Leo G. Linder

 4,2 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor*in von Das stürmische Mädchen, Eleonore von Aquitanien und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Leo G. Linder

Leo G. Linder, Jahrgang 1948. nach Marine und Seefahrt studierte er ab 1972 Film und Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Geschichte und Spanisch an der dortigen Universität. Von 1977 an arbeitete er als Kameramann, wechselte 1985 zur Regie und drehte zahlreiche Dokumentarfilme. Seit 1990 hat er 45 Bücher u.a. zu theologischen, historischen und politischen Themen publiziert. Der Autor und Regisseur lebt in Düsseldorf.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Leo G. Linder

Cover des Buches Tränen im Sand (ISBN: 9783838748573)

Tränen im Sand

 (21)
Erschienen am 16.08.2013
Cover des Buches Sag mir, wer ich bin (ISBN: 9783453640245)

Sag mir, wer ich bin

 (15)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Das stürmische Mädchen (ISBN: 9783570302262)

Das stürmische Mädchen

 (13)
Erschienen am 01.07.2003
Cover des Buches Der mit den Waldtieren spricht (ISBN: 9783453281431)

Der mit den Waldtieren spricht

 (7)
Erschienen am 16.08.2021
Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783579065786)

Jesus

 (2)
Erschienen am 27.08.2012
Cover des Buches Schweinebande! (ISBN: 9783453280878)

Schweinebande!

 (1)
Erschienen am 25.04.2017
Cover des Buches Worauf warten wir? (ISBN: 9783644412514)

Worauf warten wir?

 (1)
Erschienen am 11.11.2009
Cover des Buches Alles Gute kommt von oben (ISBN: 9783499627026)

Alles Gute kommt von oben

 (1)
Erschienen am 01.11.2010

Neue Rezensionen zu Leo G. Linder

Cover des Buches Wenn ihr wüsstet (ISBN: 9783453218338)
Jeanette_Lubes avatar

Rezension zu "Wenn ihr wüsstet" von David Garrett

David Garrett - was für ein Genie!
Jeanette_Lubevor einem Monat

Dieses Buch erschien 2022 im Wilhelm Heyne Verlag und beinhaltet 360 Seiten.

„Bewegend. Fesselnd. Einzigartig.“

Von einzigartiger Schönheit und inspirierend wie wenig sonst auf dieser Welt ist die Welt der Musik. Sie ist aber auch geprägt von Entbehrungen, Schweiß und Tränen. David Garrett hat auf jeden Fall beide Seiten erlebt. Er war viele Jahre auf der Suche nach dem eigenen Weg. In der völligen Hingabe an das, was ihn als Person genauso gut hätte zerstören können, hat er die Musik gefunden. 

Das Cover ist ja schon einmal ein echter Hingucker. Ich liebe es, David Garrett zuzuhören. Wenn David Garrett mit seiner Geige erscheint, braucht man nur die Augen schließen und genießen. Er spielt mit seiner Geige und alles kommt einem so leicht vor! Es ist ein wahrer Genuss, ihm zuzusehen, wie er die Geige spielerisch benutzt und dieser wunderbare Klänge entlockt. Genau aus diesem Grund war ich auch schon auf zwei Konzerten. Hier gibt der gefeierte Star einen unverblümten Einblick in sein musikalisches und auch in sein privates Leben. Wir erfahren etwas über seine Kindheit, über seine Jugend und auch über seine Zeit als Student und seines weiteren Lebens. Er ist ein absolutes Genie. Doch um dieses werden zu können, bedurfte es vieler Jahre voll von harter Arbeit und Disziplin. Mich hat das Buch berührt. Und die Fotos sind teilweise so privat. Toll, dass er mich als Fan an seinem Leben teilhaben lässt. Besonders toll sind die QR-Codes, die Videos und Fotos zeigen, wovon viele bisher nicht veröffentlicht wurden. Ich bin hellauf begeistert und bewundere ihn sehr. Wenn David Garrett auf der Bühne steht, ist man hellauf begeistert, alles sieht so spielerisch aus und man kann sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit dahinter steckt, um solch eine Professionalität an den Tag zu legen. Einfach nur bewundernswert! Eine Biografie, die mich echt begeistert hat!

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Cover des Buches Wenn ihr wüsstet (ISBN: 9783453218338)
AngelikaHesses avatar

Rezension zu "Wenn ihr wüsstet" von David Garrett

Tolle Autobiografie mit vielen Extras
AngelikaHessevor 5 Monaten

Sehr gelungene Autobiografie, nicht abgehoben, sehr selbstreflektiert und durch die Bank sympathisch erzählt David aus seinem Leben als und dem Weg  zum Mainstream-Stargeiger. Wie die meisten "Wunderkinder" wurde er schon sehr früh gefördert. Davids Vater handelte mit Geigen, unterrichtete beide Söhne. Der große Bruder bricht mit dem Instrument. David bleibt am Ball und der Vater tut alles, um seinen Jüngsten zu unterstützen.

Die Lebensläufer der sogenannten "Wunderkinder" gleichen sich oft. Egal, ob es der Vater von André Agassi ist, der seinen Sohn jeden Tag bis zu 2500 Bälle schlagen ließ, weil er davon träumte, aus einem seiner Kinder einen erfolgreichen Tennisspieler mit dem härtesten Aufschlag der Welt zu formen. Oder ein Vater wie Georg Bongartz, der seinen Sohn David die besten Geigenlehrer suchte, ihm alles abverlangte und wenig Freiheiten ließ: Ohne Druck und harte Arbeit, kein Erfolg, aber leider immer ein Verlust einer normalen Kindheit und Jugend. 

