Leo Timmers

 4.6 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Krah!, Tiefseedoktor Theodor und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Leo Timmers

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Leo TimmersKrah!
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Krah!
Krah!
 (5)
Erschienen am 19.08.2014
Leo TimmersTiefseedoktor Theodor
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Tiefseedoktor Theodor
Tiefseedoktor Theodor
 (5)
Erschienen am 01.01.2010
Leo TimmersIch bin der König
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Ich bin der König
Ich bin der König
 (2)
Erschienen am 30.04.2011
Leo TimmersBumm
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Bumm
Bumm
 (2)
Erschienen am 01.01.2013
Leo TimmersWas Herr René so alles malt
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Was Herr René so alles malt
Was Herr René so alles malt
 (1)
Erschienen am 15.03.2018
Leo TimmersWer fährt?
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Wer fährt?
Wer fährt?
 (1)
Erschienen am 09.07.2007
Leo TimmersGust der Mechaniker
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Gust der Mechaniker
Gust der Mechaniker
 (0)
Erschienen am 28.02.2018
Leo TimmersDeep Sea Doctor Dean
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Deep Sea Doctor Dean
Deep Sea Doctor Dean
 (1)
Erschienen am 28.05.2008

Neue Rezensionen zu Leo Timmers

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Was Herr René so alles malt" von Leo Timmers

Eine witzige und sehr intensive Geschichte und eine Hommage an Rene Magritte
Kinderbuchkistevor 3 Monaten

Ein Bilderbuch, das Rene Magritte und seine Malkunst näher bringt
 aber auch deutlich macht, dass man nicht immer viel braucht um glücklich zu sein. 
für Kinder ab 4 Jahren

Dieses Buch zu beschreiben ist gar nicht so einfach.
Es ist wahnsinnig toll gezeichnet, hat eine wundervolle Botschaft, die wir sehr intensiv erleben können, es nimmt uns aber auch mit in die Welt der Kunst. Der Kunst von Rene Magritte, der durch einige sehr bekannte Zeichnungen weltberühmt wurde und die wir hier in irgendeiner Weise wiederfinden.
Herr Rene malt für sein Leben gern. Was er malt sieht aus wie echt. Der Apfel zum Beispiel sieht uns so an als könnten wir ihn gleich nehmen und hinein beißen. Der Vogel könnte genauso gut auf einem Ast sitzen ist aber nur im Bild festgehalten. So zu zeichnen, dass es scheint als würde der Gegenstand, die Figur greifbar sein, das zeichnet den Stil von Rene Magritte aus und unser Herr Rene beherrscht die Kunst perfekt. Doch Bilder zu malen reicht zum Leben nicht aus deshalb fährt er jede Woche auf den Markt um seine Bilder anzubieten. Doch während Rosa, das weiße Kaninchen mit ihrem Obst und Gemüsestand reichlich zu tun hat ist bei Herrn Rene gähnende Leere. Niemand will ein Bild kaufen.
Wie gut wäre es wenn er wenigstens den Apfel den er gemalt hatte aufessen könnte. Dann hätte er wenigstens keinen Hunger mehr, dachte er sich als plötzlich ein Mann mit schwarzem Bowler auf dem Kopf zu ihm kommt. Als er mitbekommt, dass Herr Rene den Apfel am liebsten essen würde hat er eine Lösung für das Problem. Er schnipst mit den Fingern und der Apfel wird real. Alle Bilder, die Rene nun malt werden echt.. Rene kann es kaum glauben. Er malt und malt, seine Wünsche werden immer größer und größer. Erst ist es nur ein Hotdog oder Burger dann große bunte Torten, ein Auto und sogar ein großer Dampfer. Immer und immer mehr. Mal kleinere mal größere Dinge malt er. Ein Reicher Herr Rene! Ob er damit glücklich ist?
Irgendwann kommt der Punkt an dem er nicht mehr weiß was er noch alles malen soll. In dieser Phase läutet es an seiner Tür und Rosa steht vor der Tür. Sie möchte, dass Herr Rene sie malt, doch er muss sie enttäuschen, er kann ja nicht mehr "nur" malen.
Jetzt erst wird ihm bewusst we einsam und dumm es ist wen  man alles haben kann. Nur das, was ihm wirklich wichtig war, seine Bilder, die gibt es nicht mehr.
Doch Herr Rene hat eine Idee.
Was für eine, das verrate ich hier nicht.
Vielleicht wird ja doch noch alles gut.
Soviel sei verraten, Rosa bekommt ihr Bild.
*
Eine so wundervolle Geschichte, die viel Potential hat um mit Kindern über das ein oder andere Thema zu sprechen.
Zum einen ist das natürlich die Botschaft der Geschichte, dass Geld/Besitz allein nicht glücklich macht doch zum anderen kann man auch über Rene Magritte sprechen. Über seine Kunstwerke, seine Bilder, deren berühmteste auch in die Illustrationen dieser Geschichte einfließen.
Magritte gehörte zu den Vertretern des Surrealismus. Zu seinen bekanntesten gehört eben dieser Apfel, der uns gleicht zu Beginn des Buches entgegenlächelt, aber auch eine Pfeife, die Taube, er blaue Himmel mit weißen Wolken und der Bowler, den der Herr trägt, der mit dem Fingern schnippt.
Magritte selbst sagte einmal:

„Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen. Das Abbild einer Marmeladenschnitte ist ganz gewiss nichts Essbares.“
– René Magritte
Rene Magritte zeichnet die Wett in seinen Bildern bewusst so wie wir sie sehen. 
Seine Botschaft, 
Ein Bild ist immer nur ein Bild.

