Lenore Gregor Stockholm Syndrom

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Inhaltsangabe zu „Stockholm Syndrom“ von Lenore Gregor

Ein abgelegenes Ferienhaus im Wald – ideal für Kara, ihren Freund Sebastian und ihren Studienkollege Marco. Hier können sie ohne Internet und Ablenkung für die Bachelorprüfung lernen! Wie abgeschieden es dort wirklich ist, spüren die drei bald deutlicher als ihnen lieb ist: Marek und seine Bande haben sich ausgerechnet dieses Domizil ausgesucht, um nach einem Bankraub unterzutauchen. Aus der geplanten Arbeitsphase werden albtraumhafte Wochen in Gefangenschaft. Jeder in der Zwangsgemeinschaft verbirgt ein eigenes düsteres Geheimnis. Die Situation ist kräftezehrend für alle Beteiligten, und schon nach kurzer Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen Gefangenen und Wächtern. Kara und Marek ziehen sich beinah magisch an, und unter den aufmerksamen Augen aller entsteht eine erotische Nähe, die mit dem Stockholm-Syndrom allein kaum zu erklären ist. Lenore Gregor vermag meisterhaft, leise und nahezu unmerklich die psychische Komplexität der Charaktere im Verlauf der Geschichte fassbar zu machen. Die junge Autorin studiert Psychologie und Kommunikationswissenschaft an einer deutschen Universität. Leseprobe und alle erhältlichen Ausgaben finden Sie auf www.cupido-books.com

Ein klasse Buch für zwischendurch, aber sehr kurzweilig.

— Tamilein
Tamilein

4/5 waren echt Top. Die Autorin hat es geschafft, eine glaubhafte und fesselnde Atmosphäre zu erschaffen. Doch das Ende passt leider nicht.

— steffis-und-heikes-Lesezauber
steffis-und-heikes-Lesezauber

Spannung & Leidenschaft wunderbar kombiniert. Mich hat das Werk sehr gut unterhalten.

— merlin78
merlin78

Ein tolles Buch für zwischendurch. Für mich allerdings zu wenig Erotik, zu wenig Thriller und eine zu sachte Behandlung des Titels.

— LeseBlick
LeseBlick

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  • Ein Gefühlsthriller

    Stockholm Syndrom
    Mira_Tal

    Mira_Tal

    Kurzer Auszug aus dem Klappentext: Ein abgelegenes Ferienhaus im Wald – ideal für Kara, ihren Freund Sebastian und ihren Studienkollege Marco. Hier können sie ohne Internet und Ablenkung für die Bachelorprüfung lernen! Wie abgeschieden es dort wirklich ist, spüren die drei bald deutlicher als ihnen lieb ist: Marek und seine Bande haben sich ausgerechnet dieses Domizil ausgesucht, um nach einem Bankraub unterzutauchen. Aus der geplanten Arbeitsphase werden albtraumhafte Wochen in Gefangenschaft.Lenore Gregor versteht es, den Leser in ein Netz aus Emotionen zu verstricken - und dieses im Verlauf der Geschichte langsam zu zuziehen.Kara - aus deren Sicht erzählt wird - ist eine sensible Seele, die schnell Verbindung zu Marek aufbaut, der ihr perfekter Gegenpart zu sein scheint - wäre da nicht die Tatsache, dass Kara seine Geisel ist. Durch sein Auftauchen reißt er Kara aus ihrem wohlbehüteten Leben und läßt sie in einen Wirbelsturm aus Empfindungen fallen, dem er sich selbst nicht entziehen kann. Lust, Logik, Außen- und Innenwelt stehen kopfüber und lassen uns kaum zu Atem kommen. In kurzen Kapiteln und in prägnanter Schreibweise entführt uns die Autorin in dieses abgelegene Ferienhaus im Wald. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als es bis zum Ende durchzuziehen - so wie Kara, mit der man nur mitfiebern kann, da all ihre Empfindungen auch unsere zu werden scheinen.Das Ende verspricht einen neuen Wirbelsturm hervorzurufen, in den man sich sogleich als nächstes stürzen möchte.Empfehlung: Wer neben der fein eingefächerten Erotik, die sich stilvoll im Hintergrund abspielt, spannende Lektüre sucht, ist hier absolut richtig.Fazit: Ein literarisches Stockholm Syndrom ist bei dieser Autorin garantiert. Suchtgefahr inklusive.

