Squids - Aus der Tiefe des Alls

von Leo Aldan 
4,2 Sterne bei32 Bewertungen
Squids -  Aus der Tiefe des Alls
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Positiv (26):
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Fantasievoller Sci-Fi-Roman mit einer gesunden Portion Gesellschaftskritik. Leider lässt die Spannung ab der Mitte des Buchs deutlich nach.

Kritisch (2):
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Die Story und der Hauptcharakter konnten mich leider nicht für sich gewinnen.

Alle 32 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Squids - Aus der Tiefe des Alls"

Der Astrophysiker Jake stürzt bei einer Grönland-Expedition am Petermann-Gletscher ins Meer.
Er erwacht in völliger Dunkelheit.
Er weiß nicht, wo er ist.
Er kann nicht entkommen.
Eine merkwürdige Krankenschwester gibt ihm Befehle. Niemand beantwortet seine Fragen, bis die schöne Myriam auftaucht. Ist auch sie eine Gefangene? Oder ein Köder?

Jake wird in eine exotische Welt gestoßen, ein trügerisches Paradies voll fremder Rituale und Kasten. Je mehr Antworten er findet, desto mehr Fragen stellen sich. Er begegnet Myriam wieder und trifft ihre Familie. Dann stößt Jake auf die schockierende Wahrheit. Er gerät in höchste Gefahr und muss sich schier unlösbaren Problemen stellen, deren Ausmaß er nicht einmal ahnen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781530282067
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:502 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:01.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Leseratte892s avatar
    Leseratte892vor einem Monat
    Kurzmeinung: Fantasievoller Sci-Fi-Roman mit einer gesunden Portion Gesellschaftskritik. Leider lässt die Spannung ab der Mitte des Buchs deutlich nach.
    Fantasievoller Sci-Fi-Roman mit einer gesunden Portion Gesellschaftskritik.

    Die seltsamen Bezeichnungen und Namen der durchwegs sympathischen, wenn auch nicht sehr intelligenten Charaktere bremsten hin und wieder den Lesefluss. Davon abgesehen, ist Leo Aldans "SQUIDS – Aus der Tiefe des Alls" ein fantasievoller Sci-Fi-Roman mit einer gesunden Portion Gesellschaftskritik. Leider lässt die Spannung ab der Mitte des Buchs deutlich nach. Bin dennoch auf den zweiten Teil gespannt.

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    Geekerellas avatar
    Geekerellavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sci-Fi mit realistischen Figuren und einem großen Twist.
    Die phantastische Reise des Jake Forrester

    Inhalt:

    Der Astrophysiker Jake Dexter Forrester erwacht nach einem Sturz von einem Gletscher auf einem Schiff. Sofort denkt er an eine Entführung von feindlichen politischen Gegnern, denn er war einer unglaublichen Entdeckung nahe: ein neues Element.
    Doch Jake merkt schnell, dass dies hier kein normales
    Schiff ist. Er trifft auf Pedro, der ebenfalls entführt wurde. Und auf die wunderschöne Mririam, die so anders als die anderen Passagiere ist.
    Dann landet Jake in einer Welt, von der er nie zu Träumen gewagt hätte. Eine unglaubliche exotische Landschaft mit einer fremden Kultur. Doch nicht alles ist so atemberaubend, wie es scheint. Und die Kleristin Gura Limka, eine Art Hohepristerin, ist ebenso schön wie gefährlich.

    Und selbst diese Welt, in der sich Jake langsam zurecht findet, ist noch nicht alles. Dahinter steckt etwas viel größeres und Jake will herausfinden was es ist. Das ist auch garnicht verkehrt, denn etwas steuert auf diese verwirrende, vielfältige Welt zu, etwas von zerstörerischer, gigantischer Gewalt. Wird Jake hinter die Geheimnisse kommen bevor es zu spät ist? Und was wird aus ihm und Miriam?


    Meinung & Details:

    Vorneweg: dies war der erste Sci-Fi-Roman, den ich je gelesen habe.
    Die Geschichte wir aus wechselnden Perspektiven geschrieben. Aber darüber, sowie die Schauplätze, möchte ich nicht allzu viel verraten, um nicht zu spoilern. Der Reiz am Buch ist, es selbst zu entdecken.
    Was ich sagen kann ist, dass man die Charaktere schnell lieben (oder hassen) lernt, und dass die Schauplätze absolut atemberaubend und detailliert beschrieben sind. Man kann sich einfach alles toll vorstellen und sich in die Personen rein versetzen.
    Anfangs war ich positiv überrascht, wie leicht ich in die Story finde. Wie „normal“ und sympathisch die Charaktere sind und wie verständlich es war.
    Die Grundidee gefiel mir.
    Ab ungefähr der Mitte des Buchs fiel es mir zunehmend schwerer. Ich musste mich manchmal richtig durchkämpfen und zum Lesen zwingen. Denn ab da wird es komplizierter. Der ursprüngliche Handlungsstrang unterliegt einem kleinen Twist und es werden weitere Charaktere eingeführt, was leider zur Folge hat, dass auf bekannte Figuren weniger Augenmerk gelegt wird. Öfters bin ich mit den fremden Namen durcheinander gekommen.
    Als es dann noch um Raumfahrttechnik, Astrophysik und physikalische Theorien (u.a. Michelson-Morley-Experiement) ging, war's dann vorbei bei mir, denn damit kenne ich mich gar nicht aus. Obwohl es relativ verständlich zu erklären versucht wurde und obwohl mit diesem Teil - im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres?- noch recht sparsam umgegangen wird, hatte ich so meine Schwierigkeiten.


