Leon Uris Exodus

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Inhaltsangabe zu „Exodus“ von Leon Uris

Die dramatischen Ereignisse, die zur Geburt des Staates Israel führten, bilden den Rahmen für Leon Uris' brillantes Epos: Er erzählt die Geschichte einer amerikanischen Krankenschwester, eines jüdischen Freiheitskämpfers und zahlreicher weiterer Menschen, die hineingerissen werden in den Kampf eines Volkes um Freiheit und Eigenständigkeit.

Trotz der (naturgemäß) einseitigen Darstellung immer noch ein wichtiges Buch, wenn man die Zusammenhänge im Nahen Osten verstehen möchte

— smayrhofer

Leser mit langem Atem sind hier gefragt und jene, die an geschichtlichen Hintergründen interessiert sind! Keine Lektüre für nebenher!

— SolgeMaar

Wenn man die Geschichte und die Situation des Nahen Osten begreifen will, dann ist dieses Buch der geeignete Einstieg.

— mistellor

Roman über die Entstehung des Staates Israel.

— karatekadd

Etwas zu sehr pro Israel. Ansonsten gutes Buch.

— Zyndi

Vor ca. 15 Jahren schon einmal gelesen und als absolut geniales Buch in Erinnerung gehalten. Zu Recht, denn auch dieses Mal hat es mich auf den ersten Seiten wieder gepackt. Gibt es eine bessere Art als diese, um die aktuelle politische Lage zu verstehen? Ich glaube nicht.

— sunlight

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  • 1946, Palästina und Deutschland, eine Spurensuche zwischen Literatur, Krimi und Historienroman

    Morgenland

    StefanieFreigericht

    27. June 2017 um 16:49

    Fast inhaliert habe ich dieses Buch über die Zeit, als sowohl die Nachfolgestaaten des Deutschen Reichs als auch Israel noch vor der Gründung standen; man kann es lesen als historischen Roman, gar historischen Krimi, spannend genug finde ich es allemal, ein wenig Liebesgeschichte kommt dazu (nein, KEIN Kitschroman), ein Hauch Agentengeschichte und viel Hintergrundwissen. Lilya Wasserfall erhält einen Auftrag: sie soll von Palästina aus nach Deutschland, jetzt, 1946, und recherchieren zu dem vermeintlich in der Zeit des Nationalsozialismus umgekommenen älteren Bruder eines knapp vorher ausgewanderten Schriftstellers. Der hat das Gefühl, dass da etwas nicht stimmen kann an der ihm aufgetischten Geschichte: Warum teilen ihm ausgerechnet die Briten, die im Land verhassten Mandatsträger, die die Einwanderung von Holocaust-Überlebenden zu verhindern trachten, den Tod seines Bruders mit? Und was hat es mit dem seltsamen Lesezeichen auf sich, das ihm zusammen mit einem Buch aus der früheren Bibliothek seines Bruders zugespielt wurde? Lilya wurde in Palästina geboren, beide Eltern hatten bereits 1920 von Posen aus die Alyah gemacht, die Rückkehr aus der Diaspora ins Gelobte Land, als Anhänger von Herzls politischem Zionismus, die Tochter selbst ist in der Hagana, von der sie diesen Auftrag erhält, der paramilitärischen Untergrundorganisation während des britischen Mandats (man KANN das Buch auch lesen, ohne hier jeweils nachzuschlagen, doch es empfehlen sich ohne entsprechende Kenntnisse schon vielleicht knappe 10 Minuten Wikipedia, nichts Wildes). Ihre Recherche führt sie nach Großbritannien und quer durch Deutschland. Während sie über den sie faszinierenden David Guggenheim Einblick erhält in die noch weit nach Kriegsende schwierige Lage der überlebenden Juden in Europa, fühlt sie sich zunehmend verfolgt. Noch ahnt sie nicht, welche Konsequenzen sich durch ihre Ermittlungen auch für sie ergeben werden… Das Buch lässt sich flott weglesen, ich habe fleißig mit ermittelt und fand es spannend (nein, bitte, KEIN moderner Thriller oder ähnliches), es gab hinlänglich viel zum Nachschlagen und Lernen (mit dringend fälligem Folgebuch), ich mochte das Personal und es gab häufig eine angenehm leise Ironie in den Sätzen, so beim Konzert "...eine Gitarre mit Strom habe ich noch nie zuvor gehört. ich weiß allerdings nicht, ob dieses Experiment eine Zukunft hat. Sie ist so laut." S. 237 Die leichte Schwäche ist bei dem etwas „glatten“ Ende und den doch durchgängig eher  unterstützenden Begegnungen Lilyas (wobei sie zugegeben natürlich  weniger bei früheren Nazis ermittelt, sondern bei überlebenden Juden, Hilfsorganisationen etc.). Definitiv eine Leseempfehlung! Folgebuch:Leon Uris: „Exodus“ über die Gründung des Staates Israel, die Hagana, die Irgun, die Briten in Palästina. Es ist wirklich viele Jahre her, dass mir eine Freundin das geliehen hat, ich muss es dringend wieder lesen. Auch die Verfilmung mit Paul Newman ist toll, ich meine, man hat nur aus der Abtreibung o.ä. eine Fehlgeburt gemacht?! Irgendetwas war da wohl aus „politscher Korrektheit“… Brigitte Glasers „Bühlerhöhe“ wäre ein Tipp für wenig später in der Zeit der jungen Bundesrepublik, etwas stärker in Richtung des Krimis tendierend, um einen zu der Zeit heruntergespielten Attentatsversuch auf Adenauer und was die Staatsgründung Israels damit zu tun haben könnte, mit wesentlich mehr zur deutschen Zivilbevölkerung, von Gewinnlern über Opfer über Unbelehrbare.