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    MrsFoxx

    MrsFoxx

    25. May 2016 um 10:44
  • Stockholm Syndrom

    Stockholm Syndrom
    Tamilein

    Tamilein

    06. January 2016 um 19:34

    Klappentext Ein abgelegenes Ferienhaus im Wald – ideal für Kara, ihren Freund Sebastian und ihren Studienkollege Marco. Hier können sie ohne Internet und Ablenkung für die Bachelorprüfung lernen! Wie abgeschieden es dort wirklich ist, spüren die drei bald deutlicher als ihnen lieb ist: Marek und seine Bande haben sich ausgerechnet dieses Domizil ausgesucht, um nach einem Bankraub unterzutauchen. Aus der geplanten Arbeitsphase werden albtraumhafte Wochen in Gefangenschaft. Jeder in der Zwangsgemeinschaft verbirgt ein eigenes düsteres Geheimnis. Die Situation ist kräftezehrend für alle Beteiligten, und schon nach kurzer Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen Gefangenen und Wächtern. Kara und Marek ziehen sich beinah magisch an, und unter den aufmerksamen Augen aller entsteht eine erotische Nähe, die mit dem Stockholm-Syndrom allein kaum zu erklären ist. Lenore Gregor vermag meisterhaft, leise und nahezu unmerklich die psychische Komplexität der Charaktere im Verlauf der Geschichte fassbar zu machen. Die junge Autorin studiert Psychologie und Kommunikationswissenschaft an einer deutschen Universität. Erster Satz Ich verstaute den letzten Teller im Geschirrschrank und seufzte. Letzter Satz Oder ich würde Mark eher wiedersehen, als ich es mir erträumen konnte. Meine Meinung Stockholm Syndrom ist ein kurzer Erotik Thriller, bei dem die Erotik allerdings keine Überhand genommen hat. Die Charakter werden ausführlich dargestellt und man bekommt ein wenig ein Gefühl für die Gedanken und Handlungen der Protagonisten. Das Stockholm Syndrom hat mich schon oft fasziniert. Ich war also sehr gespannt auf das Buch. Ich finde allerdings, dass Kara noch etwas ausführlicher hätte dargestellt werden können. Klar, man erfährt schon sehr viel über sie. Allerdings werden einige Dinge angedeutet, auf die im Verlauf des Buches nicht mehr aufgegriffen werden. Ich mag sowas nicht. Leider kam auch der Schluss des Buchs sehr eilig. Bis zu den letzten 30-40 Seiten störte es mich nicht, dass das Buch nur so wenig Seiten hat. Im Gegenteil, es war mal wieder ein schöner kurzweiliger Thriller. Aber auf den letzten Seiten erscheint mir alles etwas gehetzter und nicht mehr so ganz nachvollziehbar. Alles in Allem finde ich das Buch aber sehr unterhaltsam und kurzweilig. Man kann sich gut in Kara hineinversetzen, die bisher immer in normales Studentenleben führte. Doch mit einem Schlag ändert sich alles... Fazit Ein klasse Buch für zwischendurch.

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  • Spannung & Leidenschaft wunderbar kombiniert!

