Leo Bigger

 4.7 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Esther, Jakob und weiteren Büchern.

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Esther

Esther

 (12)
Erschienen am 01.09.2016
Adlerauge

Adlerauge

 (6)
Erschienen am 14.11.2016
Jakob

Jakob

 (6)
Erschienen am 04.09.2017
Geist Gottes

Geist Gottes

 (5)
Erschienen am 25.03.2015
Löwenherz

Löwenherz

 (4)
Erschienen am 01.02.2013
Hallo Zukunft

Hallo Zukunft

 (1)
Erschienen am 04.03.2010
Ehe hoch 31

Ehe hoch 31

 (1)
Erschienen am 15.10.2013

Neue Rezensionen zu Leo Bigger

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MelEs avatar

Rezension zu "Jakob" von Leo Bigger

Jakob - Eine starke Geschichte
MelEvor 5 Monaten

Ihr alle seid also Söhne und Töchter Gottes, weil ihr an Jesus Christus glaubt und mit ihm verbunden sei. … Wenn ihr aber zu Christus gehört, seid ihr Nachkommen Abrahams und seid damit – entsprechend der Zusage, die Gott ihm gegeben hat – Abrahams rechtmässige Erben.
(Galater 3,26-29)

" Jakob - Mit Gott die Welt auf den Kopf stellen" zeigt die biblische Geschichte von Jakob auf sehr interessante Weise und bezieht sich auch auf mein Leben. Hinfallen, aufstehen und dennoch im Glauben auf Gott weitergehen. Jakobs Leben ist geprägt von Fluch und Segen. Den Betrug, den er selbst begeht, um von seinem Vater gesegnet zu werden zieht sich durch sein ganzes Leben, wobei er aber auch Gottes Segen um seine Person zu spüren bekommt und das vielfach. Jakob wird selbst betrogen um seine große Liebe Rahel, dennoch lässt er sich nicht unterkriegen. Es ist bemerkenswert und vielleicht ist dieses auch ein Zeichen für eine ganz besondere Stärke dieses herausragenden Mannes, der dem Stamm Jesu entspringt? Es hat mich sehr beeindruckt, wobei Leo Bigger auch seine eigenen Erfahrungen mit Gott einfließen lässt und daher eine gewisse Authentizität in das Buch hineinbringt. Jakob ist allerdings die Person, auf die das Buch aufbaut und so gelesen, hat dieser ein sehr bewegtes, gesegnetes Leben geführt. Er hat viel verloren, aber auch viel gewonnen, da er auf Gott vertraut, auch wenn er ganz tief am Boden liegt. Verfolgt, gehasst und dennoch voller Hoffnung. Es zeigt sich immer wieder, dass er trotz Höhen und Tiefen ein Mann Gottes war. Manchmal überleist man in der Bibel die eine oder andere herausragende Stelle und auch mir, die ich schon lange gläubig bin, hat dieses Buch einiges Neue bescheren können, was ich auf das Heute übertragen kann. Das Buch ist mir nicht einen Augenblick langweilig oder altbacken erschienen, da die Worte, die Leo Bigger auf das Hier und Jetzt überträgt, auch auf mein Leben zugeschnitten ist. Vielleicht bin ich auch ein klein wenig wie Jakob, der sich den Segen seines Vaters erschlichen hat? Vielleicht bin ich in dem Moment Jakob, wenn ich sehr viel Segen in meinem Leben erlebe? Vielleicht bin ich dann Jakob, wenn ich erkenne, dass der Himmel sich öffnen wird für mich und Gott mir höchstpersönlich begegnen will? " Jakob - Mit Gott die Welt auf den Kopf stellen" ist sehr gelungen dargestellt und ein Buch, welches Mut macht und aufzeigt,  wie schwer es fällt aufzustehen und weiterzumachen, wenn man tief gefallen ist, aber der Lohn und die Erkenntnis groß ist, dass Gott mich nicht verlassen hat, sondern hindurch getragen hat. Gerne eine Leseempfehlung und der Hinweis darauf, dass nicht nur Jakob im Fokus des Buches steht, sondern auch Leo Bigger und die Entstehung des ICF. Dieses macht das Buch interessant und lässt die biblische Geschichte in einem neuen Licht erstrahlen.

