Leo Pinkerton

 4 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Leo Pinkerton

Luftpost zwischen Tag und Nacht

Luftpost zwischen Tag und Nacht

 (18)
Erschienen am 01.02.2014
Der Magier aus dem Finsterwald

Der Magier aus dem Finsterwald

 (1)
Erschienen am 25.09.2015

Neue Rezensionen zu Leo Pinkerton

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Rezension zu "Der Magier aus dem Finsterwald" von Leo Pinkerton

Die Rettung der Geschichten vor einem bösen Magier
Osillavor 10 Monaten

Leo Pinkertons Buch "Der Magier aus dem Finsterwald" fiel mir auf der BuchBerlin 2017 in die Hände. Die Geschichte eines Jungen, der in die Erzählungen aus seinen Büchern eintaucht, um die gestohlenen Wörter aus den Fängen eines bösen Magiers zu befreien, klang vielversprechend. Auch die Liste altbekannter Protagonisten wie Jim Knopf, Peter Pan, Winnetou oder Schneewittchen weckte mein Interesse.

Leo Pinkerton (1958-2017) war seit 2009 selbständige Autorin, Malerin und Lettristin. Leo Pinkerton ist ein Künstlername. Der Umgang mit Worten war ihr immer sehr wichtig, sie brachte so ihre eigenen Erfahrungen zum Ausdruck. Am 11. Mai 2017 verstarb sie nach einer lange und schweren Krankheit.

Edgar und seine Eltern erben die umfangreiche Bibliothek des Großvaters. Nachdem sie ihre Wohnung umgeräumt haben, um die zahlreichen Bücher neben der eigenen umfangreichen Buchsammlung unterzubringen, beginnt Edgar in den Kinderbüchern seines Großvaters zu lesen. Doch er muss feststellen, dass auf einigen Seiten die Worte verschwunden sind. Unversehens befindet sich Edgar mitten in den Geschichten und muss gegen den Magier aus dem Finsterwald antreten, um die Worte, die dieser gestohlen hat, zu befreien.

Ich hatte mir leider etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet. Ich dachte Edgar wird mitten in die Geschichten, von denen im Anhang eine Liste abgedruckt ist, hineingeworfen und lernt dort vielleicht die ein oder andere Figur aus altbekannten Märchen und Erzählungen kennen. Dem war aber nicht so, es wurde lediglich der ein oder andere Titel eines bekannten Werkes genannt, alles in allem erscheinen aber keine bekannten Protagonisten. Das enttäuschte mich ziemlich.
Meine Tochter, die da unvoreingenommener heran gegangen ist, fand die Geschichte unterhaltsam, hat aber auch nicht so mitgefiebert, wie man es von anderen Büchern bei ihr kennt.
Das Ende der Geschichte ist dann auch ziemlich knapp geraten, ist relativ leicht und somit unspektakulär. Außerdem bleiben einige Fragen bis zum Ende hin unbeantwortet. Wer sind Flora und Namor nun eigentlich genau? Edgar beschwerte sich im Laufe der Geschichte oftmals, dass er seine Fragen nicht beantwortet bekommt. So fühlt sich der Leser dann leider am Ende der Geschichte auch.
Gefallen hat mir die Liste schwieriger Wörter am Ende des Buches. Hier erfährt der junge Leser, was beispielsweise ein Gendarm, ein Testament oder ein Chapeau Claque ist.
Auch die Auflistung der Bücher aus Edgars Bücherregal ist schön, da sie den Leser zu neuer Literatur anregen. Allerdings kommt der Leser im Laufe der Geschichte eben leider nicht mit bekannten Protagonisten oder Geschichten in Kontakt.

"Der Magier aus dem Finsterwald" ist ein unterhaltsames Buch mit schönen, eher altmodischen Illustrationen. Es konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, da die Handlung seicht und das Ende relativ spannungslos ist, dabei bleiben viele Fragen unbeantwortet.

