Lenz Koppelstätter Die Stille der Lärchen

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Inhaltsangabe zu „Die Stille der Lärchen“ von Lenz Koppelstätter

Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte
Am Rande eines 200-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.

Gelungene Fortsetzung, bitte mehr davon

— dartmaus

Spannend, teilweise etwas langatmig aber mit viel Südtirolflair

— Murksy

Die Tote bei den Lärchen Tief im letzten Dorf St.Gertraud im Südtiroler Ultental an einer der berühmten uralten Lärchen liegt die Leiche de

— misswinniepooh

Zuviel Geistlichkeit. Nicht meine Sprache. Ich fühlte mich an Tannöd von Andrea Maria Schenkel erinnert.

— djojo

Ein ruhiger Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskommt, und durch seine ausgefeilten Charaktere besticht.

— Nicky_G

Spannung bis zum Ende

— Dirk1974

Regionalkrimi mit italienischem Schuss

— Jonas1704

Interessante Charaktere und spannende historische Hintergründe machen diesen Krimi lesenswert!

— musicienne

Das sympathische Kommisar-Duo ermittelt endlich wieder: Toll, spannend & charmant.

— SteffiKa

Der Beginn hätte ruhig etwas spannender und handlungsreicher sein können, dann hätte mir der Krimi noch viel besser gefallen.

— coffee2go

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Der Freund

Sehr spannend, trotz ein paar Ungereimtheiten...

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twentytwo

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  • ...endlich ein neuer Fall....

    Die Stille der Lärchen

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:10

    Endlich ein neuer Fall mit dem Commissario Grauner und Saltapepe. Es wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden. Der Fall ist schwierig und die Dorfbewohner zurückhaltend. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein sehr spannender Krimi, der ohne Blut auskommt. Für Südtirol Fans ideal oder für alle „unblutigen Leser“!!

  • Spannender Krimi aus Südtirol

    Die Stille der Lärchen

    AnneMF

    27. January 2017 um 22:38

    Wenn in einem kleinen Dorf – wo jeder jeden kennt – ein Mord passiert ist das schon sehr seltsam. Ein totes Mädchen wird beim Stamm der alten Lärche gefunden. Die Leute sind so gottesfürchtig, sie beten für alles,aber jeder hüllt sich in Schweigen. Das erschwert die Arbeit des Kommissars Grauner und seines Partners Saltapepe bei der Aufklärung des Mordes. Der Sägewerkbesitzer nennt die Polizisten gar Drecksermittler. Fuck the Police wird die Wand mit Graffiti besprüht. Man hat den neu hinzugezogenen Architekten Haller im Verdacht etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Überraschenderweise gesteht er auch, aber er deckt angeblich seinen Sohn Michael. Der hat aber Marie sehr geliebt. Die gefundenen alten Schriftstücke bringen dann doch Licht ins Dunkel. Dieses war das erste Buch von Lenz Koppelstätter, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Geschichte ist spannend geschrieben, immer wenn man denkt, jetzt ist der Fall geklärt tauchen neue Meldungen auf. Das Ermittlerduo hat mich doch ganz gut unterhalten. Ich werde sicher auch mal eines der anderen Bücher dieses Autors lesen.

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  • Ein Krimi mit südtiroler Charme

    Die Stille der Lärchen

    Nalik

    22. January 2017 um 20:26

    Grauner und Saltapepe ermitteln in Südtirol. Die Leiche eines jungen Mädchens wird in den Bergen gefunden. Schnell findet sich ein Geständiger: Architekt Haller. Doch Grauner zweifelt daran, denn in seinen Augen deckt er seinen Sohn, der psychisch krank ist. Während der Ermittlungen stoßen die beiden noch auf ein Geheimnis, dass die Dorfbewohner immer noch beschäftigt. Stehen diese beiden Sachen in Verbindung miteinander? Lenz Koppelstätter bringt in seinem Roman das typische südtiroler Flair hinüber. Trotz des schrecklichen Verbrechens bringt Koppelstätter die Idylle Südtirols gekonnt rüber. Man merkt, dass er ein heimatverbundener Mensch ist. Zwischendurch fand ich das Buch leicht schleppend zu lesen, doch der Anfang und der Schluss machen es wett.

