Leo Tolstoi

 4,2 Sterne bei 2.015 Bewertungen
Autor von Anna Karenina, Krieg und Frieden (Leo Tolstoi) und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Leo N. Tolstoi (1828-1910) gehört bis heute zu den populärsten russischen Schriftstellern. Mit Romanen wie "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" wurde er weltberühmt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ein großer Tag für Vater Martin (ISBN: 9783765559754)

Ein großer Tag für Vater Martin

 (7)
Erscheint am 31.07.2024 als Gebundenes Buch bei Brunnen Verlag GmbH.
Cover des Buches Tolstoi: Die schönsten Erzählungen (ISBN: 9783868208245)

Tolstoi: Die schönsten Erzählungen

Erscheint am 11.08.2024 als Gebundenes Buch bei Nikol.

Alle Bücher von Leo Tolstoi

Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783730609828)

Anna Karenina

 (1.088)
Erschienen am 25.04.2021
Cover des Buches Krieg und Frieden (Leo Tolstoi) (ISBN: B0CH3HX6TW)

Krieg und Frieden (Leo Tolstoi)

 (505)
Erschienen am 02.09.2023
Cover des Buches Die Kreutzersonate (ISBN: 9783458758709)

Die Kreutzersonate

 (119)
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Cover des Buches Der Tod des Iwan Iljitsch (ISBN: 9783641322595)

Der Tod des Iwan Iljitsch

 (60)
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Cover des Buches Wieviel Erde braucht der Mensch? (ISBN: 9783458745631)

Wieviel Erde braucht der Mensch?

 (26)
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Herr und Knecht

 (22)
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Familienglück

 (21)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Herr und Knecht (ISBN: 9783423346481)

Herr und Knecht

 (15)
Erschienen am 01.12.2010

Neue Rezensionen zu Leo Tolstoi

Cover des Buches Ein großer Tag für Vater Martin (ISBN: 9783765559754)
julzpaperhearts avatar

Rezension zu "Ein großer Tag für Vater Martin" von Leo Tolstoi

eine zu Herzen gehende und bewegende Kindergeschichte
julzpaperheartvor 5 Monaten

Vater Martin ist Schuster und lebt in einem kleinen Dorf in Russland. Am Vorabend von Weihnachten hat Vater Martin einen Traum: Jesus verspricht, er kommt zu Besuch. Den ganzen Tag beobachtet der alte Mann die Menschen auf der Straße, um den hohen Gast nicht zu verpassen. Doch er kommt nicht. Stattdessen erhält er Besuch vom Straßenkehrer und einer jungen Mutter mit Baby. Auf der Straße sieht Vater Martin nur die Menschen, denen er Tag für Tag begegnet. Hat Jesus ihn vergessen?

Diese wunderbare Geschichte habe ich bereits als Kind sehr geliebt. Sie ist wunderschön, warmherzig und berührend. Es werden christliche Werte vermittelt und die Message dieser Geschichte vergisst man nicht so schnell.

Die neue Auflage ist moderner gestaltet worden. Die Illustrationen sind farbenfroh, sehr schön und detailreich. Ich persönlich mag die alte Version lieber, vermutlich aber auch, weil ich damit aufgewachsen bin. Durch die neue Aufmachung können andere jüngere Leser und Familien erreicht werden, was ich wirklich toll finde. Am Inhalt hat sich nichts geändert. 

Diese Geschichte wird Kindern ab vier Jahren empfohlen. Die Texte sind zwar etwas länger, dennoch dem Alter entsprechend formuliert und leicht verständlich. Das Buch kann man auch gut in mehrere Abschnitte unterteilen und in mehreren Etappen durchlesen. 

Ich kann dieses Kinderbuch nur wärmstens empfehlen. 

Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783746661117)
PoeEA1809s avatar

Rezension zu "Anna Karenina" von Leo Tolstoi

Anna Karenina
PoeEA1809vor 6 Monaten

Erstaunlich ist, dass Tolstoi diesen Roman nach einer Nebenfigur betitelt hat, und nicht nach der Hauptfigur Konstantin Lewin. Vielleicht weil Tolstoi der Meinung war, das Schicksal der Anna Karenina und ihr dramatisches Ende werden auf den Leser den stärksten und bleibendsten Eindruck machen? 

Was bleibt nach mehr als 1200 Seiten und etwa 50 Stunden Lesezeit? Einige sehr schön gezeichnete Figuren, allen voran natürlich Lewin, seine (doch noch) Ehefrau Kitty, den Schwerenöter Stepan Oblonskij, mit dessen außerehelichem Fehltritt der Roman beginnt. Während meine Sympathien bei den meisten Figuren unverändert blieben, hat sich mein Blick auf drei Figuren im Laufe der Lektüre gewandelt. Anna Karenina mochte ich anfangs sehr, später wurde sie mir immer unverständlicher und vor allem ihre Gleichgültigkeit der mit Wronskij gemeinsamen Tochter Anna gegenüber hat mich abgestossen. Ähnlich ging es mir mit Alexej Karenin, den ich anfangs als zumindest aufrechten Charakter schätzte, der sich dann unter dem Einfluss religiöser Einflüsterung in einen abscheulichen Dummkopf verwandelt hat. Anders ging es mir bei Wronskij, dessen schneidiges Offiziersgehabe mir anfangs zuwider war, der sich aber später als ehrlicher Charakter entpuppte, am Ende der zunehmenden Paranoia seiner geliebten Anna hilflos gegenüberstehend.  