Wir haben dieses Buch als Einführung in die spannende Welt der Kunst von Rene Magritte und anderen Vertretern des Surrealismus entdeckt.
Man kann mit etwas Vorbereitung ein tolle Projekt daraus machen.

Aber auch Rene Magrittes Botschaft und die Botschaft der Geschichte bieten reichlich Möglichkeiten mit Kindern nach der Lesung ins Gespräch zu kommen.

Leo Timmer hat ein wirklich tolles Bilderbuch geschaffen. 
Seine Kunst in Wort und Bild so zu erzählen, witzig und dennoch auch emotional tief ist ebenfalls bemerkenswert. Seine Bilder sind so herrlich bunt, die Figuren scheinen zu leben, ein wenig überzogen mit einer herrlichen Mimik und Gestik es macht einfach Freude sie zu erleben.

Unsere Lesekinder im Alter zwischen 4 und 9 Jahren fanden das Buch nicht nur witzig gezeichnet sondern gingen bei den Lesungen sehr mit in der Geschichte. Fanden erst unglaublich toll, dass alles was man zeichnet real wird. Sie riefen teilweise auch herein was sie sich wünschen würden, was er noch zeichnen solle, erkannten aber dann doch auch recht schnell, dass es langweilig ist wenn man alles haben kann. Ein Kind sagte:" Jetzt hat er so viel aber ich sehe keine Freunde." 
Ja, in der Tat, Freunde scheint Herr Rene nicht zu haben.
Das Kinder dies erkennen, das die Geschichte sie so tief entführt, dass sie das realisieren finde ich beachtlich und zeigt deutlich, dass ein Buch, eine Geschichte Botschaften vermitteln kann, die wir als Eltern oder Erzieher zwar vermitteln können aber vermutlich längst nicht so ankommen wie mit Bilderbüchern wie diesem.
Ein großartiges Bilderbuch, und das in vielerlei Hinsicht.

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Kerrys avatar

Rezension zu "Krah!" von Leo Timmers

Krähen haben es nicht leicht in der Vogelwelt
Kerryvor 4 Jahren

Krah ist eine wunderschöne Krähe, doch der ärmste ist immer allein. Woran das wohl liegt? Andere Krähen gibt es nicht in seinem Umfeld, mit denen er Spaß haben könnte, aber es gibt eine Meise, einen Sittich und einen Fink, die viel Spaß miteinander zu haben scheinen, da müsste doch noch Platz für Krah sein, oder?

Doch sobald sich Krah ihnen nähert, fliegen die drei davon, denn sie haben Angst vor dem großen schwarzen Vogel und dabei ist Krah im Grunde seines Herzens ein ganz lieber. Doch Krah ist nicht dumm, er beschließt, sich ihnen anzupassen, Farbe ist schnell gefunden, doch auch diese Taktik scheint nicht aufzugeben. Ist der gute Krah dazu verdammt, für immer allein zu bleiben?


Krähen haben es nicht leicht in der Vogelwelt! Bei diesem Buch handelt es sich um ein entzückendes Kinderbuch von Leo Timmers, der sowohl die Texte selbst verfasst hat, wie auch die wundervollen Zeichnungen. Er zeigt auf, dass es schwierig ist, Freundschaften zu schließen, wen man so anders ist, als die übrigen und dennoch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und Krah lässt nichts unversucht, um endlich Freunde zu finden, denn egal was er auf sich nehmen muss, allein sein will er nicht mehr. Ich empfinde dieses Buch als rundherum gelungen und kann es allen Eltern nur wärmstens ans Herz legen.

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Krah!" von Leo Timmers

Krah, die einsame Krähe
Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren

Krah ist eine einsame Krähe, die nicht allein sein möchte.
Eines Tages hört er in seiner Nähe andere Vögel, die Spaß zu haben scheinen. Er will sich mit ihnen anfreunden, aber sie haben vor ihm und seiner schwarzen Farbe Angst.
Da hat er eine Idee ...

Bewaffnet mit Farbeimern versucht Krah, sich in jemanden zu verwandeln, der er nicht ist. Ob er jedoch damit Glück haben wird bei der Meise, dem Fink und dem Sittich, mit denen er so gern befreundet sein möchte, damit er nicht mehr so allein ist?

Eine schwarze Krähe ist kein schöner Anblick, denn man sieht sich eher das bunte und farbige an. Auch das heisere krähen einer Krähe kann man nicht als liebliches Gezwitscher bezeichnen. Verständlich, dass eine Krähe es schwer hat, Freunde zu finden, die anders sind als sie.

Leo Timmer hat seine Idee selbst verfasst und zeichnerisch umgesetzt. Mit wunderschönen Zeichnungen lässt er seine Leser an den Verwandlungen der Krähe teilhaben.
Es macht Spaß, sich das Buch gemeinsam mit Kindern anzusehen und es vorzulesen.
Die passenden Illustrationen dazu machen das Lesevergnügen komplett.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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