    FAZIT:

    Es gab Charaktere und Ideen, die mir wahnsinnig gefielen. Andere Elemente fand ich nicht so gut. Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen gut eintauchen, Auch habe ich gelesen, dass manche das Buch als 'schräg' beschrieben. Im ersten Moment hätte ich das so unterschrieben, aber wenn man so drüber nachdenkt, ist es gar nicht so abwegig und verrückt. Und es lässt mich ein wenig über uns Menschen und unsere Gewohnheiten nachdenken.


    PS:

    Zu dem Roman gibt es übrigens ein Prequel-Kapitel als ebook-gratis!

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    Samthas avatar
    Samthavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte voll Intrigen und Hoffnungen, Feindschaft und Freundschaft ! Ich war sehr gefesslt.
    Wer mag nicht Calamari Fritti ? - Niemand mehr =D

    Dr. Jake Forrester erwacht nach einem Unfall in einer Art Schiff. Stetig wird ihm eine andere Frau vorgesetzt, die ihn „bändigen“ sollen, doch kann er nichts damit anfangen. Und er will auch nicht ständig eine andere Frau, sondern eigentlich wünscht er sich nur die Anwesenheit einer einzigen Frau, die er dort kennen gelernt hat. Als das Schiff dann anlegt und Jake in die Stadt kommt, beherrscht ihn nur die Gedanken, WO ist er und WIE kommt er wieder nach Hause. Auch Miriam kann ihm den Aufenthalt nur bedingt versüßen und Jake erfährt im Laufe der Geschichte so viel, während Miriam auf einmal für Tod erklärt wird und er weiterhin einen Weg nach Hause suchen möchte. Doch gleichzeitig muss er sich verstecken, denn auch ihm trachtet man nach dem Leben. Doch auch die Strippenzieher hinter der ganzen Sache führen ihren eigenen Kampf. Kann Jake es schaffen, den Weg nach Hause zu finden ? Und was ist mit Miriam passiert ? Eine spannende Reise voller Intrigen und Hoffnungen, Freundschaft und Feindschaft.


    Leo Aldan studierte zunächst Biologie und promovierte danach Biochemie. Er lebte 20 Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er AIDS Forschung mit über 30 Publikationen profilierte. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Gedichte. 2011 kam er zurück nach Deutschland und vollendete seine ersten Romane, unter anderem „Die Todesfalle am Gravel Creek.“ und „SQUIDS – aus den Tiefen des Alls“. Zudem veröffentlichte er noch „SQUIDS – wie alles begann“, die Todesfalle am Gravel Creek 2“ und „Agarax – der Hexenfluch“.


    Fazit:

    Ich hatte viel Spaß bei der Geschichte und war auch sehr gefesselt. Das einzige Problem, dass ich hatte, waren die Namen, die mich regelmäßig aus der Geschichte gerissen haben. Aber im allgemeinen hat es mir sehr gefallen und ich würde auch jedem Fantasy Freund, diese Geschichte empfehlen.

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    getippteWelts avatar
    getippteWeltvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Besonderes Buch, irgendwie freaky, wer gerne SiFi gepaart mit ein klein bissel Fantasy liebt der ist damit gut bedient
    Aldan Leo, Squids aus der Tiefe des Alls

    Klappentext:
    Der Astrophysiker Jake stürzt bei einer Grönland-Expedition am Petermann-Gletscher ins Meer. Er erwacht in völliger Dunkelheit. Er kann nicht entkommen. Niemand beantwortet seine Fragen, bis die schöne Myriam auftaucht. Ist auch sie eine Gefangene? Oder ein Köder? Jake wird in eine exotische Welt gestoßen, ein trügerisches Paradies voll fremder Regeln und Rituale. Je mehr Antworten er findet, desto mehr Fragen stellen sich. Er begegnet Myriam wieder und trifft ihre Familie. Dann stößt Jake auf die schockierende Wahrheit. Er gerät in höchste Gefahr und muss sich schließlich schier unlösbaren Problemen von galaktischem Ausmaß stellen.

    Inhalt:

    Jake Dexter Forrester, ein Wissenschaftler stürzt bei einer Expedition in eine Gletscherspalte und von dort ins Meer. Als er wieder erwacht, stellt er fest, daß er in einem seltsamen Raum ist. Eine mysteriöse Krankenschwester versorgt ihn mit Essen, aber beantwortet seine Fragen nicht. Nach einer Zeit  dämmert es ihm dann dass er vielleicht entführt wurde. Wer hat ihn entführt? Warum wurde er entführt? Fragen über Fragen und keine Antworten.....
    Seine vermeintlichen Entführer wissen noch gar nicht so ganz genau, wem sie da entführt haben - Sie wissen lediglich, das Männchen verhält sich nicht nach Plan und ist noch viel zu wild für Njamingloh.
    Er landet in einer komplett fremden Welt, mit komplett fremden Ritualen.
    Auf dem Schiff lernt er Myriam  kennen, dessen Vater auch von der Erde stammt. Er erhofft sich von ihm Hilfe aber der denkt irgendwie so gar nicht aus Njamingloh weg zu gehen.
    Jake sieht die Gefahr vor seinen Augen und versucht von der fremden Welt weg zu kommen.
    Das gestaltet sich als schweres unterfangen und ehe er sich versieht schwebt er in Lebensgefahr!