    Stockholm Syndrom
    merlin78

    merlin78

    Kara, Sebastian und Marco wollten sich einfach nur eine Auszeit gönnen und sich in einer abgelegenen Ferienwohnung auf ihr Studium und ihre Masterarbeit konzentrieren, als sie sich plötzlich in einer Geiselnahme wiederfinden. Im gleichen beschaulichen Städtchen, in das es sie auch verschlagen hat, haben vier maskierte Männer eine Bank ausgeraubt. Sehr zum Leidwesen der drei Studenten suchen diese Ganoven nun Schutz in ihrem Domizil. Nach und nach entwickelt Kara für den Anführer Marek Gefühle. Zunächst will sie diese gar nicht zulassen, doch irgendwann kann sie gar nicht mehr anders. Sie fühlt sich zu Marek hingezogen, doch ruht das auf Gegenseitigkeit? Oder ist es einfach die Folge des Martyriums? Sehr dramatisch und voller Emotionen beschreibt Autorin Lenore Gregor die Welt um Kara, die sich im Strudel der Gefühle wiederfindet und nicht so recht weiß, was sie davon halten soll. Gemeinsam mit der jungen Protagonistin erlebt der Leser die Geiselnahme aus Karas Sicht. Sie beschreibt mit lebendigen und einfühlsamen Worten ihre Erlebnisse, die glaubhaft fesseln und einfach zum Weiterlesen animieren. Die starke Bindung, die sie zu Marek spürt, wird dabei authentisch und realistisch in die Geschehnisse mit eingebaut. Für den Leser bleibt also von Anfang an die Frage, ob es sich dabei tatsächlich nur um das Stockholm-Syndrom handelt oder ob Marek und Kara auch im „normalen“ Leben hätten zusammen finden können. Die Erzählung selbst beginnt kurz vor dem Überfall auf das Ferienhaus, praktisch unmittelbar bevor das Horrorszenario seinen Lauf nimmt. Sofort ist die Spannung deutlich zu spüren. Da Kara dabei immer im Mittelpunkt steht, fällt es ganz besonders leicht, zu ihr eine gute Verbindung aufzubauen. Doch auch Marek ist trotz der ganzen Situation ein sympathischer Mensch. Deshalb ist es so leicht, sich diese Beziehung zwischen ihnen vorzustellen und es ihnen einfach zu gönnen. Da Marek und seine Kumpanen mit dem Überfall auf die Bank leider keinen einfachen Weg gewählt haben, ist es für den Leser nur schwer vorzustellen, wie es nach dem ganzen Fiasko weitergehen sollte. Vielleicht ist auch genau das der Grund, weshalb die Seiten einfach nur so dahin fliegen und der Leser bis zum Schluss mit bangt und hofft. Fazit: Das Buch liest sich erschreckend leicht und einfach. Trotz der schaurigen Umstände ist es romantisch, die Liebesgeschichte mitzuerleben. Doch auch die anderen Handlungsstränge sind glaubwürdig und dramatisch gelungen. Alles hat Hand und Fuß und bietet so eine herrliche Kulisse, die für Aufregung sorgt. Ich kann das Buch bedenkenlos empfehlen und freue mich auf weitere Werke der Autorin.

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    • 2
  • Großteil der Geschichte ist hui, aber Ende richtig pfui!

    Stockholm Syndrom
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. October 2015 um 21:00

