Leon Reiter Jetzt

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Inhaltsangabe zu „Jetzt“ von Leon Reiter

Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren.§Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt

Die Erlebnisse der vier Wissenschaftler und ihrer Reisen in / durch die Zeit ist sehr bildlich beschrieben.

— NicoleP
NicoleP

Jedesmal auf´s Neue war ich gespannt, was sich hinter der Pocket verbirgt, die vom Team als nächstes betreten wurde... Super Unterhaltung!

— Lisbeth76
Lisbeth76

Unterhaltsam, aber nichts Neues.

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

Relativ spannendes Buch mit Höhen und Tiefen. Leider war das Ende sehr enttäuschend...

— anra1993
anra1993

Gute Idee aus der man mehr hätte machen können.

— ralf_boldt
ralf_boldt

Ein Muss für alle Sci-Fi Fans!

— Mira123
Mira123

Ein Roman mit guten Ansätzen und kurzweiligen Spannungsbögen, der das angedeutete Potenzial jedoch nicht ausschöpft.

— Ja-Liya
Ja-Liya

Fazit: Anfangs sehr spannender Thriller, der jedoch in der Mitte ziemlich schwächelt und erst am Ende wieder an Fahrt aufnimmt.

— Bellexr
Bellexr

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    NicoleP

    NicoleP

    31. October 2016 um 22:04

    Professor Silvamani ist bei einem Experiment ein Fehler unterlaufen. Bei seiner Erforschung der Zeit kommt es zu sogenannten Anomalien. Diese führen an unbekannte Orte und Zeitpunkte der Geschichte. Doch wohin genau kann auch der Professor nicht sagen. Selbst, wenn man in eine solche Anomalie hineingeht, ist es äußerst schwer, die Zeit festzulegen. Es sei denn, man hätte Anhaltspunkte. Doch meistens ist es eine öde Gegend und nicht erkennbar, ob gleich eine Pferdekutsche, ein Auto oder ein Raumschiff vorbei kommt.Ein Team von vier Wissenschaftlern soll dem Professor helfen, die Anomalien zu beenden und wieder die Zeit in ihre richtigen Bahnen zu lenken. Nicht zu verachten ist auch das große Risiko der Zeitparadoxa. Viele Gefahren warten auf das Team bei ihrer Suche nach der „richtigen Zeit“ – der, in der verhindert werden kann, dass es überhaupt zu diesen Anomalien kommt.Leon Reiter spielt geschickt mit der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart. Wenn diese drei Zeiten gleichzeitig an einem Ort existieren, wird die Frage nach dem JETZT und was JETZT ist, nicht mehr so einfach zu beantworten sein.Die Erlebnisse der vier Wissenschaftler und ihrer Reisen in / durch die Zeit ist sehr bildlich beschrieben, so kann der Leser gut in die jeweilige Zeit eintauchen. Die einzelnen Charaktere ergänzen sich so, dass nach und nach ein perfektes Team entsteht.Fans von Serien wie „Sliders“, Primeval“ und sonstigen Zeitreisegeschichten können auch hier ihre Freude an der Geschichte haben. Für Leser, die dieses Genre noch nicht kennen, könnte die Geschichte verwirrend sein. Alles rund um Anomalien, Zeitparadoxa, Zeitreisen ist speziell, und ein wenig Grundwissen schadet hier nicht. Jedoch kann das Buch auch für solche Leser interessant sein, um in die Welt von Zeit und Zeitreisen eintauchen zu können. JETZT.

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  • Spannende Zeitreise-Story, hat mich super unterhalten

