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von Leon Reiter 
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Positiv (11):
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Die Erlebnisse der vier Wissenschaftler und ihrer Reisen in / durch die Zeit ist sehr bildlich beschrieben.

Kritisch (4):
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Leider sehr enttäuschent. Den Großteil des Buches über passiert immer wieder das Selbe in leicht abgewandelter Form.

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Inhaltsangabe zu "Jetzt"

Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren.§Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492269988
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Zeilenweltens avatar
    Zeilenweltenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider sehr enttäuschent. Den Großteil des Buches über passiert immer wieder das Selbe in leicht abgewandelter Form.
    Nicht das, was der Klappentext verspricht

    Ich bin lange um dieses Buch herumgeschlichen, da ich normalerweise nicht so der Science-Fiction-Leser bin. Allerdings hatte mich der Klappentext doch sehr neugiereig gemacht, sodass ich mir das Buch schließlich kaufte.
    Nun habe ich es an einem Tag (zum größten Teil) durchgelesen und bin sehr enttäuscht. 
    Das Buch besteht aus drei Teilen: einem sehr kurzen Einleitungsteil, in dem alle agierenden Personen vorgestellt und das aufgetretene Problem kurz beschrieben werden. Meiner Meinung nach zu kurz, für mich hatte es den Anschein, dass der Autor schnell zur Sache kommen wollte und sich nicht lange mit plausiblen Erklärungen befassen wollte.
    Es folgt ein, fast das ganze Buch umfassender Hauptteil, in dem die vier Protagonisten eine Zeitreise nach der anderen vollziehen. Meistens halten sie sich nur einige wenige Seiten (wenn überhaupt) in einer "Fremdzeit" auf, ohne, dass es irgendetwas zur Lösung des Problemes beitragen würde. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor versucht, durch so viele Schauplätze wie möglich, Spannung zu erzeugen, was im aber leider nicht gelungen ist.
    Ich habe mich eher durch das Buch gequält, als es genießen zu können und habe zwischendrin immer wieder Seiten überflogen, weil es immer wieder das Selbe war und die Geschichte kein Stück vorangetrieben wurde.
    Der dritte und letzte Teil umfasst lediglich etwas mehr als 20 Seiten und konnte trotz etwas mehr Spannung das Buch nicht retten.


    Meiner Meinung nach hat der Inhalt des Buches wenig bis gar nichts mit dem Klappentext zu tun, was ich sehr schade finde.
    Zudem erinnert mich die Grundidee des Buches sehr an die Serie "Sliders" aus den 90ern.

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    NicolePvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Erlebnisse der vier Wissenschaftler und ihrer Reisen in / durch die Zeit ist sehr bildlich beschrieben.
    JETZT

    Professor Silvamani ist bei einem Experiment ein Fehler unterlaufen. Bei seiner Erforschung der Zeit kommt es zu sogenannten Anomalien. Diese führen an unbekannte Orte und Zeitpunkte der Geschichte. Doch wohin genau kann auch der Professor nicht sagen. Selbst, wenn man in eine solche Anomalie hineingeht, ist es äußerst schwer, die Zeit festzulegen. Es sei denn, man hätte Anhaltspunkte. Doch meistens ist es eine öde Gegend und nicht erkennbar, ob gleich eine Pferdekutsche, ein Auto oder ein Raumschiff vorbei kommt.

    Ein Team von vier Wissenschaftlern soll dem Professor helfen, die Anomalien zu beenden und wieder die Zeit in ihre richtigen Bahnen zu lenken. Nicht zu verachten ist auch das große Risiko der Zeitparadoxa. Viele Gefahren warten auf das Team bei ihrer Suche nach der „richtigen Zeit“ – der, in der verhindert werden kann, dass es überhaupt zu diesen Anomalien kommt.

    Leon Reiter spielt geschickt mit der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart. Wenn diese drei Zeiten gleichzeitig an einem Ort existieren, wird die Frage nach dem JETZT und was JETZT ist, nicht mehr so einfach zu beantworten sein.