David wäre heute wahrscheinlich nicht da, wo er heute steht, ohne seinen Vater. Das gibt er, ohne einen Ansatz von Verbitterung, zu. Freigeschwommen hat er sich dennoch: Mit 18 setzt er sich durch und bewirbt sich heimlich an der renommierten Juillard School in NY und geht seinen eigenen Weg. 

Ich  spiele kein Instrument (ich kann ein bisschen auf der Flöte dudeln), kann kaum Noten lesen und viele Begrifflichkeiten waren mir fremd. Aber sehr gerne bin ich in diese fremde Welt eingetaucht. In erster Linie war ich natürlich auf den Mensch David Garrett gespannt. Aber ich habe gleichzeitig sehr viel Interessantes gelesen und gelernt. Über Geigen. Über Geigenbau. Ich weiß nun, dass eine Guarneri wertvoller als eine Stradivari ist. Ich  habe sehr viel Musik gehört - Klassik und Crossover. Ich habe den jungen David auf seinem Weg sehr plastisch begleiten können. Denn, was der Verlag und David richtig toll gemacht haben: Am Ende eines jeden Kapitels befindet sich ein QR-Code mit vielen Ton- Bild und Fotoaufnahmen (teilweise exklusiv und privat). Das rundet die Bio ganz toll ab! Ein echter Mehrwert! Eine der besten Bios, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.



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Cover des Buches Wenn ihr wüsstet (ISBN: 9783453218338)
Klusis avatar

Rezension zu "Wenn ihr wüsstet" von David Garrett

Wenn ihr wüsstet
Klusivor 5 Monaten

Sieht und hört man David Garrett mit seiner Geige auf der Bühne, wirkt alles so leicht, locker und unbeschwert, als würde der Bogen von selbst auf den Saiten tanzen und die Musik geradezu aus der Geige herausfließen. Dass dem ganz und gar nicht so ist, beschreibt der Musiker in seiner Autobiografie. Er schildert seinen Lebensweg von klein auf, als er seine erste Geige bekam. Er erzählt von den vielen Stunden unentwegter Arbeit, die schon damals für ihn an der Tagesordnung waren. Er spricht von den Begegnungen mit großen Geigern, die er bewunderte und verehrte. Er berichtet von ersten, eigenen Erfolgen in seiner Kindheit, er spart aber auch nicht an kritischen Worten, wenn er erzählt, was ihm alles abverlangt wurde. Den Begriff „Wunderkind“ lehnt er ab, denn dessen Bedeutung wäre, dass ihm alles spielerisch zugefallen sein müsste. Hier erfährt man, wie viel Mühe, Schweiß und Tränen hinter den Fähigkeiten stecken. Vater Bongartz sieht es als selbstverständlich an, dass sein Sohn immer besser wird und Karriere macht und tut alles dafür. Sogar Privatlehrer engagiert er für David. Im Jugendalter kommt die Krise, die den jungen Musiker sogar krank macht. 

Erst als er sein Leben selbst in die Hand nimmt, wendet sich das Blatt, was jedoch nicht bedeutet, dass es von nun an stetig bergauf ging. Der Weg des berühmten Geigers ist steinig und von einigen Niederlagen gesäumt, sowohl in Hinsicht auf seine Karriere als auch sein Privatleben. In seiner Autobiografie erzählt David Garrett sehr offen über sein Leben, seine Gedanken und Gefühle. Man lernt den Menschen hinter dem Musiker kennen. 

Inzwischen hat er seinen Weg im Crossover gefunden. Indem er die Schönheit verschiedener Musikrichtungen und Stile vereint, lässt er Neues, Faszinierendes entstehen, was jedoch nicht bedeutet, dass er der Klassik untreu geworden ist.

So ganz nebenbei erfährt man beim Lesen interessante Fakten über die Geige, über die Eigenheiten verschiedener Modelle und auch Historisches, über ihre Schöpfer. 

Das Buch ist so lebendig und kurzweilig geschrieben, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite völlig gefesselt war.

Das bisherige Leben des großartigen Geigers, der zu den zehn besten der Welt zählt, hat mich fasziniert, und nun sehe ich vieles mit anderen Augen. David Garrett ist Geiger und Komponist, und er hat sich als Schauspieler betätigt, indem er im „Teufelsgeiger“ die Rolle des Paganini verkörperte. Dass er sich für seine Autobiografie die Unterstützung eines erfahrenen Schreibers (Leo G. Linder) geholt hat, ist nur allzu verständlich, und das Ergebnis hat mich vollkommen überzeugt, denn es ist in einem lockeren Stil geschrieben, so wie David Garrett auch erzählt, wenn man Interviews von ihm hört.

Das Buch ist sehr schön ausgestattet, denn es enthält zahlreiche Fotos aus David Garretts Leben. Jedem Kapitel ist ein QR-Code zugeordnet, über den man zum Teil bisher unveröffentlichte Aufnahmen, Konzertmitschnitte und Fotos abrufen kann. Es hat mir große Freude gemacht, diese Dateien zu betrachten und den Musikaufnahmen zu lauschen. Ich finde die Art, zusätzliche Bonusstücke einzubinden, genial und bin vom Gesamtergebnis dieses Buches begeistert.

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