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  • Lokalkolorit gefällt mir hier doch mal...

    Die Stille der Lärchen

    AKRD

    16. January 2017 um 08:55

    Krimis mit Lokal-Kolorit – „Ach Du, meine Güte !“ ist da eigentlich immer meine erste Reaktion. Einfach, weil ich schon so unfassbar grausig langweilige und -atmige gelesen habe... Aber dieses hier stellte eine angenehme Ausnahme dar. Der Klappentext Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt. klingt ja schon recht spannend und das Buch hält auch, was dieser verspricht. Die Figuren sind leicht schräg, aber ich muss mich auch nicht immer mit allen identifizieren, von daher ist das schon okay so. Die Spannung ist eher „leiser Natur“, aber bei Krimis ist da ja meistens so und das hat mich hier auch nicht wirklich gestört.

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  • Der 2. Fall für Commissario Grauner

    Die Stille der Lärchen

    Trucks

    09. January 2017 um 08:26

    Dieses Buch habe ich mir noch mitgenommen als ich letztens bei dem Buchhändler meines Vertrauens ein eigentlich ganz anderes abgeholt habe. Krimis mit lokalem Bezug (hier ist es Südtirol) interessieren mich meistens nicht, doch da ich einen eigenen Bezug zu dieser Gegend habe, fand ich das Buch ansprechend und es hat mich auch ganz gut unterhalten. Zwar war es nicht wahnsinnig spannend, aber dennoch lesenswert. Das erste Buch des Autors „Der Tote am Gletscher“ und somit den ersten Fall von Commissario Grauner, kenne ich nicht, fand aber auch, dass man dieses Buch auch ganz gut ohne diese Vorkenntnis lesen konnte. Schadet sicherlich nicht, wenn man den ersten Fall gelesen hat, aber meiner Meinung nach braucht man es hier auch nicht zwingend, wie es bei vielen anderen „Serien“ leider der Fall ist. Klappentext Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt. Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam und sorgte auch für den einen oder anderen Schmunzler. Ein wirklich guter Krimi, den ich schon weiter empfohlen habe.

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  • Trügerische Idylle in Südtirol

    Die Stille der Lärchen

    dartmaus

    03. January 2017 um 13:31

    Das Cover des Buches ist einfach nur wunderschön und deutet wie auch der Titel nicht unbedingt auf einen Krimi hin. Inhalt: Die Leiche der 17-jährigen Marie wird in einem kleinen beschaulichen Dorf in Südtirol gefunden. Schnell ist ein geständiger Mörder gefunden. Benjamin Haller gesteht, seine Geliebte erschossen zu haben. Doch Kommissar Grauner glaubt ihm nicht und ermittelt weiter. Im Laufe seiner Ermittlungen tauchen immer wieder neue Tatverdächtige auf und gelangt dadurch zu einem Fall aus der Vergangenheit. Meine Meinung: Eine sehr gelungene Fortsetzung von „Der Tote am Gletscher“. Der Schreibstil ist flüssig, interessant und fesselnd. Lenz Koppelstätter gelingt es, einem das Gefühl zu vermitteln, als wäre man mitten im Fall. Auch der Wechsel zwischen den Geschehnissen in der Vergangenheit und deren in der Gegenwart haben mir sehr gut gefallen. Sie haben das ganze spannend gehalten bis zum Ende. Und das Ende und die Auflösung des Falls sind sehr überraschend. Commissario Grauner ist mir bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen und konnte mich als Mordermittler überzeugen und das ist auch hier wieder so. Mit seiner sehr diplomatischen Art, setzt er sich gegen Staatsanwalt und Co durch, die den Fall eigentlich schon abschließen wollen. Genau solche Dinge machen ihn noch symphatischer, Mein Fazit: Gelungene Fortsetzung, bitte mehr davon.