    Meine Meinung:

    Nun war es also da, mein erstes SiFi Buch. Ich war deswegen schon mächtig gespannt wie mir dieses Genre liegt, kannte ich SiFi doch bisher nur aus dem TV.
    Um eines mal vorneweg zu sagen SiFi zu sehen und SiFi zu lesen macht einen gewaltigen Unterschied, wie ich feststellen musste.
    Das Cover gefällt mir gut. Zu erst hab ich mir gedacht, naja is jetzt nix besonderes, dann habe ich aber auf den zweiten Blick gesehen, ohh da schwebt ja ein schwarzer Umriss eines Menschen im Weltall, das fand ich dann wiederum sehr gut und ich war sehr angetan, passte auch gut zum Buch.
    Die ersten Seiten war ich so verwirrt von dem Genre, seinen Ausdrücken und irgendwie den ganzen Buch. Ich habe wohl gut zu dem Protagonisten Jake gepasst, der in einem fremden Zimmer aufwacht und sich ebenfalls nicht auskennt.
    Bei mir wurde das aber schnell besser und ich war mitten in der Geschichte drinnen.
    Der  Anfang war mega spannend, alleine schon die fremde Welt in der Jake sich befindet und alle außer er hatten mit dem ganzen ja kein Problem. Auf jeder Seite dachte ich na jetzt is es aus und vorbei jetzt wird "es" eliminiert.
    So in der Mitte hat es etwas nachgelassen und drohte langweilig zu werden und zum Schluss hin war es wieder mega Spannend.
    Den Schluss fand ich toll, weil erst darauf hinkämpfen unbedingt zurück wollen, um dann festzustellen, es ist nichts mehr wie es war und es ist gut so wie es ist.
    Als in dem Buch die ganzen Oktoftewiltabinen dazu kamen hatte ich allerdings so meine Probleme, die Dialoge wurden ziemlich kompliziert und die Namen konnte ich mir mit Ausnahme von Watemedusales auch nicht so recht merken und um ehrlich zu sein, ich war immer wieder froh wenn dann wieder in die Perspektive von Jake gewechselt wurde.
    Ich dachte die ganze Zeit wie kommt man denn bitte auf solche Namen?
    Irgendwie hat mir noch was gefehlt, um mir von Jake und Myriam ein Bild im Kopf zu machen.  Klar das ewige Umschreiben der Protagonisten passt auch nicht so recht zum Genre (ist ja schließlich kein Liebesroman) ich brauch des aber irgendwie doch.
    Der Schreibstil war gut und flüssig und wenn man es weglegt, dauert es schon ein bissel, bis man wieder in der Geschichte drinnen ist. Ich würde auf alle Fälle sagen das ist für mich ein Buch mit Tiefgang!


    Ich bedanke mich bei dem Autor Leo Aldan, für den Kontakt und für das Rezensionsexemplar.

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    NoraZs avatar
    NoraZvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein vielschichtiges Werk mit einem schwierigen Hauptcharakter. Squids verlangt Geduld. Der Squids wegen hat es sich für mich aber gelohnt.
    "SQUIDS - Aus der Tiefe des Alls" - Ein etwas anderer SciFi-Roman

    Auf diesen Roman wurde ich aufmerksam gemacht. Der Autor kontaktierte mich kurz nach meiner Anmeldung auf LovelyBooks und hat mir seinen Roman vorgestellt, was mein Interesse geweckt hat. Leider gab es keinen weiteren Gesprächsverlauf, aber ich habe mich trotzdem entschieden, eine Rezension schreiben zu wollen.

    SQUIDS – Aus der Tiefe des Alls


    [Inhalt]


    „SQUIDS – Aus der Tiefe des Alls“ erzählt eine abenteuerliche Geschichte des Wissenschaftlers und Astrophysikers Jake Dexter Forrester, der auf einer Expedition einen Unfall auf einem Gletscher erleidet und in die Tiefen des Meers stürzt.

    Als er wieder zu sich kommt, glaubt er bereits tot zu sein, doch sein absolut lebendiger und unversehrter Körper sprechen dagegen. Jake weiß nicht, wo er sich befindet, was mit ihm passieren soll und wo es ihn hinführen wird. Doch eines ist ihm klar: Es fühlt sich falsch an, an Bord eines riesigen blechernen Schiffs zu sein, dessen Zielhafen er nicht kennt.

    Der Wissenschaftler landet in einer völlig neuen Welt: Nitsituaan, einem exotischen Planeten, dessen Himmel und Landschaften mit ihren ungewöhnlichen Farben Jake genau aufzeigen, dass er sich auf einem völlig fremden Planeten befindet. Seine Gefühle reißen ihn hin und her. Das Interesse eines Wissenschaftlers, diesen Planeten erkunden und entdecken zu wollen, widerspricht sich mit dem Willen, nach hause zurückzukehren, zur Erde. Doch da ist eine junge Frau, Myriam, welche Jakes Herz bereits erobert, als er sich noch auf dem Schiff befindet. Er wusste es nur noch nicht. Seine Gefühle werden ihm deutlicher bewusst, als er versucht, diesem neuen Leben eine Chance zu geben, doch sein Misstrauen und sein Ungehorsam der Obrigkeit gegenüber machen ein Leben auf Nitsituaan einfach nicht möglich.