    Jetzt
    Lisbeth76

    Lisbeth76

    01. February 2015 um 11:38

    Als großer Fan von Thrillern mit wissenschaftlichen Themen habe ich mich sehr auf das Erstlingswerk Jetzt von Leon Reiter gefreut und mich schon bald auf eine spannende Zeitreise begeben.  Durch das Experiment des Wissenschaftlers Sivamani entstehen Anomalien in der Zeit, sogenannte Pockets führen in die Zukunft oder Vergangenheit verschiedener Orte, die sich ungefähr auf dem 40. Breitengrad der Erdkugel befinden. Diese Pockets befinden sich zunächst in geringer Anzahl in der Stadt Aranjuez, breiten sich jedoch in rasender Geschwindigkeit aus. Den Einwohnern der Stadt wird man nicht mehr lange vorgaukeln können, dass man sie wegen eines Gasunfalls evakuieren mußte, schon bald könnten sich diese Zeitrisse ausbreiten und zunächst ganz Spanien, dann Europa und schließlich die ganze Erde besiedeln, welche Paradoxe und Veränderungen würde es mit sich bringen wenn die Menschen durch die Pockets durch die Zeit reisen und womöglich alles verändern? Um dieses Schreckensszenario zu verhindern stellt Sivamani mit seinem Team einen Gruppe aus Wissenschaftlern und einem Soldaten zum Schutz zusammen, die durch die Pockets reisen und die richtige Zeit und den richtigen Ort finden sollen um das Experiment, welches die Anomalie ausgelöst hat zu verhindern. Ab der Betretung des ersten Pockets wird es spannend, denn trotz vorheriger Abtastung kann niemand genau sagen, was die Gruppe erwartet. Es wird turbulent, manche Pockets sind harmlos, wunderschön und sehr interessant, doch manchmal landen der deutsche Erdvermesser und Kartograf Ferdie, die französische Soziologin und Sprachexpertin Veronique, die italienische Historikerin Stefania und der englische Captain Lyle Usher in lebensgefährliche Situationen und fernab von der richtigen Zeit, die sie nicht zu finden scheinen. Mir hat die Story wirklich sehr gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Sicher darf man sich über Logik von Zeitreisen keine großen Gedanken machen, aber wenn man darüber hinwegsieht, dann bietet Jetzt spannende und interessante Unterhaltung. Ich habe jedesmal gespannt mitgefiebert in welcher Zeit und an welchen Ort es die Gruppe mit der nächsten Pocket verschlagen würde, viele kleine Abenteuer um die Welt und die Zeit zu retten.  Sehr viel Hintergrund habe ich über die Protagonisten nicht erfahren, allerdings spielt das bei den Reisen durch die Zeit keine große Rolle, wichtiger ist was mit ihnen paßiert und wie sie sich verhalten, das macht das Team recht interessant und sogar eine kleine aber heftige Affäre nimmt ihren Lauf...   Bis kurz vor den letzten Seiten war es ein 5-Punkte-Buch für mich, leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen und ist ganz alleine für den ganzen Punkt Abzug verantwortlich. Ansonsten bin ich aber zufrieden und sehr gespannt, ob und wann es von Leon Reiter etwas Neues zu Lesen gibt, denn sein Schreibstil und Genré und meine Leseinteressen liegen durchaus auf einer Wellenlänge. Vier Punkte für ein extrem kurzweiliges und gutes Buch mit nicht ganz zufriedenstellendem Ende.

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  • Unterhaltsam zu lesen - Angst vor Zeitparadoxa inklusive.

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    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    12. January 2015 um 15:48

    "JETZT" ist ein 2014 von Leon Reiter im PIPER-Verlag erschienener Thriller. Kurzbeschreibung: Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen (Pockets), durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt … Keiner der vier Spezialisten erhält genaue Informationen darüber, was sie tun sollen, dennoch reisen alle vier nach Spanien in die Stadt Aranjuez. Dies sind der Geologe Ferdinand Grewe, die Historikerin Stefanie Ambrosini, die Soziologin Veronique Saccard sowie der militärisch geprägte Brite Lyle Usher. Erst vor Ort erfahren Sie, dass dem Wissenschaftler Professor Sivamani ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist, bei dem die vier Helfen sollen, diesen zu korrigieren. Der Professor und sein Team versuchen bereits eine Lösung für das Problem zu finden, doch kennt sich niemand mit Zeitreisen aus und genau das sind die sogenannten Pockets - Tore in eine andere Zeit und einen anderen Ort. Nun wird das Team benötigt, um am jeweiligen Zielort herauszufinden, wo man sich befindet und vor allem in welcher Zeit man sich befindet, um das fehlgeschlagene Experiment zu verhindern. Der Roman entwickelt sich anfangs sehr interessant und fesselnd. Die Neugierde und die Ungewissheit was passieren wird, sind förmlich spürbar bei den Teammitgliedern. So gilt es in die jeweiligen Pockets einzusteigen, ohne zu wissen, ob man auch wieder zurück kommt. Ausgerüstet nur mit den nötigsten (keine Technik, denn wenn diese in der Vergangenheit verloren ginge, würde dies in der Zukunft viele ungelöste Fragen aufwerfen), geht es auf die Suche nach einer Zeitpocket, die zeitlich gesehen so nah wie möglich am Tag des Unfalls liegen soll.  Was sich dann anschließt, ist anfangs noch spannend, verliert aber zunehmend an Fahrt. Teilweise war ich ein wenig an Stargate erinnert, nur dass es hier andere Zeiten und andere Orte waren. Da die Eintrittspocket und die Austrittspocket an verschiedenen Orten liegen, werden die Zeitreisenden teilweise vor große Herausforderungen gestellt. Dies ist sehr amüsant zu lesen, wie sie sich selbst ein Floß bauen müssen um die Zeit zu verlassen oder aber gegen einen Urzeitsaurier zu bestehen haben. Diese "Kurzgeschichten" in den einzelnen Pockets ziehen sich dann durch das ganze Buch, ohne dass man der Lösung des Problems auch nur ansatzweise näher kommt. Gegen Ende des Buches entwickelt sich die Geschichte dann wieder ein wenig weiter, wobei mir das Ende nicht so wirklich gefallen hat. Fazit: Anfangs sehr spannend, verliert der Thriller ein wenig an Spannung sondern wirkt nur unterhaltsam, gegen Ende nimmt er wieder ein wenig Fahrt auf und dann ziemlich unspektakuläre zu enden. Von meiner Seite aus 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:41
  • Zeitreisen -

    Jetzt
    dieFlo

    dieFlo

    30. December 2014 um 12:09

    Die Zeit, was jammern wir über sie, wenn Tage wie Urlaub oder zu zu schnell um sind. Was ärgert sie uns,wen ndie Sekunden zu Stunden werden - ein Professor nimmt sich diesem Problem an, spielt ein wenig herum und manipuliert sie. Was er nicht eingeplant hat, gewissen Dinge passen nicht, es geht Einiges schief ... was nun? 3 Wissenschaftler machen sich an die Arbeit, ihre Aufgabe: Die Welt retten... ob das gelingt? Eine interessante Idee, die mich als Thriller - Fan dazu bewog, dass Buch zu lesen. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Ich möchte dem jungen Debütautor sagen, dass mir die Grundidee gefiel - aber die Umsetzung, der Spannungsfaktor, die Gänsehaut - das fehlte für mich. Es bleiben Ungereimtheiten und leider hat mich das Buch nicht überzeugt. ich schwanke, will eigentlich nicht bewerten - aber er zählt für mein Thriller Team ...... 2,5 Sterne und nun auf- oder abrunden?