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  • mord im ultental - die stille der lärchen

    Die Stille der Lärchen

    dru07

    12. December 2016 um 09:41

    Ein neuer Fall für Commissario Grauner und Saltapepe. Grauner und Saltapepe werden zum einem Mord in das Ultental gerufen. Das Mädchen Marie wurde erschossen an Urlärchen von St. Gertraud gefunden. Der zugezogenen Architekt, Benedikt Haller, gesteht den Mord an Marie. Die Dorfbewohner aber verdächten seinen etwas gestörten Sohn Michael der Tat. Grauner und Saltapepe müssen gegen die schweigsamen, stolzen und gottesfürchtigen Dorfbewohner ankämpfen, um Licht ins dunkle zu bekommen. Nach und nach stoßen sie auf ein furchtbares Geheimnis, das schon von Generation zu Generation bewahrt und verschwiegen wurde. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, ich musste einfach wissen wie es weitergehen wird. Wer ist der wahre Täter und was verschweigen die Dorfbewohner? Dass es Haller nicht war ist ja eigentlich klar. Also WER war es nun????

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  • Die Stille der Lärchen

    Die Stille der Lärchen

    danzlmoidl

    10. December 2016 um 14:21

    Inhalt: Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte Am Rande eines 200-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.Meine Meinung: Dieses Buch hat wirklich alles, was ein Südtiroler Krimi verspricht. Der Schauplatz, die Personen, das ganze Drumherum, einfach alles passt zusammen. Grauner hab ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist so ein lieber und herzlicher Mensch, wenn auch, durch seine südtiroler Eigenart ein wenig gemütlich, und auch sehr bodenständig. Ich glaube, er könnte gar nicht anders arbeiten, denn da würde er mit seiner Art komplett anecken. Saltapepe ist ein Italiener, wie man ihn sich vorstellt. Vergöttert seine Mutter und seine Heimat wie verrückt und vermisst diese auch genauso sehr. Kein Wunder, dass er nicht immer Gauners Eigenarten versteht und mit diesen klar kommt. Der Schreibstil des Buches ist einfach nur genial, man fliegt nur so über die Seiten. Ich finde Krimis aktuell nicht mehr ganz so lukrativ, weil doch alles ähnlich ist (obwohl ich zeitweise diese verschlungen habe), trotzdem hat mich dieses Buch aufgrund des interessanten Klappentextes sofort interessiert. Ich bin eindeutig nicht enttäuscht worden. Der Aufbau des Buches war genau richtig. Immer wieder mussten wir eine Kurve einschlagen, weil doch wieder ein Aspekt hinzukommt, der das ganze Gedankengerüst, welches man sich zusammengestellt hat, und welches man als ziemlich sicher eingeschätzt hat, fast zusammenbrechen lässt. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, ich konnte lange nicht annähernd sicher sein, wie es ausgeht und ich hätte auch nie gedacht, dass es genau dazu kommt. Aber genau das macht einen guten Krimi aus. Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, es hat meine Abende gut unterhalten und ich hoffe, bald wieder ein Buch von Lenz Koppelstätter in den Händen halten zu dürfen. Fazit:Unbedingt lesen.

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  • nicht sehr spannend

    Die Stille der Lärchen

    Klassikfan

    07. December 2016 um 18:32

    " Die Stille der Lärchen " ist der zweite Fall des Kommissars Grauner, der es diesmal mit der Leiche eines jungen Mädchens zu tun hat.Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, da sich ein Mann stellt, aber ein anderer von den Dorfbewohnern verdächtigt wird, diesen Mord begangen zu haben. Viel Lokalkolorid und ein tiefer Einblick in das Leben in einem einsamen Bergdorf bestimmen neben dem Mordfall dieses Buch und dann ist da noch ein bekannter Schriftsteller aus der Familie Mann, dessen Gedicht zu Verunsicherung bei der Polizei sorgt. Mich konnte dieser Krimi wirklich nicht vom Hocker reißen. Der Kommissar war mir schon sympathisch , aber mir fehlte einfach die Spannung bei diesem Buch und dass konnte auch die atmosphärische Beschreibung des Dorfes nicht retten . Ein netter Krimi, der aber nicht aus dem Büchermeer heraussticht. 