    Er lernt die hiesige Regierung kennen: Die Kleristen. Sie sprechen den Willen der Gottheit des Planeten, welche als Meduse bezeichnet wird. Die Göttin, die über Leben und Tod an Land entscheidet und die ihr Reich im Meer verborgen hält. So wird es den Menschen eingebläut. Jake aber erkennt, dass hinter kirchlicher Manipulation weit mehr steckt, als nur die Verbreitung eines Glaubens. Die Kleristen unterdrücken die Menschen, ohne, dass der Großteil das überhaupt bemerkt. Überwachung findet überall statt und die Menschen leben ein Leben, das Jake völlig unwirklich vorkommt.

    Schließlich entscheidet er, sich dem entziehen zu wollen und plant eine Flucht. Jake meistert Hürden, kämpft gegen Kleristen und Maschinen, doch sobald er nur einen Schritt nach vorn gewinnt, stößt man ihn gleich zwei Schritte zurück. Die Gründe dafür erfährt er nach unzähligen Flucht- und Rebellionsversuchen, als er Gleichgesinnte versteckt unter der Erde findet. Sie klären ihn über das Leben auf Nitsituaan auf.


    Die Menschen sind aber nicht die einzige intelligente Lebensform auf diesem Planeten. Nach und nach lernt der Leser die Oktoftewiltabinen kennen, welche Jake der Einfachheit wegen Squids nennen wird. Intelligente Meereswesen, vergleichbar mit Tintenfischen.

    Squids leben zivilisiert, jedoch unter dem Meer. Ihre Lebensweise ist an vielen Stellen mit Menschen vergleichbar, doch ihre Bildung und hohe Intelligenz erlauben es ihnen, sich mit Arroganz über die Menschheit zu stellen, welche sie als Tiere bezeichnen. Die Squids haben eine hierarchische Ordnung ihrer Politik und genau diese beeinflusst das Leben der Menschen an Land. Und so gerät die Menschheit in arge Bedrängnis, als die Regierung der Meeresbewohner wechselt und alles auf den Kopf stellt.

    Grausamkeit, blutige Auseinandersetzungen, Eifersucht und Habgier breiten sich unter den Squids aus und eine kleine Gruppe formiert sich mit Commander Wate'medaludes, um eine herannahende Katastrophe zu verhindern. Die Meeresbewohner aber sind eingeschränkt in ihren Möglichkeiten. Je tiefer sie forschen und versuchen eine Lösung für ein riesiges Weltraumproblem zu finden, desto enger laufen die Begegnungen von Mensch und Squid zusammen. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch Jake ihre Bekanntschaft macht und einen Hoffnungsschimmer im Commander aufblitzen sieht, denn er könnte sein Ticket zurück zur Heimat werden. Jake ringt mit sich, diesen arroganten Wesen helfen zu wollen, doch er muss einsehen, dass das Schicksal einer ganzen Galaxie in seinen Händen zu liegen scheint. Und so muss er sich mit der futuristischen Technologie der Squids vertraut machen und das Universum retten, um eines Tages nach hause zurückkehren zu können.


    [Buchdesign]


    Der Roman ist hauptsächlich schwarz und im Softcover / Paperback ausgeliefert. Eine glänzende Laminierung des Einbands sorgt für hochwertiges Aussehen und bringt das auf dem Cover abgebildete Foto einer Erde und der Silhouette eines schwebenden Astronauten deutlich zur Geltung. Titel und Untertitel sind in einem hellen, gut lesbaren Gelb gehalten. Der Name des Autors ist gut sichtbar oben zentriert platziert, unten mittig findet sich die Klassifizierung des Buchs als Roman. Die Rückseite ist gänzlich schwarz und mit linksbündig geschriebenem Klappentext versehen. Der Kamm des Buchs ist ebenfalls schwarz und trägt den Namen des Autors in weiß und nur den Haupttitel (ohne Untertitel) des Romans in gelb.

    Der Buchblock umfasst 502 beschriebene Seiten. Das Papier ist warmweiß. Die Textformatierung ist mit vielen Absätzen versehen, was den Textfluss übersichtlich macht. Die verwendete Schriftart ist klassisch, wörtliche Rede wird mit Anführungszeichen, wie man sie aus dem Französischen kennt, eingeleitet und im speziellen Fall der Kommunikationsweise der Squids noch zusätzlich kursiv geschrieben.

    Die Kapitel sind durchschnittlich kurz gehalten und nur mit Zahlen versehen.

    Seitenzahlen sind unten zentriert angegeben.

    Der Text ist sehr knapp zum Papierrand formatiert, sodass ein 5mm breiter Rand zu den Seiten und 1cm Rand nach oben vorhanden sind.


    [Aufbau, Sprache und Charaktere]


    SQUIDS startet, als Jake am Gletscher abstürzt. Der Leser taucht so mitten ins Geschehen ein. Lange Vorgeschichten gibt es nicht, doch nötige Informationen rund um den Hauptcharakter werden Stück für Stück offenbart, sodass man einen Bezug zu ihm aufbauen kann.

    Optische Beschreibungen sind einfach gehalten, teilweise etwas gering ausgeführt, was Lesern viel Freiraum bietet, um sich Bilder vorzustellen, gleichzeitig aber auch für Unsicherheit im Text sorgen kann. Im späteren Verlauf löst der Autor dies und seine Beschreibungen werden detaillierter, mutiger.

    Der Text ist durch kurze Sätze leicht zu lesen, wörtliche Rede zum Großteil übersichtlich untereinander aufgeführt. Bei wilden Diskussionen mit vielen Gesprächspartnern verliert man allerdings leider etwas den Überblick. Gelegentliche Fachwörter verleiten dazu, ein Wörterbuch zu Rate zu ziehen, doch auch ohne Nachschlagen lassen sich solche Sätze im Kontext verstehen. Schwierige Wörter und Sätze fallen hierbei allerdings auch eher selten auf.

