Eine komplexe Geschichte, die zum Nachdenken anregt und bei der einem mehr als einmal der Atem stockt.

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  • Kann ich selbst auch so stark sein?

    Schwarz vor Augen: Psychothriller

    Anneja

    19. July 2016 um 13:19

    Dieses Buch war zumindest für mich mehr als ein Thriller sondern auch gleichzeitig eine Art Ratgeber. Denn das Verhalten der beiden Hauptcharaktere Cornelia und Erik kann man sich sehr gute in der heutigen Gesellschaft vorstellen. Gerade für Eltern, deren Kinder Jugendliche sind, können aus diesem Werk eine ganze Menge lernen und vielleicht die ersten Zeichen das etwas mit ihrem Kind nicht stimmt leichter erkennen.Dabei hilft die tolle Schreibweise welche ein leichtes lesen möglich macht. Auch das keine Fremdworte vorkommen und die Geschichte in Deutschland spielt ermöglichen es, sich gut in die Geschichte hineinzudenken und sich die Orte vorzustellen. Die Geschichte spielt in einer recht kleinen Schule um die herum mehrere Dörfer liegen. Die Zuhause der beiden Hauptcharaktere werden teilweise beschrieben und nur grob umfasst. Nun aber zu den beiden Akteuren des Buches, Cornelia und Erik. Cornelia,Nelly oder auch Lia besucht die 12. Klasse und steht kurz vor ihrem Abi. Sie ist Klassenbeste und stets bemüht ihre Hausaufgaben zu machen und für Tests ausschweifend zu lernen. Doch leider hat sie auch eine dunkle Seite welche sich bei ihr dadurch zeigt das sie hungert. Das ihre Eltern sie nicht einmal beachten trägt dazu bei. Wenigstens hat sie noch ihre Schwester. Erik stammt aus einer recht vermögenden Familie welche sich so aber kaum blicken lässt.Seine Schwester ist auf dem Internat und die Eltern meist unterwegs.Die anfangs unterschiedlichen Charaktere der beiden ziehen sich im Laufe des Buches immer einander an. Doch ob dies so gut ist? Den schließlich erfährt man das beide ihre Geheimnisse haben und sich auf Grund jener meist selbst bestrafen.Dies zieht sich durch das gesamte Buch welches nie wirklich an Spannung verliert. Das Ende bzw. die letzten Kapitel sind dann ein Feuerwerk von Enthüllungen und Geschehnissen. Ich hielt mehr als einmal den Atem an da ich wie gebannt die geschriebenen Worte las und sie nicht glauben konnte. Denn mit diesen Enthüllungen hatte ich nicht gerechnet. Die Versammlung zur Vergabe der Zeugnisse und Urkunden wird am Ende Cornelias und Eriks persönliche Genugtuung. Was bei jener passiert verrate ich natürlich nicht, aber lasst es euch gesagt sein, ich war mehr als nur überrascht und teils sogar wirklich schockiert. Das etwas passiert war klar, aber das es so endet hätte ich nicht gedacht.

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