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  • Beeindruckend aber zugleich erdrückend ...

    Exodus

    engineerwife

    01. December 2016 um 15:56

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und zu Anfang hat es sich auch toll gelesen. Je tiefer ich jedoch versuchte in die Geschichte einzutauchen, desto verwirrender fand ich sie. Die vielen Personen, die vielen Zeit- und Themenwechsel und vor allem die vielen Namen, die sich dann auch noch wieder änderten, machten es mir schwer bei der Stange zu bleiben. Ich interessiere mich durchaus für die Geschichte Israels, von der ich viel zu wenig wusste und sicher auch noch weiß. Hier hat mir der Autor auf jeden Fall einiges an Wissen vermittelt, das mir so nicht präsent war. Er war aber auch in meinen Augen sehr voreingenommen den Arabern gegenüber, hier hätte ich mir etwas mehr Neutralität gewünscht. Alles in allem mit seinen 850 Seiten ein wirklich beeindruckendes Werk, das mich persönlich aber irgendwann auf der Strecke gelassen hat …  

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    engineerwife

    23. November 2016 um 11:25
    sursulapitschi schreibt Dieses Buch erzählt die Gründung Israels, das trage ich bei historischen Ereignissen ein. Die Schönheitskönigin von Jerusalem, Sarit Yishai-Levi ...

    Ich lese ja auch gerade ein Buch zur Gründung Israels, wohl der Klassiker schlechthin. Ich habe es auch bei historischen Ereignissen eingetragen. Bis jetzt gefällt mir der Wälzer sehr gut.