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  • Leserunde zu "Jetzt" von Leon Reiter

    Jetzt
    LeonReiter

    LeonReiter

    Die Zeit ist ein bodenloser Abgrund Hallo liebe Leser, ich bin Leon Reiter, und ich habe den Thriller "Jetzt" geschrieben, meinen Versuch, das Thema Zeitreisen gleichzeitig realistisch und rasant anzugehen. Jetzt würde mich natürlich sehr interessieren, ob mir das einigermaßen geglückt ist, deshalb möchte ich gerne euch zu einer Leserunde einladen und freue mich auf den gemeinsamen Austausch. Darum geht es im Buch: Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt … Der Piper-Verlag stellt mir dazu freundlicherweise 15 Leseexemplare zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bis einschließlich zum nächsten Montag (25. August 2014) bewerben könnt. Verratet mir dafür, was ihr als letztes machen würdet, wenn ihr wüsstet, dass es bald keine Zeit mehr geben würde!? Da "Jetzt" mein erster Roman ist, wird das natürlich auch meine erste Leserunde auf Lovelybooks. Falls ich also irgend etwas noch nicht so ganz richtig mache, bitte ich um Nachsicht und gelobe Besserung. :)

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    • 342
  • gute Idee, zu wenig umgesetzt....

    Jetzt
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    14. October 2014 um 17:21

    Kurzbeschreibung Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt … Meinung Der interessante Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Idee über Zeitreiseexperimente zu schreiben fand ich ganz gut. Leider ist es dem Autor nicht so toll gelungen, dies auch umzusetzen. Spannung kam nicht wirklich auf und es erschien mir irgendwie zu lasch und träge. Etwas enttäuscht war ich auch von den Beschreibungen der Zeitsprünge. Diese Pockets wurden mir zu wenig und zu oberflächlich beschrieben. Da hätte ich mir einfach mehr Informationen gewünscht. An manchen Stellen hemmte mich mein Lesefluß, weil ich einfach verwirrt war. Einige Szenen passten nicht zusammen und waren mir dann doch etwas komplex. Auch die Charakteren waren nicht das Wahre. Ihre Darstellung wirkte auf mich langweilig und formlos. Es fehlte einfach die Tiefe und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Schade eigentlich. Da wäre auch mehr drin gewesen. Für mich war dies absolut kein Thriller, eher ein Wissenschaftsroman. Das Ende ließ bei mir viele Fragen offen und es war mir zu abrupt und passte irgendwie nicht zu der ganzen Geschichte. Trotz das Herr Reiter in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil sein Werk dargelegt hat, erschien es mir zeitweise kalt und nüchtern. Jegliche Art von Gefühlen und Emotionen fehlten gänzlich. Die kurzen Kapitel dagegen, waren wieder angenehm für mich. Cover Das Cover gefällt mir ganz gut. Ganz in schwarz gehalten, mit blauer Schrift mittendrin. Auf jeden Fall ein Hingucker. Fazit „Jetzt“ von Leon Reiter konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich sah zwar ganz gute Ansätze, jedoch war mir die Umsetzung der eigentlich guten Idee zu wenig. Spannung kam auch nicht wirklich auf und Emotionen fehlten komplett. Daher bekommt dieses Buch von mir gute 2 von 5 Sternen und eine bedingte Leseempfehlung. 

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  • Spiele nie mit der Zeit

    Jetzt
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    12. October 2014 um 09:57

