Leo Lukas

 4.1 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Perry Rhodan Neo 3: Der Teleporter, Wiener Blei und weiteren Büchern.

Neue Rezensionen zu Leo Lukas

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Nach dem Versuch die Welt Olymp einzunehmen wendet sich Caradocc Accoshai jetzt einer anderen Welt zu: Swoofon. Doch Swolcadiu Kehren, ein Wovon hat einen genialen Gegenplan.


Band 2806 ist der bisher schwächste des neuen Perry-Rhodan-Zyklus. Auch wenn die Geschichte an den letzten Band („Aus dem Zeitriss“) anschließt, habe ich keinen wirklichen Zugang zur Geschichte gefunden. Vielmehr wechseln sich komplizierte Namen wie Barynan Daegem, Pino Gunnyveda und die eben schon genannten Namen mit komplizierten Technikbegriffen ab, so dass sich bei mir kein wirklicher Lesefluss für die Handlung einstellen wollte. 


Hier schlägt das zu Buche, was einigen Lesern immer wieder aufstößt. Die überaus komplizierte und technische Sprache ist für Leser, die dem Perryversum noch nicht so lange angehören, oft ein Brief mit sieben Siegeln. Und genau so ging es mit mit dem Werk von Leo Lukas. Hier muss ich im Vergleich die Macher von Maddrax loben, die mit eine nicht ganz so verklausulierte Sprache nutzen. Davon konnten sich der eine oder andere Perry-Rhodan-Autor eine Scheibe abschneiden.


Fazit:

"Sternspringer über Swoofon" konnte mich nur sehr bedingt überzeugen. Ich musste mich gewaltig durch den Roman quälen und konnte keine wirklich spannende Handlung erkennen. 


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Rezension zu "Perry Rhodan Neo 3: Der Teleporter" von Leo Lukas

Perry Rhodan Neo 3: Der Teleporter
Splashbooksvor 4 Jahren

Die "Perry Rhodan Neo"-Reihe richtet sich hauptsächlich an Neuleser. Doch auch für Altfans ist ein Kauf der Serie durchaus lohnenswert. Allein, um zu sehen, was für Konzepte aus der Erstauflage übernommen wurden und welche neu sind. Wie man anhand von "Der Teleporter" sieht, ist das Ergebnis eine interessante Mischung bekannter und brandneuer Elemente.

Der Autor dieses Romans ist Leo Lukas. Der Österreicher ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch ein in seiner Heimat preisgekrönter Kabberetist. Sein erster Roman war "Wiener Blei", der im "Shadowrun"-Universum spielt. Es folgten weitere Geschichte, unter anderem im Perryversum. Dort ist er auf Grund seines humorigen Schreibstils nicht mehr wegzudenken.

Nach der Schießerei im Pain Shelter kann Sid Gonzales John Marshall und Sue Mirafiore durch eine Teleportation in Sicherheit bringen. Marshall ist angeschossen, wird jedoch später versorgt. Sid will unbedingt zum Mond, zu den Außerirdischen. Doch als dieser Plan nicht aufgeht, ist er wie fixiert darauf, sich an einem gewissen Clifford zu rächen. Und dabei soll ihm John Marshall helfen.

Unterdessen geht es Crest immer schlechter, da er an einer Lungenentzündung erkrankt. Eric Manoli, der Arzt der Stardust-Mission kann ihm mit den vor Ort vorhandenen Mitteln nicht helfen. Und so brechen die beiden gemeinsam mit Clark Flipper von der STARDUST auf. Ihre Wege trennen sich bald und der Doktor fliegt mit seinem Patienten nach Indien. Dort ist eine Klinik, die sich stark auf Diskretion versteht. Der Astronaut hofft dann herauszufinden, an was genau der Arkonide erkrankt ist.

Normalerweise verbindet man mit Leo Lukas Geschichte, die vor witzigen Anspielungen und einem gewissen humorigen Unterton nur so strotzen. Nur selten verzichtet er darauf, mit gemischtem Ergebnis. Auch "Der Teleporter" ist so ein Fall. Wenn man nicht seinen Namen auf dem Cover sehen würde, könnte man denken, dass ein anderer Schriftsteller diesen Roman produzierte. Nur in einer einzigen Szene blitzt der alte Lukas auf, und zeigt wieso er so einzigartig ist.

Rest lesen unter:
http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/15525

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Rezension zu "Wiener Blei" von Leo Lukas

Pepi forever
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Shadowrun war eigentlich noch nie mein Fall, aber während einer langen Busfahrt musste ich mich irgendwie von der ungarischen Puszta ablenken - sie war allzu fad.
Wiener Blei ist hingegen alles andere als fad. Man merkt, dass der Autor Leo Lukas Kabarettist ist (und ein sehr guter dazu!) und mit Worten nicht nur umgehen, sondern jonglieren, die schleudern, verändern und explodieren lassen kann. Die Story ist nach dem üblichen SR-Muster aufgebaut: Die Bösen wollen das Wasser der Stadt Wien verseuchen, die Kirche des Umlandes ist erzkatholisch und schreckt auch nicht vor Inquisition zurück (und steckt mit den Bösen unter einer Decke), und dann kommen die Outsider (aus mehreren Richtungen mit unterschiedlichen Beweggründen) und wollen a) die Stadt retten / umkrempeln und sich dabei b) bereichern.
Was mir besonders gut gefällt, ist die Überzeichnung der Helden und Antihelden. (Der Leser möge eine Produktbeschreibung auf den einschlägigen Portalen lesen, um sich zu orientieren.) Alle werden arg letztlich gebeutelt und etliche müssen sterben (iswohlso bei Shadowrun), nur einer darf fröhlich in die weite Welt hinausziehen, und das ist Pepi, der Troll. Er ist nicht nur wegen der konsequenten Verseuchung des Ghettos, in dem er aufgewachsen ist, ziemlich zurückgeblieben, sondern glücklicherweise magierestistent, was ihn erst dazu befähigt, sein Ghetto zu verlassen. Zudem bringt er eine fast schon unwiderstehliche Naivität mit, die an Forrest Gump erinnert (nur rennt Pepi nicht ganz so viel). Aber Pepi ist mir lieber, weil er nicht amerikanisch durchgestylt wurde, sondern so knuddelig "weanerisch", dass ich glatt Lust bekam, die Stadt wieder mal zu besuchen.

Der Plot ist trotzdem spannend, flüssig und mitunter erstaunlich, denn der Autor bedient sich zwar sämtlicher Klischees, macht aber etwas draus, mit dem man gut mehrere langweilige Busfahrten überstehen kann. Und leider war das Buch irgendwann auch zu Ende, was ich als Qualitätsmerkmal sehe.
Fazit: Gute Unterhaltung mit viel Witz und Dramatik. Und warum gibt es dann nur vier Sterne? - Zum Schluss störte es mitunter, dass die Bösen so Böse und die Guten so unerträglich gut waren. Aber da ja fast alle gestorben sind, hat es mich wieder versöhnt.

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