  • Ein Buch, ein Schiff, ein Film

    Exodus

    karatekadd

    Es ist Jahre her, da sah ich im Fernsehen einen historischen Film mit  Paul Newman in der Hauptrolle. Die Geschichte handelte von einem Schiff, welches mit 300 Juden von Zypern nach Palästina fährt. Die Juden, Männer, Frauen und Kinder kamen aus Internierungslagern aus Zypern. Es ist das Jahr 1946. Nach einem Hungerstreik gestatten die Briten das Auslaufen nach Palästina, in ihr Mandatsgebiet… Das Schiff heißt  EXODUS. Die Geschichte ist wahr, wenn auch nicht so ganz wie im Roman von Leon Uris erzählt. Diesen fand ich 2007 im Bücherschrank bei Verwandten und begann darin zu lesen. Es ist die Geschichte der US-Amerikanerin Kitty Freemont, die im Jahr 1946 nach Zypern kommt. Über den Kommandeur der britischen Streitkräfte Brigadier General Sutherland kommt sie mit den Internierungslagern in Berührung, in denen die Briten Juden aus den europäischen Ländern gefangen halten, denn die Einwanderung nach Palästina so mindestens gedrosselt werden.[1] Hier stößt Kitty auf Ari ben Kanaan, einen Sabre[2] und Sohn eines um die Jahrhundertwende eingewanderten ukrainischen Juden namens Rabinowitz… Kitty wird auf ein Mädchen aufmerksam, welches sich um jüngere Kinder kümmert und auf der Suche nach ihrem Vater ist, der sich in Palästina befinden soll. Karen Clement Hansen wurde als achtjähriges Mädchen nach Dänemark geschickt und überlebte den Krieg dank der Pflegeeltern Hansen. Ein klein wenig älter ist Dov Landau, ein Junge aus dem Warschauer Getto, der im Konzentrationslager Ausschwitz im Sonderkommando arbeitete und dort befreit wurde… Ari besorgt Lastwagen in der Uniform der „SMJTZ“ (Seiner Majestät jüdische Truppen auf Zypern – ironische Bezeichnung der Agenten der Aliyah Beth) und bringt 300 Kinder auf einen alten Dampfer, der dann EXODUS genannt wird nach der biblischen Geschichte des Auszuges aus Ägypten.[3] Nach einem Hungerstreik und weltweitem Protest lassen die Briten das Schiff nach Palästina auslaufen. Kitty, die Karen gern adoptieren will, kommen nach GAN DAFNA, einem kibbuzähnlichen Jugendcamp im Huletal, im Norden Israels.[4] Dov schließt sich später den Makkabäern (IRGUN) an, einer jüdischen Terrororganisation, die gegen die Briten kämpft um einen jüdischen Staat in Palästina zu ermöglichen… Im Huhletal leben die die Araber von Abu Yecha mit den Juden in YAT EL friedlich zusammen, Taha, der Muktar von Abu Yecha ist mit Ari gemeinsam aufgewachsen… Als die UNO in ihrer Resolution von 1947 für die Teilung Palästinas stimmt, kommt es zu Kämpfen zwischen Arabern und Juden, als Ben Gurion 1948 den Staat Israel proklamiert, zum Krieg… * * * Die Geschichte von Leon Uris aus dem Jahr 1958 wurde bereits im Jahr 1960 verfilmt. Seit einigen Jahren war so etwas wie Frieden in Israel, ich glaube, dies hatte bestimmten Einfluss auf die Geschichte, denn so konzentrierte man sich auf den Erfolg eines Staates, der ganz offensichtlich war. Bis auf die Araber in Abu Yecha kommen kaum Muslime vor. Der Film illustriert den Roman hervorragend, allerdings entspricht er nicht voll der Handlung. So sind im Film auf der EXODUS hunderte von Menschen aller Alterklassen vorhanden, statt Kinder. Im Film endet die Geschichte mit dem Angriff der Araber nach der Auszählung der UNO. Aber schon die reale Geschichte der EXODUS verläuft anders, denn sie fuhr von Marseilles nach Palästina mit 4515 jüdischen Flüchtlingen und der eigentliche Skandal bestand darin, dass die Briten das Schiff vor der Küste Palästinas aufbrachten, was zu Kämpfen mit einigen Todesopfern führte. Die Briten luden die Flüchtlinge bis auf die Verletzten um und fuhren nach Europa zurück. Einige kamen in Frankreich an Land. Ausgerechnet in Hamburg wurden die Flüchtlinge in Lager gesperrt. Der internationale Protest verursachte, dass nach vier Wochen die britischen Bewacher abzogen.