Leon Uris Mila 18

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Inhaltsangabe zu „Mila 18“ von Leon Uris

N.-A. (Quelle:'Sonstige Formate/01.03.1998')

Etwas zu langatmig - aber gut. Ein bewegendes Buch.

— Bernhard123

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  • Mila 18

    Mila 18

    FabAusten

    Die Geschichte einer Stadt von Menschen, gefangen zwischen Mauern. ihres Hungers, ihres Leidens und ihres Mutes. ihres Kampfes. einer Minderheit gegen einen übermächtigen, zutiefst bösartigen Gegner. Die Geschichte des Warschauer Ghettos. Es ist keine Geschichte. „Dieses Buch behandelt in romanhafter Form ein historisches Geschehen. Die meisten der darin geschilderten Ereignisse sind verbürgte Geschichte.“ VorwortMila 18 ist ein Meisterwerk. Die Ereignisse werden aus zahlreichen Perspektiven erzählt. Es sind Menschen, die Brüder, Schwestern, Mütter, Väter, Freunde, Geliebte, Verbündete und Feinde sind. Im Zentrum stehen die Ghettobewohner und hier stellvertretend Oberst Andrej Androwski, der als Jude in der polnischen Armee um Anerkennung kämpfen muss. Um ihn herum entfalten sich die Schicksale seiner Verwandten und Bekannten. Da ist die Familie seiner Schwester Deborah, der italienische Journalist und Deborahs Geliebter Christopher de Monti, Andrejs katholische Partnerin Gabriela, sein Freund und Zionist Alexander Brandel mit seiner Familie und unzählige andere Figuren. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg aus dem Alltag in ein höllisches Inferno. Sie schreiben Tagebücher, um ihr Schicksal dem Vergessen zu entreißen. Sie greifen zu den Waffen, um sich den Deutschen entgegenzustellen. Und obwohl es eine aussichtslose Schlacht ist, ist sie nicht sinnlos. Denn der Aufstand im Warschauer Ghetto ist ein Leuchtfeuer gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Rassenwahn und Vernichtung. Einerseits ist es Leon Uris meisterlich gelungen, all die Fäden zusammenzuführen und zu einem kohärenten Ganzen zu verweben. Anderseits vermag er, die Geschehnisse real werden zu lassen und jede einzelne Figur wahrhaftig zum Leben zu erwecken. Die Ereignisse wirken unmittelbar. Die Ängste der Hauptfiguren, ihre Hilflosigkeit und ihre Ausweglosigkeit werden spürbar. Ihre Gefühle und Gedanken werden zu denen des Lesers. Gemeinsam treiben sie auf den unweigerlichen Untergang zu und glauben dennoch an den Kampf. Der Ausgang des Aufstands steht in den Geschichtsbüchern und trotzdem betet der Leser, er möge gelingen. Mehr als ein Ereignis, mehr als ein Gedankengang erschüttern zutiefst und die Gewissheit, dass es sie in der Realität gab, verstärkt es um ein vielfaches.Mila 18 ist ein Roman, die Figuren und ihre Schicksale sind ebenso wie manche Abläufe fiktiv und dennoch ist es eine wahre Darstellung des Lebens und Aufstands im Warschauer Ghetto. Leon Uris ist ein begnadeter Erzähler, der Fakten und Fiktion zu einem sowohl spannenden als auch emotionalen Roman vereint hat. Kenntnisreich und einfühlsam erfasst er die geschichtlichen Zusammenhänge ebenso wie die menschlichen Gedanken- und Gefühlswelten. Es gab nicht nur die bekannte Anzahl von Eingangstoren ins Warschauer Ghetto. Leon Uris hat ein weiteres geschaffen. Durch dieses Tor kann der Leser treten, um Zeuge von tiefster Unmenschlichkeit und höchstem Heldenmut zu werden.Er wird ein Zeuge sein und damit die letzte Hoffnung der Bewohner des Ghettos erfüllen. Nachtrag: Dieses Jahr jährt sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum einundsiebzigsten Mal. Mila 18 ist eines seiner wohl eindrucksvollsten literarischen Zeugnisse. Schwer verständlich und fast schon peinlich, dass der Roman nur noch antiquarisch erhältlich ist und es keine Neuauflage gibt.