    Nach einem misslungenen Experiment mit der Zeit – vergangene Zeiten wurden mittels Laser vermessen, kommt es zu nicht geplanten Effekten. Sogenannte Pockets entstehen, Fenster in Vergangenheit und Zukunft. Immer entlang des 40. Breitengrades, denn dort war der Ursprung des Experiments. Der Wissenschaftler, der das alles zu verantworten hat, befürchtet das Schlimmste, denn die Zeit könnte kollabieren. Immer mehr Pockets erscheinen und so schickt der Professor ein eiligst zusammengestelltes Team aus vier Spezialisten zusammen, die durch die Pockets gehen sollen und eine möglichst zur Gegenwart nahe Zeitblase finden sollen. Ziel ist es, das ursprüngliche Experiment des Wissenschaftlers ungeschehen zu machen. Nach dem Durchgang durch ein Pocket finden sich die vier Menschen in immer verschiedenen Umgebungen wieder. Als erstes muss allerdings der Ausstieg gefunden werden, um wieder in die eigene Gegenwart zu kommen. Sie begegnen Sauriern, der Pest und vielen weiteren Widrigkeiten. Viel kann die Expedition aber nicht ausrichten. Und so sieht eine Frau nur einen Ausweg, die Zeit und damit die Welt zu retten. Die ursprüngliche Idee der Pockets ist gar nicht so schlecht, obwohl wieder einmal ein undurchsichtiger Professor Schuld ist. Doch dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und verstrickt sich immer mehr in Ungereimtheiten. Das Expeditionsteam darf möglichst wenig Technik mit auf die Zeitreisen nehmen, um die Zeit nicht zu verändern. Aber schon die Reisen sind eine Änderung, die so nicht vorgesehen war. So kommt die Gruppe immer wieder in Schwierigkeiten. Mal fehlt ein Seil, mal hat man keine Atemmasken dabei. Der Autor versucht damit künstlich Spannung zu erzeugen, doch schon nach der fünften Reise wird es ermüdend. Dazu kommen Unfälle, die zu vermeiden gewesen wären, eine Sex-Geschichte, die sehr dünn ist und viele weitere Ungereimtheiten, die den Anschein machen, Seiten zu schinden. Das Ende ist dann keine wirkliche Überraschung und wirkt sehr konstruiert. Hinzu kommt ein nicht optimales Lektorat. „Sein Gesicht war verzerrt von Grimmigkeit und Staub“ ist nur ein Beispiel. Solche Formulierungen finden sich viele. Mehr als nette Unterhaltung hat das Buch leider zu bieten.

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  • Zeitreisen!!!

    Jetzt
    Mira123

    Mira123

    06. October 2014 um 20:16

    Zum Inhalt: ie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt... Mein Kommentar: Endlich wieder ein neues Zeitreisenbuch. Die Handlung selbst war sehr spannend und sehr interessant. Leider konnte ich mich mit der Figur des Professors nicht anfreunden, da er sich um mögliche Zeitparadoxien keine Sorgen zu machen schien und meiner Meinung nach insgesammt zu wenig an einer Lösung arbeitete. Das zog sich allerdings beim ganzen Team des Wissenschaftlers durch: alle schienen die ganze Zeitreisegeschichte eher locker zu nehmen. Das Zeitreisenteam selbst war mir allerdings sehr sympathisch.

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  • Die Gefahren von Zeitreisen

    Jetzt
    N9erz

    N9erz

    01. October 2014 um 09:16

    Ein Experiment eines Wissenschaftlers geht massiv schief. Er wollte die Zeit mittels Laserstrahlen verändern, doch hat er dabei das Raum-Zeit-Gefüge beschädigt. Dadurch sind unzählige Pockets, Übergänge in die Vergangenheit als auch die Zukunft, entstanden. Doch die Pockets vermehren sich unentwegt und der Professor muss einen Weg finden, sein gesamtes Experiment aufzuhalten - im besten Fall noch bevor es überhaupt schief gehen kann. Dafür hat er sich ein Expertenteam zusammengestellt, welches er durch die Pockets zurück in die Vergangenheit schicken will um ihm sein eigenes Experiment auszureden. Doch dafür muss erst das richtige Pocket gefunden werden. ----- "Jetzt" beschäftigt sich hauptsächlich mit Zeitreisen und ihren Paradoxen, welche wir uns zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht erklären können. Was passiert wenn wir die Vergangenheit verändern? Existiert unsere Gegenwart dann urplötzlich nicht mehr oder erschaffen wir eine Paralellzeit? Niemand kann diese Fragen beantworten sondern nur Vermutungen anstellen. Genau das tut "Jetzt" zur Genüge und mit viel Klarheit und Analytik. Genau auf diese Paradoxen der Zeitverschiebungen wird eingegangen, sie werden hinterfragt, behandelt und verglichen. Doch alles auf eine Art und Weise wie auch ein Laie daran Spaß haben kann und sich nicht durch unzählige Fachvokabeln überfordert fühlt. Man darf miträtsel, mitphilosophieren und sich seine eigenen Gedanken über Zeitreisen machen. Das ist es, was "Jetzt" wirklich so anregend macht, denn hier werden keine "Wahrheiten" zu Zeitreisen produziert, keiner der Protagonisten weiß selbst so genau was durch Zeitreisen alles möglich wäre. Doch nicht nur die Paradoxen werden behandelt, sondern auch die Macht die mit der Beherrschung der Zeit einhergeht. Denn wie machtvoll und einflussreich wäre man, wenn man die Vergangenheit verändertn könnte oder die Zukunft vorbestimmen will. Immer wieder werden wirklich interessante Gedanken dazu eingestreut und man bekommt stellenweise fast schon Respekt wenn nicht sogar ein wenig Angst vor der allgemeinen Möglichkeit von Zeitreisen. Wer sich mich solchen Fragen nicht beschäfigen will, der wird "Jetzt" wahrscheinlich relativ langweilig finden. Denn dieser Roman bietet keine schnelle Action, keine wahnwitzigen Überschläge oder sonstigen extremen Adrenalinrausch. Die Bezeichnung Thriller ist in meinen Augen definitv zu hoch gegriffen. "Jetzt" wartet mehr mit der Faszination von Bildern aus der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft auf, die man genießen kann oder als relativ langwierig und fade empfinden kann. Denn die Story bleibt recht monoton und zeigt kaum Spannungsspitzen. Trotzdem ist es wirklich interessant sich in eine große Diskussion in Buchform zum Thema von Zeitreisen zu stürzen und wer Lust auf sowas hat, der liegt mit "Jetzt" goldrichtig. Einfach hineinschmöckern und von der Zeit entführen lassen.