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Rezension zu "Luftpost zwischen Tag und Nacht" von Leo Pinkerton

Frustrierend
anushkavor 4 Jahren

Lili Robinson braucht eine Auszeit und mietet daher für ein Jahr ein fremdes Haus. Der Besitzer, der Professor Rufus Wittgenstein, soll sich für ein Jahr in Amerika befinden. Doch etwas stimmt hier nicht, denn Lili ist nicht allein in dem Haus. Scheinbar spukt Rufus aus irgendeinem Grund durch das Haus. Oder andersherum. Denn Rufus kann Lili sehen, während sie ihn nicht sieht. Kommunizieren können beide nur über einen Block Luftpostpapier und kommen sich dadurch näher ...

Die Idee dieses Buches ist nicht schlecht und birgt Potential. In einem Nachwort betont der Verlag, dass er an den Erfolg dieses Buches glaubt und der Autorin daher eine Chance geben wollte. Das macht den Verlag sehr sympathisch, das Buch aber leider nicht besser. Immer wieder war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, habe mich aber aufgrund seiner Kürze immer wieder aufgerafft. Leider war das Leseerlebnis sehr frustrierend. Beide Protagonisten sind nicht wirklich Sympathieträger und ihre Handlungen sind nur selten nachvollziehbar, vor allem mit Hinsicht auf ihr (etwas "reiferes") Alter. Zum einen gesteht Rufus Lili bereits nach wenigen (zwei?) Tagen seine Liebe. Da siezen sich beide noch. In anderen Szenen ist beiden bereits bewusst, dass es eine andere Person anwesend, wenn auch nicht sicht- oder greifbar ist und trotzdem schläft Lili weiterhin nackt und geht Rufus unumwunden auf Toilette, während Lili duscht. Diese Szenen wirkten plump und unglaubwürdig. Außerdem führen sich beide immer wieder wie zickige Teenager auf und haben mich dadurch ziemlich genervt. Sowohl Familienhintergrund als auch Liebesgeschichte haben für mich emotional nichts transportiert und vor allem die Liebesgeschichte war wenig nachvollziehbar.

Für mich war dieses Buch leider ein Fehlgriff. Die Umsetzung der ursprünglichen Idee in diesem Buch konnte mich leider in keinster Weise überzeugen. Sowohl Figuren als auch Handlung waren für mich wenig glaubhaft. Mit diesem Buch habe ich mich über weite Strecken einfach nur geärgert.

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Rezension zu "Luftpost zwischen Tag und Nacht" von Leo Pinkerton

Zum Davonträumen!
claudi_katzenaugenvor 4 Jahren

Ich habe mit diesem Buch soeben einen wunderschönen Nachmittag auf dem Sofa verbracht. Perfekt um Sehnsüchte nach schwelgerischer Romantik zu stillen und auch selbst etwas über Zeit und Kindheit zu sinnieren. Frau Pinkerton gelingt mit ihren (nur 2!) Helden eine ganze große Welt im Kleinen zu eröffnen. Danke für die vollkommende Erfahrung.

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Gespräche aus der Community

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Das Verlagshaus el Gato lädt zu einer neuen Leserunde mit dem gerade veröffentlichten Roman von Leo Pinkerton, „Luftpost zwischen Tag und Nacht“ ein.

Zum Buch:

Klappentext:

Lili Robinson, 35 Jahre alt, finanziell unabhängig durch eine kleine Erbschaft ihres Großvaters, mietet ein möbliertes Haus in einer Kleinstadt, um dort Geschichten zu schreiben und diese zu illustrieren. Der Besitzer des Hauses befindet sich für ein Jahr in Amerika. Nachdem sie sich häuslich eingerichtet hat, beginnt sie mit ihrer Arbeit. Schon nach kurzer Zeit stellt sie fest, dass sie nicht allein im Haus ist. Jemand Fremdes hat mit einem roten Stift auf ihr Papier geschrieben. Lili durchsucht das Haus, findet aber niemanden und glaubt an die Anwesenheit eines Geistes.
Professor Rufus Wittgenstein jun., der in seinem Haus an einem Fachbuch für Chemie arbeitet, wird mit der Situation konfrontiert, dass eine junge Frau sein Haus bezieht, ohne dass er etwas dagegen tun kann. Die Frau erscheint ihm wie ein Hologramm, mit dem es jedoch für ihn keine haptische oder akustische Möglichkeit der Kommunikation gibt. Offensichtlich nimmt sie ihn überhaupt nicht wahr. Er kann sogar durch sie hindurch laufen. Lediglich ein blauer Briefblock, den sie zum Schreiben benutzt, erscheint real in Rufus' Welt. Er nutzt die Gelegenheit, sich ihr darauf mitzuteilen. Nach einer anfänglichen Phase der Verwirrung, in der beide darauf bestehen, das alleinige Recht zum Bewohnen des Hauses zu haben, beginnen Lili und Rufus einen schriftlichen Dialog in blauer und roter Schrift auf besagtem Luftpostpapier. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie es zu ihrem unerklärlichen Phänomen kommen konnte.

 

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Leseprobe:

Rufus fuhr erschrocken zusammen. Er ging gerade durch den weitläufigen Flur seines Hauses, als sich die Eingangstür plötzlich öffnete. Eine Frau trat ein. Sie stellte einen großen Koffer auf dem Boden ab und fuhr sich mit der Hand über die Stirn. All dies geschah, ohne dass Rufus ein einziges Geräusch vernahm. Er sah eine Schweißperle die Stirn der Frau hinunterrinnen.

„Wer sind Sie? Wie sind Sie hereingekommen?“, fragte er unsicher. Die Frau reagierte nicht. Sie hielt den Kopf schräg und schien auf ein Geräusch zu horchen.

Rufus ging auf sie zu. „Hallo! Sie! Was tun Sie hier?“, fragte er lauter als vorher.

Die Frau streckte ihre Hand aus und griff in einen feinen Lichtstreifen, der wie der Strahl eines Scheinwerfers den Flur entlanglief. Sie lächelte. Ihre Hand ging durch Rufus‘ Körper hindurch, ohne ihn zu berühren. Erschrocken wich er nach hinten aus und befühlte ungläubig seine Brust. Sie war fest. Rufus ging wieder einen Schritt nach vorn. Vorsichtig streckte er seine Hand aus und näherte sich der Fremden. Seine Finger zitterten, als er durch ihren Körper hindurch fuhr, als wäre er Luft.

„Oh, mein Gott“, flüsterte er.

Lili stand einen Moment reglos in der Diele des fremden Hauses. Sie stellte ihren braunen, großen Koffer ab. Sein abgewetztes Leder zeigte, dass er sie schon auf vielen Reisen begleitet hatte. Lili lauschte in die Stille des Hauses. Ein muffiger Geruch lag in der Luft. Der Gedanke, für ein Jahr, völlig abgeschieden von ihrer gewohnten Umgebung, an diesem Ort zu wohnen, kam ihr plötzlich absurd vor. Sie hatte nicht erwartet, dass das Haus so groß war.

 

Die Autorin Leo Pinkerton wird die Leserunde begleiten.

Wir verlosen 5 Prints und 5 E-Books.

 

Beantwortet uns bitte folgende Frage:

Stell dir vor, du sitzt ganz gemütlich auf deiner Couch und liest in einem spannendem Buch. Auf einmal dreht sich der Schlüssel in der Tür und eine dir wildfremde Person betritt deine Wohnung. Du bist nicht verrückt, hast keine Drogen genommen oder zu tief ins Glas geschaut. Dennoch siehst du diese fremde Person, die mit der größten Selbstverständlichkeit deine Wohnung in Besitz nimmst. Du rufst laut – aber sie scheint dich nicht zu hören. Als du sie anstupsen möchtest, greifst du durch sie hindurch.

 

                                             Was tust du jetzt?

 Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 13. April 2014

 

 

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bedanke mich auch und wünsche alles Gute!:-)
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