    Die Erlebnisse der vier Wissenschaftler und ihrer Reisen in / durch die Zeit ist sehr bildlich beschrieben, so kann der Leser gut in die jeweilige Zeit eintauchen. Die einzelnen Charaktere ergänzen sich so, dass nach und nach ein perfektes Team entsteht.

    Fans von Serien wie „Sliders“, Primeval“ und sonstigen Zeitreisegeschichten können auch hier ihre Freude an der Geschichte haben. Für Leser, die dieses Genre noch nicht kennen, könnte die Geschichte verwirrend sein. Alles rund um Anomalien, Zeitparadoxa, Zeitreisen ist speziell, und ein wenig Grundwissen schadet hier nicht. Jedoch kann das Buch auch für solche Leser interessant sein, um in die Welt von Zeit und Zeitreisen eintauchen zu können. JETZT.

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    Lisbeth76s avatar
    Lisbeth76vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Jedesmal auf´s Neue war ich gespannt, was sich hinter der Pocket verbirgt, die vom Team als nächstes betreten wurde... Super Unterhaltung!
    Spannende Zeitreise-Story, hat mich super unterhalten

    Als großer Fan von Thrillern mit wissenschaftlichen Themen habe ich mich sehr auf das Erstlingswerk Jetzt von Leon Reiter gefreut und mich schon bald auf eine spannende Zeitreise begeben. 

    Durch das Experiment des Wissenschaftlers Sivamani entstehen Anomalien in der Zeit, sogenannte Pockets führen in die Zukunft oder Vergangenheit verschiedener Orte, die sich ungefähr auf dem 40. Breitengrad der Erdkugel befinden. Diese Pockets befinden sich zunächst in geringer Anzahl in der Stadt Aranjuez, breiten sich jedoch in rasender Geschwindigkeit aus. Den Einwohnern der Stadt wird man nicht mehr lange vorgaukeln können, dass man sie wegen eines Gasunfalls evakuieren mußte, schon bald könnten sich diese Zeitrisse ausbreiten und zunächst ganz Spanien, dann Europa und schließlich die ganze Erde besiedeln, welche Paradoxe und Veränderungen würde es mit sich bringen wenn die Menschen durch die Pockets durch die Zeit reisen und womöglich alles verändern?

    Um dieses Schreckensszenario zu verhindern stellt Sivamani mit seinem Team einen Gruppe aus Wissenschaftlern und einem Soldaten zum Schutz zusammen, die durch die Pockets reisen und die richtige Zeit und den richtigen Ort finden sollen um das Experiment, welches die Anomalie ausgelöst hat zu verhindern. Ab der Betretung des ersten Pockets wird es spannend, denn trotz vorheriger Abtastung kann niemand genau sagen, was die Gruppe erwartet. Es wird turbulent, manche Pockets sind harmlos, wunderschön und sehr interessant, doch manchmal landen der deutsche Erdvermesser und Kartograf Ferdie, die französische Soziologin und Sprachexpertin Veronique, die italienische Historikerin Stefania und der englische Captain Lyle Usher in lebensgefährliche Situationen und fernab von der richtigen Zeit, die sie nicht zu finden scheinen.

    Mir hat die Story wirklich sehr gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Sicher darf man sich über Logik von Zeitreisen keine großen Gedanken machen, aber wenn man darüber hinwegsieht, dann bietet Jetzt spannende und interessante Unterhaltung. Ich habe jedesmal gespannt mitgefiebert in welcher Zeit und an welchen Ort es die Gruppe mit der nächsten Pocket verschlagen würde, viele kleine Abenteuer um die Welt und die Zeit zu retten. 

    Sehr viel Hintergrund habe ich über die Protagonisten nicht erfahren, allerdings spielt das bei den Reisen durch die Zeit keine große Rolle, wichtiger ist was mit ihnen paßiert und wie sie sich verhalten, das macht das Team recht interessant und sogar eine kleine aber heftige Affäre nimmt ihren Lauf...  