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mabuereles avatar

Rezension zu "Jakob" von Leo Bigger

was uns Jakobs Leben lehrt
mabuerelevor 5 Monaten

„...Immer, wenn wir es schaffen, Gott zu vertrauen, säen wir, Wir säen eine Saat aus, die sich schlussendlich für uns und für unsere Nachkommen als Segen herausstellen wird...“


Das Buch beginnt mit der Geschichte des Jakob aus der Bibel. Dann analysiert der Autor in acht Kapiteln das Verhalten des Jakob genauer und zieht Schlussfolgerungen für unsere Zeit.

Jakob hat seinen Bruder betrogen und sich den Segen erschlichen. Immer wieder arbeitet der Autor heraus, dass Jakob wusste, was er wollte und ein Ziel vor Augen hatte. Im Gegenteil dazu war Esau mit dem Ist – Zustand zufrieden und hat zu spät begriffen, was ihm entgangen ist.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Auf humorvoll-erfrischende Art nähert sich der Autor den entsprechenden Themen, sei es Vertrauen, Einsatzbereitschaft oder Zielstrebigkeit. Er scheut sich dabei nicht, persönliche Lebenserfahrungen einfließen zu lassen oder sich auf Beispiele anderer zu berufen. Er nutzt ebenso Wiederholungen, um ein Thema zu vertiefen.

In der Regel geht er zuerst auf Jakobs Leben ein, belegt das durch Bibelzitate, nennt dann weitere Beispiele aus der Bibel und wendet sich letztendlich der Gegenwart zu .

In einem seiner Schwerpunktthemen geht es darum, dass wir uns im Leben entscheiden müssen. Wer Entscheidungen versäumt, verzichtet auf Gottes Segen. Gott hat einen Plan für uns, erwartet aber, dass wir selbst mit aktiv werden. Einer seiner Sätze lautet:


„...Mach lieber einen Fehler aus Überzeugung, als ängstlich auf der faulen Haut zu liegen...“


Der Autor arbeitet sehr viel mit Fragen. Die können als Überschrift zu einem ganzen Kapitel gesetzt oder als lose Fragen innerhalb einer Abhandlung gestaltet sein. In beiden Fall gibt es dann eine Reihe von Denkanstößen.

Außerdem mag der Autor in seinen Darlegungen Aufzählungen. Dadurch wird ein Thema konsequent komprimiert abgehandelt, sei es die Darlegung, was und wer uns den Segen raubt, oder die Möglichkeiten, sich selbst zu erkennen. Ein Zitat soll das wieder verdeutlichen:


„...Nicht Menschen entscheiden, wer und was du bist. Egal, was sie über dich sagen und denken, Gott entscheidet!...“


Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor klar herausstellt, dass zwar mit Gott alles möglich ist, dass aber unser Leben nicht nur Sonnenschein ist. Wir müssen auch durch die Tiefen, wie auch Jakob durch schwere Zeiten musste.

Interessante Querverbindungen zu Saul und David, Gedanken über das Verhalten Rebekkas, Informationen über die Namensbedeutung der ersten vier Söhne von Lea und ausführliche Schilderungen der Stationen Jakobs von der Wanderung zu Laban bis zur Heimkehr ergänzen die Geschichte und werden ebenfalls mit der Gegenwart verknüpft. Jakobs Wandlung im Laufe der Zeit wird deutlich.

Bibelzitate werden kursiv und fett dargestellt. Die Überschriften werden durch unterschiedliche Schrifteffekte hervorgehoben.

Ganzseitige Fotos eines bärtigen Mannes dienen der Illustrationen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn der manchmal fast flapsig wirkende Schriftstil für diese Art von Literatur eher ungewöhnlich ist. Gerade aber dadurch könnte es gelingen, jugendliche Leser anzusprechen.

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Minnis avatar

Rezension zu "Esther" von Leo Bigger

Ein Buch mit Schwächen und Stärken
Minnivor 6 Monaten

Mit dem Buch "Esther - Mit Gott die Welt auf den Kopf stellen" hat Leo Bigger hier nun die Geschichte der biblischen Königin Esther untersucht und viele Impulse für unser Leben rausgezogen.