[5] Aus heutiger Sicht mag der Film allerdings weit überholt sein. Der Konflikt, zwischen Arabern und Juden schwelte wohl schon immer, auch angefacht durch die britische Mandatspolitik nach der Balfour – Deklaration 1917. Der Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al Husseini hatte zwar Kontakte zum nationalsozialistischem Deutschland, aber der sofort nach der Staatsgründung Israels einsetzende Krieg war nicht alleine durch diesen und durch ehemalige Nazis begonnen wurden, die umliegenden arabischen Länder, vor allem Transjordanien und auch Ägypten wollten die Bildung eines jüdischen Staates verhindern.[6] * * * Mehr als der Film vermag der Roman Geschichten zu erzählen. Zum Beispiel die von den Brüdern Rabinowitz, die nach Palästina aus der Ukraine auswandern. Barack und Akiba nennen sie sich später. Ersterer wird für die Jewish Agancy aktiv, der andere andere allerdings tritt in die IRGUN ein und bekämpft dann die Britten mit terroristischen Mitteln. Die Geschichte der Karen Clement Hansen wird ebenfalls sehr ausführlich erzählt und öffnet den Blick für die Verhältnisse in Dänemark nach der deutschen Besetzung. Dov Landaus Geschichte im Warschauer Getto und im Konzentrationslager sowie seine Entwicklung zum Offizier in der IDF ist bezeichnend für den Mythos um die Staatsgründung und die Menschen, die den neuen Staat verteidigten. Die Schwierigkeiten zwischen den Arabern und den Juden, welche ja bereits seit Jahrzehnten das Land urbar machten und Kibbuze und Moschavs gründeten, werden anhand des Verhältnisses von Abu Yecha und Yat El erzählt.[7] * * * Der Roman ist einer, welcher seine Aktualität natürlich vor allem wegen des immer weiter schwelenden Konfliktes  zwischen Palästinensern und Israelis nicht verlieren kann. Die Figuren sind auch in ihrer Widersprüchlichkeit sehr interessant und auch liebenswert. Das Brüderpaar Barack und Akiba, Demokrat der eine, Terrorist letztlich der andere. Die nach außen zur Schau gestellte Härte eines Ari Ben Kanaans und sein Einsatz für dieses Land, und die Unschlüssigkeit der Kitty Freemont in ihrer Haltung zu den Juden allgemein und den ihr bekannten im besonderen sind handlungsforttreibend, beide sind hierin auch ein Paar und das nicht nur als Hauptfiguren. Hinzu kommen Karen, die Sanfte, musische und hilfsbereite und der zornige, alle Menschen um ihn rum ablehnende Dov, sie verkörpern die nachfolgende Generation. * * * Leon Uris, geboren 1924 in Baltimore, gestorben 2003 in Shelter Island war der Sohn einer jüdischen polnischen Immigrantenfamilie. Er kämpfte im United States Marine Corps im Pazifik. Die Anregungen zu EXODUS erhielt er wohl als Korrespondent in Israel. Uris schrieb mehrere Palästina-Romane. Zum Beispiel: ·         Mila 18, Roman, der die Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto schildert (1961) ·         QB VII, Gerichtsdrama vor dem Hintergrund des Holocaust (1970) ·         Jerusalem Lied der Lieder (Jerusalem Song Of Songs) Bildband mit Jill Uris (1981) ·         Haddsch (The Haj), Roman, der das Leben in Palästina in der ersten Hälfte des 20 Jh. Beschreibt (1984) ·         Mitla Pass, Roman um den israelischen Sinaifeldzug 1956 (1988) [1] Siehe SEGEV, TOM: DIE ERSTEN ISRAELIS und ES WAR EINMAL EIN PALÄSTINA [2] SABRE: In Palästina, in Israel geborener Jude, benannt nach einem einheimischen Kaktus [3] http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/ex1.html [4] http://de.wikipedia.org/wiki/Chulaebene [5] http://de.wikipedia.org/wiki/Exodus_%28Schiff%29 [6] Siehe auch URIS, Leon: Haddsch, ► DNB / Droemer - Knaur / München 1998 / ISBN: 3-426-61025-6 /  574 S. (Taschenbuch) [7] Im Film wird Taha, Muktar von Abu Yecha von Nazis ermordet, im Roman stirbt er im Kampf gegen die Verteidiger des neu gegründeten Staates. Leon Uris hat das jüdisch-arabische Verhältnis genauer in seinem Roman HADDSCH erzählt, wenn auch 35 Jahre später. Die Sicht auf diese Zeit in Palästina ist in diesem Roman offensichtlich etwas anders und vor allem kritischer.