    Bis kurz vor den letzten Seiten war es ein 5-Punkte-Buch für mich, leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen und ist ganz alleine für den ganzen Punkt Abzug verantwortlich. Ansonsten bin ich aber zufrieden und sehr gespannt, ob und wann es von Leon Reiter etwas Neues zu Lesen gibt, denn sein Schreibstil und Genré und meine Leseinteressen liegen durchaus auf einer Wellenlänge. Vier Punkte für ein extrem kurzweiliges und gutes Buch mit nicht ganz zufriedenstellendem Ende.

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    Der-Lesefuchss avatar
    Der-Lesefuchsvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, aber nichts Neues.
    Unterhaltsam zu lesen - Angst vor Zeitparadoxa inklusive.

    "JETZT" ist ein 2014 von Leon Reiter im PIPER-Verlag erschienener Thriller.

    Kurzbeschreibung:
    Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen (Pockets), durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt …

    Keiner der vier Spezialisten erhält genaue Informationen darüber, was sie tun sollen, dennoch reisen alle vier nach Spanien in die Stadt Aranjuez. Dies sind der Geologe Ferdinand Grewe, die Historikerin Stefanie Ambrosini, die Soziologin Veronique Saccard sowie der militärisch geprägte Brite Lyle Usher. Erst vor Ort erfahren Sie, dass dem Wissenschaftler Professor Sivamani ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist, bei dem die vier Helfen sollen, diesen zu korrigieren.

    Der Professor und sein Team versuchen bereits eine Lösung für das Problem zu finden, doch kennt sich niemand mit Zeitreisen aus und genau das sind die sogenannten Pockets - Tore in eine andere Zeit und einen anderen Ort. Nun wird das Team benötigt, um am jeweiligen Zielort herauszufinden, wo man sich befindet und vor allem in welcher Zeit man sich befindet, um das fehlgeschlagene Experiment zu verhindern.

    Der Roman entwickelt sich anfangs sehr interessant und fesselnd. Die Neugierde und die Ungewissheit was passieren wird, sind förmlich spürbar bei den Teammitgliedern. So gilt es in die jeweiligen Pockets einzusteigen, ohne zu wissen, ob man auch wieder zurück kommt. Ausgerüstet nur mit den nötigsten (keine Technik, denn wenn diese in der Vergangenheit verloren ginge, würde dies in der Zukunft viele ungelöste Fragen aufwerfen), geht es auf die Suche nach einer Zeitpocket, die zeitlich gesehen so nah wie möglich am Tag des Unfalls liegen soll. 

    Was sich dann anschließt, ist anfangs noch spannend, verliert aber zunehmend an Fahrt. Teilweise war ich ein wenig an Stargate erinnert, nur dass es hier andere Zeiten und andere Orte waren. Da die Eintrittspocket und die Austrittspocket an verschiedenen Orten liegen, werden die Zeitreisenden teilweise vor große Herausforderungen gestellt. Dies ist sehr amüsant zu lesen, wie sie sich selbst ein Floß bauen müssen um die Zeit zu verlassen oder aber gegen einen Urzeitsaurier zu bestehen haben. Diese "Kurzgeschichten" in den einzelnen Pockets ziehen sich dann durch das ganze Buch, ohne dass man der Lösung des Problems auch nur ansatzweise näher kommt.

    Gegen Ende des Buches entwickelt sich die Geschichte dann wieder ein wenig weiter, wobei mir das Ende nicht so wirklich gefallen hat.

    Fazit:
    Anfangs sehr spannend, verliert der Thriller ein wenig an Spannung sondern wirkt nur unterhaltsam, gegen Ende nimmt er wieder ein wenig Fahrt auf und dann ziemlich unspektakuläre zu enden. Von meiner Seite aus 3 von 5 möglichen Sternen.

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    dieFlos avatar
    dieFlovor 4 Jahren
    Zeitreisen -

    Die Zeit, was jammern wir über sie, wenn Tage wie Urlaub oder zu zu schnell um sind. Was ärgert sie uns,wen ndie Sekunden zu Stunden werden - ein Professor nimmt sich diesem Problem an, spielt ein wenig herum und manipuliert sie. Was er nicht eingeplant hat, gewissen Dinge passen nicht, es geht Einiges schief ... was nun?

