Leon de Winter Das Recht auf Rückkehr

(47)

Lovelybooks Bewertung

  • 46 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(19)
(17)
(7)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das Recht auf Rückkehr“ von Leon de Winter

Als der vierjährige Bennie spurlos verschwindet, denkt sein Vater, Bram Mannheim, erst an einen Unfall, dann an ein Verbrechen. Dass das Verschwinden des Jungen mit Weltpolitik zu tun haben könnte, entdeckt er erst sechzehn Jahre später. Und er tut alles, um seinen Sohn wiederzubekommen.

Jahr 2024. Tel Aviv. De Winter führt dem Leser in die Problematik des Nahen Osten Konflikts ein. Trostlos, traurig, wunderbar, mutig. 👍

— Jocelyne58
Jocelyne58

EIne spannende Verknüpfung von Vergangenheit, Realität und einer möglichen Zukunft. Beklemmend!

— klueba
klueba

Spannende und interessante Utopie, allerdings politisch einseitig verfasst.

— Gulan
Gulan

spannende ungewöhnliche Geschichte um einen Vater - und um den Überlebenskampf Israels

— schmoeker-rike
schmoeker-rike

Stöbern in Romane

Sieben Nächte

Das Werk schrammt an den Todsünden vorbei u ist purer Selbstmitleid eines Mannes, der denkt sein Leben ist mit 30 vorgefertigt u zu Ende!

Raven

Pirasol

Die Autorin besticht auch in diesem Roman wieder mit herrlicher Poesie und wunderschönen eigenen Wortschöpfungen.

buecher-bea

Der Frauenchor von Chilbury

Mit "Der Frauenchor von Chilburg" ist Jennifer Ryan ein gefühlvoller, abwechslungsreicher Roman gelungen.

milkysilvermoon

Sommerkind

Emotional aufwühlend, tiefgründig, traurig und hoffnungsvoll...

Svanvithe

Underground Railroad

Hier wird fündig, wer wissen will, wie das Böse seit Jahrhunderten in Köpfen und Herzen der Menschen überleben konnte.

Polly16

Der Sommer der Inselschwestern

Eine wunderschöne und dramatische Geschichte über drei Frauen, ihr Leben und ihrer Freundschaft.

AmyJBrown

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gibt noch lange zu denken

    Das Recht auf Rückkehr
    SignoraBrunetti

    SignoraBrunetti

    22. March 2017 um 09:50

    Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.

  • Ein großer Roman

    Das Recht auf Rückkehr
    Duffy

    Duffy

    16. August 2013 um 16:32

    2024 ist Israel nur mehr das, was man einen Stadtstaat nennen kann. Wer konnte, ist weggegangen, der Traum vom Staat Israel ist zu Ende. Bram Mannheim, einst Hochschullehrer in Princeton mit hervorragenden Referenzen, ist geblieben und betreibt in Tel Aviv eine Agentur, die sich auf das Wiederfinden verschwundener Kinder spezialisiert hat. Das ist das Resultat davon, dass sein Sohn Bennie vor 20 Jahren ebenfalls entführt wurde. Als das Land von einer neuen Serie von Selbstmordattentaten erschüttert wird, entdeckt er durch Zufall, dass hinter all' dem ein dunkles Geheimnis zu stecken scheint. Das nährt seine Hoffnung, dass sein Sohn noch am Leben sein könnte. Ein großer Roman, den de Winter da erzählt, mit Inhalten, die so aktuell wie nur möglich sind. Die Vorstellung von Israels Isolierung ist schon längst keine Science fiction mehr, die Entwicklung im Nahen Osten nur noch schwer unter Kontrolle zu halten. In dieser Welt spielt der Roman, vom brilliant erzählenden Autor ohne Klischees ins Bild gesetzt, mit einer ausführlichen Recherche und der notwenidgen Sensibilität für das Thema zu einem spannenden und menschlich anrührenden Werk verarbeitet. Ganz sicher ein betroffen machendes Buch, aber auch ein Buch, das Kreise ziehen und bei den richtigen Leuten zum Nachdenken führen sollte. Meisterlich.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2011 um 11:37

    tragisch,politisch,menschlich.nahostkonflikt fliesst mit ein,de winter vertritt eine meinung und bleibt dabei.aber er verpackt diese sehr gekonnt in eine gute erzählung.ausserdem spannend und unterhaltend.schöne sprache,guter erzähler.