    Kurzbeschreibung: Ein abgelegenes Ferienhaus im Wald – ideal für Kara, ihren Freund Sebastian und ihren Studienkollege Marco. Hier können sie ohne Internet und Ablenkung für die Bachelorprüfung lernen! Wie abgeschieden es dort wirklich ist, spüren die drei bald deutlicher als ihnen lieb ist: Marek und seine Bande haben sich ausgerechnet dieses Domizil ausgesucht, um nach einem Bankraub unterzutauchen. Aus der geplanten Arbeitsphase werden albtraumhafte Wochen in Gefangenschaft. Jeder in der Zwangsgemeinschaft verbirgt ein eigenes düsteres Geheimnis. Die Situation ist kräftezehrend für alle Beteiligten, und schon nach kurzer Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen Gefangenen und Wächtern. Kara und Marek ziehen sich beinah magisch an, und unter den aufmerksamen Augen aller entsteht eine erotische Nähe, die mit dem Stockholm-Syndrom allein kaum zu erklären ist. Meinung: Zumeist bin ich bei solch kurzen Geschichten eher skeptisch, weil mir da oft etwas fehlt. Jedoch fand ich die Kurzbeschreibung wirklich interessant, weshalb die Neugier doch überwogen hat. Umso erfreuter war ich, dass mir der Großteil des Buches richtig gut gefallen hat und ich 120 Seiten lang nicht wirklich viel auszusetzten hatte. Der Plot ist kompakt, aber durchaus fesselnd und die Handlung genau ausreichend beschrieben. Obwohl es nur 1,5 Seiten dauert bis die Bankräuber auftauchen, habe ich mich nicht überrumpelt gefühlt, sondern hatte das Gefühl einen guten Start in die Geschichte bekommen zu haben. Mit der Zeit bekommt man einige Seiten der Figuren offenbart und es passt, um die Geschichte gut am Laufen zu halten. Klar, hätte man den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können und sind sie auch alle ein bisschen klischeebehaftet, aber das hat den Lesespaß nicht gestört. Besonders gut hat mir die Ausarbeitung von Protagonistin Kara gefallen. Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine normale, glückliche Studentin. Erst mit der Zeit wird deutlich, dass sie in ihrem Leben wohl schon einiges mitgemacht hat und sie gar nicht so stabil ist. Und auch ihre Gedanken werden schnell widersprüchlich, aber das ist für den Leser extrem realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Man fühlt sich Kara nah und kann ihren etwas verdrehten Gedankengängen immer folgen und findet in dem Moment alles genau richtig. Es wird eine tolle und authentische Atmosphäre erschaffen, so dass die wenigen Seiten nur so dahin fliegen. Zumindest bis auf die letzten 30 Seiten. Die konnten mich dann überhaupt nicht mehr überzeugen. Da ist plötzlich diese mysteriöse, aber beeindruckende Plausibilität total verloren gegangen. Es wird alles übertrieben, total übereilt, wirkt unüberlegt und ist nicht mehr nachvollziehbar. Und mit jeder Seite, der sich das Buch dem Ende nähert, wurde es umso haarsträubender und schlimmer. Bis ich am Ende Kara auch noch total unsympathisch fand und ihr Schlechtes an den Hals gewünscht habe. Außerdem wurden viele der offenen Fragen einfach nicht mehr beantwortet, was mich richtig enttäuscht zurückgelassen hat. Überrascht hat mich auch, dass sich Erotikszenen eher kurz kamen und eher so nebenbei, aber durchaus passend eingestreut wurden. Dies habe ich zwar nicht erwartet, jedoch hat es gut in die Geschichte gepasst. Fazit: Eine Geschichte, die mich die ersten vier Fünftel richtig gut unterhalten hat und an der ich bis dahin kaum etwas auszusetzen hatte. Die Autorin hat es geschafft, eine glaubhafte und fesselnde Atmosphäre zu erschaffen und die etwas verdrehten Gedanken der Protagonistin beeindruckend nachvollziehbar werden zu lassen. Jedoch zerstören die letzten 30 Seiten das vorherig-positive Gefühl komplett. Da passt dann gar nichts mehr und es wirkt fast wie von einem anderen Autor, weshalb ich am Ende sehr enttäuscht zurückblieb. Somit fällt „Stockholm Syndrom“ in der Gesamtbetrachtung leider auf knappe 3 Sterme zurück.

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  • Für einen ersten Einblick in das "Stockholm Syndrom" lesenswert