    3 Wissenschaftler machen sich an die Arbeit, ihre Aufgabe: Die Welt retten... ob das gelingt? 


    Eine interessante Idee, die mich als Thriller - Fan dazu bewog, dass Buch zu lesen. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Ich möchte dem jungen Debütautor sagen, dass mir die Grundidee gefiel - aber die Umsetzung, der Spannungsfaktor, die Gänsehaut - das fehlte für mich. Es bleiben Ungereimtheiten und leider hat mich das Buch nicht überzeugt. 

    ich schwanke, will eigentlich nicht bewerten  - aber er zählt für mein Thriller Team ...... 2,5 Sterne und nun auf- oder abrunden? 




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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 4 Jahren
    gute Idee, zu wenig umgesetzt....

    Kurzbeschreibung Sie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt …
    Meinung Der interessante Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Idee über Zeitreiseexperimente zu schreiben fand ich ganz gut. Leider ist es dem Autor nicht so toll gelungen, dies auch umzusetzen. Spannung kam nicht wirklich auf und es erschien mir irgendwie zu lasch und träge.
    Etwas enttäuscht war ich auch von den Beschreibungen der Zeitsprünge. Diese Pockets wurden mir zu wenig und zu oberflächlich beschrieben. Da hätte ich mir einfach mehr Informationen gewünscht. An manchen Stellen hemmte mich mein Lesefluß, weil ich einfach verwirrt war. Einige Szenen passten nicht zusammen und waren mir dann doch etwas komplex.
    Auch die Charakteren waren nicht das Wahre. Ihre Darstellung wirkte auf mich langweilig und formlos. Es fehlte einfach die Tiefe und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Schade eigentlich. Da wäre auch mehr drin gewesen.
    Für mich war dies absolut kein Thriller, eher ein Wissenschaftsroman. Das Ende ließ bei mir viele Fragen offen und es war mir zu abrupt und passte irgendwie nicht zu der ganzen Geschichte.
    Trotz das Herr Reiter in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil sein Werk dargelegt hat, erschien es mir zeitweise kalt und nüchtern. Jegliche Art von Gefühlen und Emotionen fehlten gänzlich. Die kurzen Kapitel dagegen, waren wieder angenehm für mich.
    Cover Das Cover gefällt mir ganz gut. Ganz in schwarz gehalten, mit blauer Schrift mittendrin. Auf jeden Fall ein Hingucker.
    Fazit „Jetzt“ von Leon Reiter konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich sah zwar ganz gute Ansätze, jedoch war mir die Umsetzung der eigentlich guten Idee zu wenig. Spannung kam auch nicht wirklich auf und Emotionen fehlten komplett. Daher bekommt dieses Buch von mir gute 2 von 5 Sternen und eine bedingte Leseempfehlung. 

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    ralf_boldts avatar
    ralf_boldtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Idee aus der man mehr hätte machen können.
    Spiele nie mit der Zeit

    Nach einem misslungenen Experiment mit der Zeit – vergangene Zeiten wurden mittels Laser vermessen, kommt es zu nicht geplanten Effekten. Sogenannte Pockets entstehen, Fenster in Vergangenheit und Zukunft. Immer entlang des 40. Breitengrades, denn dort war der Ursprung des Experiments. Der Wissenschaftler, der das alles zu verantworten hat, befürchtet das Schlimmste, denn die Zeit könnte kollabieren. Immer mehr Pockets erscheinen und so schickt der Professor ein eiligst zusammengestelltes Team aus vier Spezialisten zusammen, die durch die Pockets gehen sollen und eine möglichst zur Gegenwart nahe Zeitblase finden sollen. Ziel ist es, das ursprüngliche Experiment des Wissenschaftlers ungeschehen zu machen. Nach dem Durchgang durch ein Pocket finden sich die vier Menschen in immer verschiedenen Umgebungen wieder. Als erstes muss allerdings der Ausstieg gefunden werden, um wieder in die eigene Gegenwart zu kommen. Sie begegnen Sauriern, der Pest und vielen weiteren Widrigkeiten. Viel kann die Expedition aber nicht ausrichten. Und so sieht eine Frau nur einen Ausweg, die Zeit und damit die Welt zu retten.

