Leo G. Linder Eleonore von Aquitanien

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Inhaltsangabe zu „Eleonore von Aquitanien“ von Leo G. Linder

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  • Rezension zu "Eleonore von Aquitanien" von Leo G. Linder

    Eleonore von Aquitanien

    JuliaB

    20. September 2012 um 18:44

    Eleonore von Aquitanien hatte ein ereignisreiches Leben, und hätte ein Romanautor ihre Geschichte erfunden, hätte man sie als unglaubwürdig abgetan: als Alleinerbin des Herzogtums Aquitanien heiratete sie aus politischen Gründen den französischen Kronprinzen, den späteren Ludwig VII. Da dessen Vater kurz darauf starb, war sie mit 15 Jahren Königin von Frankreich. Die lebensfrohe junge Frau, die sich mit Dichtern und Sänger umgab, begleitete ihren Gatten auf den zweiten Kreuzzug, was den kirchlichen Beratern ihres Mannes gar nicht passte. Deswegen und weil sie Ludwig nur zwei Mädchen gebar, wurde die Ehe unter einem Vorwand kurz darauf annuliert. Schon im Jahr darauf heiratete sie erneut, diesmal Heinrich Plantagenet, Graf von Anjou, Herzog der Normandie und künftiger König von England, dem sie acht Kinder gebar. Als ihr Heinrich jedoch zunehmend untreu wurde, stiftete sie ihre ältesten Söhne zur Rebellion gegen den Vater an. Diese mislang und Eleonore verbrachte die nächsten 16 Jahre bis zum Tod Heinrichs als Gefangene in einem Schloss in England. Als daraufhin ihr Sohn Richard (Löwenherz) erneut zu einem Kreuzzug aufbrach, übernahm sie bis zu dessen Rückkehr die Regentschaft und starb schließlich im hohen Alter von 82 Jahren. Ein derart wendungsreiches Leben ist für jeden Verfasser einer Biografie eigentlich ein Traum. Allerdings gibt die blosse Schilderung all dieser vielen Ereignisse allein noch kein gutes Buch. Und dass der Autor deshalb auf die Idee gekommen ist, Eleonore kurz vor ihrem Tod ihre Geschichte einem fiktiven Zuhörer selbst erzählen zu lassen, macht es leider auch nicht viel besser. Der schnoddrige Ton, den Linder der alten Königin in den Mund legt, wirkt zwar zu Beginn erfrischend, weil er zu dem jungen lebhaften Mädchen passt, das sich plötzlich mit einem streng klösterlich erzogenen Mann verheiratet sieht. Mit der Zeit allerdings wirkt dieser krampfhaft locker wirkende Tonfall einfach nur ermüdend. Es passiert zwar immer etwas, aber die Ereignisse wirken in ihrer Masse eher erschlagend als spannend...

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