Leon Mangasarian , Jan Techau Führungsmacht Deutschland

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Inhaltsangabe zu „Führungsmacht Deutschland“ von Leon Mangasarian

Wie kann Deutschland mehr Führungsverantwortung übernehmen, ohne sich selbst und anderen Angst einzujagen? Was ist zu tun, wenn Amerika sich abwendet, wenn Europa auf sich alleine gestellt ist, wenn die Weltordnung neu sortiert wird? Dass Deutschland hier eine zentrale Verantwortung übernehmen muss, davon sind viele überzeugt. Nur die Deutschen selbst noch nicht. Denn es steht im Widerspruch zum Selbstverständnis des Landes, zu einer Kultur der Zurückhaltung, die aus der realen und moralischen Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und der jahrzehntelang unvollständigen Souveränität hervorging. Doch wenn die Welt des Westens, wie wir sie kennen und lieben, erhalten bleiben soll, dann ist Deutschland gefragt. Dann muss es zu einer Kultur des aktiven Handelns finden und in seinem Engagement für den Erhalt der westlichen Ordnung über sich hinauswachsen. Denn es ist längst zu einem nicht ersetzbaren Mitstreiter für diese Ordnung geworden. Als Modell für eine solche neue Strategie sehen die Autoren das Konzept der Servant Leadership, des dienenden Führens, und zeigen auf, wie sie sich umsetzen lässt.

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  • „Dienendes Führen“ in unruhigen Zeiten

    Führungsmacht Deutschland
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. May 2017 um 14:38

    „Dienendes Führen“ in unruhigen ZeitenZunächst könnte man als Leser die Grundprämisse des Buches kritisch anfragen.Die Beobachtung der Autoren, dass „die Deutschen noch nicht“ bereit sind, mental, eine Führungsrolle in Europa und der Welt zu übernehmen, aufgrund der eigenen Geschichte, die eine „Kultur der Zurückhaltung“ zur bestimmenden Maxime gesetzt hat, stimmt augenscheinlich schon spätestens seit den wirtschaftlichen Verwerfungen des Jahres 2008 nicht mehr.Ob Finanzminister oder Bundeskanzlerin (und neben diesen öffentlich sichtbaren Figuren auch eine Menge mehr an Verantwortungsträgern), in der Sprache konziliant, in der Art, gerade was die Kanzlerin angeht, immer noch zurückhaltend (was man leicht unterschätzen kann, wovon wiederum viele, nicht nur innerdeutsche „Konkurrenten“ inzwischen ganze Liedbände singen können), in der Sache aber stringent, klar, fordernd und den anderen europäischen Nachbarn durchaus auch einiges zumutend, hier übernimmt die deutsche Politik bereits eine erkennbare Führungsrolle.Was auch für vielfache militärische Einsätze soweit zutrifft, dass nicht mehr unbedingt Zurückhaltung um jeden Preis die Maximen der Politik bestimmt. Wie ebenso in den Begrüßungsreden an Donald Trump nicht nur die Kanzlerin, sondern ein vielfacher Chor von Ministern und Politikern „klare Kante“ gezeigt haben, ohne aus der Rolle zu fallen.Dennoch, auch wenn die Realität vielleicht einen Schritt schon weiter ist und die Autoren Ihre Formulierungen u.U. mit dem Motiv wählten, die Pole deutlicher herauszustellen, in den Schlüssen, die aus der Analyse gezogen werden, ist das Buch differenziert, fundiert und überaus lesenswert.Denn in Zeiten wie diesen ist eines auf jeden Fall klar, Zurückhaltung und eher passives hier und da mal einen Rahmen setzten entspricht weder den Problemen der Zeit (die ja gerade dadurch gekennzeichnet ist, dass sich vielfach feste Rahmungen aufzulösen drohen) noch dem Bedürfnis der Bürger weit über Deutschland hinaus.Digitalisierung in ihrer ungeheuren Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Das Aufkommen nationaler Ressentiments samt dem Wunsch, die Globalisierung gern rückgängig machen zu wollen. Kulturelle Reibungen durch ein immer näher rücken verschiedener Lebenswelten durch politische und wirtschaftliche Interessen und, vor allem, durch eine Informationsflut sondergleichen. Der Aufstieg digitaler Konzerne zu eigentlichen „Weltmächten“, die Kurzsichtigkeit von Mächtigen an nicht wenigen Orten, begleitet von wieder anderen, die sehr geschickt eine destruktive Strategie mit weitreichenden Folgen verfolgen können.Offener Krieg, drohender Krieg, Handelskrieg, wirtschaftliche Verwerfungen, die Lage ist und wird eher noch stärker instabil.Hier greift das Buch die Hauptlinien auf und setzt immer wieder den Fokus auf die „deutsche Rolle“. Vorausgesetzt, das wird ebenfalls klar benannt, diese dient der Erhaltung der „Welt wie wir sie kennen“.„Deutschlands außenpolitische Agenda muss auf den Erhalt der liberalen Weltordnung gerichtet sein, der es seinen Wohlstand und seinen Frieden verdankt“.Eine nicht einfache Aufgabe, auch das wird bei der Lektüre klar, aber eine Aufgabe, die angenommen werden will und das federführend, nicht von der Seitenlinie aus.Hierzu legen die Autoren starke Argumente vor, die einer Diskussion überaus wert sind, um ein „dienender Führer“ in der Welt zu sein (keine „Weltmacht“ Oder „Vormacht“, diese Unterscheidung ist wichtig) und noch deutlicher zu werden. Gesetzt den Fall, und das ist die Voraussetzung von allem, könnte man die Autoren verstehen, die vorhanden Kräfte werden gebündelt um gezielt und mit Gestaltungswillen eine „Ordnungsvorstellung“ klar zu benennen und auch auf den Weg zu bringen.Eine sehr interessante Lektüre.

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