    Die Charaktere haben jeweils ihre eigene Seele und sind in sich besonders. Der Hauptcharakter Jake fällt mit seiner stürmischen, ungehorsamen Art oft unangenehm auf und lässt den einen oder anderen Leser sicher mit dem Kopf schütteln, doch gerade bei ihm ist eine deutliche Entwicklung zu sehen.

    Charaktere, mit denen Jake interagiert, oder auch sehr viel zu tun hat, werden detaillierter beschrieben, sowohl optisch, als auch charakterlich. Der Leser lernt zudem viele Charaktere kennen, da der Autor szenenweise zwischen den Personen springt und zeitgleiches und zeitversetztes Geschehen beschreibt.

    Die Figuren im Roman sind insgesamt sehr verschieden, sodass jeder Leser mindestens einen sympathischen Lieblingscharakter finden sollte.


    [Persönliches Fazit]


    Mein persönliches Fazit wird sicher ein wenig bunt ausfallen, aber das macht es ja auch eben persönlich.

    Squids ist ein interessantes Buch, dem man allerdings wirklich eine Chance geben muss. Nach meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass der Roman ursprünglich in mehrere Teile aufgeteilt war und erst später als zusammengefasster Roman auf den Markt kam. Das erklärte mir die wechselnde Entwicklung des Autors im Text und machte das Lesen später einfacher.


    SQUIDS beginnt mit Tempo. Gerade zu Beginn stellen sich mir allerdings schon viele Fragen, die entweder erst später, oder gar nicht aufgeklärt werden. Im späteren Verlauf pendelt sich ein für mich angenehmeres Tempo ein. Jede Frage, die mir während dem Lesen aufkam, wurde recht zügig geklärt, oder ließ sich von mir selbst im Kontext lösen.

    Ich bin leider stark sehbehindert und lese daher sehr langsam und häppchenweise. Die Schriftart des Romans ist für Sehschwache eher nicht besonders gut geeignet und der sehr schmale Rand lässt einen sich etwas erschlagen fühlen. Mit Geduld aber kann man den Roman meistern. Auch längere Lesepausen fallen mir nicht negativ auf, da man das Buch einfach wieder aufgreifen und fortsetzen kann. Man findet schnell wieder Anschluss, indem man nur wenige Zeilen zurück liest. Einige Geschehnisse werden hin und wieder zusammengefasst wiederholt, was Anschluss ebenfalls erleichtert.

    Jake ist ein Charakter, den ich persönlich nicht mag, da bin ich ganz ehrlich. Er hat für mich etwas Unnatürliches an sich, im Negativen. Er wirkt übermächtig mit seiner hohen Intelligenz, seinem enormen Beliebtheitsgrad bei Frauen, seinen asiatischen Kampfkünsten und seiner beständigen Art, sich in Unannehmlichkeiten reiten zu müssen, die so einfach hätten vermieden und unkomplizierter hätten zu seinem Vorteil ausgehen können. Dennoch ist es interessant zu beobachten, wie er letztlich einfach mal nachgeben und sich unterordnen muss. Dass Jake ordentlich Pfeffer bekommt, gibt mir eine gewisse Genugtuung.

    Mein Lieblingscharakter des Romans ist übrigens die Kleristina Gura Linka. Sie hat etwas an sich, was mir sehr gefällt. Ihre katzenhafte Manier, ihr starker Wille und wie sie optisch beschrieben wird, machen sie für mich zu einer bewundernswerten Frau. Leider kam sie im Roman irgendwie etwas kurz. Ich hätte mir mehr gewünscht, aber sie ist nunmal ein Nebencharakter und da ist sowas ja normal.

    Ein weiterer Charakter, den ich gern mag, ist Pedro. Auch er macht eine interessante Entwicklung durch und ich kann mich deutlich besser in seine Lage hineinversetzen als in Jakes. Pedro ist ein lebensfroher, sympathischer Typ, der eine gewisse Hoffnung vermittelt, selbst wenn die Charaktere später in Dunkelheit leben müssen.

    Was mir ganz besonders an der Welt Nitsituaan gefällt, ist die Farbenvielfalt. Alles ist mit Farben verbunden. Ränge, Siedlungen, sogar das Meer, der Himmel, die Monde und Sonnen. Ich mag dieses Bunte dabei. Die Farben kommen auch bei den Squids immer wieder zur Geltung und man bekommt schnell ein Gefühl für die Bedeutung der Farbtöne, welche der Autor auch immer wieder gut beschreibt. Ich habe auch allgemein den Eindruck, dass der Autor sich bei der Beschreibung der Tintenfische und ihrem Heimatplaneten deutlich lockerer und wohler gefühlt haben könnte. Man spürt die Freude an den Charakteren, egal ob Gut oder Böse, bei jedem Satz. So habe ich die Szenen, die sich unter Wasser bei den Squids abspielten auch deutlich lieber verfolgt, als alles, was an Land geschah.

    Der Roman endet friedlich mit einer kleinen Note Witz. Und so kann ich es mit einem Lächeln ins Regal stellen.