    Die ursprüngliche Idee der Pockets ist gar nicht so schlecht, obwohl wieder einmal ein undurchsichtiger Professor Schuld ist. Doch dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und verstrickt sich immer mehr in Ungereimtheiten. Das Expeditionsteam darf möglichst wenig Technik mit auf die Zeitreisen nehmen, um die Zeit nicht zu verändern. Aber schon die Reisen sind eine Änderung, die so nicht vorgesehen war. So kommt die Gruppe immer wieder in Schwierigkeiten. Mal fehlt ein Seil, mal hat man keine Atemmasken dabei. Der Autor versucht damit künstlich Spannung zu erzeugen, doch schon nach der fünften Reise wird es ermüdend. Dazu kommen Unfälle, die zu vermeiden gewesen wären, eine Sex-Geschichte, die sehr dünn ist und viele weitere Ungereimtheiten, die den Anschein machen, Seiten zu schinden. Das Ende ist dann keine wirkliche Überraschung und wirkt sehr konstruiert.

    Hinzu kommt ein nicht optimales Lektorat. „Sein Gesicht war verzerrt von Grimmigkeit und Staub“ ist nur ein Beispiel. Solche Formulierungen finden sich viele.

    Mehr als nette Unterhaltung hat das Buch leider zu bieten.

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    Mira123vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Muss für alle Sci-Fi Fans!
    Zeitreisen!!!

    Zum Inhalt:
    ie ist eine fundamentale Konstante in unserem Universum. Doch aus den Fugen geraten, ist sie ein unberechenbarer Gegner. Als ein missglücktes Experiment den Fluss der Zeit beschädigt, kann nur eine Reise in die Vergangenheit die Welt davor bewahren, sich im Chaos zu verlieren. Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt...

    Mein Kommentar:
    Endlich wieder ein neues Zeitreisenbuch. Die Handlung selbst war sehr spannend und sehr interessant.
    Leider konnte ich mich mit der Figur des Professors nicht anfreunden, da er sich um mögliche Zeitparadoxien keine Sorgen zu machen schien und meiner Meinung nach insgesammt zu wenig an einer Lösung arbeitete. Das zog sich allerdings beim ganzen Team des Wissenschaftlers durch: alle schienen die ganze Zeitreisegeschichte eher locker zu nehmen.
    Das Zeitreisenteam selbst war mir allerdings sehr sympathisch.

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    N9erzs avatar
    N9erzvor 4 Jahren
    Die Gefahren von Zeitreisen

    Ein Experiment eines Wissenschaftlers geht massiv schief. Er wollte die Zeit mittels Laserstrahlen verändern, doch hat er dabei das Raum-Zeit-Gefüge beschädigt. Dadurch sind unzählige Pockets, Übergänge in die Vergangenheit als auch die Zukunft, entstanden. Doch die Pockets vermehren sich unentwegt und der Professor muss einen Weg finden, sein gesamtes Experiment aufzuhalten - im besten Fall noch bevor es überhaupt schief gehen kann.

    Dafür hat er sich ein Expertenteam zusammengestellt, welches er durch die Pockets zurück in die Vergangenheit schicken will um ihm sein eigenes Experiment auszureden. Doch dafür muss erst das richtige Pocket gefunden werden.
    -----
    "Jetzt" beschäftigt sich hauptsächlich mit Zeitreisen und ihren Paradoxen, welche wir uns zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht erklären können. Was passiert wenn wir die Vergangenheit verändern? Existiert unsere Gegenwart dann urplötzlich nicht mehr oder erschaffen wir eine Paralellzeit? Niemand kann diese Fragen beantworten sondern nur Vermutungen anstellen.

    Genau das tut "Jetzt" zur Genüge und mit viel Klarheit und Analytik. Genau auf diese Paradoxen der Zeitverschiebungen wird eingegangen, sie werden hinterfragt, behandelt und verglichen. Doch alles auf eine Art und Weise wie auch ein Laie daran Spaß haben kann und sich nicht durch unzählige Fachvokabeln überfordert fühlt. Man darf miträtsel, mitphilosophieren und sich seine eigenen Gedanken über Zeitreisen machen. Das ist es, was "Jetzt" wirklich so anregend macht, denn hier werden keine "Wahrheiten" zu Zeitreisen produziert, keiner der Protagonisten weiß selbst so genau was durch Zeitreisen alles möglich wäre.