Ein Roman als Gemälde einer untergegangen Zeit, herausragend erzählt von Lew Tolstoi. Ein besonderes Lob verdient auch die Übersetzung von Hermann Asemissen, die aus dem Jahre 1956 stammt. Ich kann nicht beurteilen, wie nahe er dem russischen Original kommt, aber das Deutsch, das er für dieses Buch verwendet, ist makellos und liest sich wunderbar. 

Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783404139064)
Linda19_7s avatar

Rezension zu "Anna Karenina" von Leo Tolstoi

Auch wenn das Buch einige Längen hat ein verdienter Klassiker.
Linda19_7vor einem Jahr

In dem Klassiker von Leo N. Tolstoi geht es um die aus einem alten Adelsgeschlecht stammende, unglücklich verheiratete Anna Karenina. Diese trifft auf den Offizier Wronski und verliebt sich in ihn. Nach langem zögern entschließt sie sich ihren Gefühlen nachzugeben und Mann und Kind für ihn zu verlassen. Nicht so leicht in den Kreisen der russischen Adelsgesellschaft im 19. Jahrhundert. Parallel wird die Liebesgeschichte von Kitty und Ljewin erzählt.

Jeder der sich ein wenig für Literatur interessiert hat schon einmal von Leo N. Tolstoi gehört. Die einen sind begeisterte Fans, andere sind seinen Büchern eher skeptisch gestimmt. Da ich mir selbst ein Bild machen wollte und auch mal ein wenig in das zaristische Russland schauen wollte habe ich mich an „Anna Karenina“ gewagt.

Der Einstieg in das Buch war erstaunlich angenehm und leicht. Der Schreibstil lässt sich für sein alter echt gut lesen. Womit ich mich aber bis zum Schluss ein wenig schwer getan habe waren die vielen Charaktere und deren Namen. Die einzelnen Personen selbst haben oft unterschiedliche Spitznamen und Ansprechweisen, sodass man sich, vor allem wenn man sich bisher wenig mit russischen Namen beschäftig hat, etwas schwer tut.

Was ich sehr schön fand war der Einblick in das Leben der russischen, zaristischen Gesellschaft. Sowohl von ländlicher als von Adliger Seite. Ich habe einen schönen Einblick in die Kultur und das Denken zu damaliger Zeit bekommen.

Was für mich aber ein großer negativ beeinflussender Faktor war, sind die Längen die das Buch hat. Es werden doch sehr oft Szenen sehr ausführlich beschrieben, die am Ende für mich keine große Rolle in der Haupthandlung hatten. Dementsprechend lange habe ich auch für das Buch gebraucht. 

Die Charaktere spiegeln den damaligen Zeitgeist wieder, was manchmal sowohl spannend als auch anstrengend zu verfolgen war. Anna selbst löst in mir ein wenig Zwiespalt aus. Ich finde es spannend, wie ihr Charakter im Laufe des Buchs doch so unterschiedlich beschrieben wird. Mal als ehrbare, wunderschöne stolze Frau, die durch ihre Eifersucht und Zweifel wieder zunichte gemacht wird. Ihre wechselnden Gefühle und Entscheidungen in Bezug auf ihren Sohn sind manchmal auch nicht so leicht nachzuvollziehen. Auf jeden Fall eine spannende Person, die mich noch lange zum nachdenken anregt. Auch Wronskis wechselhafte Gefühle sind spannend zu verfolgen. Dabei waren Ljewin und Kitty immer wieder eine kleine Erfrischung zwischendurch, auch wenn die Eifersüchtelein zum Schluss mich auch bei ihnen etwas genervt haben. Die vielen anderen Charaktere, die ebenfalls eine Rolle spielen, machen das Buch lebendiger.

Das Ende kam für mich sehr überraschend und unerwartet. Das hat die Geschichte durch ihre Dramatik für mich persönlich noch einmal deutlich aufgewertet.

Auch wenn das Buch echt furchtbar dick ist, lohnt es sich doch wenigstens einen kurzen Blick drauf zu werfen, wenn man sich für die russische Gesellschaft und ein wenig Drama interessiert.

Gespräche aus der Community

Klassiker-Leserunde 

Beginn: 01.11.2022

459 Beiträge
Federfees avatar
Letzter Beitrag von  Federfeevor 2 Jahren

Ich finde auch, dieser innere Aufruhr, das Widerstreitende in diesem egomanischen Narzissten war genial geschrieben. Aber manchmal reicht mir das eben nicht, wenn der Inhalt so ist wie hier, die 'Botschaft', die Tolstoi am Herzen liegt bzw. 'im Herzen'. Denn ich bin nach dem vielen, was ich gelesen habe, sicher, dass er genau so war. Auch mich widert es an.

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