    Der Roman hat Pro und Contra in ausgeglichenen Maßen, was ein klares Fazit für mich etwas schwierig macht. Ich kann SQUIDS all denen empfehlen, die gern mal etwas anderes lesen, als klassische SciFi. Wer Freund von fremden Lebensformen ist, dem werden die Oktoftewiltabinen sicher gefallen. Nicht empfehlen kann ich dieses Buch denen, die eher wenig Geduld haben, denn diese braucht dieser Roman ganz eindeutig. Jake ist ein schwieriger Charakter, doch sobald man sich in das Buch eingefunden hat, liest es sich angenehm und ist ein netter Zeitvertreib. Die kurzen Kapitel machen es zu einem sehr praktischen Begleiter für unterwegs, um Bahnfahrten oder kurze Wartezeiten unterwegs füllen zu können.

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    Tenas avatar
    Tenavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Story und der Hauptcharakter konnten mich leider nicht für sich gewinnen.
    SQUIDS - Aus der Tiefe des Alls

    Der Klappentext zum Buch hat mich neugierig gemacht und ich habe interessiert angefangen zu lesen.

    Leider hat mich schon im ersten Kapitel die sehr einfach gehaltene Sprache gestört. Hier lässt sich einwenden, dass das ein rhetorisches Mittel sein kann, um Jakes Verwirrung und Angst widerzuspiegeln, deshalb habe ich weitergelesen. Ab dem zweiten Kapitel war ich neugierig, weil viele neue Dinge auftauchen, die man gelöst haben möchte und es begann sich Spannung aufzubauen. Wer sind die Pfleger? Es war klar, dass es keine gewöhnlichen Leute sein können, denn sie hatten Roboter bei sich, verströmten eine gewisse Kälte und Gefährlichkeit. Jake, als Forscher, vermutet hier, er sei wegen seiner neusten bahnbrechenden Entdeckung entführt worden, was durchaus logisch erscheint. Aber auch hier störte mich einiges an der Figurenkonzeption. Wir erfahren einige Kleinigkeiten über Jake: Astrophysiker, 3. Dan im Taekwondo und hat eine traurige Vergangenheit mit schwerer Kindheit. Als Astrophysiker würde ich dem Hauptcharakter durchaus zutrauen, logisch vorzugehen, eine Pro und Contra Liste im Kopf aufzustellen oder mal in langen Sätzen zu denken. Das scheint an dieser Stelle zu viel verlangt zu sein. Er denkt darüber nach, dass er sich im Notfall verteidigen kann, weil er den 3. Dan hat (für die Nicht-Kampfsportler: Der Dan ist ein Meistergrad im Kampfsport; je höher man aufsteigt, desto höher wird dann die Zahl vor dem Dan. Mal grob zusammen gefasst ;-) ). Aber er schafft es nicht, sich mal ruhig hinzusetzen, seinen Geist zu disziplinieren und sich einen Fluchtplan zurechtzulegen. Alles geschieht unter Verwirrung, ungeplant, dumm und plötzlich. Die Art, den Charakter aufzubauen: Attraktiver, intelligenter Mann mit trauriger Vergangenheit ist stereotyp und lässt erahnen, wohin die Reise in Jakes Charakterentwicklung führen wird. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich ab Seite 30 wenig Lust hatte, den Roman weiterzulesen. Trotzdem habe ich die fünfzig seitige Leseprobe zu Ende gelesen. Die Spannung wurde weniger und ich habe mir einige Fragen gestellt. Möglicherweise werden diese ja noch gelöst. Aber allein die Tatsache, dass Jake in einen Gletscher stürzt und in einem Raumschiff aufwacht, finde ich seltsam. Wie praktisch, dass offenbar niemand etwas gemerkt hat. Außerdem empfinde ich Jake als Schwächling: Erst will er sich nicht mit Frau zusammentun, weil er denkt, man stelle ihm eine Falle. Herzlichen Glückwunsch, da hast du Recht, Jake! Und trotzdem schläft er am Ende mit ihr. Erneut ein stereotypes Verhalten, dass bei mir ein Augenrollen mit dem typischen „Männer!“ ausgelöst hat. Meiner Meinung nach hat die Figur viele Widersprüche, die nicht zueinander passen. Es wirkt so, als wurden während des Schreibens Eigenschaften dazu genommen, statt sich vorher eine Gesamtkonzeption zu überlegen.


    Wer auf rätselhafte Sci-Fi-Literatur steht, die nicht anspruchsvoll geschrieben ist und einen regnerischen Nachmittag zur Verfügung hat, für den eignet sich das Buch sicher. Ich persönlich hätte im Laden das Buch nach den ersten Seiten wieder aus der Hand gelegt.

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    einz1975s avatar
    einz1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: SQUIDS: Aus der Tiefe des Alls erweist sich für mich als Sci-Fi-Roman, welcher nicht perfekt ist, aber eine Sammlung an guten Ideen...
    SQUIDS: Aus der Tiefe des Alls

    Die Erde, immer noch ein spannender Planet und was man hier alles entdecken kann... Astrophysiker Doktor Jake Dexter Forrester befindet sich auf einer Mission mitten in Grönland, als er plötzlich am Rand eines Eisbergs verschollen geht. Er wacht in einem dunklen Zimmer auf und weiß nicht wo er ist. Bis hier hin liest sich alles spannend und überraschend flott. Nach und nach erfahren wir, dass er sich in einem Raumschiff befindet. Jake will wissen was los ist, bekommt aber nirgendwo Antworten. Später kommt er sogar auf einen fremden Planeten und es scheint das Paradies zu sein. Essen entsteht auf Wunsch, Frauen so viel man will und das bisschen, was man arbeiten soll, erledigt sich fast von allein.