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  • Kreativ auf sicheren, stilistisch auf wackeligen Beinen

    Jetzt
    WolfgangB

    WolfgangB

    28. September 2014 um 11:23

    Die Welt steht kurz vor dem Untergang. Bei einem mißglückten Zeitreiseexperiment hat sich in der Nähe der spanischen Stadt Aranjuez eine Vielzahl von Rissen - sogenannte "Pockets" - gebildet, die sich stetig vermehren und das Raum-Zeit-Gefüge zersetzen. Zudem führen sie in eine andere Periode an jeweils einen anderen Ort am selben Breitengrad, ein Umstand, der genutzt werden soll, um das Experiment durch eine Intervention in der Vergangenheit zu verhindern. Dazu wird ein Team drei Wissenschaftern und einem Soldaten zusammengestellt, um durch systematische Erkundungen der einzelnen Pockets den bestmöglichen Ansatzpunkt zur Rettung der Welt zu ermitteln ... "Jetzt" stellt das Romandebut des deutschen Autors Leon Reiter dar, der nach eigenen Angaben ein Faible für die Fernsehserie "Privemal" hegt. Die logische Unterteilung erfolgt in einer zweistufigen Hierarchie: Unter drei übertitelten Abschnitten erfolgt eine Zäsur nach jedem der acht erzählten Tage. Die Erzählzeit stellt sich kürzer als die erzählte Zeit dar, was einem Hang zur Vereinfachung der Erzählung geschuldet ist. Als Perspektive wird zunächst die auktoriale gewählt, während diese im Verlauf der Handlung immer wieder mit der personalen vermischt wird. So werden zu Beginn die Protagonisten lediglich im Weitwinkel anhand ihrer Nationalitäten referenziert ("die Französin", "der Brite"), während gegen Ende hin Zeitangaben aus deren Sicht anstelle jener der Erzählerpersönlichkeit erfolgen. So heißt es etwa "Morgen früh", wo der Leser "am nächsten Tag" oder "heute Morgen", wo er "an diesem Morgen" erwarten würde. Sprachlich dominiert ein einfacher Stil mit kurzen, grammatikalisch minimalistischen Hauptsätzen. Die eingesetzten Metaphern wirken sperrig und unpassend ("Sein Gesicht war verzerrt von Grimmigkeit und Staub." oder "Die Furcht war wie ein Virus, der ganz ungebremst ihren feuerhemmenden Overall durchdrang") Dazu gesellen sich wenig ausführliche Beschreibungen, sowohl von Figuren, als auch Örtlichkeiten und Situationen, es herrscht ein Ungleichgewicht aus einem Zuwenig an Details, die Figuren und Situationen lebendiger gestalten würden und einem Zuviel an Offensichtlichem. "Ein Schuß daneben wird überhaupt nichts bewirken", wird etwa festgestellt, dann wieder "... gewann Grewe den Eindruck, daß Lupe sehr hübsch war ...". Einerseits werden so die Gelegenheiten, den Leser ins Geschehen einzubinden nur wenig ausgeschöpft, andererseits fühlt dieser sich unterfordert, bisweilen bevormundet. Gemeinsam mit der vorherrschenden Schnörkellosigkeit verstärkt sich somit der Eindruck, der Autor sei sich seiner sprachlichen Möglichkeiten noch nicht vollständig bewußt. Sprache kann als ein Präzisionsinstrument verwendet werden, als ein Skalpell, während in "Jetzt" mit einer grobzahnigen Säge gearbeitet wird. Ein Autor, der sich ernsthaft mit dem literarisch vielbearbeiteten Thema Zeitreisen auseinandersetzt, sollte auch Antworten auf die Fragen nach deren technischer Realisierung und möglicher Paradoxa beantworten, will er sich nicht dem Vorwurf aussetzen, den Fiction-Aspekt zulasten des Science-Teils in der Genrebezeichnung überzustrapazieren. Im konkreten Fall ist es die vierköpfige Zeitreisegruppe, die immer wieder ihre Einwände gegen Eingriffe in die Geschichte vorbringt. Befremdlich wirkt es, wenn diese regelmäßig von jenem Professor, der als Leiter des mißglückten Experiments fungiert, nicht etwa durch (im Kontext der Geschichte) wissenschaftliche Analysen entkräftet, sondern durch ans Cholerische grenzende Rhetorik beiseite gewischt werden. Dadurch entsteht der Eindruck, nicht den Professor, sondern den Autor selbst zwischen den Zeilen sprechen zu hören, der die wissenschaftliche Komponente des Romans als abzuarbeitende Pflichtübung betrachtet und rasch seine Geschichte vorantreiben möchte. Seine große Stärke beweist der Roman in der Mannigfaltigkeit der besuchten Schauplätze. Mit besonderer Kreativität erbringt der Autor eine Hommage an TV-Serien wie "Primeval" oder "Sliders", wenn er seine Protagonisten von der Zeit der japanischen Samurai bis ins New York der 1850er Jahre schickt. Sie müssen Ozeane durch- und Gebirgspässe überqueren, werden von Raumschiffen verfolgt und müssen sich einen Kampf mit Dinosauriern stellen. Fazit: "Jetzt" bietet eine spannungsgeladene und kreative Variation des Zeitreisethemas. Im sprachlichen Ausdruck wirkt der Autor jedoch unsicher, hier ist noch viel Potential auszuloten.