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    • 4

    karatekadd

    11. October 2014 um 15:38
    Sabine17 schreibt Die Rezi spricht mich sehr an!

    Das freut einen doch, liebe Sabine

  • Leserunde zu "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus

    Zwei lange Unterhosen der Marke Hering

    DieBuchkolumnistin

    »Ich hab doch meine Freiheit, und Freiheit ist so viel wert. Das Wort ist klein, aber der Inhalt ist riesig.« Emma ließ sich mit 22 Jahren auf der Suche nach ihrer blinden Mutter freiwillig ins Konzentrationslager Theresienstadt und später nach Auschwitz deportieren und wäre ihrer Mutter auch auf dem Weg in die Gaskammer nicht von der Seite gewichen, hätten nicht die Nazis selbst sie aufgehalten. Der argentinische Autor Ariel Magnus will diese Frau, seine Oma, näher kennenlernen und beginnt, ihr Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen. Entstanden ist ein überaus humorvolles und unkonventionelles Porträt einer Holocaust-Überlebenden, die seit 50 Jahren in Brasilien lebt und die in ihrer Authentizität mit allen Klischees bricht, die ohne Bitterkeit oder Selbstmitleid zeigt, wie vielschichtig das Leben ist, auch in den dunkelsten Zeiten. Ariel Magnus und seine temperamentvolle Großmutter reisen dabei zwischen Deutschland, Brasilien und Argentinien hin und her, sie streiten, provozieren, überraschen, und so entfaltet sich vor dem Leser ein Kaleidoskop von unpathetischer Menschlichkeit, familiärer Wärme und pragmatischen Lebensentscheidungen. (Leseprobe zum Download) Mir wurde der Roman "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus bereits vor einigen Monaten vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zum Probelesen gegeben und ich war von der ersten Seite an begeistert. Selten habe ich so einen unterhaltsamen und leichten Bericht über die damalige Zeit gelesen, der trotzdem unheimlich berührend ist. Es gibt so wahnsinnig viel Lektüre und Filme über das Thema, weswegen wir oft leider schon abgestumpft sind und uns kaum mehr ein Bericht von damals die tatsächlichen Eindrücke zu vermitteln mag. Aber Ariel Magnus berichtet so normal vom Zusammensein und den Berichten seiner intelligenten und lustigen Großmutter, dass man sogleich Seite an Seite reiht und kaum mehr aufzuhören vermag diese Frau zu bewundern und ihren Lebensweg weiterzuverfolgen. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit meiner Begeisterung über diesen kleinen Literaturschatz anstecken kann! Weitere Informationen zu Buch und Autor gibt es auf der Verlagswebsite.  Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch suchen wir 25 Testleser für "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering". Hast Du Lust mit uns das Buch zu lesen, darüber zu diskutieren und im Anschluss eine Rezension dazu zu schreiben? Hinterlasst einfach bis zum 12. September 2012 einen Kommentar, warum Euch gerade dieser Roman interessieren würde. Ich freue mich auf Eure Beiträge und die darauffolgende Diskussion! Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch in der kommenden Woche nicht gewinnt, herzlich einzuladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires. Studium in Deutschland, schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und Spiegel Online und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires. Er hat bislang neun Bücher veröffentlicht. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La otra Orilla ausgezeichnet. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wurde ein internationaler Bestseller. "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" ist sein zweiter Roman, der auf Deutsch erscheint.