    Doch Jake ist anders, er will wieder zurück zur Erde und schon ist er ein Problem. Er ist der einzige der sich gegen diese Welt stemmt und erfährt dabei fast nebenläufig, was wirklich im Hintergrund gespielt wird. Die Menschen werden überwacht und im Endeffekt eingesperrt, beobachtet und nur wegen der Arbeit die sie leisten wie Tiere gehalten. Selbst verliebt sich Jake in ein junges Mädchen, welches er immer wieder verliert, wiederfindet und verliert usw... Die Reise von Jake und seinem wirklich unglaublichen Abenteuer ist sicherlich wirklich nichts Neues in Sachen Science Fiction. Vielmehr nimmt sich Dan Aldan einiges zur Hand, was schon erzählt wurde und mischt es zu seiner eigenen Version zusammen.

    Das er Star Trek Fan ist, liest man auch deutlich, denn egal ob manch technische Lösung, siehe Traktorstrahl oder der Essenreplikator. Später geht er direkt ins nächste Jahrhundert, als Jake sich wünscht neben Picard im Raumschiff zu sitzen und seinen ersten Weltraumflug mitzuerleben. Bei den Aliens nimmt er sich eine uns nicht unbekannte Tierart zur Hand – die Squids (engl. für „Kalmar“). Einige Fragen bleiben jedoch sehr weit offen und ich bin einfach nicht dahinter gekommen. Zum einen warum brauchen diese Aliens wirklich die Menschen? Sie haben den Weltraum erforscht und können nicht selbst im Bergwerk arbeiten? Und warum benehmen sich die Kalmar genauso wie die Menschen in Sachen Politik oder Kindererziehung? Uvm.

    Ansonsten haben wir eine Wendung nach der anderen, denn Jake steht nicht still, was dem Roman wirklich gut tut. Er bewegt sich, sucht Lösungen und selbst manch Randfigur findet mehr als einmal neben dem Helden statt. Genau da hätte Aldan mehr machen können. Den Anfang etwas kürzer, den Mittelteil etwas stauchen und das Ende feiner ausgefeilt und wir hätten eine wirklich schöne Runde Sache auf dem Tisch. Ich musste mir unweigerlich die Aliens immer wie die aus den Simpsons vorstellen, keine Ahnung wieso, vielleicht waren all die Tentakeln und die blubbernde Sprache doch zu verführerisch sie in grün zu färben.

    Fazit:
    SQUIDS: Aus der Tiefe des Alls erweist sich für mich als Sci-Fi-Roman, welcher nicht perfekt ist, aber eine Sammlung an guten Ideen verbindet. Ein charismatischer Held, eine galaktisches bedrohliches Ereignis und eine Flucht die keine Ende zu nehmen scheint. Vielleicht war es nicht der letzte Auftritt von Doktor Jake Forrester und vielleicht gibt es mehr als diese intelligenten Tintenfischlebewesen in den weiten des Alls.

    Matthias

    Autor: Leo Aldan
    eBook: 502 Seiten
    Verlag: www.storyecke.de
    Sprache: DeutschErs
    Erscheinungsdatum: 06.06.2017

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    Siri_quergetipptblogs avatar
    Siri_quergetipptblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannendes Buch, das uns ausführlich in fantastische neue Welten entführt! Toller Schreibstil!
    Fantastisch, ausführlich und vielschichtig

    Inhalt

    Stellt euch vor, ihr seid auf einer wissenschaftlichen Expedition und stürzt in den Abgrund. Doch statt tot zu sein, wacht ihr in eingesperrt in einem Zimmer auf - zusammen mit wunderschönen, nackten Menschen, die euch verwöhnen möchten. Klingt utopisch? Wer weiß. So ergeht es jedenfalls Dr. Jake Forrester, einem Wissenschaftler, der von der Erde entführt wurde. Auf seinem neuen Planeten gibt es neben Menschen viele Annehmlichkeiten. Doch nichts ist so, wie es scheint!

    Was wäre, wenn es hinter dieser perfekten Welt eine weitere Spezies gibt, die die Menschen nur als Zuchtvieh hält? Wenn sich intelligentes Leben aufgrund von anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen formiert hat und uns längst überlegen ist? Und wer oder was sind eigentlich Squids? An dieser Stelle kann ich euch leider nicht zu viel verraten. Nur so viel: lest das Buch, und ihr werdet es bald erfahren!

    Schreibstil

    Der Schreibstil ist ausführlich, aber nie langweilig. Planeten, Raumschiffe und Wesen werden lückenlos beschrieben und zeichnen ein gutes Bild der Welt im Kopf des Lesers. Ich finde das sehr gut gewählt, denn Außerirdische sind so abstrakt, dass sie sich jeder von uns anders vorstellt. Deshalb fühlt man sich in dieser bunten Sci-Fi-Welt auch so gut aufgehoben. Trotz der detailreichen Ausführungen schafft der Autor es, stets die Neugierde hochzuhalten. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und fühlte mich mit den Charakteren in dieser Welt wie Zuhause.

    Fazit


    SQUIDS ist sexy. SQUIDS entführt uns in andere Welten. Und SQUIDS könnte auch unsere Realität sein. Dem Autor gelingt es, Einfühlsamkeit mit wissenschaftlichen Fakten zu vereinen, sodass auch ich, als ewige Physikniete, alles nachvollziehen konnte. Die Charaktere haben für mich nie irrational gehandelt, ich konnte ihnen überallhin folgen. Die fremden Welten sind gut und schlüssig ausgearbeitet. Genau so könnte tatsächlich das Leben im All aussehen - oder? Auch ein Hauch von Gesellschaftskritik und eine Prise Humor runden das Buch ab.
    Ich werde definitiv weitere Bücher von Leo Aldan lesen!