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  • Spannend und sehr viel Lokalkolorit

    Die Stille der Lärchen

    FlotterAnton

    05. December 2016 um 15:22

    Dies ist der zweite Fall mit dem Ermittlerduo Grauner und Saltapepe. Während der Ispettore Saltapepe nach Südtirol strafversetzt wurde und sich nach seiner Heimatstadt Neapel sehnt, ist Commissario Grauner ein „Ur-Einwohner“ und fest mit seiner Heimat und der Natur verwurzelt. Auch dieser Fall spielt in einem der abgelegenen Täler Südtirols. Hier ticken die Uhren noch anders, die Menschen sind schweigsam und man kommt nur mit Geduld ans Ziel und wenn man weiß wie dieser Menschenschlag tickt. Es gibt sehr ausführliche Beschreibungen der Landschaft und Natur, so dass man sich als Leser fast vor Ort wähnt. Das wird noch durch die Karten auf der Innenseite sowohl des vorderen als auch des hinteren Einbandes unterstützt. Auch die unterschiedlichen Charaktere sind mit ihren – teilweise durch die geographische Herkunft begründeten – Eigenheiten sehr gut gezeichnet und kommen dadurch authentisch rüber. Mir hat diese Geschichte wesentlich besser gefallen als sein Vorgänger. Die Geschichte ist gut konstruiert und bietet einige unerwartete Wendungen mit einem Ende, das ich so nicht erwartet habe.

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  • Wie Feuer und Wasser

    Die Stille der Lärchen

    IlonGerMon

    03. December 2016 um 12:10

    Ein bizarres Bild erwartet den Commissario Grauner, als er in diesem einsamen Tal in Südtirol eintrifft. Unweit des Dorfes St. Gertraud lehnt draußen bei den alten Urlärchen an einem dieser Stämme die Leiche eines 17jährigen Mädchens. Ein Mörder ist schnell gefunden, oder besser zwei Mörder. Zum einen ist da der geständige Architekt Benedikt Haller, der erst vor kurzem in dieses einsame Tal gezogen und vom ersten Tag bis jetzt ein Außenseiter geblieben ist. Will er mit seinem Geständnis seinen Sohn schützen?  Michael, ein verhaltensauffälliger Jugendlicher, war Klassenkamerad des Opfers und vielleicht waren die beiden sogar befreundet? Die Dorfgemeinschaft, die ansonsten schweigt wie eine Wand, ist sich in dieser Sache aber ganz sicher. Der Michl war’s und ihn wollen sie dafür auch bestraft wissen. Die Erkenntnisse und auch die Arbeit der Polizei bedeuten ihnen nichts, ihre eigenen (Vor)-urteile sind wichtiger und mit Sicherheit auch richtiger. Entsprechend zäh gestalten sich die Befragungen und der Dorfgeistliche scheint auch eine sehr dubiose Rolle zu spielen. Zudem gibt es nach und nach immer mehr Hinweise auf ein gut 100 Jahre zurückliegendes Ereignis, mit dem der jetzige Mord irgendwie in Verbindung stehen soll. Grauner und sein Kollege Saltapepe geben nicht viel auf das Geständnis Hallers. Zumal er alle weiteren Aussagen verweigert und sie an dieser Stelle einfach nicht weiterkommen. Dass sie den Mord trotz all dieser Widernisse in wenigen Tagen aufklären, liegt zum einen an dem kriminalistischen „Näschen“ von Grauner, der neben seinem Beruf als Polizist im Nebenerwerb auch noch „Viechbauer“ ist und beide Berufe mit Leidenschaft und Herzblut ausübt. Es liegt aber auch an der oft anderen Einschätzung von Saltapepe, der als zwangsweise Zugezogener mit der Mentalität der Menschen in der Region oftmals seine Schwierigkeiten hat. Er kommt eigentlich aus Neapel, wurde in diese „hinterste Ecke“ in Südtirol zwangsversetzt und möchte manchesmal die Fälle lösen wie er das aus dem Süden her kennt. Da nimmt man schon mal schnell die Waffe zur Hand. Grauner dagegen ist Südtiroler durch und durch, er ist verwurzelt in der Gegend und versteht die Leute auf seine Weise einfach besser. Diese beiden Charaktere, die, so scheint es stellenweise, auch ein wenig Gegenspieler und Konkurrenten sind, machen für mich den Reiz dieses Buches aus. An ihnen sieht man überdeutlich, dass Südtirol und das übrige Italien zwar verwaltungstechnisch ein Land sind. Im Leben und im Alltag Menschen ist das aber noch lange nicht angekommen. Grauner und Saltapepe beißen sich jeder auf seine Weise in den Ereignissen fest, streiten sich aufs Feinste und finden sich doch immer in gemeinsamen Erkenntnissen wieder. Die Lösung ist überraschend, aber doch logisch und was diesem Roman an Spannung durch Action vielleicht ein wenig fehlt, macht er durch die Spannung, die in den Charakteren steckt, allemal wieder wett.