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  • Kurzweiliger Roman mit guten Ansätzen

    Jetzt
    Ja-Liya

    Ja-Liya

    27. September 2014 um 20:11

    Die Zeit: ein abstrakter und ungreifbarer Begriff, der jedoch untrennbar mit unserem Dasein verbunden ist und unser Leben bestimmt. Jedes Leben ist nach Zeiten ausgerichtet: Arbeit; Schule, Aufstehen, ins Bett gehen… doch was genau ist Zeit eigentlich und was passiert, wenn jemand versucht, Zeit nutzbar zu machen? Was passiert, wenn das Gefüge der Zeit selbst aus dem Gleichgewicht gerät und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durchlöchert werden? Genau mit diesem Thema setzt sich Autor Leon Reiter in seinem Debütroman „Jetzt“ auseinander und versucht, das Thema Zeitreisen und Zeit greifbarer zu machen, indem er die Auswirkungen sogenannter Pockets, Löcher in der Zeit, und deren Bekämpfung darstellt. Inhalt Nach einem missglückten Experiment zur Erforschung der Zeit des Professors Sivamani bricht das Gefüge der Zeit auseinander. Anomalien drohen den Ort Aranjuez in Spanien zu überschwemmen und sich von dort über die ganze Welt auszubreiten. Um die Katastrophe abzuwenden, müssen vier europäische Spezialisten durch die Anomalien in der Zeit zurückreisen und das Experiment aufhalten, bevor es Schaden anrichten kann. Doch die Anomalien, Pockets genannt, lassen sich nicht kontrollieren und führen in unterschiedliche Zeiten und an verschiedene Orte. Bei der Suche nach einer Pocket, die in die Zeit kurz vor dem Unglück führt, hetzt die Spezialistengruppe durch Vergangenheit und Zukunft - immer in Furcht vor lauernden Gefahren und Zeitparadoxa, während in der Gegenwart die Zeit davonläuft. Meinung Leon Reiter bedient sich in seinem Buch durchgängig einer einfachen und flüssig lesbaren Sprache, die den Leser gut in die Geschichte hineinzieht. Fachbegriffe werden nur sporadisch an einzelnen Stellen verwendet und anschließend erklärt oder als nicht relevant für das Verständnis des Lesers gekennzeichnet. Dadurch wird auch die für Laien sehr komplexe Problematik der Laserabtastungen der Zeit und allgemein der Funktionsweise der Pockets sehr anschaulich. Durch die Tatsache, dass die angeforderten Spezialisten ebenso wie der Leser kaum Vorwissen zu Zeitreisen haben, kann der Leser mit ihnen zusammen in die Thematik hineinwachsen. Die Charaktere werden direkt zu Beginn blitzlichtartig beleuchtet, wobei schnell mehrere Stereotypen erkennbar werden, die es jedoch zunächst erleichtern die einzelnen Figuren zu unterscheiden, da man gleichzeitig noch mit dem Fachwissen über die Pockets konfrontiert wird. Im Laufe der Geschichte verlieren die Charaktere jedoch deutlich an Schärfe und Tiefe, wodurch die einzelnen Personen (besonders die weiblichen Charaktere) verwischen und in den Hintergrund gedrängt werden. Der Leser kann keine Beziehung zu ihnen aufbauen, wodurch man eher als unsichtbarer Beobachter über der Szenerie schwebt, anstatt einzutauchen. Das Schicksal der Figuren berührt einen nur selten und auch ihre Reaktionen scheinen nicht immer nachvollziehbar. Erst gegen Ende entsteht eine etwas festere Bindung zwischen Leser und Figur. Im Laufe der Geschichte können kleinere Einblicke in deren Seelen jedoch zumindest einen Teil der Lebendigkeit aufrecht erhalten. Die Problematik der durchlöcherten Zeit erscheint gut recherchiert und durchdacht, jedoch schwächt das sich zeigende Potenzial immer wieder ab. Innerhalb der Geschichte werden durch kurze Diskussionen und Überlegungen immer wieder philosophische Gedankengänge angeregt, die sich jedoch nicht durchsetzen können. Hierbei hätte noch tiefer auf die jeweiligen Aspekte eingegangen werden können. Zudem driftet das Augenmerk immer wieder zwischen einzelnen Aspekten hin und her: Lösungsansätze werden probiert und scheitern, doch eine eingehendere Betrachtung der Vorzüge und Nachteile der Möglichkeit durch die Zeit zu reisen findet nicht statt. Auch hier wird der Leser mit Ansätzen zurückgelassen, zumal das Team selber immer wieder selbst aufgestellte Grundsätze bricht (z.B. indem sie Technik in die Pockets mitnehmen, obwohl dies zuvor vehement vermieden werden sollte). Die Betretungen der Pockets werden ausschweifend thematisiert. Im gesamten Mittelteil des Buches hetzen die Charaktere von einer Zeit zur nächsten, wobei dies immer nach demselben Schema abläuft: reingehen – Rückkehrpunkt finden (wenn möglich Zeit bestimmen) – zurückkehren. Interaktion mit der Zeit innerhalb der Pockets findet kaum statt, es sei denn die Figuren müssen auftretende Gefahren bewältigen, um in die Gegenwart zu gelangen. Dadurch werden die Betretungen schnell langweilig. Nur vereinzelt schaffen es verstreute Passagen die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln, bevor der Spannungsbogen erneut in der Routine abflacht. Die Zeiten innerhalb der Pockets hingegen sind gründlich recherchiert. Genaue Beschreibungen der Umgebung und einiger historisch belegter Ereignisse deuten darauf hin, dass sich der Autor ausführlich mit den Jahrmillionen der Erdgeschichte befasst haben muss. Neben Klassikern – Dinosaurier, Raumschiffe, Mittelalter oder Steinzeit – werden zudem weitere Szenarien eingefügt, die sich nicht in jedem Zeitreiseroman finden lassen. Dies birgt eine gewisse Spannung, da jede Pocket ein völlig neues Erlebnis bietet. Gegen Ende nimmt der Roman noch mal an Geschwindigkeit und Dramatik zu, kann sich letztlich aber nicht so richtig entscheiden. Nachdem mehrere Lösungsansätze fehlschlugen, bleibt scheinbar nur noch eine Möglichkeit, die sich vielversprechend anhört. Doch im letzten Moment wird diese Vorgehensweise geändert und durch eine weniger überzeugende ersetzt. Das Fehlen eines abschließenden Epilogs, der das Problem endgültig geklärt hätte, lässt den Leser zudem mit einem offenen Ende zurück. Die ursprüngliche Frage, ob die Pockets geschlossen werden können, bleibt unbeantwortet, sodass der Abschluss im Gedächtnis des Lesers verblasst. Dies ist zwar durchaus zielführend für die Intention des Autors, aufzuzeigen, dass die Bemühungen letztlich nichts gebracht haben, was in der Wirklichkeit durchaus oft der Fall ist. Aus Sicht des Lesers ist dies jedoch eher unbefriedigend. Das Cover kann alle meine Ansprüche erfüllen. Durch die Kontraste zwischen dem dunklen schwarz und dem hellen Eisblau, welches zudem die Illusion von reflektierendem Licht enthält, kommt der Titel gut zur Geltung. Die Splitter, welche sich im oberen Bereich lösen, repräsentieren vermutlich die sich auflösende Zeit. Gerade der einfache Aufbau zieht das Auge auf dieses Buch und wirkt sehr angenehm und gleichzeitig spannend. Fazit „Jetzt“ bietet viel Potenzial, welches jedoch nicht an allen Stellen voll ausgeschöpft wurde. Der Spannungsbogen flacht dank sich wiederholender Ereignisse und schwach gezeichneter Charaktere stark ab. Nur einzelne Passagen und Disskussionsansätze können den Leser fesseln. Obwohl das Buch einige überraschende und erfrischende Wendungen bietet, kann es insgesamt nicht die Spannung halten. Durch das offene Ende bleibt zudem kein bleibender Eindruck beim Leser zurück, da noch immer nicht geklärt ist, ob das Unternehmen Erfolg hatte. Die einfache Sprache überzeugt zwar, scheint sich aber eher an eine junge Leserschaft zu richten (was aber durchaus kein Nachteil sein muss). Daher ist „Jetzt“ ein guter Roman für kurzweilige Unterhaltung, bleibt jedoch auf lange Sicht nicht im Gedächtnis. Ein guter Ansatz – auch im Hinblick auf weitere Arbeiten des Autors – ist trotz allem erkennbar.