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  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    DoKi

    19. March 2012 um 10:55

    Muss man gelesen haben, muss man lesen ... alle (paar) Jahre wieder

  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    KreaMaBuecherwelt

    06. February 2012 um 19:11

    Dieser historische Roman erzählt von der Gründung Israels und den damit verbundenen politischen Verwicklungen sowie allgemein von der Nachkriegssituation für die Juden.
    Ein Buch mit Tiefgang das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    FelizitasMontforts

    27. February 2011 um 18:58

    Ein Buch was man unbedingt gelesen haben sollte. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich gelesen habe, dass es geschichtlich nicht ganz korrekt sein soll.

  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    Monsignore

    29. January 2010 um 22:30

    1958 veröffentlicht, machte es den jüdisch-amerikanischen Sohn einer polnischen Immigrantenfamilie schlagartig weltberühmt. Er schuf mit diesem Buch nichts Geringeres als DEN Roman über die Gründung des Staats Israel 1946-1948. Seiner hervorragenden Recherche folgte eine sehr eigenwillige Verarbeitung des Stoffes zu einem publikumswirksamen Unterhaltsroman. Genau das wollte er und daher steckte er Vorwürfe wegen historischer Ungenauigkeit locker weg. Vorwürfe politischer Einseitigkeit zugunster der Juden/Israelis beachtete er gar nicht. Warum auch? "Exodus" ist ein satter, fetter Roman voller Figuren, Handlungen, Visionen und Utopien. Aufbruchszeiten haben stets ihren besonderen Reiz. Doch Uris gelingt es, auch UNO-Sitzungen spannend aufzubereiten, er erklärt dem Leser die Strukturen der Hagana und läßt Ben Gurion lebendig vor Augen erscheinen. Hier traf idealerweise zusammen: Eigenes Schicksal, Zeitumstände, Neugier nach Historie, Erzählwillen - und ein Stoff, der unbedingt auf über 800 Seiten erzählt werden musste. Für heutige Leser ist das Buch ein riesiges Abenteuer.

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  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    Leserrezension_2009