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    Buchmaniacvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine fantasievolle Geschichte. Ein richtig guter Science-Fiction, mit Wissenschaft u. Abenteuer, Raumschiffen, fremden Planeten, Aliens.
    Squids - Aus der Tiefe des Alls, von Leo Aldan!

    Dr. Jake Dexter Forrester, Astrophysiker von Beruf, befindet sich auf einer Grönland Expedition. In der Nähe des Petermann-Gletschers geschieht das Schreckliche – er stürzt ins Meer.

    Als er erwacht ist es vollkommen dunkel. Niemand informiert ihn was hier los ist. Als schließlich doch jemand erscheint, hat er das Gefühl einem Roboter gegenüberzustehen. Plötzlich taucht die schöne Myriam in der Kabine auf, die man ihm zugewiesen hat und versucht ihn mit allen Mitteln ihrer Kunst zu verführen.

    Ist sie ein Köder? Ist sie eine Gefangene? Das Paradies, das sich ihm auftut, kommt ihm seltsam trügerisch vor. Er hat das Gefühl in einer Art Zoo zu stecken, beobachtet zu werden. Er findet heraus, das man ihn auf ein Schiff verschleppt hat.

    Als dieses Schiff schließlich landet erfährt einen Teil der Wahrheit. Man hat ihn und andere auf einen fremden Planeten transportiert. Hier begegnet er Myriam erneut, in die er sich bald verliebt.

    Auch der Rest der Bewohner denen er dort vorerst begegnet sind Menschen. Das herrschende System, die Zustände dort scheinen ideal. Es herrscht eine seltsame Zufriedenheit. Doch Jake ist von Anfang an misstrauisch. Er begibt sich und seine Freunde in größte Gefahr als er nach und nach eine schockierende Wahrheit herausfindet.

     

    Das Buch hat mich von Anfang an begeistert, etwas skurril aber nicht zu sehr. Das hatte ich im ersten Abschnitt noch befürchtet, wurde aber schnell eines Besseren belehrt.

    Der Stil ist flüssig. Die Geschichte ist trotz der Menge an zu lesenden Seiten gut strukturiert und immer spannend.

    Der Autor schafft es schon am Anfang mit leisen Andeutungen eine Atmosphäre des Unbehagens zu vermitteln.

    Die Geschichte ist zusammengesetzt aus Abenteuer, Action, Romantik, Fantasy, einem großen Teil Science und Fiction.

    Das große Thema ist Völkerverständigung, der Blick hinter die Kulissen eines scheinbar perfekten Systems. Leo Aldan hält dem Leser hier den Spiegel vor und zeigt uns, ohne den Zeigefinger zu heben, das die Zusammenarbeit zweier vollkommen verschiedener Völker möglich ist, und das Hochmut vor dem Fall kommt.

    Ein großes Thema gut und unterhaltsam umgesetzt. Ein richtig guter Science-Fiction!

     

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    spasch57s avatar
    spasch57vor einem Jahr
    Ich liebe Überraschungen

    Leo hat mich hier sehr freundlich willkommen geheißen und mir in dem Zusammenhang seinen Roman ans Herz gelegt. Ich habe versprochen, ihn zu lesen und dieses Versprechen jetzt auch gehalten.

    Das Bonuskapitel/Prequel war nicht sehr informativ, hat mich aber neugierig gemacht. Der Roman fängt dort an, wo das Prequel endet. Doktor Jake Forrester sollte eigentlich tot sein, aber er erwacht an einem merkwürdigen Ort. Schnell stellt sich heraus er wurde entführt. Seine Entführer tun jedoch alles, um es ihm so angenehm wie möglich zu machen. Frauen, Essen, Zeitvertreib, um ihn ruhig zu halten. Jake und der ebenfalls entführte Fischer Pedro lernen sich gleich am Anfang kennen. Sie werden zu Freunden. Im Gegensatz zu Jake, genießt Pedro sein neues Leben in vollen Zügen. Jake bleibt misstrauisch und renitent. Selbst als er Myriam kennen und lieben lernt, findet er sich nicht mit seiner neuen Umgebung ab. Er geht hohe Risiken ein, denn er will dorthin zurück, wo er hergekommen ist.

    Der Roman beginnt für mich etwas zäh und ich hatte Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Da ich aber jedem Buch eine Chance gebe, bleibe ich dran.

    Eine technisch fortschrittliche Kultur tut sich auf und ich erwarte eine dieser typischen SciFi-Geschichten. Doch weit gefehlt. Nachdem man einiges über Jake und die neue Umgebung in der er nun leben soll erfahren hat, lernt man die Entführer kennen und sie sind absolut nicht das, was man gemeinhin erwartet. Von da an wird nicht nur Jake in einen Strudel der Ereignisse gezogen, auch ich habe bald keine Chance mehr, das Buch aus der Hand zu legen. Spannend, dramatisch, aber auch witzig geht es weiter, bis zum Showdown. Meine Hartnäckigkeit, das Buch zu Ende zu lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Mein Fazit: Eine großartige Geschichte für Frauen, die nicht nur von Liebe, Sehnsucht und Intrigen lesen wollen und für Männer, die nicht nur von Mord und Totschlag gefesselt sind.

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