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  • Interessantes Zeitreise-Abenteuer mit weniger überzeugendem Ende

    Jetzt
    Geri

    Geri

    16. September 2014 um 17:43

    Ein Experiment, das die ganze Welt durcheinander wirbeln kann. Vier Leute, die sich nicht kennen und keine Ahnung haben, auf was sie sich da einlassen. Ein Professor, der Menschenleben riskiert, um seinen Fehler auszubügeln. Was ist Zeit? Und lässt sie sich wirklich kontrollieren? In "Jetzt" erfährt man anhand verschiedenster Exkursionen in die Vergangenheit und Zukunft, wie es laufen könnte, wäre der Mensch in der Lage durch die Zeit zu reisen. Die vier Protagonisten, die sich auf dieses Experiment einlassen, spielen zwar an sich eine große Rolle in der Geschichte, wirken aber eher austauschbar. So richtig konnte ich zu keinem eine Bindung aufbauen, denn dazu erfährt man viel zu wenig über die einzelnen.  Dies tut aber der Geschichte an sich keinen Abbruch, denn die Reisen durch die Zeit machen so einen großen Spaß, dass man über kleine Makel gut hinwegsehen kann. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wo es die Gruppe als nächstes hin verschlägt und wie sie das Abenteuer meistern!  Bei Zeitreisegeschichten habe ich zunächst immer Bedenken, ob der Sci-Fi-Anteil vielleicht zu kompliziert beschrieben sein könnte, so dass man schon automatisch abschaltet und am Ende nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Das war hier überraschend anders: alles wird plausibel erklärt, ohne Millionen von Fachbegriffen einzustreuen, die doch letztlich keinem Otto Normalleser was sagen.  Das Ende wiederum war überhaupt nicht mein Fall! Da kommt es einem wirklich so vor, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt sich ein ausgeklügeltes Finale zu überlegen und ist stattdessen den einfachsten Weg gegangen. Hier hätte ich mir definitiv einen Epilog gewünscht, aber auch dann wäre ich mit dem Schluss nicht völlig zufrieden gewesen, da dieser mir in der Form einfach zu wenig durchdacht erscheint.  Über dieses Ende komme ich auch nach einem Sackenlassen nicht hinweg und es macht mir das ganze Buch ein kleines Stück weniger sympathisch.  Fazit: Das immer wieder neue Eintauchen in verschiedenste Epochen macht diese Geschichte zu einem Abenteuer, wo man herrlich bei Abschalten kann. Einzig das Ende mindert den Lesespaß, daher gibt es von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4!