    23. September 2009 um 10:26

    Eingereicht von sunlight: „Exodus“, das große Epos um die Gründung Israels von Leon Uris. Ein absolut vielseitiges Werk – zu lesen als historischer Roman oder Thriller, in dem auch die Liebe einen Platz findet. Vor 50 Jahren, 10 Jahre nach der Staatsgründung Israels, hat Leon Uris die Geschichte der Juden, ihrer Verfolgung und den Weg zum Staat Israel packend beschrieben. Die historischen Persönlichkeiten sind natürlich authentisch genauso wie die Ereignisse. Die Hauptfiguren sind dagegen seiner Fantasie entsprungen. Das Buch beginnt mit der Situation im Auffanglager für jüdische Emigranten auf Zypern 1946. Dort werden alle Menschen in KZ ähnlichen Umständen interniert, die von den Engländern beim Versuch erwischt werden, nach Palästina zu kommen. Die Geschichte einzelner Personen wird erzählt. Da ist ein Mädchen aus Deutschland, Karen, die zuerst in Dänemark Unterschlupf findet, aber am Ende des Krieges ihren überlebenden Vater suchen will und ihn in Palästina vermutet. Dov, auch der einzige Überlebende seiner Familie des Warschauer Ghettos, trifft ebenfalls dort ein. Das Erlebte hat seine Seele fast zerstört und Karen fängt an, sich um ihn zu kümmern. Kitty, eine amerikanische Krankenschwester arbeitet im Lager und fühlt sich als Ersatzmutter von Karen. Ari, ein Kämpfer vom Mossad Aliyah Bet (Geheimorganisation) lernt diese Personen kennen, als er in einer waghalsigen Aktion den Transport der Flüchtlingskinder nach Palästina von den Engländern erzwingt. In diesem ersten Teil der Geschichte werden intensive Rückblicke, auf die Situation der Juden in den verschiedenen Ländern, gehalten und exemplarisch am Schicksal der Romanfiguren das Grauen der Nazizeit aufgezeigt. Exodus heißt das Schiff mit dem die Kinder nach Israel reisen. Ein erster Sieg über die Kolonialmacht England, die meint, sie müsse sich mit den Arabern gut stellen, damit sie auch in Zukunft ihre Interessen in der Region vertreten könne. Im nächsten Teil wird das erste Fußfassen der Emigranten erzählt, ihren Kampf gegen die Natur und die feindlich gesinnten Arabern. Mit Fleiß und Ausdauer ringen die Siedler der Wüste, Sümpfen und bisher unbebautem Gebiet, Ackerflächen ab. Immer mehr Menschen schaffen es durch den Mossad Aliyah Bet nach Palästina zu kommen und die politische Situation spitzt sich zu. Es werden die politischen Entscheidungen der Engländer, die zunehmend der Lage nicht mehr gewachsen sind, und die Auswirkungen geschildert. Die jüdischen Siedler gründen die Hagana (Organisation zur Selbstverteidigung) und einige bilden die Makkabäer, die Terroranschläge auf englische Stützpunkte ausübt. Letztendlich eskaliert die Situation so, dass die UNO eingeschaltet wird und später von der UNO die Gründung Israels knapp beschlossen wird. Die Engländer ziehen sich aus Israel zurück und ein Krieg mit den umgebenden arabischen Staaten beginnt. Durch die Figuren erlebt der Leser die Kämpfe und Probleme hautnah mit. Eigentlich hätten die Bewohner Israels mit ihrer zahlenmäßigen und materiellen Unterlegenheit niemals den Konflikt für sich entscheiden können, doch der Mut der Verzweiflung, das einzige Wichtige im Leben zu verteidigen, hat diesen Menschen übermenschliche Kraft gegeben. So ist auch besser verständlich, warum die Israelis sich auch heute noch, mit allen verfügbaren Mitteln gegen Angriffe wehren. Umso wichtiger, dass es in der Zukunft mit Unterstützung von außen gelingt, die Waffen zum Schweigen zu bringen. Denn auf Grund der historischen Hypothek, werden die Palästinenser und Israelis allein wohl in absehbarer Zeit keine Lösung finden. Fazit: Trotz des Alters von 50 Jahren ein aktuelles Buch, das auf der einen Seite unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. Daher meine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2009 um 22:05

    Dies ist der Roman, der die Welt aufhorchen ließ. Es ist die mit Blut und Tränen geschriebene Geschichte der Geburt einer Nation.
    Ein großes Epos, brillant in seiner Darstellung, voll Heldentum und menschlicher Tragik.
    Die Geschichte einer amerikanischen Krankenschwester und eines israelischen Freiheitskämpfers - sie werden hineingerissen in den dramatischen und heldenhaften Kampf eines Volkes.