    Doch nicht nur die Paradoxen werden behandelt, sondern auch die Macht die mit der Beherrschung der Zeit einhergeht. Denn wie machtvoll und einflussreich wäre man, wenn man die Vergangenheit verändertn könnte oder die Zukunft vorbestimmen will. Immer wieder werden wirklich interessante Gedanken dazu eingestreut und man bekommt stellenweise fast schon Respekt wenn nicht sogar ein wenig Angst vor der allgemeinen Möglichkeit von Zeitreisen.

    Wer sich mich solchen Fragen nicht beschäfigen will, der wird "Jetzt" wahrscheinlich relativ langweilig finden. Denn dieser Roman bietet keine schnelle Action, keine wahnwitzigen Überschläge oder sonstigen extremen Adrenalinrausch. Die Bezeichnung Thriller ist in meinen Augen definitv zu hoch gegriffen. "Jetzt" wartet mehr mit der Faszination von Bildern aus der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft auf, die man genießen kann oder als relativ langwierig und fade empfinden kann. Denn die Story bleibt recht monoton und zeigt kaum Spannungsspitzen.

    Trotzdem ist es wirklich interessant sich in eine große Diskussion in Buchform zum Thema von Zeitreisen zu stürzen und wer Lust auf sowas hat, der liegt mit "Jetzt" goldrichtig. Einfach hineinschmöckern und von der Zeit entführen lassen.

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    WolfgangBs avatar
    WolfgangBvor 4 Jahren
    Kreativ auf sicheren, stilistisch auf wackeligen Beinen

    Die Welt steht kurz vor dem Untergang.
    Bei einem mißglückten Zeitreiseexperiment hat sich in der Nähe der spanischen Stadt Aranjuez eine Vielzahl von Rissen - sogenannte "Pockets" - gebildet, die sich stetig vermehren und das Raum-Zeit-Gefüge zersetzen. Zudem führen sie in eine andere Periode an jeweils einen anderen Ort am selben Breitengrad, ein Umstand, der genutzt werden soll, um das Experiment durch eine Intervention in der Vergangenheit zu verhindern. Dazu wird ein Team drei Wissenschaftern und einem Soldaten zusammengestellt, um durch systematische Erkundungen der einzelnen Pockets den bestmöglichen Ansatzpunkt zur Rettung der Welt zu ermitteln ...

    "Jetzt" stellt das Romandebut des deutschen Autors Leon Reiter dar, der nach eigenen Angaben ein Faible für die Fernsehserie "Privemal" hegt. Die logische Unterteilung erfolgt in einer zweistufigen Hierarchie: Unter drei übertitelten Abschnitten erfolgt eine Zäsur nach jedem der acht erzählten Tage. Die Erzählzeit stellt sich kürzer als die erzählte Zeit dar, was einem Hang zur Vereinfachung der Erzählung geschuldet ist. Als Perspektive wird zunächst die auktoriale gewählt, während diese im Verlauf der Handlung immer wieder mit der personalen vermischt wird. So werden zu Beginn die Protagonisten lediglich im Weitwinkel anhand ihrer Nationalitäten referenziert ("die Französin", "der Brite"), während gegen Ende hin Zeitangaben aus deren Sicht anstelle jener der Erzählerpersönlichkeit erfolgen. So heißt es etwa "Morgen früh", wo der Leser "am nächsten Tag" oder "heute Morgen", wo er "an diesem Morgen" erwarten würde.