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  • spannende Zeitreisen

    Jetzt
    tweedledee

    tweedledee

    15. September 2014 um 13:33

    In Leon Reiters Debüt-Roman "Jetzt" öffnen sich durch ein fehlgeschlagenes Experiment Portale in eine andere Zeit, sogenannte Pockets. Eigentlich wollte Prof. Sivamani die Zeit mithilfe spezieller Laserverfahren ausleuchten, doch das Projekt "Pocket Light" ging schief und stündlich öffnen sich mehr Zeitlöcher, sie breiten sich unkontrolliert in dem spanischen Ort Aranjuez aus. Das Gebiet wurde großräumig evakuiert ohne den wahren Grund zu nennen, eine Massenpanik sollte verhindert werden. Drei Wissenschaftler und ein Soldat einer Spezialeinheit werden angeheuert, um die riskanten Reisen in eine andere Zeit anzutreten. Sie sollen eine Zeit kurz vor Beginn des Experiments finden um dieses aus der Vergangenheit zu sabotieren und die Zeitlöcher damit ungeschehen machen. Das Team besteht aus einem deutschen Computernerd und Koryphäe in Geodäsie, einer Sozialwissenschaftlerin aus Frankreich, einer italienischen Historikerin und einem britischen Soldaten. Ausgerüstet mit unauffälliger Kleidung machen sich die vier auf, die richtige Pocket zu finden. "Jetzt" ist von der Idee her zwar nicht neu, konnte mich mit der Story trotzdem überzeugen, denn die Exkursionen in die verschiedenen Zeitalter und Orte sind detailliert und atmosphärisch beschrieben. So finden sich die Wissenschaftler sowohl in der Vergangenheit als auch der Zukunft wieder, geraten in Lebensgefahr und die Rückkehr durch die Pockets ins Jetzt ist mehr als einmal brandgefährlich. Zahlreiche Zeitreisen muss das Team absolvieren, machenmal bis zu 20 pro Tag. Waren sie anfangs durch die Übertritte geschwächt, ändert sich dies im Verlauf und wird zur Routine. Für meinen Geschmack blieben die Protagonisten zu blass, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht oder wenigstens einen Hauptprotagonisten, der detailliert gezeichnet ist. Die Handlung nimmt langsam an Fahrt auf, ab der Hälfte ungefähr wird es richtig spannend und das bis zum Schluss. Erst fast am Ende taucht man in die Gefühlswelt einer Protagonistin ein und lernt sie besser kennen, ich konnte ihre Gefühle und ihre Motivation gut nachvollziehen. Leider lässt mich das Ende unbefriedigt zurück, es ist für meinen Geschmack viel zu offen. Nichts gegen offene Enden, ich mache mir gern meine eigenen Gedanken, doch hier hätte ein Epilog der Geschichte gut getan um etwas Klarheit zu schaffen. Nichts desto trotz habe ich das Buch gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt, ich vergebe 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.

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  • Jetzt

    Jetzt
    anastasiahe

    anastasiahe

    13. September 2014 um 22:37

    Inhalt: Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt... Meine Meinung: Ich finde das Cover super und es passt wie die Faust aufs Auge zum Buch! Ich finde es sehr schön wie die Überschrift nach oben zerbricht. Sehr schön das Cover hat mich auch von Anfang an sehr gefallen und angesprochen. Das Buch ist schön geschrieben und lässt sich auch flüssig lesen, jedoch enthält es meiner Meinung nach enthält das Buch an sich ein paar Unstimmigkeiten im Laufe des Buches, dennoch sind diese nicht so gravierend. Die Charaktere waren mir eigentlich alle symphatisch  , vielleicht bis auf den Professor. Ich finde aber der Autor geht nicht sehr gut auf die einzelnen Charaktere ein und beschreibt diese eher oberflächlich. Während dem ganzen Buch ist aber durch dieses Thema der Zeitreisen sehr interessant und vor allem sehr spannend. Es gibt wie in  so vielen Bücher ein paar Stellen die nicht so gut voran gehen aber es ist trotzdem flüssig. Das Buch hätte an einigen Stellen besser ausgearbeitet sein können ,was aber dem Fluss des Buches nicht gestört hat. Mein Fazit: Ich gebe dem Buch nur vier Sterne da es an einigen Stellen ein paar Mängel aufzuweisen hat. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch das ich jedem empfehlen kann. ^^  

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