  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    sunlight

    31. January 2009 um 17:16

    „Exodus“, das große Epos um die Gründung Israels. Ein absolut vielseitiges Werk – zu lesen als historischer Roman oder Thriller, in dem auch die Liebe einen Platz findet. Vor 50 Jahren, 10 Jahre nach der Staatsgründung Israels, hat Leon Uris die Geschichte der Juden, ihrer Verfolgung und den Weg zum Staate Israel packend beschrieben. Die historischen Persönlichkeiten sind natürlich authentisch genauso wie die Ereignisse. Die Hauptfiguren sind dagegen seiner Fantasie entsprungen. Das Buch beginnt mit der Situation im Auffanglager für jüdische Emigranten auf Zypern 1946. Dort werden alle Menschen in KZ ähnlichen Umständen interniert, die von den Engländern beim Versuch erwischt werden, nach Palästina zu kommen. Die Geschichte einzelner Personen wird erzählt. Da ist ein Mädchen aus Deutschland, Karen, die zuerst in Dänemark Unterschlupf findet, aber am Ende des Krieges ihren überlebenden Vater suchen will und ihn in Palästina vermutet. Dov, auch der einzige Überlebende seiner Familie des Warschauer Ghettos, trifft ebenfalls dort ein. Das Erlebte hat seine Seele fast zerstört und Karen fängt an, sich um ihn zu kümmern. Kitty, eine amerikanische Krankenschwester arbeitet im Lager und fühlt sich als Ersatzmutter von Karen. Ari, ein Kämpfer vom Mossad Aliyah Bet (Geheimorganisation) lernt diese Personen kennen, als er in einer waghalsigen Aktion den Transport der Flüchtlingskinder nach Palästina von den Engländern erzwingt. In diesem ersten Teil der Geschichte werden intensive Rückblicke, auf die Situation der Juden in den verschiedenen Ländern, gehalten und exemplarisch am Schicksal der Romanfiguren das Grauen der Nazizeit aufgezeigt. Exodus heißt das Schiff mit dem die Kinder nach Israel reisen. Ein erster Sieg über die Kolonialmacht England, die meint, sie müsse sich mit den Arabern gut stellen, damit sie auch in Zukunft ihre Interessen in der Region vertreten könne. Im nächsten Teil wird das erste Fußfassen der Emigranten erzählt, ihren Kampf gegen die Natur und die feindlich gesinnten Arabern. Mit Fleiß und Ausdauer ringen die Siedler der Wüste, Sümpfen und bisher unbebautem Gebiet, Ackerflächen ab. Immer mehr Menschen schaffen es durch den Mossad Aliyah Bet nach Palästina zu kommen und die politische Situation spitzt sich zu. Es werden die politischen Entscheidungen der Engländer, die zunehmend der Lage nicht mehr gewachsen sind, und die Auswirkungen geschildert. Die jüdischen Siedler gründen die Hagana (Organisation zur Selbstverteidigung) und einige bilden die Makkabäer, die Terroranschläge auf englische Stützpunkte ausübt. Letztendlich eskaliert die Situation so, dass die UNO eingeschaltet wird und später von der UNO die Gründung Israels knapp beschlossen wird. Die Engländer ziehen sich aus Israel zurück und ein Krieg mit den umgebenden arabischen Staaten beginnt. Durch die Figuren erlebt der Leser die Kämpfe und Probleme hautnah mit. Eigentlich hätten die Bewohner Israels mit ihrer zahlenmäßigen und materiellen Unterlegenheit niemals den Konflikt für sich entscheiden können, doch der Mut der Verzweiflung, das einzige Wichtige im Leben zu verteidigen, hat diesen Menschen übermenschliche Kraft gegeben. So ist auch besser verständlich, warum die Israelis sich auch heute noch, sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen Angriffe wehren. Umso wichtiger, dass es in der Zukunft mit Unterstützung von außen gelingt, die Waffen zum Schweigen zu bringen. Denn auf Grund der historischen Hypothek, werden die Palästinenser und Israelis allein wohl in absehbarer Zeit keine Lösung finden. Fazit: Trotz des Alters von 50 Jahren ein aktuelles Buch, das auf der einen Seite unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. Daher meine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Exodus" von Leon Uris

    Exodus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2007 um 17:43

    ein sehr spannendes buch !!

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