Leo Strohm

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Neue Rezensionen zu Leo Strohm

Cover des Buches Becoming a Queen (humorvolle LGBTQ+-Romance, die mitten ins Herz geht und dort bleibt) (ISBN: 9783473586615)
justryuureadings avatar

Rezension zu "Becoming a Queen (humorvolle LGBTQ+-Romance, die mitten ins Herz geht und dort bleibt)" von Dan Clay

Ein Buch zum Nachdenken
justryuureadingvor einem Monat

Mark kämpft sich mit normalen Teenagerproblemen und der High School ab. Sein größter Halt: sein großer Bruder Eric. Dieser schmeißt immer mit seinen Glückskeksweisheiten um sich und hilft alles und jedem. Ein totaler Vorzeigesohn. Selbst als Mark beim Talentwettbewerb mit seinen Kumpels in einem Kleid auftritt und schließlich die Trennung mit seinem Freund durch macht, ist dieser immer an seiner Seite und findet die richtigen Worte. Durch ihn findet Mark jemanden, der besser zu ihm passt, ihn so akzeptiert wie er ist und begibt sich selbst auf die Reise sein schillernden, buntes, kleiderliebendes Selbst kennenzulernen und zu lieben. Allerdings kommt er sich selbst oft in die Quere aus Angst anders zu sein. Und als dann noch ein Schicksalsschlag seine Welt erschüttert, muss er wirklich kämpfen, um zu sich selbst zurückzufinden. 


Mit seinem Debüt "Becoming a Queen" hat Dan Clay Themen wie Selbstfindung und die Dragkultur ins Visier genommen. Das hat mich sofort angesprochen, da ich das total interessant finde. Der Klappentext deutet auch darauf, dass es hier um Mark geht, der versucht zu sein "buntes, schillernden Selbst" zu finden. Außerdem lernt er Ezra auf diesem Weg kennen und deutet darauf hin, dass auch eine Romanze viel Platz in diesem Buch einnehmen wird. In dem Klappentext steht such, dass er auf eine harte Probe von Schicksal gestellt wird, allerdings hätte ich anhand diesen Satzes nie erraten können, dass das Buch so voller Emotionen und Tiefsinnigkeit sein würde. Schlecht fand ich es nicht, ganz im Gegenteil. Es offenbarte nur einen Schwerpunkt, den ich nicht erwartet hätte und wodurch vor allem das Thema Drag ein viel kleineren Anteil hatte, als ich es erwartet hätte. 

Ich empfehle es auf jeden Fall den Triggerwarnung zu lesen, solltet ihr in irgendeiner Weise sensibel sein. 


Der Schreibstil war flüssig und auch sehr emotional. Ich musste wirklich die ein oder anderen Tränen verdrücken. Es wurde viel mit Metaphern gespielt, was ich sher gut fand. Manchmal haben mich die abrupten Sprünge in der Zeit zwischen den Absätzen ein wenig irritiert, vor allem in der erste Hälfte. In der zweiten fand ich diese eher sinnig. 


Mark Davis, der Hauptprotagonist, ist relativ vielschichtig und ich fand die meisten seiner Handlung aufgrund wie er Aufgewachsen ist und seiner Erfahrungen nachvollziehbar. Bei den Nebencharakteren hätte ich mir aber auch ein bisschen mehr Vielschichtigkeit gewünscht. 


Die Liebesgeschichte fand ich am Anfang sehr rasant. Vielleicht lag es genau an jenen eben beschriebenen Zeitsprüngen. Aber das hat die anfängliche Entwicklung der Beziehung der beiden auf mich nicht ganz so authentisch wirken lassen, wie ich es mich gewünscht hätte. Trotzdem hat sie mit im Großen und Ganzen gefallen. 


Die Handlung war einerseits ein wenig sprunghaft, andererseits hat es sich, vor allem in der ersten Hälfte, auch immer mal wieder etwas gezogen. Einiges war vorhersehbar und viel Spannung ist nicht aufgekommen. Das klingt jetzt irgendwie viel negativ, als es eigentlich war, denn trotz dieser Kritik fand ich den Verlauf, die Entwicklung und Twists sehr interessant. 


Trotz der paar geäußerten Kritiken, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Marks Geschichte ist mir sehr ans Herz gegangen und es fielen Sätze, die einen sehr zum Nachdenken angeregt haben. 


