Amazonia. Band 2

von Leo und Rodolphe
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Amazonia. Band 2
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Die großartig ausbalancierte Geschichte entwickelt sich deutlich weiter und wird sogar noch größer aufgezogen. Der Mystery-Faktor bleibt hoc

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Inhaltsangabe zu "Amazonia. Band 2"

1949, eine Krankenstation mitten im Regenwald des Amazonasgebiets. Eines Tages strandet dort ein schwerverletzter Fotograf, dem es gerade noch gelingt, von einer verstörenden Begegnung zu berichten, bevor er verstirbt. Dem Leiter der Station bleibt nur ein noch nicht entwickelter Film, um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Kaum aber hat er in der Stadt Abzüge davon machen lassen, findet sich in kürzester Zeit der britische Geheimdienst in Manaus ein, und auch eine Gruppe deutscher Immigranten zeigt großes Interesse an der mysteriösen Aufnahme. Kein Wunder, legt sie doch nahe, dass sich ein fremdartiges Wesen bei den Indianern im Dschungel aufhält – ein Außerirdischer?

Nach etlichen epischen Abenteuern im All und einem Abstecher in Afrika wählt Leo nun erstmals sein Heimatland Brasilien als Schauplatz für eine seiner so einfallsreichen wie spannenden Erzählungen. Man darf sich sicher sein, dass da noch einiges auf Kathy Austin zukommen wird...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958395510
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:48 Seiten
Verlag:Splitter-Verlag
Erscheinungsdatum:06.12.2017

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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die großartig ausbalancierte Geschichte entwickelt sich deutlich weiter und wird sogar noch größer aufgezogen. Der Mystery-Faktor bleibt hoc
    Amazonia 2

    STORY
    London/Rumänien, 1947: Die Bram Stoker-Gesellschaft beschließt, den Zusammenhang zwischen einem heftigen Meteoritenschauer im Gebiet der Karpaten Ende des 15. Jahrhunderts und den zeitlich damit einhergehenden ersten Berichten über lebende, blutsaugende Tote zu untersuchen. Die Mitglieder Clyde und Oscar beschließen, ihren gemeinsamen Urlaub mit dahingehenden Nachforschungen zu verknüpfen und stoßen vor Ort auf eine Geschichte, nach der ein armer Bauer in den 1920ern einen der Meteoritensteine gefunden hat, was ihn und seine Familie das Leben kostete.

    Amazonien, 1949: Nach der britischen Regierungsbeamtin Kathy Austin trifft an der Krankenstation von Pater Albert Laughton auch die Yacht der Deutschen ein. So wird das Dschungel-Lazarett zum zufälligen Treffpunkt der verschiedenen Parteien, die auf der Suche nach dem hellhäutigen Außerirdischen sind, der bei den gefährlichen Yanomani-Indianern im Amazonas-Gebiet leben soll (siehe AMAZONIA 1). Es entbrennt ein regelrechtes Wettrennen flussabwärts in die tieferen Dschungelregionen, bei dem es zu ersten Todesopfern kommt. Mit Hilfe von Kapitän Delio von der brasilianischen Marine kann Kathy die Verfolgung der Deutschen aufnehmen. Im Gebiet der Yanomani angekommen sind beide Parteien unabhängig voneinander gezwungen, ihre Boote zu verlassen und ihren weiteren Weg an Land zurückzulegen. Kathy und Delio werden dabei von der bleichen Kreatur beobachtet, die sie zu finden hoffen.


    MEINUNG
    Das unterschwellige Gefühl einer sich anbahnenden Entladung, dass sich in Teil 1 aufgebaut hat, wird hier bestätigt. Nach einer improvisierten und skurrilen Abendveranstaltung, auf der eine deutsche Operndiva im tiefsten Dschungel Wagner-Arien schmettert und der Anschein der Zivilisation noch mühsam aufrecht erhalten wird, fallen schon früh am nächsten Morgen die Masken. Der Weg ins Unbekannte wird beschritten, Nervosität, Unsicherheit und die Furcht vor dem Unbekannten steigen und brechen sich auf Kosten einiger Menschenleben bahn. Zusätzlich entsteht eine tödliche Bedrohung von außen, denn auch die Yanomani sind alles andere als erfreut über die Eindringlinge. So verdichten die Autoren Leo und Rodolphe die Spannung nochmals deutlich, wobei der Leser als Höhepunkt gezeigt bekommt, dass ausgerechnet das Objekt dieser Suche von den Vorgängen weiß. Eine Szene, die auch auf dem Covermotiv wiedergegeben ist.

    Ganz neu eröffnen die Autoren einen zweiten Handlungsstrang, der zwei Jahre früher spielt und von London in die Karpaten führt. Vampirglaube und geheimnisvolle Steine aus dem Weltall spielen hier eine Rolle. Auch dies endet in einem wirkungsvollen Cliffhanger. Die Frage, wie das mit der Hauptstory zusammenhängt, heizt das Mysterium von AMAZONIA weiter kräftig an.

    Zudem schaffen es die Autoren, ihre Geschichte mit teils sogar humorigen Charaktermomenten und -entwicklungen aufzufüttern, ohne dass die Spannung darunter leidet.


    FAZIT
    Die großartig ausbalancierte Geschichte entwickelt sich deutlich weiter und wird sogar noch größer aufgezogen. Der Mystery-Faktor bleibt hoch.

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