Leon Leyson

 4.8 Sterne bei 28 Bewertungen

Lebenslauf von Leon Leyson

Leon Leyson wurde 1929 unter dem Namen Leib Lejzon in Polen geboren und gehörte zu den jüngsten durch Oskar Schindler geretteten Juden. Nach dem 2. Weltkrieg wanderte er mit seiner Familie in die USA aus, wo er später für viele Jahre als Lehrer arbeitete. Leon Leyson starb 2013, kurz nachdem er das Manuskript für dieses Buch fertiggestellt hatte.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Der Junge auf der Holzkiste. Wie Schindlers Liste mein Leben rettete" von Leon Leyson

Eine sehr bewegende Erzählung
Lilli33vor 4 Monaten

Taschenbuch: 224 Seiten

Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch (22. Januar 2015)

ISBN-13: 978-3733500481

empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

Originaltitel: The Boy on the Wooden Box

Übersetzung: Mirjam Pressler

Preis: 8,99 €

auch als E-Book erhältlich


Eine sehr bewegende Erzählung


Inhalt:

Der junge Leib Lejzon lebt mit seiner Familie in Polen. Als Juden bekommen sie bald den Hass und die Ungerechtigkeiten der Nazis zu spüren. Enteignung, Ghetto, Deportation - das ganze bekannte Programm. Für die Familie hätte es kaum eine Überlebenschance gegeben, hätten nicht einige Mitglieder auf Schindlers berühmter Liste gestanden. 


Meine Meinung:

Erst nachdem Steven Spielberg den Film „Schindlers Liste“ gedreht hatte, fühlte sich Leon Leyson, wie Leib Lejzon sich mittlerweile nannte, in der Lage, über seine Erlebnisse während seiner Jugend zu sprechen und schließlich das Manuskript zu diesem Buch zu verfassen. Leider konnte er die Veröffentlichung nicht mehr erleben, da er 2013 einem Krebsleiden erlag. 


Obwohl Leyson relativ sachlich erzählt, haben mich seine Ausführungen tief berührt. Denn natürlich kommen auch seine Gefühle, seine Ängste und seine Hoffnungen zum Ausdruck und man leidet als Leser*in unweigerlich mit dem Kind bzw. Jugendlichen mit, wenn er von den entwürdigenden Behandlungen und der brutalen Willkür berichtet, denen er und viele Leidensgenossen ausgesetzt waren.


Dabei kam ich auch nicht umhin, diesen Jungen zu bewundern, der in schier ausweglosen Situationen einen enormen Mut beweist und so glücklicherweise auch oft erfolgreich ist. Bei all den Abgründen, die hier zur Sprache kommen, gibt dieses Buch doch auch Hoffnung.


Sehr gut haben mir auch die Fotos im Anhang gefallen, die Leon Leyson in verschiedenen Lebensabschnitten zeigen, mit und ohne Familienangehörige. Durch diese Fotos erhält das Geschriebene noch mehr Gewicht.


Fazit:

Klare Leseempfehlung für alle!


★★★★★


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Rezension zu "Der Junge auf der Holzkiste" von Leon Leyson

"Wer ein einziges Leben rettet, retter die ganze Welt"
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Autor Leon Leyson wurde als Leib Lejzon 1929 in Polen geboren und gehörte zu jenen jüdischen Arbeitern, die von Oskar Schindler gerettet wurden. In diesem Buch berichtet er vom Lageralltag, der Todesangst, die ständig quälte und von seinem Helden Oskar Schindler. 

 

Leon Leyson trug die Nummer 289. Er war auf Schindlers Liste verzeichnet. Mehr als 1.000 Juden waren auf dieser Liste eingetragen und konnten so gerettet werden. Als 13-jähriger arbeitete Leon in der Emailwarenfabrik von Oskar Schindler. Man nannte ihn den Jungen auf der Holzkiste, weil er auf Grund seiner geringen Körpergröße, auf eine Holzkiste steigen musste, um die Maschinen bedienen zu können. 

Das Buch ist in 10 Kapitel gegliedert und mit Prolog, Epilog und Nachwort sowie einigen privaten Fotos des Autors und seiner Familie versehen. 

Auch wenn es Berichte, Dokumentationen, Filme und wissenschaftliche Arbeiten zur Nazi-Zeit, in Hülle und Fülle gibt, es ist doch immer wieder etwas Berührendes die persönliche Erlebnissen „aus erster Hand“ zu lesen. So hat der Autor seine Lebensgeschichte in Schulen und Universitäten erzählt, auf dass diese Gräueltaten niemals vergessen werden. Denn die Zeitzeugen, Betroffene wie Beteiligte, werden nicht mehr lange unter uns weilen.  

Leon Leyson verstarb Anfang 2013. Die Veröffentlichung seiner Lebensgeschichte erlebte er leider nicht mehr.  

„Wer ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt." - Die Überlebenden dieser Liste schenkten ihrem Retter Oskar Schindler  einen Ring aus Zahngold, in dem dieser Spruch eingraviert ist.  

Fazit: 

Eine beeindruckende Biografie, die in keiner Schulbibliothek fehlen sollte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

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Rezension zu "Der Junge auf der Holzkiste. Wie Schindlers Liste mein Leben rettete" von Leon Leyson

Oskar Schindler einer der wenigen guten Menschen während des Zweiten Weltkriegs
Nanaschuvor einem Jahr

Oskar Schindler war ein deutscher Unternehmer und in seiner Firma arbeiteten Tausend jüdische Zwangsarbeiter. Im Gegensatz zu anderen Menschen dieser Zeit war er einer der wenigen der diese Menschen vor dem Tode beschützt hat. Er und seine Frau sorgten sich um ihre Arbeiter, sie mussten natürlich auch für ihn arbeiten aber nicht unter so katastrophalen Arbeitsbedingungen wie z.B. in den Arbeitslagern dieser Zeit. Ein Junge erzählt aus seiner Perspektive, wie es ihm in der Firma Schindlers ergangen ist und wie der Arbeitsaltag dort aussah. Sehr authentisch und spannend erzählt. Der Leser bekommt zwar hauptsächlich den Eindruck des Jungen mit und kaum die Sichtweisen der anderen Arbeiter, es kann sein, dass diese sehr unterschiedlich waren aber trotzdem ist die Geschichte sehr spannend und man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Außerdem ist zu sagen, dass der Junge die Geschehnisse selbst erlebt hat und daher einen authentischen Einblick in die damalige Zeit geben kann und ist daher sehr lesenswert.

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