Leo Fischer

 3.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Gottes Werk und mein Beitrag, Die Titanic-Bibel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Leo Fischer

Die Titanic-Bibel

Die Titanic-Bibel

 (2)
Erschienen am 20.09.2013
Gottes Werk und mein Beitrag

Gottes Werk und mein Beitrag

 (2)
Erschienen am 10.09.2018
Generation "Gefällt mir"

Generation "Gefällt mir"

 (2)
Erschienen am 21.02.2012
Fröhliche Hundegeschichten

Fröhliche Hundegeschichten

 (1)
Erschienen am 16.05.2014
Der Kaffee am Arsch der Welt

Der Kaffee am Arsch der Welt

 (0)
Erschienen am 17.04.2019

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Rezension zu "Gottes Werk und mein Beitrag" von Leo Fischer

"Und wenn es zu heiß wird, brennt man als Erstes ab"
R_Mantheyvor 3 Monaten

Leo Fischer, selbsternannter Witzbold und Verfasser von wenig gelesenen Bestsellern, nebenbei auch lustiger Politiker in Frankfurt am Main, hat sich den Söder Markus zur Brust genommen und ihm eine Autobiografie untergeschoben, die irgendwie witzig sein soll und es auch gelegentlich ist.

Wenn man so viel Nonsens aushalten kann, wird man dieses Werk schnell durchlesen und sich fragen, wie ein Mensch das alles aus seinen Gehirnwindungen schälen kann. Fischers Wortwitz ist beachtlich, wobei allerdings die ganze komische Truppe des staatstragenden bayrischen Regierungspersonals auch genügend Anlass zur Entfesselung eines stürmisch nach außen drängelnden Blödelhumors bietet, der in seltsamer Weise an die flachsinnige Phrasendrescherei erinnert, die man jeden Tag in den Fernsehnachrichten vorgeführt bekommt.

"Allein in den vergangenen Jahren habe ich mit spektakulären Fehleinschätzungen und halsbrecherischen Aktionen versucht, dem Populismus das Wasser abzugraben", lässt Fischer seinen Söder verlautbaren. Bayern, ein Paradies, in dem viele Lichtgestalten wie der Stoiber Edmund oder der Söder Markus leben, ist wunderschön, sagt der Fischer-Söder: "Wäre doch schade, wenn ihm etwas passiert. Wenn Sie das nicht möchten, wählen Sie bitte auch beim nächsten Mal CSU. Wir wollen doch nicht, dass Unfälle geschehen." Oder doch?

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Rezension zu "Gottes Werk und mein Beitrag" von Leo Fischer

Lachen erlaubt
Sikalvor 3 Monaten


 

Am vergangenen Sonntag waren Landtagswahlen in Bayern und da war wohl etlichen CSU-Wählern (und natürlich auch den dazugehörenden Politikern) nicht zum Lachen. Obwohl Markus Söder alias Leo Fischer am Ende dieser komplett erfundenen Autobiografie noch aufruft:

 

„Bayern ist wunderschön. Ein wirklich wunderschönes Bundesland haben wir da. Wäre doch schade, wenn ihm etwas passiert. Wenn Sie das nicht möchten, wählen Sie bitte auch das nächste Mal CSU. Wir wollen doch nicht, dass Unfälle geschehen.“

 

Leo Fischer hat hier eine „Markus-Söder-Biographie“ geschrieben, die zwar oberflächliche, kabarettistische Züge aufweist, zwischendurch merkt man aber die ernstzunehmenden Hintergründe. Nicht nur Markus Söder, sondern auch diverse Personen aus seinem Umfeld kommen zu Wort –z.B. Seehofer, Stoiber, … Mit viel Wortwitz und sprachlichen Mehrdeutigkeiten schreibt Fischer Anekdoten und Hirngespinste nieder, die durchaus zu manchem Schmunzeln (aber auch Kopfschütteln) verführen.

 

Natürlich erfährt man einiges über Söders Werdegang, seine Kindheit, sein Studium, seine politischen Anfangsjahre und den Aufstieg in der Partei.

 

Das Buch liest sich schnell durch, hat gerade mal ca. 100 bedruckte Seiten. Diese humorvolle Biographie-Parodie finde ich sehr gelungen und lesenswert – egal welche Partei man bevorzugt, man findet Seitenhiebe in alle Richtungen. Es darf auch mal gelacht werden.

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Rezension zu "Generation "Gefällt mir"" von Leo Fischer

Bitte nicht lesen, keine Erwartungen werden erfüllt.
rkuehnevor 5 Jahren

Die Generation Facebook gibt allerhand her worüber man scharfe und und weniger scharfe Witze machen könnte, allein Kommunikationsverhalten, Sprache und Werte der digitalen Generation, zu der ich mich auch zählen muss, geben genug her für ein gigantisches Gagfeuerwerk oder eine bitterböse Abrechnung. Nimmt sich nun der (ebenfalls noch recht junge) Titanic-Chefredakteur Leo Fischer der Sache an erwartet der Leser, als ich, einiges.


Und wird bitter enttäuscht. Fischer haut spürbar lustlos eine Reihe von älteren und neueren Texten aus Titanic und anderen amüsanten Magazinen zusammen und versucht mithilfe von unmotivierten, einleitenden Dreisatzstücken sie zu einem Ganzen zu verbinden, was an keiner Stelle klappt. Alles was nur im entferntesten mit Internet, Jugend, Szene und Medien zu tun hat fand, scheinbar ungeachtet seiner Originalität und Qualität, den Weg in dieses Buch was wirklich mehr als verzichtbar ist. Gelacht habe ich vielleicht zwei, drei mal, zum Ende hin wurde ich ob der lieblosen Zusammenstellung dagegen richtig sauer. Bitte nicht lesen, keine Erwartungen werden erfüllt.

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