Lenz Koppelstätter

 4.2 Sterne bei 178 Bewertungen
Autor von Nachts am Brenner, Die Stille der Lärchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lenz Koppelstätter

Lenz Koppelstätter wurde 1982 in Bozen, Italien, geboren und ist in Südtirol aufgewachsen. Nach dem Studium der Politik und Sozialwissenschaften in Bologna und Berlin, besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Als freier Autor schrieb er unter anderem für den Tagesspiegel und die Zeit online, er war Kolumnist und Medienentwickler für verschiedene Verlage und Magazine. 2015 erschien sein Debütroman „Der Tote am Gletscher“ mit dem ermittelnden Commissario Grauner.

Neue Bücher

Das Tal im Nebel

Erscheint am 10.01.2019 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Lenz Koppelstätter

Nachts am Brenner

Nachts am Brenner

 (66)
Erschienen am 05.10.2017
Die Stille der Lärchen

Die Stille der Lärchen

 (62)
Erschienen am 13.10.2016
Der Tote am Gletscher

Der Tote am Gletscher

 (50)
Erschienen am 17.08.2015
Das Tal im Nebel

Das Tal im Nebel

 (0)
Erschienen am 10.01.2019
Der Tote am Gletscher

Der Tote am Gletscher

 (0)
Erschienen am 25.05.2016

Neue Rezensionen zu Lenz Koppelstätter

Neu
W

Rezension zu "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter

Irgendwann im irgendwo
Wilhelmavor einem Jahr

" Nachts am Brenner" ist der 3. Roman von Lenz Koppelstätter mit Kommisar Grauner. An sich ist es nicht notwendig die beiden ersten Bände gelesen zu haben, da die Handlung in sich abgeschlossen ist. Zwischen Italien und Österreich, an einem Ort, dem man gerne möglichst schnell hinter sich lässt, wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass der Mann regelrecht zu Tode gequält wurde. Grauner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe beginnen zu ermitteln. Im Zuges dessen stellt sich heraus, dass Grauner mehr und mehr mit der Vergangenheit seiner Eltern konfrontiert wird. Gibt es hier einen Zusammenhang? Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Geschichte bis in 3. Reich zurückreicht. Es werden mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben, die den Leser bis zum Schluss in Spannung hält. Auf jeden Fall wieder ein gelungener Krimi.

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G

Rezension zu "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter

Grauners emotionalster Fall
Gisevor einem Jahr

Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe ermitteln in einem Mordfall am Brenner: Ein alter Mann wurde grausam ermordet. Ein Motiv findet sich nicht so schnell, doch Grauner ahnt, dass dieser Fall etwas zu tun hat mit der Ermordung seiner Eltern vor vielen Jahren.

Auch hier wieder lässt der Autor die Welt der Einwohner Südtirols vor unseren Augen entstehen, pointiert immer wieder durch die Brille Saltapepes, der aus Neapel hierher versetzt wurde und seiner Heimat dennoch verbunden bleibt. Die beiden sind inzwischen ein gutes Team geworden, so sehr, dass Grauner einige Alleingänge bestreiten kann, die den Fall in die richtige Richtung bringen. Aber auch Saltapepe hat seine Gelegenheiten, die beiden sind sich ebenbürtig und ergänzen sich aufs Beste. Durch die Verquickung von Grauners Familiengeschichte mit diesem Fall wird dies eine sehr persönliche Ermittlung für ihn, die immer wieder die Frage nach seinen Eltern und deren Verwicklungen aufwirft. Nach und nach ergänzen sich kleine Einzelheiten, so dass die Ereignisse von früher wie auch ihre Auswirkungen gut nachvollzogen werden können. Zwei Landkarten vervollständigen die Informationen im Buch, so dass der Leser sich besser zurechtfinden kann. Als Regionalkrimi ist das Buch bestens gelungen, spiegelt es doch wie in den Vorgängerbänden die Gemeinschaft der Talbewohner besonders eindrücklich, aber auch sehr humorvoll wieder.

Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten hat mich das Buch völlig überrollt, ich wollte nur noch weiterlesen, wie alles zusammenhängt. Grauners emotionalster Fall – sehr gerne empfehle ich ihn weiter.

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danzlmoidls avatar

Rezension zu "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter

Ein weiterer Grauner-Krimi
danzlmoidlvor einem Jahr

Inhalt:
Im Schatten der Südtiroler Alpen ermittelt Commissario Grauner in seinem persönlichsten Fall.
Am sagenumwobenen Brennerpass, inmitten der Alpenidylle zwischen Südtirol und Österreich, müssen Commissario Grauner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe einen grausamen Mord aufklären. Ein alter Mann wurde an ein Pferd gebunden zu Tode geschleift. Er lebte zurückgezogen, spielte manchmal mit seinen schweigsamen Freunden aus Jugendtagen eine Partie Karten. Als diese befragt werden sollen, verschwindet einer von ihnen spurlos. Die Ermittlungen führen den Commissario bis in die dunkelsten Abschnitte der Südtiroler Geschichte. Und ein alter Koffer birgt Hinweise darauf, dass der Fall mit der tödlichen Tragödie auf dem Hof von Grauners Eltern zusammenhängen könnte. Für die er auch heute, nach so vielen Jahren, keine Erklärung hat. Am Brenner, dort, wo einst Staatsmänner, Schriftsteller, Händler und Weltenbummler Station machten, ist die Ruhe der Nacht trügerisch.

Meine Meinung:
Für mich ist es der zweite Krimi von Lenz Koppelstätter. Ich liebe Österreich und ich liebe Italien bzw. Südtirol, so war es für mich wie Urlaub, diesen Krimi zu lesen. Der Brenner bedeutet einfach die Möglichkeit in ein anderes Land zu reisen und auch andere Menschen kennenzulernen. Erst letztes Jahr war es wieder meine Route nach Italien, so kennt man natürlich auch das Outlet und wie die Gegend drumherum aussieht. Nicht wirklich die schönsten Aussichten, die man da hat. Da kann man es gut verstehen, dass manche Leute ein wenig abstumpfen.

Lenz Koppelstätter versteht es, die Menschen so darzustellen, dass man sich fühlt, als wäre man mitten unter ihnen. Genauso die geographischen Erklärungen, sie schaffen es sich zu fühlen als wäre man direkt vor Ort. 

Die Geschichte baut sich schlüssig auf, es eröffnen sich immer weitere Möglichkeiten, die sich dann aber auch wieder zerschlagen. Kaum denkt man, dass die Lösung kurz bevor steht, da geht es auch schon wieder in eine andere Richtung. Die trägt auf jeden Fall dazu bei, dass die Spannung hoch gehalten wird und man immer weiter lesen möchte um zu sehen, wie es weiter geht.

Alles in allem muss ich allerdings sagen, dass der letzte Koppelstätter mehr Spannung für mich dargestellt hat, so dass ich hier ein klein wenig enttäuschter war. Nichtsdestotrotz wurde ich gut unterhalten und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Fazit:
Auf jeden Fall zu empfehlen.

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