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  • Commissario Grauner und das schweigende Dorf

    Die Stille der Lärchen

    Buchverschlinger2014

    27. November 2016 um 22:59

    Lenz Koppelstätter hat mit "Die Stille der Lärchen" einen 2. Fall für Commissario Grauner aus Südtirol vorgelegt, wobei ich allerdings den ersten Fall nicht kenne. Eines Morgens wird ein junges Mädchen ermordet an den alten Urlärchen gefunden und schnell scheint auch der Täter gefunden zu sein. Der vor kurzen in das Dorf gezogene Architekt Benedikt Haller gesteht den Mord, da er scheinbar seinen Sohn Michael schützen will. Michael war eine Klassenkamerad des Mordopfers und gilt in der gesamten Dorfgemeinschaft als Außenseiter. Doch Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe glauben das Geständnis nicht so ganz und versuchen mehr zu erfahren, was hinter der Tat stecken könnte. Doch im ganzen Dorf stehen sie vor einer Mauer des Schweigens. Der Architekt und sein Sohn werden kritisch als Außenseiter betrachtet, denn irgendwas haben die Männer zu verheimlichen. Hat dieses Geheimnis was mit dem Mord zu tun oder was steckt hinter dem Hinweisen auf einen Mordfall, der schon über 100 Jahre alt her ist. Dieser Krimi plätschert meiner Meinung zu sehr dahin, ohne wirklich richtig Spannung aufbauen zu können. Er konnte mich nicht wirklich fesseln und so habe ich mich ein wenig durch das Buch kämpfen müssen. Aus diesem Grund kann ich dieses Mal auch nur 3 Sterne vergeben.

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  • Krimi mit Südtiroler Charme

    Die Stille der Lärchen

    Gise

    18. November 2016 um 16:22

    Unter den Urlärchen von St. Gertraud im Ultental wird die Leiche einer Siebzehnjährigen gefunden. Es meldet sich sofort ein Geständiger, doch die Dorfbewohner wollen seinen Sohn haben. Die Ermittler Grauner und Saltapepe wollen das Schweigen der Dorfbewohner brechen und den wahren Schuldigen finden.Auch diesmal wieder findet der Kriminalfall in einer abgeschlossenen Gemeinschaft statt, geprägt von ihrer eigenen Mentalität. Menschen, die von außerhalb in diese Gemeinschaft dazustoßen wollen, haben es schwer. Und das ist bei dem geständigen Benedikt Haller der Fall, vor allem aber bei dessen Sohn, der verhaltensauffällig ist und auf das völlige Unverständnis der Dorfgemeinschaft stößt. Gewürzt wird die Geschichte durch die verschiedenen Charaktere der beiden Ermittler: der bodenständige Südtiroler Grauner, der nebenbei noch als „Viechbauer“ tätig ist und beide Tätigkeiten mit Herzblut betreibt, und der Süditaliener Saltapepe, zwangsversetzt vom Meer in die Berge, der eher mal schnell mit der Waffe zur Hand ist, weil nur das in seiner Heimat das Überleben garantiert. Sehr eindrucksvoll aber auch (wie im ersten Band um die beiden Ermittler) die geschlossene Dorfgemeinschaft, die den Deckel auf vergangene Ereignisse halten möchte, mit der eindrucksvollen Kulisse der Südtiroler Alpen.Dennoch hat mich diese Geschichte lange nicht wirklich fesseln können. Zu viel Drumherum, zu wenig Spannung ließen mich immer wieder darauf warten, dass ich mich völlig in das Buch vertiefe, denn die Kommissare werden beide mit ihren Eigenarten sehr sympathisch dargestellt. Die Auflösung ist überraschend, dennoch hat sie mich nicht mehr wirklich packen können. Da war wohl schon die Luft raus bei mir…Insgesamt gestehe ich dieser Krimireihe noch viel Potenzial zu, deshalb von mir trotz allem eine Leseempfehlung für alle Fans von Regionalkrimis. 