  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    21. March 2010 um 21:16

    Anhand der Familiengeschichte eines aus Holland stammenden Geschichtsprofessors bestehend aus seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn, wird verdeutlicht wie sich das Leben eines einzelnen Menschen in dem sich wandelnden politischen Umfeld dramatisch verändert. Das unerklärliche und katastrophale Verschwinden seines kleinen Sohnes kurz nach dem Erwerb eines schönen alten Hauses in der Nähe von Princeton hat sein Leben aus der Bahn geworfen. Viele Jahre ist das jetzt schon her! Seine Ehe war längst zerbrochen, bis er in Israel bei seinem Vater eine Bleibe fand und sich mit einer schwierigen Aufgabe befasste, in der sich sein eigenes Schicksal spiegelt. Unversehens und unheimlich bricht das unerklärliche Verschwinden von seinem Sohn den Glückszustand, und er stürzt immer wieder ab. Bestürzend erlebt man die Irrfahrt durch sein Leben, das zeitweise von Irrsinn und Wahn bestimmt ist. Schließlich hat er sich schon mit seinem Schicksal abgegeben, als sich eine Lösung zeigt. Ein echt spannender Thriller!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    Thaila

    Thaila

    13. March 2010 um 13:44

    Israel 2024: Der Staat ist mittlerweile auf die Fläche von Groß-Tel-Aviv zusammengeschmolzen. Alle jungen Menschen haben das Land verlassen, zurückgeblieben sind fast nur die Alten, ein paar die aufgrund von Vorbestrafungen kein Visum in einem anderen Land erhalten, und fanatische Zionisten. Halten kann sich der Kleinstaat inmitten seiner Feinde nur durch seine überlegene Technologien, zu denen auch die Möglichkeit gehört,anhand von DNA-Analysen an den Grenzposten zu erkennen, ob es sich bei Einreisenden um Juden oder Araber handelt. Auch sonst hat sich die Welt ziemlich verändert, Polen gehört zu den reichsten Ländern Europas und Russland unter dem Diktator Putin ist das mächtigste Land der Welt. Das ist der Hintergrund von Leon de Winters Politthriller Das Recht auf Rückkehr. Held des Romans ist Bram Mannheim, ein israelischer Historiker. 2004 wurde Brams Sohn Bennie entführt. Jahrelang ist er davon ausgegangen, dass er von einem Pädophilen ermordert wurde. Doch plötzlich finden sich Hinweise, dass sein Sohn möglicherweise noch am Leben ist und sein Verschwinden einen ganz anderen Hintergrund hat. Leon de Winters Roman ist solide geschrieben und hinreichend spannend. Brams Leiden, nachdem sein Sohn verschwunden ist, wird viel Raum gegeben. Das mag man als unnötige Längen empfinden, mir hat diese psychologische Komponente gefallen. Problematisch finde ich allerdings die politische Haltung des Romans. Natürlich darf man die Meinungen der Protagonisten nicht einfach mit denen Autors gleichsetzen. In diesem Fall hat man jedoch sehr stark das Gefühl, dass eine Hardliner-Position im Nahost-Konflikt vertreten wird. Bram und andere wichtige Protagonisten des Romans sind ehemalige "Tauben", die jedoch aufgrund ihrer Erfahrungen im Nahen Osten gegenüber den Arabern unbeugsam geworden sind. Muslime tauchen im Roman eigentlich nur als nach jüdischen Blut lüsternde Fanatiker auf. Daher ist auch der einzige Lösungsweg aller Personen im Roman: vernichtet sie, bevor sie uns vernichten. So eine undifferenzierte Darstellung ist nicht nur politisch problematisch, sondern nagt auch an den literarischen Qualitäten des Romanes. Schade!

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    bücherelfe

    bücherelfe

    14. February 2010 um 16:39

    Wenn das eigene Kind spurlos verschwindet, verschwindet auch das eigene Leben. Nichts ist mehr wie es war. Gar nichts. Bram Mannheim, glücklicher Ehemann, hingebungsvoller Vater, erfolgreicher Professor in Princeton. Dorthin hat es Bram und seine Ehefrau Rachel gezogen, nachdem Bennie in seinem Kindergarten in Tel Aviv nur knapp einem Anschlag entgangen war. Vom gefährlichen Pflaster Tel Aviv weg in den sicheren Hafen Princeton. Und dann verschwindet Bennie spurlos, einfach so. Er ist vier Jahre alt. Wenn das eigene Kind spurlos verschwindet, verschwindet auch das eigene Leben. Nichts ist mehr wie es war. Gar nichts. Bram bricht mit allem was sein Leben bisher ausgemacht hat. Er will einfach nicht glauben, dass Bennie nie mehr wieder kommt. Er gibt nicht auf, niemals. Und er wird fündig. Nach vielen, vielen Jahren. Was er findet, ist erschütternd. „Das Recht auf Rückkehr“ ist ein fesselndes Buch. Die einzelnen Figuren sind sehr gut herausgearbeitet und wenn die Geschichte auch reine Fiktion ist, so ist es doch vorstellbar, dass so etwas passieren könnte. Für mich war es das erste Buch von Leon de Winter. Das letzte wird es bestimmt nicht gewesen sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    Daywalker

