Leo Agren Unter einem schwarzen Himmel

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Inhaltsangabe zu „Unter einem schwarzen Himmel“ von Leo Agren

Eine Zeit der Gesetzlosigkeit ist angebrochen. Bewaffnete Männer durchkämmen das Dorf. Ein Schriftsteller, dessen Frau Elisabet und der Dieb Eriksohn verstecken sich in der Kirche. Ihre Situation scheint hoffnungslos. Da verrät Eriksohn, dass sie nicht wehrlos sind. Sie könnten ihre Verfolger überrumpeln, müssten dafür aber ihre moralischen Grundsätze verraten und selbst töten. In großer Anspannung beraten die drei Verfolgten, wie sie vorgehen sollen. Es entwickelt sich der geradezu teuflische Plan eines `Gottesgerichts . Der Roman `Unter einem schwarzen Himmel ist spannend, unheimlich und gleichzeitig ein Hohelied der Liebe und Menschlichkeit. Leo Ågren hat seinen Thriller bewusst zeitlos angelegt. Diese Geschichte könnte im Wilden Westen spielen, im Deutschland des Jahres 1933 oder in einer Militärdiktatur in den 1950er Jahren. Vielleicht passiert sie gerade jetzt irgendwo auf der Welt, und wir erfahren morgen aus den Nachrichten davon.

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  • Spannender Thriller mit hoher Aussagekraft

    Unter einem schwarzen Himmel
    hermine

    hermine

    17. October 2014 um 12:03

    Inhalt (Klappentext): Eine Zeit der Gesetzlosigkeit ist angebrochen. Bewaffnete Männer durchkämmen das Dorf. Ein Schriftsteller, dessen Frau Elisabet und der Dieb Eriksohn verstecken sich in der Kirche. Ihre Situation scheint hoffnungslos. Da verrät Eriksohn, dass sie nicht wehrlos sind. Sie könnten ihre Verfolger überrumpeln, müssten dafür aber ihre moralischen Grundsätze verraten - und selbst töten. In großer Anspannung beraten die drei Verfolgten, wie sie vorgehen sollen. Es entwickelt sich der geradezu teuflische Plan eines `Gottesgerichts´. Der Roman `Unter einem schwarzen Himmel´ ist spannend, unheimlich und gleichzeitig ein Hohelied der Liebe und Menschlichkeit. Leo Ågren hat seinen Thriller bewusst zeitlos angelegt. Diese Geschichte könnte im Wilden Westen spielen, im Deutschland des Jahres 1933 oder in einer Militärdiktatur in den 1950er Jahren. Vielleicht passiert sie gerade jetzt irgendwo auf der Welt, und wir erfahren morgen aus den Nachrichten davon. Meine Meinung: Anfangs ist es etwas schwierig, sich "einzulesen", da der Roman verschiedene Zeitebenen enthält, die ineinander verschoben sind. Die Sprache (Übersetzung des Originals des finnisch-schwedischen Schriftstellers) ist sehr präzise und klar, die Geschehnisse werden dadurch lebendig dargestellt und in die Gegenwart versetzt. Durch das Weglassen von Zeit und Ort kann der Roman überall spielen und zeigt das Funktionieren gruppendynamischer Prozesse auf. Mehreren Menschen zusammen fällt das Töten leichter. Diesen Roman habe ich auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt und finde ihn sehr empfehlenswert für alle, die sich für gesellschaftliche Prozesse und moralische Diskurse interessieren.

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