Leon Morell Der sixtinische Himmel

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Inhaltsangabe zu „Der sixtinische Himmel“ von Leon Morell

Rom, 16. Jahrhundert. Michelangelo Buonarroti, der begnadetste Bildhauer seiner Zeit, soll im päpstlichen Auftrag die Decke der Sixtinischen Kapelle gestalten. Nur widerstrebend macht er sich ans Werk. Bald jedoch entflammt seine Leidenschaft und er möchte nicht weniger als das eindrucksvollste Fresko aller Zeiten erschaffen. Verzweifelt kämpft er an gegen abblätternde Farbschichten und die Bösartigkeiten seines Widersachers Bramante. Vor allem jedoch die Leidenschaft für seinen Schüler Aurelio droht ihn zu zerstören. Doch erst, als er die Kurtisane des Papstes in Marmor meißelt, scheint sein Tod besiegelt.

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  • Rezension zu "Der sixtinische Himmel" von Leon Morell

    Der sixtinische Himmel
    Bellami

    Bellami

    Viele Dokumentationen über Michelangelo und seinem berühmtesten Werk, dem Fresko in der sixtinischen Kapelle, gibt es.Viele habe ich gesehen und so konnte ich mir schwer vorstellen, wie man darüber noch einen historischen Roman schreiben kann, der nicht erzählt, was der eifrige 3Sat, Arte oder Phoenixschauer nicht schon weiß. Dazu erfindet der Autor zwei fiktive Figuren, wie Aurelio, einem sehr schönen Bauernsohn aus dem Norden Italiens, der Michelangelos Gehilfe wird und eine schöne Frau, Aphrodite, die heimliche Kurtisane des Papstes, die noch nie ein Normalsterblicher in Rom gesehen hat. Und so erzählt er einen wunderbaren historischen Roman von der Entstehung der Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle, von dem Leben in Rom in der damaligen Zeit, von unerfüllbarer Liebe, von Intrigen und Hass, aber auch Kameradschaft und bedingungsloser Aufopferung. Der Protagonist ist ganz klar Michelangelo. Wortkarg, eigenbrötlerisch und sehr eigensinnig. In der Geschichte erfahrt der Zuhörer nicht nur die Einzelheiten über Entstehung des Freskos, sondern mit welchen Problemen er die ganze Zeit zu kämpfen hatte. Natürlich darf auch sein schärfster Konkurrent nicht fehlen, Raffael und das alles, teils historisch belegt, teils mit künstlerischer Freiheit ,spannend, farbenprächtig und unterhaltsam erzählt. Wolfgang Condrus liest die Geschichte mit einer warmen, angenehmen Stimme und lässt lebendige Kunstgeschichte vor dem inneren Auge entstehen.

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  • Rezension zu "Der sixtinische Himmel" von Leon Morell

    Der sixtinische Himmel
    merlin78

    merlin78

    21. June 2012 um 07:57

    Italien zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Schon als kleiner Junge ist Aurelio, der Sohn eines Bauern aus Forli, von der großen Baukunst des Künstlers Michelangelos fasziniert. Als Aurelio einige Jahre später mit ansehen muss, wie seine Mutter von brutalen Söldnern ermordet wird, verändert sich sein Leben grundlegend und er nimmt eine Reise nach Rom auf sich, um dort unter Michelangelo Buonarroti zu lernen. Als er in Rom ankommt, erkennt Michelangelo einen Engel in dem jungen Aurelio und nimmt sich seiner persönlich an. Kurze Zeit später sieht sich Aurelio an der Seite von Michelangelo wieder, der seinen eigenen Kampf auszufechten hat. Denn Michelangelo soll die Kuppel der Sixtinischen Kapelle mit einem Fresko neu gestalten. Zunächst ist Michelangelo nicht davon angetan, doch auf Drängen von Papstes Julius muss sich Michelangelo fügen und beginnt mit seinem Meisterwerk. Zeitgleich erlebt Rom eine schwere Zeit. Regelmäßig muss Julius sich mit dem Krieg auseinandersetzen und die Stadt verlassen. Diese Zeit nutzt die Kurtisane des Papstes, Aphrodite, um mit Michelangelo in Kontakt zu treten. Die stets verschleierte Frau, möchte ein Bildnis von sich und beauftragt den Bildhauer mit der geheimen Fertigung. In vielen nächtlichen Stunden zeichnet Michelangelo die Frau und stellt eine Statur her, die seinen Kopf kosten könnte. Immer wieder folgt Aurelio seinem Meister zu den geheimen Treffen mit der Kurtisane des Papstes und beobachtet die hübsche Frau aus der Ferne. Er ist von ihrer Schönheit berauscht und begibt sich häufig in Gefahr, um ihre Nähe zu suchen. Ein malerisches Hörbuch, erzählt mit einer wahren Geschichte, die tief unter die Haut geht und das Leben eines grandiosen Künstlers betrachtet. Durch die Augen des Aurelio gesehen, erscheint Michelangelo noch größer und wunderbarer, als er es vielleicht tatsächlich gewesen ist. Grausam werden die Hintergründe der damaligen Zeit beschrieben, das Leid der Menschen, aber auch ihre kleinen Freuden. Durch die ausdrucksstarke Schilderung und die sanfte Stimme des Erzählers, werden Rom und die Sixtinische Kapelle lebendig. Papst Julius verdeutlicht seine Macht durch Taten, die Spuren im alten Rom hinterlassen haben. Die Charaktere, insbesondere Aurelio, erscheinen sehr konkret und bildlich. Die Hoffnungen, Träume und Ängste werden realistisch wiedergegeben und runden das Gesamtwerk des Autors perfekt ab. Das Hörbuch umfasst auf 6 CDs 480 Minuten spannende Unterhaltung und wird von Wolfgang Condrus gesprochen. Beim Audio-Verlag im Juni 2012 erschienen, ist der Sixtinische Himmel das neuste Werk des deutschen Autors mit dem Pseudonym Leon Morell, der schon einige Romane und Sachbücher veröffentlicht hat und mit diesem Buch seiner Leidenschaft für Italien Formen gegeben hat.

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