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  • Ein sehr atmosphärischer Kriminalroman

    Die Stille der Lärchen

    Maddinliest

    14. November 2016 um 20:08

    Ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman aus Südtirol.Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe werden zu dem Fundort einer jungen weiblichen Leiche gerufen. Die Tote wird bei den Urlärchen aufgefunden, ein Ort, der von den religiösen Dorfbewohnern als Eingang zur Hölle angesehen wird. Die Recherchen haben noch nicht wirklich begonnen, da haben die beiden Ermittler bereits den vermeintlichen Täter gefasst, welcher ein umfassendes Geständnis ablegt. Gegen den Willen seines Vorgesetzten recherchiert Gauner dennoch weiter, da er den rätselhaften Tod des Mädchens noch nicht für aufgeklärt hält. Dabei stößt er auf sehr alte Geheimnisse, die das Dorf umgeben.Lenz Koppelstätter erzeugt in seinem zweiten Band um Commissario Gauner erneut eine sehr düstere und unheimliche Atmosphäre in den Bergen. Sein sehr bildreicher und lebendiger Schreibstil führt dem Leser diese besondere Umgebung hervorragend vor Augen. Dbeiden Charaktere der Hauptprotagonisten Gauner und Saltapepe sind sehr gut beschrieben und gerade deren Zusammenspiel macht die Ermittlungsarbeiten zu etwas Besonderem. Die Spannung baut der Autor direkt zu Beginn des Buches mit dem Tod des Mädchens auf und hält diese ständig mit immer wieder neuen Wendungen und einer unheimlichen Stimmung auf sehr hohem Niveau. Das gut konzipierte Finale konnte mich trotz aller Überlegungen überraschen und war glaubwürdig und nachvollziehbar.Insgesamt konnte mich "Die Stille der Lärchen" total überzeugen, so dass ich das Buch mit fünf von fünf Sternen bewerte und hoffe, dass noch einige Fälle für die beiden charismatischen Ermittler in atemberaubender Umgebung folgen werden.

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  • Die Stille der Lärchen - Regionalkrimi in Südtirol, der sehr ruhig beginnt

    Die Stille der Lärchen

    Lese_gerne

    13. November 2016 um 12:39

    Im Ultental wird an den Urlärchen bei St. Gertraud die erschossene siebzehnjährige Marie gefunden. Die Dorfgemeinschaft denkt, dass Michl der Sohn des zugezogenen Architekten hinter dem Mord stecken könnte. Sein Vater, Benedikt Haller,gesteht, er selbst habe Marie umgebracht. Doch alle sind sich einig. Er möchte nur seinen Sohn Michel schützen. Doch der Komissar Johannes Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe aus Neapel glauben nicht daran, dass der Fall so schnell gelöst ist. ***************************** Nach dem ersten Fall "Der Tote am Gletscher" folgt für Grauner und Saltapepe in Südtirol der zweite Fall. Den ersten Fall kannte ich nicht ist aber, wie ich festgestellt habe, auch keine Voraussetzung um den zweiten Fall lesen zu können. Die Geschichte spielt sich innerhalb von vier Tagen ab. Wer schon mal in der Gegend um Meran Urlaub gemacht hat wird im Buch einige bekannte Ortschaften wiedererkennnen. Man merkt, dass Südtirol zwar zu Italien gehört aber überhaupt nicht italienisch ist. Inspektor Saltapepe, der aus Neapel stammt, wird das oft im Buch betonen. Dieser Krimi beginnt sehr ruhig und wird im Laufe der Geschichte, als im Buch Parallelen zu einen ähnlichen Fall vor hundert Jahren gezogen werden, spannender. Es wird eine uralte Familienfehde aufgedeckt.Das Buch bekommt von mir vier Sterne, da ich mir etwas mehr Spannung erhofft habe.

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