    Daywalker

    15. January 2010 um 19:50

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 2024. Israel ist mittlerweile nur noch Rumpfstaat rund um Tel Aviv und blickt, nicht zuletzt aufgrund der massiven Überalterung der Bevölkerung, einer düsteren Zukunft entgegen. In diesem dem Untergang geweihten Israel lebt auch der Protagonist Bram Mannheim, der es sich gemeinsam mit seinem Kollegen Ikki zur Aufgabe gemacht hat, verschwundene Kinder zu finden, nachdem sein eigener Sohn Bennie vor rund 16 Jahren Opfer einer Entführung wurde. Inzwischen glaubt Bram, dass Bennie längst nicht mehr am Leben ist. Als es in Tel Aviv zu einem verheerenden Selbstmordanschlag kommt, verdichten sich jedoch die Anzeichen, dass dieser womöglich doch nicht tot ist. Meine Meinung: “Das Recht auf Rückkehr“ ist das erste Buch, welches ich von Leon de Winter gelesen habe und mich hat sein einzigartiger Schreibstil sofort gefesselt. Auch die Geschichte fand ich, abgesehen von ein paar kleinen Hängern im Mittelteil, ganz spannend. Auch wenn sie politisch doch etwas fragwürdig ist. Als Jude stellt sich de Winter natürlich auf die Seite Israels und man merkt sehr deutlich, wem seine Sympathien gelten. Araber und Palästinenser kommen in diesem Buch auf alle Fälle nicht allzu gut weg. Und manchmal übertreibt er es in meinen Augen auch ein wenig mit der Schwarzweiss-Malerei. Ich sehe das Buch allerdings in erster Linie als Unterhaltungsroman und deshalb hat mich das nicht allzu sehr gestört. Denn unterhalten hat mich “Das Recht auf Rückkehr“, insbesondere der Schluss, sehr gut. Für alle, die sich eine differenzierte Meinung über die Situation im nahen Osten bilden möchten, gibt es aber sicherlich bessere Literatur. Fazit: Für mich ist “Das Recht auf Rückkehr“ ein gelungener Unterhaltungsroman, der politisch zwar etwas fragwürdig ist, mich dank seiner spannenden Geschichte und de Winters einzigartigem Schreibstil, aber trotzdem bis zum Schluss gefesselt hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    stadtmenschkoeln

    stadtmenschkoeln

    03. October 2009 um 00:57

    De Winters neuer Roman spielt in verschiedenen Zeiten, abwechselnd in der nahen Zukunft: Bram Mannheim ist nicht nur ein engagierter Sanitäter, sondern vor allem ein Getriebener, den die Vergangenheit jeden Tag einholt. Lange Zeit will er sein verschwundenes Kind aufspüren, zumindest aber die Umstände des Verschwindens klären, die ihn nicht loslassen. Lange nachdem er sein Kind aufgegeben hat, begegnen ihm neue Spuren, die ihn zu seinem Sohn führen könnten. Tel Aviv als brodelnder Schauplatz mit seinem immerwährenden Nahostkonflikt hat auch 2024 nichts von seiner Tragweite verloren. Die Schicksale der Menschen, die hier zusammen kommen, werden von dem beklemmenden Rhythmus der Stadt beeinflusst. Ein exzellentes Buch: Spannend, rastlos und eindringlich erzählt.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Recht auf Rückkehr" von Leon de Winter

    Das Recht auf Rückkehr
    kulturkuddelmuddel

    kulturkuddelmuddel

    16. September 2009 um 12:43

    Leon de Winter entwirft eine Zukunftsvision von Israel, welches im Jahre 2024 auf die Stadt Tel Aviv zusammengeschrumpft ist. Nur noch wenige Menschen - vor allem Alte und Arme - leben in dem abgeriegelten Stadtstaat, wie auch der aus der Niederlande stammende Bram Mannheim. Bram hatte Israel mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft bereits verlassen, doch das plötzliche Verschwinden seines 4-jährigen Sohnes Bennie in den USA führt zu einer dramatischen Wende in Brams Leben. Sein Leben gerät aus den Bahnen und er flüchtet sich in eine exzentrische Suche nach seinem Sohn. Bram kehrt zurück nach Israel und zieht zu seinem Vater, einem berühmtem Wissenschaftler. Langsam tastet er sich wieder an das wahre Leben heran und gründet eine Agentur, die nach vermissten Kindern sucht. Hierbei macht er eine erstaunliche Entdeckung… Die jüdische Identität und ein übermächtiger Vater spielen in diesem neuen Roman von Leon de Winter erneut eine wichtige Rolle, aber de Winter entwirft auch eine düstere Utopie, die alle Friedensbemühungen im Nahen Osten in Frage und alle bestehenden Wirtschafts- und Machtstrukturen auf den Kopf stellt. Familientragödie, Science Fiction, Polit-Thriller - dieser Roman hat viele Facetten und auch wenn einige Probleme nur angedeutet werden, wird man durch die Lektüre zum Denken angeregt.

    Mehr