    Sprachlich dominiert ein einfacher Stil mit kurzen, grammatikalisch minimalistischen Hauptsätzen. Die eingesetzten Metaphern wirken sperrig und unpassend ("Sein Gesicht war verzerrt von Grimmigkeit und Staub." oder "Die Furcht war wie ein Virus, der ganz ungebremst ihren feuerhemmenden Overall durchdrang") Dazu gesellen sich wenig ausführliche Beschreibungen, sowohl von Figuren, als auch Örtlichkeiten und Situationen, es herrscht ein Ungleichgewicht aus einem Zuwenig an Details, die Figuren und Situationen lebendiger gestalten würden und einem Zuviel an Offensichtlichem. "Ein Schuß daneben wird überhaupt nichts bewirken", wird etwa festgestellt, dann wieder "... gewann Grewe den Eindruck, daß Lupe sehr hübsch war ...". Einerseits werden so die Gelegenheiten, den Leser ins Geschehen einzubinden nur wenig ausgeschöpft, andererseits fühlt dieser sich unterfordert, bisweilen bevormundet. Gemeinsam mit der vorherrschenden Schnörkellosigkeit verstärkt sich somit der Eindruck, der Autor sei sich seiner sprachlichen Möglichkeiten noch nicht vollständig bewußt. Sprache kann als ein Präzisionsinstrument verwendet werden, als ein Skalpell, während in "Jetzt" mit einer grobzahnigen Säge gearbeitet wird.

    Ein Autor, der sich ernsthaft mit dem literarisch vielbearbeiteten Thema Zeitreisen auseinandersetzt, sollte auch Antworten auf die Fragen nach deren technischer Realisierung und möglicher Paradoxa beantworten, will er sich nicht dem Vorwurf aussetzen, den Fiction-Aspekt zulasten des Science-Teils in der Genrebezeichnung überzustrapazieren. Im konkreten Fall ist es die vierköpfige Zeitreisegruppe, die immer wieder ihre Einwände gegen Eingriffe in die Geschichte vorbringt. Befremdlich wirkt es, wenn diese regelmäßig von jenem Professor, der als Leiter des mißglückten Experiments fungiert, nicht etwa durch (im Kontext der Geschichte) wissenschaftliche Analysen entkräftet, sondern durch ans Cholerische grenzende Rhetorik beiseite gewischt werden. Dadurch entsteht der Eindruck, nicht den Professor, sondern den Autor selbst zwischen den Zeilen sprechen zu hören, der die wissenschaftliche Komponente des Romans als abzuarbeitende Pflichtübung betrachtet und rasch seine Geschichte vorantreiben möchte.

    Seine große Stärke beweist der Roman in der Mannigfaltigkeit der besuchten Schauplätze. Mit besonderer Kreativität erbringt der Autor eine Hommage an TV-Serien wie "Primeval" oder "Sliders", wenn er seine Protagonisten von der Zeit der japanischen Samurai bis ins New York der 1850er Jahre schickt. Sie müssen Ozeane durch- und Gebirgspässe überqueren, werden von Raumschiffen verfolgt und müssen sich einen Kampf mit Dinosauriern stellen.

    Fazit:
    "Jetzt" bietet eine spannungsgeladene und kreative Variation des Zeitreisethemas. Im sprachlichen Ausdruck wirkt der Autor jedoch unsicher, hier ist noch viel Potential auszuloten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LeonReiters avatar

    Die Zeit ist ein bodenloser Abgrund

    Hallo liebe Leser,

    ich bin Leon Reiter, und ich habe den Thriller "Jetzt" geschrieben, meinen Versuch, das Thema Zeitreisen gleichzeitig realistisch und rasant anzugehen. Jetzt würde mich natürlich sehr interessieren, ob mir das einigermaßen geglückt ist, deshalb möchte ich gerne euch zu einer Leserunde einladen und freue mich auf den gemeinsamen Austausch.

    Darum geht es im Buch:
    Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt …

    Der Piper-Verlag stellt mir dazu freundlicherweise 15 Leseexemplare zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bis einschließlich zum nächsten Montag (25. August 2014) bewerben könnt. Verratet mir dafür, was ihr als letztes machen würdet, wenn ihr wüsstet, dass es bald keine Zeit mehr geben würde!?


    Da "Jetzt" mein erster Roman ist, wird das natürlich auch meine erste Leserunde auf Lovelybooks. Falls ich also irgend etwas noch nicht so ganz richtig mache, bitte ich um Nachsicht und gelobe Besserung. :)
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