Cover des Buches Die 7 Sünden - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442375851)
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Rezension zu "Die 7 Sünden - Women's Murder Club -" von James Patterson

Rasantes Treiben in zwei Strängen
detlef_knutvor einem Monat

Dies ist der siebte Band von James Patterson aus seiner Reihe um den Frauen-Mord-Club, der Gruppe von vier Freundinnen, die sich gegenseitig helfen, Täter zu fassen. Allerdings sind es keine nichtsahnend en Mädchen, die nur mal Lust zur Mörderjagd haben. Sie sind alle vom Fach: Lindsay ist Detektive beim San Francisco Police Department, Claire ist Gerichtsmedizinerin, Yuki ist Staatsanwältin und Cindy ist Kriminalreporterin beim San Franzisco Chronicle.

Nachdem ich die ersten sechs Bände im Original in englischer Sprache gelesen hatte, war es nun mal an der Zeit, einen weiteren Band, von denen es mittlerweile weit über zwanzig gibt, zu lesen.

Als Einstieg wird dem Leser sofort der erste Mord präsentiert. Ein offenbar gutsituiertes Ehepaar wird in ihrem eigenen Haus dem Tod durch Flammen geweiht. Zwei junge Männer treiben ihre Spielchen mit ihnen, fesseln sie und zünden dann das Haus an. Lindsay Boxer vom SFPD wird mit ihrem Partner zum Tatort beordert.

Parallel dazu gibt es einen anonymen Hinweis zu einem jungen Mann, der aus einer megareichen Familie stammt. Er war vor drei Monaten spurlos verschwunden. Nach ihm wird noch gesucht. Der Medienspektakel ist sehr groß. Dank des Hinweises können die Ermittlungen voranschreiten. Es wird eine junge Frau, die als Prostituierte arbeitet, festgenommen. Die junge Staatsanwältin Yuki Castellano will alles daran setzen, die Prostituierte für einen Mord an der Jugendlichen hinter Gitter zu bringen.

Beide Handlungsstränge lassen den Leser an der Geschichte kleben. Man kann auch nicht ausschließen und vermutet irgendwo einen Zusammenhang zwischen ihnen. Das ist natürlich von James Patterson dramaturgisch so gewollt. Zum Pageturner wird der Roman aber auch wegen seiner enorm kurzen Kapitel von ein bis drei Seiten.

Obwohl ein Großteil aus dem Figurenensemble nun schon im siebten Band zusammen agiert, gibt es auch im privaten Umfeld der Figuren stetige Weiterentwicklungen. Im Mittelpunkt stehen zwar die vier Freundinnen, aber sie haben ja auch Ehepartner, Lebenspartner, Ex-Partner privat und im Dienst, Kinder etc.  Jede Menge kribbeliger Konfliktstoff, der die Leser neugierig macht, wie die einzelnen Konflikte gelöst werden.

Erzählt wird der Thriller aus zwei Perspektiven, was ihn auch unbedingt interessant macht. Jegliches Geschehen rund um Lindsay Boxer wird von ihr selbst als Ich-Erzählerin wiedergegeben. In Szenen, bei den Boxer keine Rolle spielt und keinen Auftritt hat, erzählt ein auktorialer Erzähler in der dritten Person. Diese beiden Sichtweisen fallen aber beim Rasen durch die Seiten gar nicht so dolle auf. Nur wenn Boxer erzählt, wird es etwas persönlicher. Dabei ist diese Erzählperspektive in Krimis und Thriller allerdings meist den Privatdetektiven vorbehalten. Für Polizisten wird sie von Autoren eher selten angewendet.

Kleine Kritik richtet sich an die deutsche Übersetzung. Zivile Detectives fahren zwar auch Dienstfahrzeuge, aber keine Streifenwagen. Auch wirken Boxers Kapitel manchmal zu sehr nach Tatsachenbericht und es scheinen Emotionen zu fehlen, wie ich sie aus dem Original kenne. Aber dies ist meine persönliche Meinung und sollte keinen vom Lesen oder Kaufen dieses Thrillers abhalten.

Wer amerikanische Polizeiserien wie „Criminal Minds“, „The Mentalist“ oder „FBI“ liebt, der wird sich bei den Thrillern des Womanˋs Murder Club sofort Zuhause fühlen. Spannung, Ermittlungen, private Konflikte, SWAT-Einsätze – es ist alles dabei und macht auch „Die 7 Sünden“ so faszinierend.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024

Cover des Buches Angstschrei (ISBN: 9783442373581)
Ange_Les avatar

Rezension zu "Angstschrei" von James Hayman

Nicht mein Buch
Ange_Levor einem Monat

Leider musste ich das Buch nach ca. 120 Seiten abbrechen. Ich fande die Story zwar gut und spannend, aber die männliche Hauptfigur hat mich echt genervt (Bezug Ex-Frau und Verweise auf seine "Besonderheit"). Für mich als Leserin sind auch die Figuren wichtig, wie sie auftreten, verhalten, denken, etc. & daher konnte ich das Buch nicht weiterlesen.

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