Das Buch beginnt mit einer Nacherzählung des biblischen Buches und geht dann häppchenweise auf die verschiedenen Geschehnisse ein. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine Meditation, in der der Leser aufgefordert wird, über einen Kerngedanken nachzudenken und eventuell zu beten. Eine App begleitet dieses Buch auf, wie ich finde, eine nette Art und Weise. Die Videos in der App muss man sich nicht unbedingt anschauen, runden aber das Gesagte gut ab. Auch grafisch ist das Buch schön in Szene gesetzt. Es wirkt modern, in schwarz-weiß und Gold/Rost-Tönen gehalten. Das Format ist auch etwas außergewöhnlich, es ist größer als ein normales Taschenbuch, die Schrift ist recht groß gehalten, bzw. die Bilder sehr flächig und das Papier dick. Die Sprache ist wie im ICF gehalten - modern mit vielen englischen Wörtern gespickt. Ich hatte damit kein Problem, an manchen Stellen wirkte es etwas aufgesetzt, an anderen hat es den Text deutlich aufgelockert.

Insgesamt tu ich mich schwer mit der Bewertung des Buches. Zu Beginn wird die Brautsuche Xerxes' nacherzählt, wodurch ich vermutete, dass diese Art sich durch das Buch durchziehen wird. Tat sie aber nicht - was ein wenig wirkte, als wäre diese Art des Erzählens aufgegeben worden. Die Bibelverse, auf die sich Leo Bigger in den Kapiteln bezog, wurden zusammenhangslos über die Abschnitte aufgeführt. Das wirkte auf mich ziemlich unstrukturiert.

Viele Geschichten und Beispiele haben den Text lebensnah gemacht, wenn ich auch nicht immer wusste, worauf der Autor hinauswollte. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass nicht ganz so sehr auf das ICF eingegangen wird. Ich mag das ICF sehr gerne, aber es stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn der Gründer andere Gemeinden schlechtmacht, weil sie es tatsächlich wagen, mit "nur" der Bibel zu predigen. Die Bibel ist für mich Basic in einer Predigt. Das Drumherum kann helfen oder ablenken, aber ohne die Basic geht's nun mal nicht. Und Nebelmaschinen machen das ICF auch nicht zur "einzig richtigen" Gemeinde - es gibt schon genug Gemeinden und Kirchen, die so etwas aus den unterschiedlichsten Gründen glauben.

Aus manchen Kapiteln habe ich einen großen Gewinn gezogen, z. B. dass man nicht vorschnell unter sein Leben Bilanz ziehen sollte. Mit anderen konnte ich dagegen gar nichts anfangen. Mit seinen langen Ausführen über die Träume, die man wie ein Bild in einen Rahmen "aufhängen" solle, hatte ich ziemlich Probleme, da mir der Aspekt gefehlt hat, nach welchen Kriterien wir überhaupt "lohnenswerte" Träume und Visionen enwickeln können. Wie erkennen wir Gottes Willen? Und: Sind wir überhaupt bereit, Gott zu fragen, was er von unseren Träumen hält? Das war mir alles recht schwammig. Teilweise ging es mir stark in Richtung Wohlstandsevanglium. "Du musst nur glauben, dass du vom Krebs geheilt wirst." Dagegen hat mir das letzte Kapitel wieder gut gefallen, da es eine realistische Sicht auf das Gesagte gebracht hat und einiges wieder in Balance gebracht hat.

Übrigens ist das Buch nicht nur etwas für Frauen. So gut mir sonst die Aufmachung des Buches gefällt (lediglich für meinen Geschmack etwas zu düster), so wirkt es doch ziemlich wie ein Frauenbuch, und ich glaube nicht, dass all zu viele Männer danach greifen werden. Dabei geht es hier überhaupt nicht nur um "Frauendinge" - nicht einmal die ganze Zeit um Esther. Denn Leo Bigger wechselt in seiner Betrachtung oft zwischen den beteiligten Personen hin un her. Ein Aspekt, der mir gut gefallen hat, denn man kann von allen lernen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, schon allein vom haptischen, und habe auch gute Gedankenimpulse mitgenommen, die mich in den Alltag begleiten und im Glaubensleben weiterbringen. Trotzdem fehlte noch einiges, um mich restlos zu begeistern. Mehr Struktur und mehr geistliche Tiefe hätten dem Buch gut getan.

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