    Stockholm Syndrom
    LeseBlick

    LeseBlick

    30. September 2015 um 10:27

    Inhaltsangabe Ein abgelegenes Ferienhaus im Wald – ideal für Kara, ihren Freund Sebastian und ihren Studienkollege Marco. Hier können sie ohne Internet und Ablenkung für die Bachelorprüfung lernen! Wie abgeschieden es dort wirklich ist, spüren die drei bald deutlicher als ihnen lieb ist: Marek und seine Bande haben sich ausgerechnet dieses Domizil ausgesucht, um nach einem Bankraub unterzutauchen. Aus der geplanten Arbeitsphase werden albtraumhafte Wochen in Gefangenschaft. Jeder in der Zwangsgemeinschaft verbirgt ein eigenes düsteres Geheimnis. Die Situation ist kräftezehrend für alle Beteiligten, und schon nach kurzer Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen Gefangenen und Wächtern. Kara und Marek ziehen sich beinah magisch an, und unter den aufmerksamen Augen aller entsteht eine erotische Nähe, die mit dem Stockholm-Syndrom allein kaum zu erklären ist. Meine Meinung „Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.“ Aus einem geplanten ruhigen Urlaub in einem Ferienhaus wird plötzlich eine unvorhergesehene Situation für die drei Studenten. 4 Bankräuber wollten in gerade diesem Ferienhaus untertauchen, doch plötzlich war dieses nicht mehr leer, sondern bewohnt. Das heißt die 3 Studenten gerieten in eine Situation, die einer Geiselnahme wohl am nächsten kommt. Kara hat hier als Frau von Anfang an eine kleine Sonderstellung, vor allem Marek beschützt sie vor den anderen 3 Geiselnehmern. Und so kommt es, dass die beiden vermehrt Zeit miteinander verbringen und sich kennen lernen und die jeweilige Geschichte des anderen erfahren. So kommt es, dass Kara in dieses „Stockholm Syndrom“ reinrutscht. Wie die Autorin dieses nun in der Story verpackte, möchte ich nicht verraten, dass müsst ihr schon selbst lesen. In Hinsicht auf Emotionen hat mir hier die zeitweise vorherrschende sexuelle Spannung am besten gefallen, dies konnte die Autorin wirklich super in die Geschichte einbringen und umsetzen. Da es ein Erotikthriller ist, passt dies also super. ____________________________________________________________ Aufgrund des Alters der Charaktere ist es für mich eher ein Buch für jugendliches Publikum. Für mich gab es zu wenig Action und das Umgehen der weiblichen Protagonistin mit der gegebenen Situation war zu naiv. Für Kenner der Thematik „Stockholm Syndrom“ war es für mich zu unspektakulär. Da dieses Buch in das Genre Erotikthriller fällt, fehlte es mir hier an Spannung und die Emotion Angst kam mir viel zu kurz. Interessant fand ich, wie sehr Kara sich im Laufe der Geschichte von ihrem Freund Sebastian und dem gemeinsamen Studienkollegen Marco abnabelt. Es kann gut sein, dass dies so ist, allerdings fand ich es zu kühl und mir fehlte ein wenig der Zwiespalt zwischen ihren Freunden und den Bankräubern. Die beiden männlichen Studenten waren ab der Hälfte des Buches irgendwie fast gar nicht mehr da. Mein Fazit Wer erste Eindrücke in die Thematik „Stockholm Syndrom“ sucht, der sollte dieses Buch lesen. Wer das Thema allerdings schon kennt und sich dafür interessiert, dem wird hier nur wenig Neues geboten.

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  • Stockholm Syndrom

    Stockholm Syndrom
    N-i

    N-i

    19. August 2015 um 14:51

    Dieses Gefühl, welches sich in mir ausbreitete als ich das E-Book in den Händen hielt, ist schwer zu beschreiben. Es kam einer krankhaften Vorfreude ziemlich nahe. Beinahe als erwartete ich etwas völlig verdrehtes. Nun... es kam anders als erwartet, aber enttäuscht wurde ich dennoch nicht. Es war mein erster Roman von Lenore Gregor und aus diesem Grunde bin ich zu Beginn eines Buches erst einmal grundsätzlich skeptisch. Gerne hätte ich diese Skepsis beibehalten um mich zunächst mit dem Schreibstil und den Charakteren anzufreunden. Aber wie es nun mal bei guten Büchern so ist, waren meine Zweifel schnell vergessen und ich saß fiebernd und mitfühlend mitten in der Geschichte fest. Lenore Gregor schaffte es bereits mich nach wenigen Seiten zu fesseln. Ich habe etwas verdrehtes erwartet, aber das einzige was an dieser Story verdreht war, war die Tatsache, dass ich jedes Handeln, jede Gefühlsregung und jede Entwicklung so selbstverständlich nachvollziehen konnte. Es war gruselig, denn die Gefühle die nach kurzer Zeit in Kara aufflammen sprangen wie selbstverständlich auf mich über. Sie erdrückten mich beinahe, sodass ich genau wie Kara gehasst, begehrt, geliebt und geweint habe. Ein Großteil dieser Gefühle entstand mit großer Wahrscheinlichkeit auch durch die Enge, da sich die gesamte Geschichte in drei kleinen Zimmern abspielt und somit für eine beklemmende Atmosphäre sorgt. Kurzum, ich wollte mehr. Mehr von Kara, mehr von Marek und mehr von dieser tiefen Leidenschaft.  Gerne hätte ich noch so viel mehr über jeden einzelnen Charakter erfahren wollen. Leider bleibt hier einiges offen und ungeklärt.Was mich ärgert. Nicht weil es das Buch schlechter erscheinen lässt, sondern weil ich unwissend zurückbleibe. Aber es lässt auch darauf hoffen, dass in naher Zukunft eine Fortsetzung der ganz eigenen Art erscheinen könnte. Fazit: Stockholm Syndrom ist ein Cocktail, welcher dich aus deinem Lesesessel zieht und in ein einsames Ferienhaus entführt. Er zeigt dir Empfindungen, die du vorher vielleicht  nicht für möglich gehalten hättest und zieht dich einen Strudel aus Gefühlen und Begehren, um dich am Ende der Reise auf eine unausweichliche Betonwand zurasen zu lassen. 