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  • Leserunde zu "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus

    Zwei lange Unterhosen der Marke Hering

    DieBuchkolumnistin

    »Ich hab doch meine Freiheit, und Freiheit ist so viel wert. Das Wort ist klein, aber der Inhalt ist riesig.« Emma ließ sich mit 22 Jahren auf der Suche nach ihrer blinden Mutter freiwillig ins Konzentrationslager Theresienstadt und später nach Auschwitz deportieren und wäre ihrer Mutter auch auf dem Weg in die Gaskammer nicht von der Seite gewichen, hätten nicht die Nazis selbst sie aufgehalten. Der argentinische Autor Ariel Magnus will diese Frau, seine Oma, näher kennenlernen und beginnt, ihr Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen. Entstanden ist ein überaus humorvolles und unkonventionelles Porträt einer Holocaust-Überlebenden, die seit 50 Jahren in Brasilien lebt und die in ihrer Authentizität mit allen Klischees bricht, die ohne Bitterkeit oder Selbstmitleid zeigt, wie vielschichtig das Leben ist, auch in den dunkelsten Zeiten. Ariel Magnus und seine temperamentvolle Großmutter reisen dabei zwischen Deutschland, Brasilien und Argentinien hin und her, sie streiten, provozieren, überraschen, und so entfaltet sich vor dem Leser ein Kaleidoskop von unpathetischer Menschlichkeit, familiärer Wärme und pragmatischen Lebensentscheidungen. (Leseprobe zum Download) Mir wurde der Roman "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus bereits vor einigen Monaten vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zum Probelesen gegeben und ich war von der ersten Seite an begeistert. Selten habe ich so einen unterhaltsamen und leichten Bericht über die damalige Zeit gelesen, der trotzdem unheimlich berührend ist. Es gibt so wahnsinnig viel Lektüre und Filme über das Thema, weswegen wir oft leider schon abgestumpft sind und uns kaum mehr ein Bericht von damals die tatsächlichen Eindrücke zu vermitteln mag. Aber Ariel Magnus berichtet so normal vom Zusammensein und den Berichten seiner intelligenten und lustigen Großmutter, dass man sogleich Seite an Seite reiht und kaum mehr aufzuhören vermag diese Frau zu bewundern und ihren Lebensweg weiterzuverfolgen. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit meiner Begeisterung über diesen kleinen Literaturschatz anstecken kann! Weitere Informationen zu Buch und Autor gibt es auf der Verlagswebsite.  Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch suchen wir 25 Testleser für "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering". Hast Du Lust mit uns das Buch zu lesen, darüber zu diskutieren und im Anschluss eine Rezension dazu zu schreiben? Hinterlasst einfach bis zum 12. September 2012 einen Kommentar, warum Euch gerade dieser Roman interessieren würde. Ich freue mich auf Eure Beiträge und die darauffolgende Diskussion! Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch in der kommenden Woche nicht gewinnt, herzlich einzuladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires. Studium in Deutschland, schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und Spiegel Online und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires. Er hat bislang neun Bücher veröffentlicht. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La otra Orilla ausgezeichnet. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wurde ein internationaler Bestseller. "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" ist sein zweiter Roman, der auf Deutsch erscheint.

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  • Rezension zu "Mila 18" von Leon Uris

    Mila 18

    seelord

    03. October 2009 um 20:07

    Anhand von verschiedenen Einzelschicksalen beschreibt Uris die Entstehung des Warschauer Ghettos, die dortigen unmenschlichen Lebensbedingungen und schlußendlich auch die Deportationen in die Vernichtungslager. Höhepunkt des Buches ist der historisch belegte Aufstand im Ghetto, während dessen sich eine Handvoll Überlebender wochenlang gegen die Übermacht der Nazis zur Wehr setzt. Unglaublich packend geschrieben, allerdings sollte sich der interessierte Leser darauf einstellen, dass die Schilderungen der Zustände im Ghetto sowie der unfassbaren Ereignisse in den Konzentrationslagern jenseits der Schmerzgrenze liegen. Ein, wie ich finde, sehr wichtiges Buch, das mich bis heute nicht losgelassen hat, obwohl ich es mit 14 Jahren zum ersten Mal gelesen habe.

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