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  • Über die widersprüchlichen Gefühle einer Geisel

    Stockholm Syndrom
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kara hat sich mit ihrem Freund Sebastian und dessen besten Kumpel Marc in ein einsames Hüttchen verzogen, damit sie alle in Ruhe an ihren Bachelor-Arbeiten schreiben können. Doch aus der Ruhe wird nichts, denn plötzlich stehen 4 Bankräuber in der Hütte, nehmen die drei als Geiseln und besetzen das Haus, bis sie die Übergabe machen können. Marek, der Anführer der Räuber, scheint dabei aber nicht unmenschlich zu ein und so kommt es, dass Kara bald sowas wie Mitleid für ihn empfindet. Darf ein Opfer das? "Stockholm – Syndrom" war mein erster Roman von Leonore Gregor und er hat mir gut gefallen. Der Kurz-Thriller mit erotischen Einschüben bringt auf prägnante Art und Weise dem Leser das sogenannte "Stockholm – Syndrom" näher, bei dem sich das Opfer im Laufe der Zeit mit dem Täter verbündet. Die Geschichte wird von Kara aus der Ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau entpuppt sich schnell als Vorteil für die Geiselnehmer, immerhin ist sie leicht zu bändigen, kann kochen und ist auch sonst gefügig, da sie das Leben der Jungs schützen will. Für mich war das Verhalten auch sehr gut nachvollziehbar, da die Autorin die 4 Verbrecher gut charakterisiert, aber nicht so sehr in die Details geht, so dass der Leser genau so unsicher bleibt wie Kara. Toll! Obwohl sich der Thriller nur in der kleinen Hütte abspielt, ist er spannend und durchaus fesselnd. Trotz seiner Kürze von circa 160 Seiten schafft Leonore Gregor es, dass ich mit Kara mitgelitten, mitgefühlt und mitgeschwankt habe. Ich konnte ihre widersprüchlichen Gefühle Marek gegenüber sehr gut nachvollziehen und für mich war der Fortgang der Geschichte, so erschreckend er auch für jemand Aussenstehenden wirkt, logisch. Die erotischen Szenen sind zurückhaltend und für mich passend eingestreut. Es gibt kein wildes Rumgebeisse oder Orgien, das Ganze läuft realitätsnah und erschreckend gefühlvoll ab. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings für mich: ich hätte gern mehr über Kara und ihre Geschichte erfahren. Das Mädchen selbst deutet zwar einiges an und man erfährt vieles durch ihre Gedanken, doch viel mehr bleibt noch verborgen. Was bewegt sie, warum ist sie mit Sebastian noch zusammen, was macht Marek so anziehend? Diese Fragen werden oberflächlich beantwortet, aber hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Dennoch tat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Das Finale ist dramatisch, etwas sentimental, doch alles in allem gut passend zur Geschichte. Allerdings bleiben einige Fragen offen, die ich gern beantwortet gehabt hätte. Nichtsdestotrotz hat mich das Ende zufriedengestellt. Der Stil von Leonore Gregor ist gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise passt zu einer Studentin, sie beschreibt die Gefühle klar und je nach Situation so verwirrend, wie es in dem Kopf einer Geisel eben aussehen würde. Fazit: ein feiner Kurz-Thriller, der mir Vergnügen bereitet hat. Eine Leseempfehlung für einen schönen Nachmittag!

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    • 2
    jenvo82

    jenvo82

    23. July 2015 um 06:46